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Gute Ernte im TFS-Schulgarten

Trotz der diesjährigen Trockenheit hat die Garten-AG viele Salat- und Krautköpfe, Radieschen sowie zwei große Eimer Kartoffeln ernten können.

Auch ohne Gift und Unkrautvernichter ernteten wir gesundes Gemüse und besonders der geerntete Romanasalat und der Pflücksalat waren superzart und lecker.

Das auf den Beeten im Innenhof und der Obstwiese der TFS gezogene Gemüse durfte von SchülerInnen der Garten-AG mitgenommen werden oder wurde von den SchülerInnen der Koch-AG zu leckeren Gerichten verarbeitet.

GAUDEAMUS IGITUR!LATEINSCHÜLERINNEN UND -SCHÜLER DER TFS FEIERN IHR LATINUM


Am 22. Juli 2022 war es nun endlich soweit. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde unseren 18 Schülerinnen und Schülern des Lateinkurses (E-Phase des Schuljahres 2021/22) zum Latinum gratuliert.
Zu Beginn der Feierstunde hielt zunächst der Lehrer mit Bildern untermalt einen kurzen Rückblick. Daraufhin brachten im Namen des Kurses Arda und Dunja in einer Rede ihre Freude und ihren Dank zum Ausdruck.
Nach der Überreichung der Gratulationsurkunden in lateinischer Sprache und der Übergabe der Kränze wurde das freudige Ereignis in einem Gruppenfoto festgehalten. Beim anschließenden Umtrunk in heiterer Runde kam es zum Austausch vieler Erinnerungen und es wurde auf die gemeinsame schöne Zeit zurückgeblickt.

  • PRACEPTORES LINGUAE LATINAE VOBIS GRATULANTUR!

Projekt – NS-Erinnerungskultur in Wiesbaden

„Wie würdet ihr als SchülerInnen des LK-Geschichte Wiesbadener Gedenkorte aus der Zeit des Nationalsozialismus gestalten? Was würdet ihr an ihnen verändern – und was belassen so, wie es ist?“

Mit dieser herausfordernden Frage beschäftigten sich 16 junge Erwachsene des Leistungskurses Geschichte an der TFS, indem sie drei zentrale Erinnerungsorte in den Fokus nahmen: Die KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“, das Deportationsmahnmal Schlachthoframpe und die Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden am Michelsberg.

Nach einer Recherche, was die drei Orte mit der NS-Diktatur verbindet, ging es zunächst darum zu untersuchen, wie diese aktuell dem Besucher präsentiert werden. In einem zweiten Schritt setzten sich die SchülerInnen kritisch damit auseinander und entwickelten eigene Ideen, in denen Jugendliche als Zielgruppe im Mittelpunkt stehen sollten.

Herausgekommen sind innovative, kreative und sorgfältig durchdachte Entwürfe. Sie nehmen vor allem die digitale Lebenswelt junger Menschen in den Blick, um über das NS-Unrecht zu informieren. Dabei versuchen sie aber auch über jüdische Einzelschicksale, dem Besucher einen exemplarischen Einblick zu geben, wie der Nationalsozialismus die Lebensentwürfe der jüdischen MitbürgerInnen systematisch zerstörte.

Befruchtet wurde dieses regionalgeschichtliche Projekt durch Frau Dr. Katherine Lukat vom Wiesbadener Stadtarchiv, die dort das Sachgebiet Gedenkstätten leitet. Sie besuchte den LK-Geschichte im Unterricht und diskutierte mit den SchülerInnen ihre Projektentwürfe. Besonders spannend war es, dass sie dabei die SchülerInnen auch in aktuelle Planungen zur Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“ miteinbezog.

Zusätzlich nahm Frau Dr. Lukat sich Zeit, uns auf unserer Exkursion zu den Wiesbadener NS-Erinnerungsorten kompetent zu begleiten. Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich für Ihr Engagement bedanken!

Stephanie Matthees-Hadeler

Leonardo 2022

Gewinner beim Leonardo-Schulaward 2022

Am 17.07.2022 fand die Gala des Leonardo-Schulawards im hessischen Staatstheater in Wiesbaden statt. Mit großer Spannung erwarteten unsere nominierten Teams der Theodor-Fliedner-Schule die Preisverleihung.

Mit drei Preisen waren wir unter den Spitzenreitern der Schulen Wiesbadens:

2. Platz mit dem Projekt: „Corona kurz und simpel“ in der Kategorie „Der gesunde Mensch“:

Schülerinnen: Sina Oberländer und Julie Canfield, beide E02

Betreuende Lehrerin: Anja Emmes

2. Platz mit dem Projekt: „Die Wahrheit zwischen Lügen“ in der Kategorie „Alles ist Kunst“:

Schülerinnen: Regina Hahn, E01 und Talina Cetinkaya, E04

Betreuende Lehrkräfte: Sven Daschmann und Anja Emmes

3. Platz mit dem Projekt: „Theodor Fliedner macht Mut“ in der Kategorie „Zusammenhalt“:

Schülerinnen und Schüler: Julius Rehbein, Nils Deuringer, Anna Knechtel, Svenja Strömmer, Anton Trexler, Mira Götesson, Piet Hein, Sannip Maharjan und Jason Langer, alle LK Chemie Q2

Betreuender Lehrer: Sven Daschmann 

Weiterhin waren folgende Teams nominiert:

– Grüner Strom für die Schule – Ist das möglich?

