Ganztag

Informieren Sie sich hier über unser pädagogisches Ganztagskonzept mit unseren zahlreichen Angeboten:

 

Ganztagskonzept - Theodor-Fliedner-Schule
Das Ganztagskonzept als Download

Pädagogisches Ganztagskonzept der Theodor-Fliedner-Schule,
Schule mit Ganztagsangeboten
Profil 2

Spezifische Ausgestaltung der Kriterien des Qualitätsrahmens an der Theodor-Fliedner-Schule

Steuerung der Schule
Profil 2                  

Ganztagskoordination: 

Seit dem Schuljahr 2012/2013 koordinieren Heike Schmidt und Gabriele Bänsch an der Theodor-Fliedner-Schule den Ganztag. Frau Schmidt ist außerdem Mitglied im Vorstand des Fördervereins der Theodor-Fliedner-Schule, der die Mittelzuweisung für ganztägig arbeitende Schulen verwaltet. Beide Koordinatorinnen stehen in ständigem Austausch mit der Schulleitung und arbeiten in allen Bereichen eng mit dieser zusammen. Somit ist ein Höchstmaß an Transparenz und zudem personeller Kontinuität der Ganztagsschulentwicklung an der Theodor-Fliedner-Schule gewährleistet.

Jährliche Evaluation und Weiterentwicklung des Ganztagsprogramms

Die Theodor-Fliedner-Schule wurde bereits zum Schuljahr 2009/2010 in das Landesprogramm für ganztägig arbeitende Schulen aufgenommen. Seitdem wird das Ganztagsangebot an der Theodor-Fliedner-Schule einem permanenten Reflexions-und Evaluationsprozess unterzogen, an dem die Schulleitung, die schulischen Gremien, die Steuergruppe, der Förderverein und die Ganztagskoordinatorinnen beteiligt sind. So wurde an zwei Pädagogischen Tagen mit dem gesamten Kollegium intensiv an der Evaluation und Weiterentwicklung der Ganztagangebote gearbeitet. Dieser Arbeits- und Diskussionsprozess mündete schließlich in die Beantragung des Profils 2 (damals noch „Offene Ganztagsschule“), die alle schulischen Gremien unterstützten. Dieser Antrag wurde bewilligt und somit ist die Theodor-Fliedner-Schule seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 Ganztagsschule mit Profil 2.

Angebotsvielfalt: Seit der Aufnahme der Theodor-Fliedner-Schule ins Landesprogramm konnte die Angebotspalette an Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen und Kurs- und AG-Angeboten kontinuierlich ausgeweitet werden.

Angebots- und Betreuungszeiten: Bereits seit dem 1. Jahr der Aufnahme der Theodor-Fliedner-Schule ins Ganztagsprogramm übertrafen die Zeiten der Kurse, AGs, der Hausaufgabenbetreuung und der Fördermaßnahmen die Vorgaben für die Pädagogische Mittagsbetreuung bei Weitem, die Angebote an drei Tagen bis 14.30 Uhr vorsah. Seit dem Schuljahr 2009/2010 gibt es Ganztagsangebote an der Theodor-Fliedner-Schule von Montag bis Donnerstag bis 16.30 Uhr, freitags bis 15.00 Uhr.

Verbindliche Kooperationsstrukturen

Die Theodor-Fliedner-Schule hat feste Kooperationspartner, mit denen Kooperationsvereinbarungen geschlossen werden und mit denen die Schule in regem Kontakt steht. Zu nennen sind hier das Volksbildungswerk Bierstadt, die Budo-Schule Wiesbaden, der TV Bierstadt und die Wiesbaden-Phantoms.

Unterricht und Angebote
Profil 2

Verzahnung von Unterricht und Angeboten, Vormittag und Nachmittag

Mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 wurde an der Theodor-Schule ein neues Zeitraster eingeführt, das Vor- und Nachmittag miteinander verzahnt.

Derzeitige Tagesstruktur im Schuljahr 2014/2015

Offener Anfang von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr (in der Schüler-Oase oder im dafür
seit diesem Schuljahr geöffneten Informationszentrum)

Fachunterricht von 8.00 Uhr bis 9.35 Uhr (vorwiegend doppelstündig)

Pause von 9.35 bis 9.50 Uhr (im Jahrgangswechsel bieten die Sportlehrer in der Sporthalle Bewegungsspiele an.)

Fachunterricht von 9.50 Uhr bis 11.25 Uhr (vorwiegend doppelstündig)

Pause von 11.25 Uhr bis 11.40 Uhr (im Jahrgangswechsel bieten die Sportlehrer in der Sporthalle Bewegungsspiele an.)

