Die Theodor-Fliedner-Schule kehrt zu G9 zurück

Nach der Gesamtkonferenz am 16.9.16 entschieden sich auch der Schulelternbeirat und die Schulkonferenz mit breiter Mehrheit für die Rückkehr zum neunjährigen gymnasialen Bildungsgang.

Das Kollegium sieht diese Entscheidung zwar nicht als Votum gegen G8 – immerhin hat man erhebliche Anstrengungen unternommen, um G8 so sinnvoll und gut als möglich umzusetzen – die Argumente des Zeitgewinns, der freieren Entfaltungsmöglichkeiten gerade in Bezug auf außerschulische Lernorte oder der intensiveren Nutzung des Standortes der Schule im Grünen überzeugen. Die bewährten pädagogischen Konzepte in den Schulprofilschwerpunkten sollen weiterhin erhalten und ausgebaut werden:

So wird die Verzahnung von Ganztagsangeboten und dem Vormittagsunterricht weiterhin das Förder- und Forderkonzept ermöglichen, im Bereich der Berufs- und Studienorientierung können die Angebote mit einem zweiten Betriebspraktikum und erweiterten Angeboten ausgebaut werden. Die Lage der Schule im Grünen kann ebenfalls für weitere Fit-und-Gesund – Angebote genutzt werden.

Bei allen Vorteilen durch den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang bleiben die auslaufenden G8-Jahrgänge aber ganz besonders im Fokus unserer Schulgemeinde, damit für diese Schülerinnen und Schüler keine Nachtteile durch den Wechsel entstehen.

„Salvete, discipuli et discipulae! Salve, magistra!“ – Rede zur Latinums-Feier am 10. Juli 2016

Das kennen wir wohl noch alle von Frau Matthees-Hadeler. So fingen 90 % aller Unterrichtsstunden an, gefolgt von einem: „Considite, quaeso!“.

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich es richtig ausspreche und nicht mein Latinum am Ende noch aberkannt bekomme. Ich wusste anfangs nicht, über was ich reden möchte, aber dann kam ich zum Schluss, dass ich am besten beim Anfang beginnen könnte.

In der 6. Klasse war ich äußerst motiviert diese Sprache zu erlernen und dachte erstmal, dass das ziemlich einfach sein würde. Wie gesagt – dachte ich. Es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass das Ganze nicht so asketisch sein würde, wie zunächst angenommen, denn ziemlich schnell kam die umfangreiche Grammatik-Lehre dran. Was anfangs mit der o- und a-Deklination begann, wurde plötzlich zu einem großen „Grammatik-Haufen“. Wenn ich ehrlich bin, kann ich die meisten bis heute nicht unterscheiden, geschweige denn aufsagen. Aber ich muss dazu sagen, dass ich durch den brillianten Unterricht wohl mehr über die deutsche Grammatik erlernt habe als in den 5 Schuljahren davor.

Durch das große Engagement von Ihnen, liebe Frau Matthees-Hadeler, haben wir viele Fahrten unternehmen können. Darunter war die zum Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz, aber auch Ziele, die weiter weg waren: wie zum Limes-Kastell in Pohl, nach Aschaffenburg oder Köln, wo wir netterweise auch Freizeit bekamen, um uns die Städte anzugucken — was zugegebenermaßen in der Regel in Shopping endete.

Und dann gab es ja auch noch den „Latein-Treff“. Wenn man nur den Namen hört, denkt man ja zunächst an einige wenige, auserwählte, hochtalentierte Latein-Schüler, die die Ehre hatten, diese AG besuchen zu dürfen. Dieses jahrgangsübergreifende Angebot von Frau Matthees-Hadeler zusammen mit Frau Lahme hat mir wohl so manche Klausur gerettet.

Da einige Eselsbrücken von unseren Lehrerinnen uns gegeben wurden, kann ich nun das Rätsel um die Pronomina und „esse“ auflösen:

hic, haec, hoc — der Lehrer hat ’nen Stock.

is, ea, id — was will er denn damit?

sum, fui, esse — er haut dir in die Fresse!

Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Spekulatius-Kekse, die wir in dieser Zeit zusammen gegessen haben. Aber insbesondere möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie sich immer so viel Zeit genommen und Mühe gegeben haben -auch, wenn wir im Unterricht wohl nicht immer so ganz bei der Sache waren und lieber Gespräche führten, die nicht unbedingt so dem Unterrichtsthema entsprachen.

