Erdkunde

Die Erdkunde-Fachschaft stellt sich vor

 

Zurzeit besteht unser Team aus vier Lehrkräften Herr Klein (Fachsprecher), Frau Berger, Frau Ginsburg, Frau Lustenberger,  sowie den drei LiVs Herrn Fritscher, Herrn Klotz und Herrn Ortseifen. Unser primäres Anliegen ist es, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse für die Gegebenheiten und Abläufe auf unserer Erde zu wecken, unseren Planeten also zu „er-kunden“. Im Mittelpunkt steht dabei „der von Naturfaktoren und menschlichen Aktivitäten geprägte Raum“ (Lehrplan Erdkunde G8 Hessen, 3).

Erdkunde in der Sekundarstufe I und II

Erdkunde wird in den Klassen 5 und 8 zweistündig und in Klasse 6 einstündig unterrichtet. In der E-Phase bieten wir Erdkunde derzeit als Profilfach an. Nähere Informationen gibt es hier.

Zeig mir die Welt!

Zeig mir die Welt: Ein Projekt der 5c.
Zeig mir die Welt: Ein Projekt der 5c.

Der Erdkundeunterricht der Theodor-Fliedner-Schule Wiesbaden orientiert sich am Lehrplan Erdkunde G8 für Hessen. Entsprechend dem Grundsatz „Vom Nahen zum Fernen“ beginnt das Geographiecurriculum mit der Thematisierung von regionalen Besonderheiten (z. B. am Schulort). Nach und nach wird der Blick auf Hessen, Deutschland, Europa, bis hin zur ganzen Welt, erweitert. Die Schlüssel-Kompetenz der „räumlichen Orientierungsfähigkeit“ wird im Sinne eines zeitgemäßen Erdkundeunterrichts vorwiegend themenbegleitend entwickelt. Zu diesem Zweck kommen immer wieder Karten, Globen und geeignete Medien wie z. B. Google Earth zum Einsatz.

Warum nicht mit dem Handy lernen?

Gerade im Geographieunterricht ist der Einsatz so genannter „neuer Medien“ naheliegend. So wird den Fünftklässlern die Bedeutung der Hangausrichtung beim Weinbau (schattiger versus sonniger Hang) besonders gut anhand einer 24-Stunden-Simulation mit GoogleEarth deutlich. Zu ambitionierten Wissenschaftlern werden die Sechstklässler, wenn sie beim Thema Lärmbelästigung ihre Handys nutzen dürfen und mit Hilfe entsprechender Apps, Lärmmessungen durchführen, um anschließend eine (interaktive) Karte zum Thema zu gestalten.

Einführung in wissenschaftliches Arbeiten

Überhaupt wird viel an PCs bzw. Netbooks gearbeitet. So erlangen die Heranwachsenden überfachliche Kompetenzen, die auch für ihren späteren beruflichen Werdegang von Bedeutung sein können. Beispiele sind die Erstellung von Klimadiagrammen mithilfe von MS Excel oder die Ausarbeitung von Powerpoint-Präsentationen zu verschiedenen Länderprofilen in Klasse 8. Voraussetzung hierfür ist das Beherrschen grundlegender Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (z. B. Internet-Recherche, Quellenarbeit, Leitfragen- und Hypothesenformulierung), die in Grundzügen bereits in Klasse 5 eingeführt und dann fortwährend weiterentwickelt werden.

Wir essen auch mal Pralinen im Unterricht…

Wir legen Wert auf einen handlungsorientierten, praxisnahen Erdkundeunterricht. Schließlich lassen sich geographische Phänomene  durch Experimente besonders gut visualisieren und wirken darüber hinaus motivierend. Selbst ein vermeintlich „trockenes“ Thema, wie das der Beleuchtungszonen (Jahrgang 8), wird durch den Einsatz von Wärmelampen, Thermometern und Sand, plötzlich spannend und anschaulich. Der Schalenbau der Erde (Jahrgang 8) lässt sich leicht begreifen und behalten, wenn man ihn anhand eines „Ferrero-Rocher-Modells“, das man Schicht für Schicht analysiert und am Ende auch noch aufessen darf, erarbeitet.

Projekte und Exkursionen

Durch Projektarbeiten und Referate werden die Schülerinnen und Schüler zu Selbständigkeit und eigenverantwortlichem Lernen angeregt. Exkursionen, etwa zu landwirtschaftlichen Betrieben in Wiesbaden-Bierstadt und Umgebung (Klasse 5), zum naturhistorischen Museum in Mainz (fächerübergreifend mit Biologie in Klasse 6) oder in die Frankfurter Innenstadt (Oberstufe) ermöglichen sogenannte „originale Begegnungen“. Wo diese nicht möglich sind, kommen Filme, Reportagen, Animationen oder auditive Medien zum Einsatz.

Aktuelle Themen und moderne Methoden

Auch aktuelle Themen, wie der Ausbau des Frankfurter Flughafens, fließen regelmäßig in den Unterricht ein. In Rollenspielen etwa zum Thema Rodung des brasilianischen Regenwaldes, lernen die Jugendlichen, eigene oder gar fremdbestimmte Standpunkte zu vertreten und reflektieren. Gerade bei Themen des Umweltschutzes obliegt dem Fach eine große Verantwortung, bietet es doch, wie kaum ein anderes, zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Entwicklung eines Verantwortungsbewusstseins für den Schutz und Erhalt unseres wunderschönen Heimatplaneten.