Fachunterricht von 11.40 Uhr bis 12.25 Uhr (bei 5 U-Std.) bzw. bis 13.15 Uhr (bei 6 U-Std.)

Die Mittagspause erfolgt in drei Schichten zwischen 11.25 Uhr und 14.05 Uhr. Neben der  Einnahme des Mittagessens in der Mensa haben die Schüler/innen die Möglichkeit, sich im Info mit anderen Schüler/innen zu treffen, in Raum 120 Tischfußball oder andere Spiele zu spielen oder sich in der Schüler-Oase zu entspannen. Ebenso besteht die Möglichkeit, auch während der Mittagspause im Stillarbeitsraum Hausaufgaben zu erledigen.

An zwei Tagen pro Woche haben die Klassenstufen 7-9 eine Ganztagsstunde, in der sie die Hausaufgaben-Lernzeit oder einen Förderkurs besuchen oder ein AG- und Kursangebot wahrnehmen können.

Die Klassenstufen 5 + 6 können auf Wunsch der Eltern dieses Angebot an einem Vormittag der Woche nutzen.

Fachunterricht von 14.05 Uhr bis 14.55 bzw. 15.45 Uhr (doppelstündig)

Freiwillige AGs, Kurse und Betreuung bis 16.35 Uhr (freitags bis 14.55 Uhr)

5-Minuten-Pausesn zwischen den Doppelstunden dienen zur aktiven Erholung

Das Angebotsspektrum der Theodor-Fliedner-Schule

Seit der Einführung der Pädagogischen Mittagsbetreuung im Schuljahr 2008/2009 gibt es an der Theodor-Fliedner-Schule ein vielfältiges Angebot an Bildungs- und Fördermaßnahmen sowie an Betreuungsmöglichkeiten und Kursen am Nachmittag, das im Laufe der Jahre stetig erweitert werden konnte.

Durch das neue Zeitraster konnte das Angebot weiterentwickelt und optimiert werden. So haben die Schülerinnen und Schüler jetzt an zwei Tagen in der Woche bereits während der Mittagszeit Gelegenheit, fachspezifische Förderkurse (Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein), eine AG oder einen Kurs (z.B. Chor oder Mädchenfußball) zu besuchen. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler entscheidet sich jedoch in der Regel für die so genannte Lernzeit, eine Stunde, in der sie unter Aufsicht durch den Klassenlehrer oder einen Fachlehrer der Klasse selbständig einen Großteil ihrer Wochenhausaufgaben erledigen. Dazu werden jahrgangsbezogene Gruppen gebildet.

Während der vorausgehenden oder sich anschließenden 55-minütigen Mittagspause können die Schülerinnen und Schüler ein warmes Mittagessen in der Mensa einnehmen. Viele nutzen diese Stunde darüber hinaus auch für Bewegungsspiele in der Sporthalle, andere erledigen ihre Hausaufgaben im Stillarbeitsraum oder entspannen sich in den dafür eingerichteten und geöffneten Schulbereichen oder auf dem Schulhof.

Förderkonzept und Ganztag

‚Fördern und Fordern’ ist ein fester Baustein des Schulprogramms der Theodor-Fliedner-Schule.

Die Förderangebote für lernschwächere Schülerinnen und Schüler wurden in den letzten Jahren stetig ausgebaut und werden in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Französisch und Latein an zwei Wochentagen jetzt bereits in der Ganztagesstunde am Mittag angeboten. Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Aufsicht nach dem Regelunterricht am Nachmittag Hausaufgaben erledigen oder bei Bedarf weitere Förderkurse in Mathematik oder Deutsch besuchen. Im ersten Schulhalbjahr 2012/2013 wurden in der Mittagsleiste 3 Förderkurse in Englisch, 2 Förderkurse in Deutsch, jeweils 1 Förderkurs in Französisch und Latein sowie 9 Förderkurse für Mathematik von den Schülerinnen und Schülern angewählt. Im Verlaufe des ersten Schulhalbjahres beobachten die Hauptfachlehrerinnen und -lehrer die Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler und stellen den individuellen Leistungsstand fest, sodass zum Halbjahreswechsel bei entstandenem Förderbedarf die Teilnehmer der Kurse wechseln bzw. noch weitere Kurse eingerichtet werden. Im letzten Jahr wurde beispielsweise besonderer Förderbedarf in Deutsch angemeldet, weshalb am Nachmittag zwei zusätzliche Kurse für Deutsch stattfanden.