Diese Situation kennen wohl auch Sie, lieber Herr Sarumbo, nur zu gut. Während des nun fast vergangenen Jahres behandelten wir Ausschnitte aus „De amicitia“ und Ovids „Ars Amatoria“. Im 2. Halbjahr lernte ich, dass nicht nur Latein ein Kampf ist, sondern, dass es auch ein Kampf ist, die Geliebte zu finden, gewinnen und letztendlich dauerhaft zu behalten. Für diejenigen, die zu sehr mit ihren Gesprächen beschäftigt waren:  Davon handelt die „Ars Amatoria“.

Abschließend kann ich eigentlich nur noch sagen:

Veni, vidi, vici!

Ich kam, ich sah, ich siegte!  Zumindest beim 2. Versuch.

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Glück an alle, die ihr Latinum erreicht haben oder es noch einmal versuchen werden.

Dankeschön!

Ihre/ Eure

Stella Maya Claire Schüler

„Finis coronat opus.“ – Das Ende krönt das Werk!

Dass „Lateiner“ auch richtig feiern können, bewiesen am 4. Juli 2016 zwanzig Schüler/innen der E-Phase, die nach fünf Jahren harter Arbeit ihr Latinum in Händen hielten. Wie schon im Vorjahr bekamen sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde nicht nur symbolisch eine Urkunde überreicht, sondern auch einen Siegeskranz aus Efeu. Anschließend fand ein kleiner Umtrunk statt.

Zuvor hatten gleich drei Schüler/innen, Salih Simsek, Stella Schüler und Celine Schikora, in Reden Rückblick auf die letzten Jahre gehalten:

Auch wenn in allen Reden zum Ausdruck kam, dass die lateinische Sprache für Schüler eine Herausforderung darstellt, so war es doch Konsens, dass die Lateingruppe eine tolle Truppe war, in der es immer etwas zu lachen gab. Über die Dankesworte an die beiden unterrichtenden Lehrer, Frau Matthees-Hadeler in den ersten vier Jahren und Herrn Sarumbo in der E-Phase, haben sich beide natürlich besonders gefreut.

Eine Power-Point-Präsentation von Lehrerseite rief mit vielen Fotos u.a. noch einmal die zahlreichen gemeinsamen Exkursionen in Erinnerung und weckte wehmütige Erinnerungen.

Mit einem Buchgeschenk für herausragende Leistungen im Fach Latein in der Einführungsphase wurde Daniel Schmidt ausgezeichnet.

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder mutige Schüler/innen, die Latein in der Q-Phase weiterbelegen und es mit dem römischen Philosophen Seneca halten:

Per aspera ad astra!“ – Auf rauen Wegen zu den Sternen!

Allen Lateinschülern der auslaufenden E-Phase wünschen wir auf ihrem weiteren schulischen Weg viel Erfolg.

Es war eine schöne Zeit mit Euch!

Stephanie Matthees-Hadeler (Fachsprecherin Latein)

Horas non numero nisi serenas

Dass Mainz ursprünglich ein Legionärlager war, dürfte vielen Schülerinnen und Schülern Wiesbadens bekannt sein. Doch was genau uns die Römer hinterlassen haben, erkundeten auf spielerische Weise die Lateinschüler der 7. Klassen am 8. Juli: Sie lösten diverse Aufgaben und Rätsel rund um das römische Leben in Mogontiacum am Römischen Theater, am Drususstein auf der Zitadelle, am aus einer Finthener Quelle gespeisten Frigidarium, am Römertor auf dem Kästrich und zum Abschluss am Hypocaustum gegenüber vom Schillerplatz.

Getreu der lateinischen Weisheit: „Ich zähle die heit’ren Stunden nur.“ kann die Lateingruppe auf eine „sonnige“ und heitere Exkursion zurückblicken.

