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„Licht aus, Spot an!“ – die TFS bei den Theatertagen 2026

Auch in diesem Jahr war unsere Schule wieder bei den Schultheatertagen Wiesbaden dabei und das gleich mit zwei ganz unterschiedlichen, aber gleichermaßen beeindruckenden Beiträgen.

Der WU-Kurs aus Jahrgang 10 brachte unter der Leitung von Nathalie Meyer und Thomas Klotz mit dem selbst entwickelten Stück „Gefangen zwischen den Regalen“ eine Inszenierung auf die Bühne, die sich mit Erwartungen, Beobachtung und dem Druck auseinandersetzt, etwas „liefern“ zu müssen. In der ungewöhnlichen Situation eines Supermarkts, in dem Aufgaben erfüllt werden müssen, entstanden Szenen zwischen Spiel und Ernst. Dabei wurde immer wieder die Frage aufgeworfen, wer eigentlich zuschaut und warum. So entstand ein Bezug zu Themen, die viele Jugendliche beschäftigen wie etwa Social Media und das eigene Auftreten nach außen.

Quelle: Blog der Schultheatertage Wiesbaden

Die Theater-AG der Klassen 5 und 6, geleitet von Christian Heinrich, präsentierte mit „Bunte-Jugend-Spiele!“ einen humorvollen Gegenpol. Die Bundesjugendspiele wurden hier mit ungewöhnlichen Disziplinen, viel Bewegung und einer guten Portion Chaos kreativ umgedeutet. Ob Luftballonboxen, kreative Wettkämpfe oder die Rollen von Schiris und Sanitätern: Das Stück lebte von Witz und sichtbarer Spielfreude.

Ein besonderes Erlebnis war die Aufführung auch für die Schulgemeinschaft! Der gesamte Jahrgang 5 machte sich zu Fuß gemeinsam auf den Weg ins Staatstheater Wiesbaden, um das Stück live auf großer Bühne zu erleben.

Die beiden Aufführungen zeigen sehr schön, wie unterschiedlich Darstellendes Spiel an der TFS sein kann: mal nachdenklich und reflektierend, mal leicht und voller Energie.

Näheres zu den beiden Aufführungen kann auf dem Blog der Schultheatertage Wiesbaden nachgelesen werden:
„Gefangen zwischen den Regalen“
„Bunte-Jugend-Spiele“

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit viel Engagement diese Auftritte möglich gemacht haben.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bunter Salon 2026 – Ein Abend voller Kreativität

Vergangene Woche Donnerstag verwandelte sich unsere Schule erneut in einen Ort voller Kultur und Kreativität! Der Bunte Salon 2026 zum Thema „Mit Ecken und Kanten“ lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Schule und zeigte einmal mehr, wie lebendig das kulturelle Schulleben bei uns ist. Alle Beiträge sind im Unterricht und in AGs entstanden und konnten im B-Gebäude den ganzen Abend über entdeckt werden.

Musikalisch begrüßt wurde man durch den Chor der 5. Klassen, bevor Schulleiter Herr Dr. Begert und der ehemalige Schulsprecher Niklas Löhr unser Publikum willkommen hießen und den Bunten Salon offiziell eröffneten.

In der Aula folgte anschließend ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Für viel Begeisterung sorgte unter anderem der Trommelauftritt der 5b unter der Leitung von Frau Wenz, bevor Akrobatik und Theater die Aula einnahmen.

Für tosenden Applaus sorgte auch der Gastauftritt der IGS Jawlensky, deren Schulband im Rahmen des Bunten Salon bei uns auftrat! Besonders dieses schulübergreifende kulturelle Wirken war uns eine große Freude!

Nachdenkliche, aber ebenso eindrucksvolle Momente entstanden dank der Texte aus dem Poetry-Slam-Workshop zum Thema Demokratie, die von den Schülerinnen und Schülern der E.-Phase vorgetragen wurden. Sie gaben ihren Gedanken und Perspektiven eine Stimme und zeigten, wie kreative Demokratiebildung im Schulalltag stattfindet kann.

