Wir inszenieren „Mach (k)ein Theater. Geh zur Mauer!“

 

Unter dem Projekttitel haben sich die Schülerinnen und Schüler lediglich „irgendetwas mit einer Mauer“ vorgestellt. Aber genau das war auch die einzige Vorgabe: ein kurzes Theaterstück mit dem Titel „Die Mauer“. Es lag also an der Gruppe den Titel mit Inhalt zu füllen.

Da man gemeinsam etwas auf die Bühne bringen sollte, stand am Montag vor allem das Kennenlernen im Zentrum der Arbeit. Über spielerische Übungen wurde deutlich, welche Wirkung man ohne ausgereifte Figurenarbeit lediglich durch Verwendung theatraler Mittel erzeugen kann. Ein inhaltlicher Rahmen des Stückes wurde im Gespräch über die Bedeutung und Gründe einer Mauer herausgearbeitet. Anhand dieses Rahmens wurden am Dienstag mehrere Szenen in Kleingruppen geplant und im Anschluss mit der ganzen Gruppe spielerisch umgesetzt. Hierbei wurde verstärkt auf den Einsatz von Licht und Musik geachtet. So konnten am Mittwoch in einer intensiven Probearbeit die einzelnen Elemente zusammengefügt und ihre Übergänge geschaffen werden.

War die Motivation innerhalb der Gruppe zu Beginn kaum vorhanden, waren spätestens mit dem ersten Bau der Mauer aus Papphockern alle vom Vorhaben überzeugt. Der Prozess schweißte die Gruppe in kürzester Zeit stark zusammen. Auch wenn es viel Arbeit war, stand der Spaß am Projekt im Vordergrund. Allen war es wichtig am Mittwoch ein Ergebnis mit der Aussage, dass Mauern über kurz oder lang eingerissen werden, zu präsentieren. Alles weitere an Deutung überlässt die Gruppe bewusst jedem selbst.