Ethik

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) erhebt die Ethik zu einer eigenständigen philosophischen Disziplin.
Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) erhebt die Ethik zu einer eigenständigen philosophischen Disziplin.

Das Fach Ethik wird parallel zum Religionsunterricht angeboten. Ethik ist die Lehre vom sittlichen Wollen und Handeln des Menschen.

Daraus ergeben sich die Ziele des Fachs:

– Einsicht in die Ordnung eines zivilen Zusammenlebens
– Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit (Religionen, Weltanschauungen, kulturelle Traditionen)
– Einübung der Regeln praktischer Argumentation
– Befähigung zur Teilnahme am öffentlichen Diskurs über gesellschaftliche Probleme

Der Ethikunterricht geht dabei folgenden Fragen nach:

– Was soll ich tun?
– Was ist das gute Leben für mich, für uns?

Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt als ein Wesen, dass zur freien, bewussten und wertbezogenen Entscheidung fähig ist und sein Handeln unter normativen Ansprüchen stehend sieht.

Eine Themenauswahl:

– Stimme des Gewissens
– Menschenwürde
– Glück
– Grenzen meiner Freiheit
– Ich und die anderen
– Verantwortung
– Recht / Gerechtigkeit (Menschenrechte, Haben Tiere Rechte)
– Wie Christen, Juden und Muslime ihre Religion leben
– Sterben und Tod
– Freundschaft, Liebe, Sexualität
– Partnerschaft, Ehe, Familie
– Erwachsen werden
– Mensch und Natur

Das Unterrichtsfach Ethik wird durchgehend von der 5. bis zur 9. bzw. 10. Jahrgangsstufe mit zwei Wochenstunden unterrichtet. Es lebt von Offenheit und Toleranz, von gewinnbringenden Unterrichtsgesprächen, in denen die SchülerInnen ihre Erlebenswelt, ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle mit einbringen können.