Neben den Bühnenbeiträgen bot der Bunte Salon zahlreiche Mitmachangebote und Ausstellungen im Schulgebäude. Im Foyer und auf den Fluren konnten Besucherinnen und Besucher Kunstwerke aus dem Unterricht betrachten – von Arbeiten der 5. bis hin zur Oberstufe. Ergänzt wurde die Ausstellung durch verschiedene kreative Stationen und kleinere Performances.

Die Veranstaltung bot eine tolle Gelegenheit, gemeinsam Kunst und Kultur zu erleben. Wann sieht man schon einmal Lehrkräfte, Schülerschaft und Besucherinnen und Besucher gemeinsam in Schulfluren Line Dance tanzen?

Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Helferinnen und Helfern, die mit viel Engagement zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Ebenso danken wir den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und die schöne Atmosphäre. Der Bunte Salon lebt davon, dass viele Menschen gemeinsam Kultur erleben und gestalten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ein Museumsprojekt, das verbindet

Im vergangenen Schuljahr war bei uns an der Schule ein besonderes Projekt Teil des Unterrichts, über das nun auch im Sensor Wiesbaden berichtet wurde. Gemeinsam mit dem Stadtmuseum am Markt in Wiesbaden entstand ein Audioguide für sehbehinderte Menschen, der den Museumsbesuch barriereärmer und inklusiver macht.

Ausgangspunkt des Projekts war eine Anfrage des Kulturamts Wiesbaden, mit dessen Förderung das Projekt in Kooperation mit der Leibnizschule umgesetzt werden konnte. 

Auf Seiten der TFS beteiligte sich eine E-Phase an dem Vorhaben. Unter der Begleitung der Lehrkräfte entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein fächerverbindendes Projekt, in dem Deutsch, Geschichte und Darstellendes Spiel zusammenkamen. Sie setzten sich intensiv mit einzelnen Museumsobjekten auseinander und nahmen schließlich Audiobeiträge auf, die sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern helfen, die Ausstellung auf neue Weise zu erleben.

Das Ergebnis zeigt sehr deutlich, wie kulturelle Bildung, Mitgestaltung und Wertevermittlung ineinandergreifen können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten kreativ und verantwortungsvoll und erlebten, dass ihr Tun eine echte Wirkung über die Schule hinaus hat.

Wir blicken dankbar auf das Projekt zurück und freuen uns, Teil einer Zusammenarbeit gewesen zu sein, die kulturelle Bildung erlebbar macht.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bienvenue à Wiesbaden!

Im Dezember war es endlich so weit: Eine Austauschgruppe unserer belgischen Partnerschule, dem Institut Saint-Roch in Theux, besuchte uns, um gemeinsam unsere Schule und die Umgebung kennenzulernen und einen Einblick in unseren Alltag zu erhalten.

Als die Gruppe montags mit dem Zug ankam, war die Aufregung groß! Wir lernten uns endlich persönlich kennen und konnten in den Familien Zeit miteinander verbringen. In den nächsten Tagen nahmen alle an einem abwechslungsreichen Programm teil. Dabei erkundeten wir Wiesbaden und Frankfurt und besuchten dort die traditionellen Weihnachtsmärkte. Auch in einem Film-Workshop und bei einer Bash-Party arbeiteten alle zusammen und lernten sich so besser kennen. Natürlich bekamen unsere belgischen Gäste auch einen Einblick in unser Schulleben: Während gemeinsamer Unterrichtsstunden und Aktivitäten in der Schule tauschten wir uns aus und erfuhren mehr über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Alltags in den verschiedenen Ländern.

Als die Gruppe am Freitag den Heimweg antrat, fiel der Abschied schwer. Deshalb freuen wir uns bereits auf unser nächstes Treffen im Mai – denn dann sind wir zu Gast in Belgien!

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Viel Betrieb zu Jahresbeginn: zahlreiche Einblicke in das kulturelle Leben unserer Schule für die 4. Klässler der Region

In den letzten Tagen war im Schulhaus besonders viel Bewegung. Wer durch die Flure ging, konnte überall entdecken, wie vielfältig und lebendig der Schulalltag gerade ist – mit Projekten, Workshops und besonderen Aktionen. Im Rahmen der Hospitationstage hatten Viertklässlerinnen und Viertklässler die Möglichkeit, den Schulalltag an unserer TFS kennenzulernen und trafen dabei auf eine Schule, in der gerade außergewöhnlich viel los war.