(Frau Nagy)

HEUREKA! – Wettbewerb 2016 – fünf TFS-Schüler erreichen Top-Platzierungen in Hessen

Heureka Siegerehrung 2016 (6)

Auch dieses Jahr nahmen Mitte April wieder zahlreiche Klassen der Jahrgänge fünf bis acht (insgesamt 347 Schülerinnen und Schüler der Theodor-Fliedner-Schule) am bundesweit veranstalteten HEUREKA!-Schulwettbewerb teil, um sich Aufgabenstellungen wie folgenden zu stellen:

Bei einer Europareise hast du die Ruinen von Pompeji und die Sixtinische Kapelle gesehen und bist auf den Ätna gestiegen. In welchem Land bist du auf jeden Fall gewesen?

a) in Griechenland

b) in der Türkei

c) in Italien

In 45 Minuten galt es insgesamt 45 Fragen aus den Bereichen Geschichte, Erdkunde, PoWi und aktuelles Zeitgeschehen im Multiple-Choice-Verfahren zu beantworten.

Und die Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler fielen u. a. mit zwei Hessenmeistern, sowie zwei zweiten und einem dritten Platz in Hessen hervorragend aus:

Hessensieger:

Jahrgang 5: 1. Platz: Tobias Debeler (154 Punkte)

3. Platz: Yannik Gössel (138 Punkte)

Jahrgang 6: 1. Platz: Eric Schäfer (156 Punkte)

Jahrgang 8: 2. Platz: Benjamin Fein und Marc Kaltenborn (jeweils 160 Punkte)

Schulsieger:

Jahrgang 5: Lina Hellerbach und Patrick Schorge (jeweils 125 Punkte)

Jahrgang 6: Ruben Rosskopp (140 Punkte) und David Löffler (137 Punkte)

Jahrgang 7*: Florian Hoffmann (156 Punkte)

Jahrgang 8: David Finkler (153 Punkte) und Carlos Foyle (152 Punkte)

Die Fachbereiche Erdkunde, PoWi und Geschichte freuen sich über einen gelungenen Wettbewerb und gratulieren allen Siegern zu ihren tollen Leistungen. ☺

Die Preis-Vergabe findet voraussichtlich in der letzten Schulwoche statt.

Aufgabenstellungen, Lösungen und weitere Informationen finden Sie/ findet ihr unter: www.heureka-wettbewerb.de sowie auf der Schulhomepage.

(Autor: Felix Klein)

*Anmerkung: Eine Bundeslandwertung für den Jahrgang 7 entfiel, da die Mindestvoraussetzungen (mindestens 100 Teilnehmer von mindestens 5 verschiedenen Schulen) nicht erfüllt wurden.

Höher, schneller, weiter … Hessenmeisterschaft wir kommen!

Wer hatte das gedacht, als wir uns am vergangenen Mittwoch, den 18.05.2016 als eine von drei Wiesbadener Schulen am Hauptbahnhof in den Bus Richtung Rüsselsheim setzten. Wir, das sind die aktuelle Jungen-Leichtathletik-Mannschaft WK III (Jg. 2001-2004) der Theodor-Fliedner-Schule sowie unser Wettkampfrichter Nils Erpenbacher und Herr Klein als Betreuer.
Aber blicken wir zunächst zurück zum 15. Oktober des vergangenen Jahres. An diesem Tag wurden wir nämlich völlig unerwartet Stadtmeister, wodurch wir uns gleichzeitig für die Teilnahme am Regionalentscheid qualifizierten.

Nun waren wir also auf dem Weg dorthin, ohne größere Ambitionen denn Leichtathletik ist traditionell eher ein unbeschriebenes Blatt an der TFS.
Doch leider lief es zunächst alles andere als optimal für uns. Marvin Weber, einer unser Hoffnungsträger beim 75 m-Sprint stürzte unverschuldet beim Start, wodurch uns wichtige Punkte verloren gingen. Im Ballwurf wurden wir immerhin zweiter und dritter (Maximilian Schäfer: 63 m), wenngleich wir nicht damit gerechnet hatten, dass die sagenhaften 73 m von Marvin durch irgendjemanden zu toppen seien.

Im Hochsprung lief es hingegen unerwartet gut. Daniel Dietrich, unser einziger Vereinsleichtathlet, übersprang die Höchstmarke von 1,54 m und Joshua Gupta und Sebastian Debecki erreichten mit 1,46 m neue persönliche Bestleistungen. Kevin Karys und Marvin glänzten mit 5,24 m bzw. 5,13 m beim Weitsprung und wurden damit erster und dritter.

