Advent, Advent – alles zu St. Birgid rennt

Von drauß‘ von Weitem hörte man sie schon: Stimmen und Stimmchen aller fünften Klassen, samt Lehrerinnen und Lehrern, Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Schwestern, Brüder. Inbrünstig  tönten sie in der Kirche St. Birgid, man möge doch die Tür hoch, die Tor weit machen.  Für feierlichen Trompetenhall sorgten Anton Trexler (7a) und Jonathan Held (7c), an der Orgel Lehrerin Nora Ulama. Beim Adventskonzert der Theodor-Fliedner-Schule glitzerten am Donnerstagabend beinah so viele Augen wie Sterne am Bierstadter Himmel.

Beeindruckend souverän moderierten Elena Kreis und Annika Krüger-Lorenzen (beide 7c) den Abend; lässig und routiniert – als hätten sie schon ein Moderatorinnen-Abitur in der Tasche, Note 1,0. Professionell gab auch die junge Pianistin Lavinia Vogel (8e) alsbald den ersten Satz der Sonata No. 8 Op. 13, „Pathetique“, zu Gehör. Etwas weniger getragen, dennoch genauso wirkungsvoll boten ein paar Weihnachtslieder später Konstantin Kaiser, Mia Bleker (beide 5a), Emilie Bauer und Alisea Hoffmann (beide 5e) den „Weihnachtswünsche-Rap“ dar. Stimmungsvoll wiederum las den bestens gelaunten Gästen im Verlauf des Abends Melisa Akin (6c) Astrid Lindgrens Weihnachtsgeschichte „Pelle zieht aus“ vor und tosenden Applaus bekamen Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7a und 9d für „Last Christmas“ von George Michael, ohne das Weihnachten inzwischen auch kaum mehr denkbar ist.

Kein Wunder – trotz Weihnachten –, dass am Ende des Programms unter der Leitung der Lehrkräfte Nora Ulama, John Dunn und Daniel Bach all die Stimmen und Stimmchen der Schulgemeinde ein überzeugendes „O du Fröhliche“ schmetterten. Schulleiterin Karin Petersen, ebenso gerührt wie stolz, dankte in ihrer Rede zum Ausklang des Konzerts dem Schulelternbeirat, dem Förderverein und der Pfarrgemeinde St. Birgid für die tolle Unterstützung. War’s das? Noch nicht…

…man konnte sich kaum trennen und so servierte das Q1-Abiball-Team noch Lebkuchen, Glühwein und Kinderpunsch.

Alle Jahre wieder? Unbedingt: Adventskonzert mit den Menschen der Theodor-Fliedner-Schule.

 

TAL (2017)

Fast alle Franzosen können den Hit von Tal „Le sens de la vie“ auswendig mitsingen – und viele der Schülerinnen und Schüler aus der AG „Französische Musikkultur“ taten dies ebenfalls hautnah in der ersten Reihe ihres Konzerts!

Doch bevor wir am 02. Dezember 2017 das Konzert von Tal besuchten, wagten wir erstmals in der Geschichte der AG einen Ausflug in das knapp 300 km entfernte Nancy – einer recht kleinen, aber wunderschönen Stadt in Lothringen. „Ich fand die Stadt Nancy sehr schön, denn es gibt viele schöne Dinge wie zum Beispiel die Kirche oder die kleine Burg“ (Victor C., 7b). Passend zur Jahreszeit genossen wir außerdem die weihnachtliche Atmosphäre. „Die ganze Stadt war elegant geschmückt. Und vor allem als es dunkel war, hatte man das Gefühl, dass ganz Nancy für uns leuchtet“ (Ismael T., 7d). In einem Zeitraum von zwei Stunden durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen shoppen gehen und den Weihnachtsmarkt besuchen. „Mich hat der Weihnachtsmarkt fasziniert. Der ist ganz anders als unserer in Wiesbaden. Er herrschte eine ganz andere Stimmung“ (Elena K., 7c). In diesem Zeitraum waren die Gruppen auf sich alleine gestellt und mussten mal nach dem Weg fragen, mal etwas zu Essen bestellen oder einkaufen. „Es war gar nicht so einfach sich mit den Verkäufern zu verständigen…“ (Alina I., 7d). „Aber fast jeder Mensch war dort nett und hilfsbereit“ (Nia W., 7d).

Am Abend fuhren wir in den benachbarten Ort Ludres, wo uns der Höhepunkt unserer Reise erwartete: Das Live-Konzert von Tal. Sie ist die erfolgreichste französische Sängerin der letzten Jahre in Frankreich und hat bereits dreimal den wichtigsten französischen Publikumspreis (NRJ Music Award) gewonnen sowie einmal den größten Musikpreis der Welt, den World Music Award. Im Jahr 2014 besuchten wir bereits ein Tal-Konzert zu Beginn ihrer Karriere. Mittlerweile hat sie sich musikalisch weiterentwickelt und in Frankreich weitere Hits wie „Le temps qu’il faut“ veröffentlicht. Dabei rappt, singt und tanzt sie.

„Es war schön, Tal in real life zu sehen. Wir standen direkt vor der Bühne und somit auch vor Tal. Man hat den Schlag der Boxen gespürt und mal einen Zwinker von Tal bekommen“ (Clara D., 7d).

