Zufallsverfahren im Kunstunterricht der Klasse 6c

„Das Phantasietier“ – Eine Collage aus Frottageelementen

Was ist eine Frottage?

Als Frottage bezeichnet man sowohl eine zeichnerische Methode als auch eine traditionelle Drucktechnik, mit deren Hilfe man die Oberflächenstruktur eines Objektes auf einen Bildträger übertragen kann.

Der französische Ausdruck Frottage (frotter = reiben) wird auch im Deutschen und im Englischen verwendet. Die deutsche Bezeichnung indirekter Materialdruck sowie der englische Ausdruck Rubbing werden seltener verwendet.

 

Die Technik

Vorgehensweise: Man legt das Zeichenpapier auf einen reliefartigen Gegenstand oder eine Fläche und reibt mit der Breitseite des Zeichengeräts darüber. Auf den Höhen lagert sich mehr Farbe an, so dass das Relief zeichnerisch wiedergegeben wird.

Für die Frottage eignen sich fast alle zeichnerischen Werkzeuge wie Bleistift, Buntstift, Kreide, Kohle, Filzstifte und Marker sowie alle dünnen Bildgründe wie Papier und Stoff.

Künstlerisch kann die Frottage zur Strukturierung von Flächen aber auch zur Zeichnung von einzelnen Objekten genutzt werden. Beispielsweise kann man sich bei Stilllebenzeichnungen die Darstellung einer Holzmaserung oder einer Wandstruktur vereinfachen. Die auf Stoff (ungrundierte Leinwand) durchgeriebenen Strukturen kann man fixieren und somit für die Malerei nutzen

(Quelle; http://www.kunst-malerei.info)

 

C. Ladebeck