An der Theodor-Fliedner-Schule wird besonderer Wert auf die fachliche und pädagogische Eignung der Lehrkräfte im Ganztag gelegt, sodass in den Ganztagsstunden während der Mittagszeit ausschließlich eigene Lehrkräfte eingesetzt werden. Externe Lehr- und Betreuungskräfte werden ausschließlich im Nachmittagsbereich für Kurse nach dem Regelunterricht beschäftigt, wobei hierbei bevorzugt langjährige VSS-Kräfte, ehemalige Lehrer der Theodor-Fliedner-Schule oder bereits bewährte Betreuungskräfte herangezogen werden. Seit dem Schuljahr 2014/2015 werden versuchsweise auch Oberstufenschüler für einige Betreuungszeiten am Nachmittag eingesetzt, was sich bislang sehr bewährt hat. Sollten wir hierbei über das Schuljahr hinweg gute Erfahrungen machen, werden wir im nächsten Schuljahr weiteren Schülerinnen und Schülern der E- und Q-Phasen diese Möglichkeit anbieten. Wir sind der Ansicht, dass von dieser Maßnahme sowohl die jüngeren als auch die älteren Schüler profitieren werden. Die Oberstufenschüler haben aktuelles Wissen, wodurch sie in Hausaufgabenbetreuungen die jüngeren Schüler kompetent unterstützen können, der Kontakt zwischen jüngeren und älteren Schülern wird erhalten, die Oberstufenschüler lernen Verantwortung zu tragen und können sich ein Taschengeld dazu verdienen, und insgesamt wird das Gemeinschaftsgefühl an der Schule gestärkt.

Wie geplant, konnte im laufenden Schuljahr das fachlich anspruchsvolle Kursangebot für begabte Schülerinnen und Schüler ausgedehnt werden. So gibt es nun neben der immer überwählten Forscher-AG in diesem Jahr zwei Elektronik-AGs, eine AG Geschichte Zeitreise und einen Kurs Französische Konversation. Andere begeisterungsfähige Schülerinnen und Schüler können bereits in der mittäglichen AG- und Lernzeit einen Kurs für Mathematik-Software und eine NaWi-AG besuchen, am Nachmittag werden außerdem mathematische Spiele und ein Schachkurs angeboten.

Sprachbegeisterte Schülerinnen und Schüler können neben den drei regulären Fremdsprachen am Nachmittag zusätzlich einmal pro Woche Spanisch erlernen, für die sportlichen Schülerinnen und Schüler gibt es ein vielfältiges Angebot an Sport-AGs und –Kursen. Chor, Instrumentalkreis und Schulband vervollständigen das Kurs- und AG-Angebot.

Die Theodor-Fliedner-Schule ist das einzige Gymnasium in Wiesbaden und Umgebung, das zertifizierte NFTE-Schule ist. Seit 2007/2008 eignen sich Schülerinnen und Schüler der Theodor-Fliedner-Schule im Rahmen von NFTE-Projekten Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge an und trainieren Kreativität, Unternehmergeist, Selbständigkeit und Selbstvertrauen. Da das Thema „Berufsorientierung“ ein Schwerpunkt im Schulprogramm der Theodor-Fliedner-Schule ist, sind unsere NFTE-Kurse im Wahlpflichtunterricht fest installiert worden und werden zukünftig im Wahlunterricht des Gymnasiums etabliert. In den letzten Jahren gab es mehrere Preisträger der Theodor-Fliedner-Schule, allen voran eine Schülerin, die 2008 sogar zur bundesweiten „NFTE-Schülerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde.

Mit besonders großem Enthusiasmus nimmt derzeit eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern wieder am regionalen Schulwettbewerb „Leonardo“ teil, was von den Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung der Theodor-Fliedner-Schule tatkräftig unterstützt wird. Ein Leonardo-Koordinator sorgt für umfassende Information der Lehrer- und Schülerschaft und steht für Fragen hinsichtlich der Anmeldung und Durchführung den Schülerinnen und Schülern kompetent zur Seite.

Eine verstärkte Teilnahme der Fliednerschülerinnen und –schüler an weiteren, auch überregionalen und bundesweiten Schülerwettbewerben wird für die Zukunft angestrebt.

Bewegung

Bewegung ist ein fester Punkt im Schulprogramm der Theodor-Fliedner-Schule. Seit 2006 hat sich die TFS dem bewegten Unterricht verschrieben und integriert Bewegung und Sport in den Tagesablauf, sowohl außerhalb als auch während des Unterrichts. Im Unterricht, insbesondere der Klassenstufen 5-7, werden Bewegungs- und Entspannungsübungen eingesetzt, um die Konzentration der Schüler/innen zu fördern, in den Pausen haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit Spiel- und Sportgeräte aus der Spielekiste auf dem Pausenhof zu nutzen und während der Mittagspause ist die Sporthalle geöffnet und bietet Gelegenheit für Pausensport.