Besonders eindrucksvoll waren für die kleinen Gäste die Aktivitäten der Jahrgangsstufe 8, die gerade das Projekt Hand.Werk.Kultur durchführt. Hier wird gebaut, gestaltet und ausprobiert und so eine Verbindung aus gymnasialem Lernen, handwerklichem Arbeiten und kulturellem Gestalten geschaffen. Die Viertklässlerinnen und Viertklässler konnten dabei zuschauen, Fragen stellen und erleben, wie vielseitig Lernen bei uns an der TFS sein kann.  

Gleichzeitig wurde die Schule für eine Woche zu einem Filmset. Für einen professionellen Antimobbing-Film, der deutschlandweit ausgestrahlt werden soll, standen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 selbst vor der Kamera und wirkten als Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller mit. Das sorgte nicht nur für große Aufregung im Schulhaus, sondern bot auch spannende Einblicke in die Arbeit vor und hinter der Kamera.

Passend dazu erhielten die 6. und 9. Klassen im Rahmen des Faches Englisch im Workshop „Behind the scenes“ theoretische und praktische Einblicke in die Produktion von TV-Shows. Vom Schauspiel über die Technik bis zur Anleitung und Organisation konnten die Schülerinnen und Schüler Medienarbeit aus nächster Nähe kennenlernen.

Auch in der Oberstufe war einiges los. Schülerinnen und Schüler beider DS-Kurse aus der Q3 begleiteten als Patenklasse die Theaterinszenierung Leonce und Lena und durften Einblicke in die Probenarbeit am Staatstheater erhalten. Gerade im Bereich Darstellendes Spiel bot sich so die Gelegenheit, Theater nicht nur von der Zuschauer-, sondern auch von der Produktionsseite kennenzulernen und selbst Teil kultureller Arbeit zu sein.

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler boten diese Tage einen lebendigen Eindruck davon, wie vielfältig, kreativ und engagiert Schulalltag sein kann. Wir freuen uns darauf, viele von ihnen im kommenden Schuljahr in unsere Schulgemeinde aufnehmen zu können.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hand.Werk.Kultur begeistert erneut!

Über 140 Schülerinnen und Schüler der TFS aus der Klassenstufe 8 erleben heute ihren letzten Aktionstag des zweiwöchigen Projekts Hand.Werk.Kultur.


In 10 Modulen konnten die Teenager entdecken, was in ihnen steckt, Berufe kennenlernen und sich kreativ ausdrücken. 
Die beiden Wochen haben die Schülerinnen und Schüler herausgefordert, denn so manche Anstrengung musste gemeistert werden. Neue Aufgaben, ungewohnte Arbeitsweisen und körperliche Anstrengung verlangten Einsatz, Durchhaltevermögen und Teamarbeit. 
Das Fazit in der Schülerschaft und dem Kollegium: Eine wirklich gewinnbringende Zeit!

Ganz nach dem Projekt-Motto „Wir gestalten Schule!“ wurden handwerkliche Produkte für unsere Schule gebaut.
Das Besondere: In diesem Jahr werden viele selbstgebaute Fußballtore und Schulhofspiele an andere Schulen und Kindergärten verschenkt!
Überall sichtbar war dabei auch das gemeinsame Erscheinungsbild des Projekts. Das Hand.Werk.Kultur-Erkennungszeichen, Dreiecke im Farbspektrum von Rosa bis Bordeaux, zog sich durch viele Arbeitsbereiche und machte das Projekt auch optisch präsent.

Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich auf einen schönen Abschluss im Rahmen der morgigen Präsentationsveranstaltung!


Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ohne Unterstützung von außen nicht möglich.
Ein besonderer Dank gilt daher der 
Handwerkskammer Wiesbaden,
der Johannes-Alexander-Schroth-Stiftung sowie
der Stiftung ProRegion,
deren Förderung und Engagement diese Projektphase ermöglicht haben.


A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit