Limeskastell Pohl

Ausflug 2017 zum Limeskastell:

„Delirant isti Romani!“


2016


magistra:          „Wir fahren nach Pohl“

discipulus:        „Nach Polen? Waren die Römer auch in Polen?“

magistra:          „Nein, nicht nach Polen! Wir fahren zum Limeskastell nach Pohl!“

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Am 14. Juli war es dann für den Jahrgang 6 und am 18. Juli für den Jahrgang 9 soweit. Aufgeteilt in zwei numeri kamen wir nach knapp einer hora in Pohl an. Das kleine Lehm-Holzkastell war nicht zu übersehen. Mit weißer Farbe und roten Fugen scheint es ganz aus Stein zu sein und täuschte uns so wie schon die Germanen: „Die protzen die Römer!“ Beeindruckend ist auch der 10 Meter hohe dreigeschossige Wachturm.

Zwei Cicerones erwarteten uns schon neugierig und freuten sich über echte „Lateiner“. Nach einer sehr informativen Power-Point-Präsentation in der taberna ging es dann medias in res. Während der Führung durch die erst 2011 eröffnete Anlage konnten wir vieles ausprobieren. Anfassen von Ausstellungsstücken und Rekonstruktionen war nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht.

 

Wie hart der Alltag der Soldaten gewesen sein muss, erfuhren wir „am eigenen Leib“: Ein etwa 15 Kilogramm schweres Kettenhemd zu tragen, mit einer Handmühle die tägliche Getreideration zu mahlen oder mit Feuerstein und Zunder Feuer zu machen. In unserer memoria bona werden vor allem das Bogenschießen und das römische Volleyball bleiben.

Wir danken dem Förderverein der TFS sowie dem Förderverein des Limeskastells Pohl für die finanzielle Unterstützung. Wer neugierig geworden ist, dem sei die Homepage des Limeskastells in Pohl empfohlen, auf der man nicht nur viele Informationen, sondern auch zahlreiche Bilder des Kastells findet: www.limeskastell-pohl.de

(Stephanie Matthees-Hadeler, Ellen Lahme)