Schulkultur, Lern- und Aufgabenkultur
Profil 2

Selbständige Lernformen und individuelle Lernplanung

Seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 haben die Jahrgangsteams der Theodor-Fliedner-Schule jeweils für ihre Jahrgänge (Haus-)aufgabenkonzepte entwickelt, die den Veränderungen durch den Ganztag Rechnung tragen. Gemeinsam ist allen Konzepten die stärkere Förderung selbständigen und freien Lernens der Schülerinnen und Schüler. So erhalten sie in allen Fächern nur noch einmal wöchentlich Hausaufgaben, die sie im Laufe der Woche zu Hause, aber auch in den Ganztagsstunden und den Mittagspausen abarbeiten können und sollen. Darüber hinaus wurden im doppelstündigen Fachunterricht freie Übungsphasen eingerichtet, um die Fülle an Hausaufgaben zu reduzieren.

In der Lernzeit während der Ganztagsstunde erhalten die Schülerinnen und Schüler an zwei Tagen fachkundige Unterstützung durch Lehrkräfte der Schule (die jeweiligen Klassenlehrer oder Fachlehrer des Jahrgangs) die die Schülerinnen und Schüler betreuen und sie auch in ihrer Lernplanung beraten. Parallel zur Entwicklung der Hausaufgabenkonzepte für die Jahrgänge haben die Klassenlehrer in den einzelnen Klassen die Schülerinnen und Schüler methodisch für die Wochenplanarbeit fit gemacht.

Im Anschluss an den Regelunterricht (nach Stundentafel) haben alle Schülerinnen und Schüler an allen Wochentagen zusätzlich die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben in der Hausaufgabenbetreuung zu erledigen. Bei der Auswahl der Betreuungskräfte wird besonderer Wert auf deren fachliche und pädagogische Eignung gelegt. Bewerberinnen und Bewerber müssen in der Regel einschlägige Erfahrung nachweisen können. Versuchsweise werden seit dem aktuellen Schuljahr auch Schülerinnen und Schüler der eigenen Oberstufe in der Betreuung eingesetzt. Wir erhoffen uns dadurch vielfältige Vorteile, wie sie bereits unter dem Punkt. Förderkonzept und Ganztag (s. S. 3) erläutert worden sind.

Kooperation
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Strukturen regelmäßiger Kooperation

Die Theodor-Fliedner-Schule hat feste Kooperationspartner, mit denen Kooperationsvereinbarungen geschlossen werden und mit denen die Schule in regem Kontakt steht. Zu nennen sind hier aktuell das Volksbildungswerk Bierstadt, die Budo-Schule Wiesbaden, der Tischtennis-Verein Bierstadt und die Wiesbaden-Phantoms. Diese Zusammenarbeit wird regelmäßig evaluiert, wodurch im Laufe der Jahre die Art der Kooperation verbessert werden konnte. In einzelnen Fällen mussten Kooperationsvereinbarungen auch wieder gelöst werden.

Eine weitere Zusammenarbeit strebt die Theodor-Fliedner-Schule mit dem Wiesbadener Stadtjugendring an. Erste Gespräche fanden bereits zum Ende des Schuljahres 2011/2012 statt, gemeinsame Projekte konnten bislang allerdings nicht realisiert werden. Auf beiden Seiten besteht jedoch nach wie vor Interesse an einer engeren Kooperation, ggf. im kommenden Schuljahr 2015/2016.

Jahrgangsteams und Ganztag

An der Theodor-Fliedner-Schule gibt es seit dem Schuljahr 2012/2013 im Stundenplan einen festen Zeitplatz für Sitzungen von Jahrgangteams bzw. fachbezogenen Teams (derzeit Donnerstag 9. Stunde). Die Teams vereinbaren selbständig Termine für Treffen, in denen pädagogische Fragestellungen, aber auch Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung diskutiert und Projekte geplant werden. Aktuell haben die Jahrgangsteams ein Hausaufgabenkonzept für ihren Jahrgang entwickelt, das den Veränderungen durch den Ganztag gerecht wird.