Aber auch die vermeintlichen „Ersatzleute“ trugen allesamt ihren Teil bei, so z. B. Alexander Schuhmann, der wegen dessen Sturz schneller lief als Marvin und mit seiner ordentlichen Leistung den Schaden in Grenzen hielt. Oder Fatih, der eigentlich als dritter Mann nachnominiert wurde und beim Kugelstoßen plötzlich mit 9,54 m am weitesten in unserem Team stieß. Kilian Steder hielt seinen Vorderleuten beim 800 m-Lauf den Rücken frei erreichte selbst beachtliche 2:38 Min.

Nach dem eher enttäuschenden dritten Platz unserer ersten Staffel (Daniel, Tim Emmel, Joshua Gupta, Kevin) (4 x 75m Rundenstaffel in 38,7 Sek.) lagen wir nur noch 13 Punkte in der Gesamtwertung hinter der Aartalschule aus Michelbach.

Die ganze Verantwortung lag nun auf unseren 800 m-Läufern, allen voran auf unserem jüngsten Mannschaftsmitglied, Lawrence Schäfer. Aber die Jungs lieferten … und wie!
In einem dramatischen Rennen holten sie das Letzte aus sich heraus und ließen mit sagenhaften 2:18 Min. (Lawrence) und 2:24 Min. (Alexander Schuhmann) unseren direkten Konkurrenten von Beginn an keine Chance.

Die Sensation war perfekt: Erster beim Regionalentscheid! Das hatte zuvor noch kein Leichtathletik-Team der TFS geschafft. Nun heißt es Daumen drücken für den Landesentscheid am 29.06.2016 in Kassel!

(Herr Klein)

Le DELF scolaire 2016

IMG_5666Zum 10. Mal nahmen unsere Schüler an der diesjährigen DELF-Prüfung teil. Auf unsere mutigen Kandidaten können wir alle sehr stolz sein! Damit sich noch mehr Schüler trauen, mitzumachen, teilen Euch einige DELF-Teilnehmer ihre Eindrücke und ihre Motivation mit:

«Cette année, j’ai participé au DELF pour la troisième fois. J’ai déja obtenu les diplômes pour les niveaux  A1 et A2, c’est pourquoi je passe maintenant l’examen du niveau B1. Je pense que le Delf constitue une bonne référence pour montrer ses capacités à parler et à écrire en francais. Bien sûr, on n’apprend pas à parler parfaitement pendant les vingt minutes où il faut répondre aux questions de l’exerminateur mais ce diplôme m‘encourage à améliorer mes compétences. En plus, le diplôme du Delf est reconnu dans toutes les universités du monde et c’est très utile pour présenter les langues qu’on parle dans un curriculum vitae. Tous les élèves qui ont la moyenne en français ont tout à gagner à participer au Delf.»

Sebastian Henn, mai 2016 (E04)

«Pour moi, l’épreuve orale du niveau B1 du DELF a été très difficile. Je m’attendais à tout, c’est pourquoi j’étais nerveuse. Quand nous sommes arrivés à l’Institut Français, on nous a demandé d’attendre dans une grande salle avec des élèves d’un autre lycée. C’était la deuxième fois que je passais le DELF si bien que je m’y étais bien préparée parce que je savais comment sont faits les exercices. Je recommande à tous les élèves qui apprennent le français de passer l’examen du DELF car ça peut les aider quand ils iront dans un pays francophone ou à l’université.»

Beyza Nur Bucak, mai 2016 (E03)

«Le 12 mai 2016 à huit heures, les éleves du lycée TFS se sont retrouvés à la gare pour aller à l’Institut Français de Mayence. L’épreuve orale a duré de 10 à 20 minutes. J’étais très nerveuse, mais après l’oral, j’ai été très heureuse et contente de moi. J’ai passé le DELF scolaire parce que le DELF m’intéresse et parce que j’aime beaucoup la langue française.»