„Wir waren genau vor ihr und konnten am Ende sogar ihre Hand berühren“ (Noel M., 7a).

„Ich habe mich bis zum Schluss ausgetobt. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde“ (Imane M., 8e).

„Die Stimmung war toll und Tal hat so schön mitgesungen“ (Sophie P., 7a).

Jeder Französischschüler und jede Französischschülerin der TFS hat ab der Jahrgangsstufe 7 die Möglichkeit, an der „AG Französische Musikkultur“ teilzunehmen. Hier beschäftigen wir uns mit den aktuellen französischen Musikcharts, lernen Stars kennen und schauen uns die entsprechenden Liedtexte an. Der Höhepunkt eines jeden Schuljahres ist der Besuch eines Live-Konzerts. Etwas Glück braucht man für eine Teilnahme dennoch, schließlich sind die AG-Plätze heiß begehrt und nur begrenzt verfügbar. Alors, bonne chance à tous !

WE WERE AWAKE (Insider !). Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für diesen tollen Ausflug und freuen uns schon auf das nächste Schuljahr!

Mme Eckel

Mme Fritzen

M. Allendörfer

Schülerinnen und Schüler der Theodor-Fliedner Schule erhalten das Deutsche Tanzsportabzeichen

Im Schuljahr 2016/2017 nahmen wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Tanzsport AG unter der Leistung von Frau Harms an der Prüfung zum Erlangen des Deutschen Tanzsportabzeichens teil.

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihr Können einem vom Hessischen Tanzsportverband angereisten Wertungsrichter und konnten mit ihrer Leistung in den Tänzen Cha Cha Cha, Jive und Langsamer Walzer überzeugen:

Am Ende des Tages erhielten 24 Schülerinnen und Schüler das Deutsche Tanzsportabzeichen in Bronze!

tanz1

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Besuch der Ausstellung “Bonnard-Matisse, Es lebe die Malerei!”

Am 03. November 2017 besuchte die Lerngruppe 8a/8c im Rahmen des Französischunterrichts die wunderschöne Kunstausstellung “Bonnard-Matisse, Es lebe die Malerei!” im Frankfurter Städel. Die Schüler berichten:
„In der Kunstausstellung habe ich gelernt, dass Matisse in kontrastreichen Farben malte, im Gegensatz zu seinem Freund Bonnard, der wie die Impressionisten in schlichten Pastelltönen malte. Außerdem erfuhr ich, dass Matisse gerne in Luxus lebte und in seinem Haus in Südfrankreich sogar seine Papageien herumfliegen ließ, während Bonnard eher bescheiden lebte. Die beiden Künstlerfreunde unterschieden sich auch dadurch, dass Matisse Frauen malte, die ihm gefielen, während Bonnard immer seine eigene Frau malte.“ (Gia Han Nguyen Tran, 8c)
„Ich fand es interessant zu erfahren, dass Bonnard und Matisse gute Freunde waren und dass sie die gleichen Motive malten, jedoch jeweils eine völlig andere Maltechnik verwendeten. Pierre Bonnards Technik hat mir besser gefallen, da er mit Pünktchen malte, die er dann mit Übergängen verwischte. Im Gegensatz zu ihm hat Henri Matisse alle Motive mit einem schwarzen Strich umrandet, was das Ganze ziemlich unnatürlich und sehr modern aussehen ließ.“ (Luca Kimpel, 8a)
„Mir gefiel am besten, dass die Bilder die Persönlichkeit der Künstler gespiegelt haben. (Leonie Golowacz, 8c)
„Bei den Selbstporträts fand ich es sehr interessant, wie Bonnard seine Bescheidenheit durch die unauffälligen Farbtöne ausdrückte. In seinem Selbstprträt malte er sogar er seine Augen gar nicht. Dagegen machte das Selbstporträt von Matisse mit den Kontrastfarben und der Verwendung von Blau und Grün den Eindruck eines sehr selbstbewussten Mannes auf mich.“ (Tarik Ljevakovic, 8c)
„Ich fand die Ausstellung sehr interessant und informationsreich. Uns wurde der Unterschied in dem Malstil von Bonnard und Matisse gezeigt, zuerst am Beispiel von Selbstporträts, dann bei Innenräumen, und schließlich bei Aktbildern. An manchen Stellen war ich sehr erstaunt, wie das gleiche Motiv vollkommen unterschiedlich gemalt wurde. Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen und ich würde sie gern erneut besuchen.“ (Celina Hochwald, 8a)
„Ich bin sehr beeindruckt von den Werken der beiden Künstler. Mich hat es fasziniert, wie Künstler mit so verschiedenen Persönlichkeiten so gut befreundet sein konnten. Bonnard war sehr zurückhaltend, während Matisse sehr von sich überzeugt war, wie es in den Selbstportraits der beiden festzustellen ist. Matisse malte mit grellen Farben und oft mit schwarzen Rändern. Bonnard dagegen malte mit weichen Farbtönen. Ich muss gestehen, dass mir Bonnards Bilder etwas besser gefallen haben. Wir könnten solche Kunstausstellungen öfters besuchen.“ (Hanna Simon, 8c)