Partizipation von Schülern und Eltern
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Elternarbeit und Ganztag

Es bestehen feste Kommunikationsstrukturen zwischen der Schulleiterin und den Eltern-beiratsvorsitzenden der Theodor-Fliedner-Schule. Diese werden von der Schulleiterin regelmäßig über Neuigkeiten, das Schulleben und die Schulentwicklung betreffend, informiert. Die Elternbeiratsvorsitzenden sind somit Multiplikatoren im Kreise der Eltern und tragen auch deren Anliegen zurück an die Schulleitung. So wurden beispielsweise die Fragen, Bedenken und Zweifel der Eltern im Zuge der Umstellung auf die Ganztagsschule stets direkt an die Schulleiterin weitergegeben, die sich in häufigen und intensiven Gesprächen, zumeist mit den Elternvertretern, aber auch mit einzelnen interessierten Eltern, mit deren Anliegen auseinandersetzte. Darüber hinaus besuchten die Schulleiterin und der stellvertretende Schulleiter in dieser Zeit zahlreiche Elternabende, um sich den Fragen der Eltern zu stellen und deren Anregungen und Wünsche hinsichtlich des Ganztages aufzunehmen. Diese fanden dann auch in der Konzeption des Ganztages ihren Niederschlag. Beispielsweise wurden die Lern- und Hausaufgabenzeiten am Vormittag auf Wunsch der Eltern von 4x pro Woche auf 2x pro Woche reduziert.

Die Elternschaft hatte und hat somit die Möglichkeit, sich an der Schulentwicklung aktiv zu beteiligen. Diese Aufgabe können Eltern auch im Rahmen des Fördervereins wahrnehmen, der stark in die Organisation (finanzielle Abwicklung der Honorare) des Ganztages mit involviert ist und sich mit viel Einsatz auch um die kulturelle Angelegenheiten des Schullebens kümmert.

Seit Anfang des Jahres 2012 besteht der so genannte „Mensakreis“, in dem Schülervertreter, Elternvertreter, die Schulleitung sowie Vertreter des Catering-Unternehmens der Theodor-Fliedner-Schule Fragen rund um die Mittagsverpflegung diskutieren.

Auf der Schulhomepage ( http://www.theodor-fliedner-schule.org ) werden regelmäßig Elterninformationsbriefe eingestellt, denen Eltern die neuesten Schulnachrichten entnehmen können.

Die Erfahrungen mit der Elternarbeit der vergangenen Jahre haben sich als sehr gewinnbringend herausgestellt, weshalb eine Ausdehnung der Beteiligung der Eltern in weiteren, neu zu bildenden Gremien gewünscht ist.

Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern

Die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Fliedner-Schule haben im Rahmen der SV die Möglichkeit, Fragen, Wünsche und Kritik hinsichtlich des Ganztags zu äußern und so auf die (Weiter-)entwicklung des Ganztageskonzepts Einfluss zu nehmen. SV-Sitzungen finden grundsätzlich mindestens einmal monatlich statt und werden von den Schulsprechern und vom Vertrauenslehrer geleitet. In diesen Sitzungen werden die Klassensprecher und Klassensprecherinnen über die aktuelle Schulentwicklung informiert und ihre Fragen und Anregungen anschließend an die Schulleitung weitergegeben. Während der Planungsphase des neuen Ganztagskonzepts im zweiten Schulhalbjahr 2011/2012 haben die Klassen- und Jahrgangssprecher ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in Klassenratsstunden häufig über den aktuellen Stand der Entwicklung des Ganztagskonzept informiert, sodass die Schülerinnen und Schüler stets auf dem Laufenden waren. Insbesondere hinsichtlich des Hausaufgabenkonzepts sowie des Mittagessens konnten auch Anregungen von Schülerinnen und Schülern bei der Entwicklung des Ganztagskonzepts berücksichtigt werden.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 und mit Beginn der Oberstufe an der Theodor-Fliedner-Schule werden auch Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen, insbesondere der E-Phase, im Ganztag eingesetzt, zum einen als Betreuungskräfte in der nachmittäglichen Schülerbetreuung, zum anderen aber auch als „Nachhilfelehrer“ für jüngere, förderbedürftige Schülerinnen und Schüler. Hierzu hat die SV das Konzept „Schüler helfen Schülern“ entwickelt, bei dem ältere Schüler ihre Hilfe und jüngere ihren Förderbedarf bei der SV anmelden können. Die SV vermittelt dann den Kontakt zwischen den Schülern. Die Nachhilfestunden können während der Ganztagsstunden am Dienstag oder Mittwoch oder am Nachmittag nach dem Regelunterricht durchgeführt werden. Die Schule ist dadurch in der Lage, neben dem Angebot der Förderkurse auch noch individualisierten Ansprüchen bei der Förderung gerecht zu werden (Einzelförderung, spezieller Förderbedarf, gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten, …). Das Projekt „Schüler helfen Schülern“ stärkt zudem das Gemeinschaftsgefühl an der Schule und bietet begabten Schülerinnen und Schülern eine sinnvolle Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern.