Joelle Sander, mai 2016 (7d)

„Ich nahm an der diesjährigen DELF-Prüfung teil und möchte euch gerne darüber berichten. Als erstes sei zu erwähnen, dass jeder Französisch Lernende die Möglichkeit nutzen sollte, ein Diplom zu bekommen, denn es bringt euch Berufsleben viel. Auch wenn man aufgrund der mündlichen Prüfung verunsichert ist, sollte man wissen, dass sie nur einige Minuten dauert und dass man im Unterricht sehr gut darauf vorbereitet wird. Es wäre viel schlimmer, sich nicht zu trauen und es nach Jahren zu bereuen, nicht an der Prüfung teilgenommen zu haben.“

Aylin Akin, Mai 2016 (9d)

„Um 8:00 Uhr trafen sich die DELF-Teilnehmer am Bahnhof, um die mündliche Prüfung zu absolvieren. Im Institut Français ging es ziemlich schnell, sowohl die Wartezeit als auch die mündliche Prüfung waren nach kurzer Zeit beendet. Die französischen Prüfer waren sehr freundlich und auch die Aufgaben waren trotz Aufregung gut zu meistern. Mit der DELF-Prüfung werde ich mein erstes Diplom bekommen und bin stolz darauf.“

Laura-Marie Büll, Mai 2016 (7d)

Im nächsten Schuljahr wird für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 eine DELF-AG angeboten. Ziel der DELF-AG ist es, sich ausführlich auf die DELF-Prüfung vorzubereiten. In der DELF-AG wird das Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen auf Französisch gefördert. Wenn man die Prüfungen in diesen vier Bereichen besteht, erhält man ein Diplom, das vom französischen Erziehungsministerium vergeben und international anerkannt wird. In der DELF-AG können die Schüler und Schülerinnen ihre erworbenen Sprachkenntnisse z. B. im Unterricht, bei einem Austausch oder im Urlaub anwenden. Außerdem können sie dann mehr Spaß beim Lernen haben und fühlen sich viel sicherer, wenn sie auf Französisch sprechen oder schreiben.

Mme Attali (DELF-Beauftragte)

DELF-Nachprüfung 2016

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler,

hiermit möchte ich Ihnen/Euch wichtige Informationen über den Ablauf der mündlichen DELF-Nachprüfung mitteilen. Sie findet im Institut Français am Montag, dem 23. Mai 2016 um 9:00 Uhr statt.    

Treffpunkt  : Wiesbadener Hbf um 08:00 Uhr vor dem Haupteingang.
08:19 Uhr : S-Bahn nach Mainz Hbf.  Ankunft : 08:31 Uhr.
Ca. 15 Minuten Fußweg zum Institut Français (Schillerstraße).

Rückfahrt : 10:13 Uhr : RB nach Wiesbaden Hbf vom Mainzer Hbf aus.
Ankunft : 10:25 Uhr.
Gemeinsame Busfahrt zur TFS, damit die DELF-Kandidaten ab der 4, bzw. 5. Stunde am Unterricht teilnehmen können.

Mitbringen : Personalausweis erforderlich ! Die Schüler müssen sich ausweisen.

Bon courage à toutes et à tous!

Fr. Attali (DELF-Beauftragte)

Verbotene Liebe – auf Latein 

Nachdem sich auch in den letzten Jahren unser Lateintag großes Beliebtheit erfreut hatte, herrschte auch dieses Jahr interessierter Andrang. Sowohl die Mitmachstände, bei denen die Kinder römische Spiele erproben, Mosaike entwerfen sowie Lesezeichen gestalten konnten, als auch die verschiedenen kreativen Werke der Schüler zu verschiedenen Themen ließ die Anwesenden in die breit gefächerte Arbeitsweise unseres Unterrichtsfaches blicken.

Den Höhepunkt des Lateintages stellten die Projektpräsentationen der Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen dar: Zunächst wurde Ovids Geschichte einer verbotenen Liebe Pyramus und Thisbe skizziert und anschließend der dazugehörige Kurzfilm vorgeführt, der von den Schülern vorher in Eigenregie mit Playmobil-Figuren nachgestellt worden war. Als Abschluss wurde die Liebesgeschichte um Apollo und Daphne vorgestellt, eine ebenfalls bekannte Verwandlungssage der römischen Mythologie, die gleichzeitig die Herkunft des Lorbeerkranzes als Zeichen der römischen Kaiser erklärt.

Wir danken allen Anwesenden für ihr Kommen und freuen uns über den gelungenen Nachmittag. Valete und bis zum nächsten Lateintag 2017!