Konzeptevaluation

Die meisten Kinder haben sich vor Unterrichtsbeginn bewegt, sodass eine kurze Morgen-Gymnastik nicht in jedem Fall sinnvoll ist, wesentlich effektiver ist oftmals ein Bewegungsprogramm zwischen der 3. und 4. Stunde oder nach Bedarf einzelner Kinder. Die Bewegungspause muss nach klar festgelegten Regeln verlaufen. Viele Schülerinnen und Schüler zeigen bereits am frühen Morgen ein unkonzentriertes Verhalten. Inzwischen sind CD-Player für jeden Klassenraum angeschafft und es hat sich in vielen Klassen bewährt, vor Stundenbeginn oder gegen Ende der Schulzeit Entspannungsübungen nach vorgegebener Musik zu machen.

Wichtig ist auch, dass alle den Unterricht gemeinsam beginnen und gemeinsam beenden. So wurde am Pädagogischen Tag verabredet, dass jeder Lehrer und jede Lehrerin mit den Lernenden ein bestimmtes Begrüßungs- und Verabschiedungsritual einführt.

Übungen im Klassenraum werden immer häufiger durchgeführt. Das Konzept muss dringend von allen in der Klasse unterrichtenden Lehrkräften getragen werden, was bedeutet, dass der Teamgedanke noch mehr geschärft werden muss. Desweiteren sollen Lehrer mit Berührungsängsten zukünftig von den Sport-Scouts unterstützt werden, indem diese (nach spezieller Schulung) die Bewegungspausen anleiten und die Lehrkraft für Ruhe und Ordnung sorgen kann. Die von unserem Diplomsportlehrern entwickelten Bewegungskarten sind sehr gut individuell einsetzbar, sie müssen aber von allen Lehrkräften auch akzeptiert werden. Häufig ist das Durchführen der Bewegungsübungen im Treppenhaus oder auf dem Schulhof mit Lärm verbunden. Es muss darauf hingearbeitet werden, dass die Schülerinnen und Schüler insgesamt in ihrem Verhalten Lärm vermeiden. Es zeigt sich aber, dass die Schüler, wenn ab der 5. Klasse konsequent auf die Einhaltung der Bewegungspausen-Regeln geachtet wird, sehr diszipliniert und gerne solche Pausen durchführen.

Es ist im Schulgebäude tabu, dass die Schülerinnen und Schüler zum Bsp. Chips essen oder Cola trinken. Jede Lehrkraft muss sich verpflichtet fühlen, bei Bedarf ein entsprechendes Gespräch mit den Schülern zu führen. Eine Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler in Hinblick auf das genaue Studieren dessen, was auf Verpackungen von Lebensmitteln und Getränken verschriftlicht  ist, scheint enorm wichtig.