Schulzeit und Rhythmisierung
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Verzahnung von Vor- und Nachmittag

Seit dem Beginn des Schuljahres 2012/2013 gibt es an der Theodor-Fliedner-Schule ein neues Zeitkonzept, das Vor- und Nachmittag miteinander verzahnt.

Der Unterricht wird vorwiegend in Doppelstunden gehalten. Alle Jahrgangsstufen ab Klasse 6 haben an zwei Vormittagen je eine Ganztagsstunde, in der sie sich in die Hausaufgaben-/ Lernzeit, eine (HA-)Förderung in Deutsch, Mathematik und Englisch oder eine AG einwählen konnten. Die Klassen 5 haben auf Wunsch der Eltern nur eine Ganztagsstunde am Vormittag, in der 5.-Klässler sich ebenfalls vor Beginn des Schuljahres einwählen konnten.

Alle Angebote in der Ganztagsleiste am Vormittag werden von Lehrerinnen und Lehrern der Theodor-Fliedner-Schule geleitet. Lehrkräfte und Schüler kennen sich in der Regel, was eine höhere Verbindlichkeit der Angebote gewährleistet. Zum anderen ist somit die Qualität der fachspezifischen Hausaufgabenförderkurse gesichert.

Der Regelunterricht zieht sich ab Klasse 6 durch den Einschub der Ganztagsstunden und der mittlerweile auf insgesamt 55 Minuten verlängerten Mittagspause bis in den Nachmittag hinein. An zwei Tagen haben Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 7 bis zur 9. Stunde (15.45 Uhr) Unterricht, an zwei weiteren bis zur 8. Stunde (14.55 Uhr). Freitags endet der Regelunterricht nach der 6. Stunde (13.15 Uhr). An allen Nachmittagen haben die Schülerinnen und Schüler auch nach dem Regelunterricht Gelegenheit zum Besuch von Arbeitsgemeinschaften und Förderkursen bzw. zur Erledigung von Hausaufgaben unter Aufsicht.

In der Anlage 1 „Zeitraster Ganztagsangebot der Theodor-Fliedner-Schule“ am Ende dieses Konzepts wird die neue Rhythmisierung von Vor- und Nachmittag, Unterricht und Angeboten im Überblick dargestellt.

Wechsel von Anspannungs- und Entspannungsphasen

Das neue Zeitkonzept, das mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 eingeführt wurde, sieht eine Abfolge von Unterricht, Pausen, selbständigen Lernzeiten und zusätzlichen Angeboten vor (siehe auch Punkt „Pausen- und Mittagskonzept, Seite 9/10). In Verbindung mit dem Fit & Gesund Konzept der Theodor-Fliedner-Schule ist dadurch ein optimaler Wechsel von Entspannungs- und Anspannungsphasen realisiert worden, welcher den Schüler/innen ermöglicht, sich über den Tag hinweg auf den Unterricht zu konzentrieren.

Bewegungskonzept

Das Fit & Gesund-Konzept der Theodor-Fliedner-Schule: Die TFS ist auf dem Weg zur Gesunden Schule und wurde 2009 mit dem Teilzertifikat „Bewegung“ ausgezeichnet. Das gesamte Kollegium wurde zum Thema Bewegung und Gesundheit fortgebildet und integriert insbesondere in den Klassen 5-7 Bewegungs- und Entspannungsübungen sowie bewegte Pausen in den Unterricht.

Mit der Einführung des neuen Zeitkonzepts zum Schuljahresbeginn 2012/2013 haben die Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause auf dem unteren Pausenhof die Gelegenheit für Spiel und Bewegung unter Aufsicht oder können sich in der Sporthalle aufhalten, in der Sportlehrer/innen für die Schüler/innen Bewegungsspiele anleiten.

Nach wie vor erhalten alle 5. Klassen zum Schuljahresbeginn eine Spielekiste mit Spiel- und Sportgeräten, die sie in den Vormittagspausen auf dem Schulhof oder in bewegten Unterrichtspausen nutzen können. In den großen Vormittagspausen steht außerdem die Sporthalle im Jahrgangswechsel für Pausensport offen.

Auf dem Schulhof sollen in den nächsten Jahren im Rahmen der grundsätzlichen Umgestaltung des Schulhofes weitere Spiel- und Sportgeräte installiert werden.

Raum- und Ausstattungskonzept
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Räume und Ausstattung

Die Theodor-Fliedner-Schule besitzt Schulgebäude aus den 1960er Jahren, die sich in sehr unterschiedlichem Zustand befinden. Der „Neubau“, in dem sich auch die 2009 fertig gestellte Schulmensa befindet, wurde vor 2005 komplett saniert. Außerdem sind im Neubau eine kleine Schülercafeteria, die Aula („Info“), der Verwaltungstrakt, zwei Computerräume, ein Filmraum, die naturwissenschaftlichen Fachräume sowie zahlreiche Klassenräume untergebracht. Für die 5. und 6. Klassen, die sich auf Jahrgangsebene jeweils einen Gebäudetrakt teilen, wurde im Neubau jeweils ein Jahrgangs-Gruppenraum eingerichtet. Außerdem steht den Lehrkräften beider Jahrgänge dort jeweils ein kleines Teamlehrerzimmer zur Verfügung

Der Altbau, in dem sich Klassenräume, AL-Räume, Musik- und Kunsträum, ein Lehrküche und bislang noch Räume des Volksbildungswerks befinden, wird im Zuge des Aufbaus der Oberstufe grundlegend saniert werden. Aus diesem Grund können diese Räume momentan nur bedingt in das Ganztageskonzept einbezogen werden. Eine Ausnahme bildet hierbei der Klassenraumtrakt des Altbaus, in dem für die Jahrgänge 8 und 9 ebenfalls Gruppenräume mit fest installierten, interaktiven Whiteboards eingerichtet werden konnten.

Im Zuge der Einführung des Ganztages wurden die Aufenthaltsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler an der Theodor-Fliedner-Schule stark erweitert. Einen zentralen Aufenthaltsbereich bildet mittlerweile die Aula („Info“), die bislang für Schülerinnen und Schüler geschlossen war. Nur fünf Monate nach ihrer Öffnung hat diese sich zu einem Mittelpunkt der Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrern und Schülern, entwickelt. In direkter räumlicher Nähe gibt es darüber hinaus einen neu geöffneten und mit Tischfußball und Spielen ausgestatteten Aufenthaltsraum sowie zwei Stillarbeitsräume zur Erledigung von Hausaufgaben oder Arbeit an Projekten, Präsentationen, Referaten, usw. Nach wie vor können sich Schülerinnen und Schüler auch im Bereich der „blauen Stühle“ aufhalten, ein großer Flur im Durchgang zum Verwaltungsbereich. Dieser ist mit Sitzmöglichkeiten und Tischen ausgestattet.

Am frühen Morgen und an drei Tagen zur Mittagszeit können die Schülerinnen und Schüler auch die Schüler-Oase des Fachbereichs Religion besuchen, wo sie sich in ruhiger Atmosphäre unterhalten können, aber auch erwachsene Ansprechpartner finden, wenn sie Sorgen oder Kummer haben.

Eine Nutzung der Jahrgangsgruppenräume als Ruheräume und Rückzugsmöglichkeit auch in der Ganztagsleiste am Mittag ist anzustreben, konnte aber bislang wegen der zusätzlich notwendigen Aufsichten nicht umgesetzt werden. Auch eine stärkere Einbeziehung der Stadtteilbibliothek, die bislang lediglich an drei Pausen pro Woche für die Schüler/innen geöffnet ist, steht noch aus. In den Flurbereichen sollen in Zukunft weitere Sitzgelegenheiten und Tische für Schülerinnen und Schüler bereitgestellt werden.

Schulhof

Der gesamte Schulhof befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand und muss grundlegend umgestaltet werden, um den Erfordernissen einer modernen Schule, die ganztägig arbeitet, zu entsprechen. Trotz der aus eigenen Mitteln gestemmten Sanierung eines Teiles des Schulhofs im Eingangsbereich, der bis dahin schon seit einigen Jahren nicht mehr nutzbar war, fehlt es unter anderem an Ruhe-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Die Fachhochschule Geisenheim hat im Auftrag der Schulleiterin eine Komplettplanung für die Neugestaltung des Schulhofs erarbeitet, für deren Realisierung aber Finanzmittel benötigt werden, über die die Schule nicht verfügt. Wir gehen davon aus, dass im Rahmen des Neubaus der Oberstufe ab 2015 auch die Schulhöfe saniert werden, sodass die hinsichtlich der Nutzung für den Ganztag die Möglichkeiten auf den Schulhöfen deutlich erweitern und verbessern werden.

Lehrerarbeitsplätze

Die Lehrkräfte nutzen (abgesehen von den Teamzimmern der Jahrgänge 5 und 6) derzeit ein größeres Lehrerzimmer und einen kleinen Arbeitsraum mit 4 Computerarbeitsplätzen sowie 2 Besprechungsräume. Mit der Einführung des Ganztages und der zahlenmäßigen Erweiterung des Kollegiums mit Beginn der Oberstufe müssen für die Lehrerinnen und Lehrer der Theodor-Fliedner-Schule zusätzliche, insbesondere ruhige Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Angedacht hierfür war zunächst der frühere Klassenarbeitsraum (Raum 120), der aber mittlerweile in den Ganztag integriert wurde. In der Zwischenzeit wurde ein neues Raumkonzept entwickelt, das die gesamte Gebäudeseite vom Lehrerzimmer bis zum Sitzungsraum 108 umfasst. Hier könnten ein Silentium-Arbeitsraum, ein Besprechungszimmer, ein großer Computer-Arbeitsraum und ggf. ein Ruheraum eingerichtet werden, wofür allerdings zunächst das Krankenzimmer, das vom Sekretariat und vom Sanitätsdienst der Theodor-Fliedner-Schule genutzt wird, verlegt werden musste. Die Erweiterung und Optimierung der Lehrerarbeitsplätze an der Theodor-Fliedner-Schule ist noch nicht abgeschlossen, es fehlen nach wie vor noch ruhige Einzelarbeitsplätze mit Computerzugang sowie ein Ruheraum.

Pausen- und Mittagskonzept
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Pausen

Bis zum Ende des Schuljahres 2011/2012 hatten die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Fliedner-Schule während des Vormittags zwei 20-minütige Pausen und vor dem Nachmittagsunterricht bzw. der Pädagogischen Mittagsbetreuung eine Mittagspause von 30 Minuten. Ein wichtiges Ziel bei der Einführung des Ganztags und einer neuen Zeitstruktur war die Verlängerung der Mittagspause, um die Einnahme des Mittagessens in der Mensa zu entzerren und den Schülerinnen und Schülern eine wirkliche Erholungszeit zu ermöglichen. Dies konnte durch eine Kürzung der großen Vormittagspausen um jeweils 5 Minuten ermöglicht werden. Darüber hinaus wurden zwischen den Stunden 5-Minuten-Pausen eingerichtet, wodurch sich nun einerseits ein angemessener Rhythmus von Erholungs- und Arbeitsphasen am Vormittag ergeben hat und andererseits eine Verlängerung der Mittagspause auf insgesamt 55 Minuten ermöglicht wurde.

In der insgesamt dreistündigen Mittagsleiste haben die Jahrgänge wechselweise Unterricht, Lern- bzw. AG-Zeit und Mittagspause. Die dadurch entstandene Entzerrung der Mensazeit hat die Lärm- und Belastungssituation der Mensa deutlich entspannt.

Mittagessen

Seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 und mit Einführung des neuen Zeitkonzepts wird an der Theodor-Fliedner-Schule an allen 5 Schultagen ein warmes, gesundes Mittagessen angeboten. Zum Schuljahresbeginn 2013/2014 gab es ein Wechsel des Anbieters, das Mittagessen wird seitdem vom Catering-Service T.S. extern gekocht und an die Schule geliefert. Mit dem geplanten Ausbau der Mensa-Küche wird in Zukunft ein Großteil der  Gerichte vor Ort zubereitet werden können. Das Essen kann über ein Chipkartensystem mit Terminal in der Schule oder über das Internet vorbestellt werden und kostet 4,- € (Hauptgericht, Salat, Getränk, Obst). Es besteht aber auch in begrenztem Rahmen die Möglichkeit, ohne Vorbestellung in der Mensa zu essen.

Die Theodor-Fliedner-Schule ist seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 Modellschule für gesunde Ernährung. Im Rahmen dessen wird die Mensa unangemeldet einmal pro Woche von einer Ernährungswissenschaftlerin besucht, die die Ausgewogenheit und den Geschmack des Essens, den Ablauf und die Organisation der Ausgabe, sowie das Ambiente und den Umgang des Personals mit den Schüler/innen. überprüft. Die Ergebnisse dieser Visiten werden gemeinsam mit der Schulleitung und dem Caterer evaluiert.

Einer ähnlichen Aufgabe hat sich der so genannte „Mensakreis“ verschrieben, zu dem sich in regelmäßigen Abständen Vertreter der Eltern- und Schülerschaft, der Lehrkräfte und der Schulleitung sowie des Caterers treffen, um das Mittagessenkonzept weiterzuentwickeln.

(Aktualisiert: 12.11.2014)