– Nachhaltiger Genuss – Regionale und saisonale Gerichte

– Energieparcours

– Lyrisches Wiesbaden – Die Vielfalt dieser Stadt

– Poesie aus Emotionen

– Winzige Wunder

– Perspektivwechsel

Wir gratulieren den Gewinner-Teams und bedanken uns bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie allen betreuenden Lehrerinnen und Lehrern für ihre Unterstützung.

Anja Emmes und Dr. Martin Gehres

(Die Leonardo-Beauftragten der Theodor- Fliedner-Schule)

English Reading Competition 2022

Nervosität lag in Luft als nach einer langen Corona Pause endlich wieder der englische Vorlesewettbewerb stattfinden konnte. Die Klassengewinner/-innen aus den 7. Klassen traten am 7. Juli in der Aula gegeneinander an. Knapp 150 Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer lauschten gespannt als Lucy, Sana, Lukas, Amina, Lukas, Magdalena und Thilo Auszüge aus ihren selbst gewählten englischsprachigen Büchern vorlasen. Das Publikum hörte von Mord, Teenagern mit Lungenkrankheiten, einer sozial engagierten Frau, von Gregs Abenteuern, einem Jungen, der „viel Ärger macht“ und der Christmas Carol. Auch in der zweiten Runde, als die Gewinner/-innen einen ihnen unbekannten Text lasen, konnte sich das Publikum an den außergewöhnlich guten Leistungen der Vortragenden erfreuen. Der Jury viel es entsprechend schwer den Schulsieger zu bestimmen. Magdalena ging als Schulsiegerin hervor. Herr Kohler betonte in seiner Rede, dass jeder, der freiwillig ein Buch in die Hand nimmt und liest ein Gewinner ist. Frau Müller-Ribaric gratulierte als Schulleitungsmitglied den Gewinnern.

Herr Kohler

Laia Mounirji gewinnt den diesjährigen Karin-Elisabeth-Loos-Förderpreis

Schülerinnen und Schüler, die in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik außerordentliche Leistungen erbringen und überdies im außerschulischen Bereich besonders engagiert sind, haben die Chance, ein Förderstipendium der K.E. Loos- Stiftung zu erhalten.

Herr Daschmann, der Leiter der Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik an unserer Schule hat mich für dieses Stipendium vorgeschlagen. Nachdem ich ein ausführliches Bewerbungsschreiben und meinen Lebenslauf bei der Stiftung eingereicht habe, war ich super gespannt, weil nur maximal fünf Schülerinnen und Schüler aus allen Wiesbadener Gymnasien und Berufsgymnasien zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesen fünf Personen gehörte, war demnach nicht sehr hoch.

karin elisabeth loos stiftung förderpreis Bilder (C) von J. Lay

Aber bereits nach zwei Wochen wurde ich von einer unbekannten Nummer angerufen. Ich hatte schon geahnt, dass es sich um die Loos-Stiftung handelt. Mein Herz raste, aber dennoch hatte ich ein gutes Gefühl. Tatsächlich war die Jury der Karin-Elisabeth-Loos Stiftung von meinem Bewerbungsschreiben beeindruckt und lud mich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Mir wurden dort sehr viele Fragen über meine Hobbys, meine Zukunft und vieles mehr gestellt. Zu den grundlegenden Kriterien gehörte, dass man ein Studium im Bereich Naturwissenschaften oder Medizin anstrebt.

Nach circa vier Wochen erhielt ich die Nachricht, dass ich zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehörte. Ich freute mich riesig über die Nachricht und war auf die Preisverleihung sehr gespannt. Nach meinen Abiturprüfungen fand am 30.06.22 die 22. Karin-Elisabeth-Loos-Förderpreisverleihung im Festsaal des Rathauses der Landeshautstadt Wiesbaden statt. Insgesamt waren vier Preisträgerinnen und Preisträger von der Leibnizschule, der Friedrich-List-Schule, der Gutenbergschule und ich von der Theodor-Fliedner-Schule nominiert. Besonders schön fand ich, dass auch einige Preisträgerinnen und Preisträger aus den vergangenen Jahrgängen anwesend waren, mit denen man nach der Veranstaltung ins Gespräch kommen konnte.

Zu Beginn der Verleihung begrüßte uns Herr Prof. Mettang, der Vorsitzende der Stiftung, und im Anschluss hielt Herr Prof. Windpassinger von der Johannes-Gutenberg-Universität einen spannenden Vortrag zum Thema Quantenphysik. Schließlich wurden alle Preisträgerinnen und Preisträger persönlich vorgestellt. In meinem Fall übernahm dies Herr Daschmann. Alle Personen, die ihre Schützlinge vorstellten, hielten sehr schöne und kreativ gestaltete Reden, wobei die Rede von Herrn Daschmann meiner Meinung nach am besten war.

Insgesamt bin ich sehr dankbar für die Möglichkeit, die Erfahrung und auch für die tolle Unterstützung von Herrn Daschmann, Herrn Bender und der gesamten TFS.

Laia Mounirji

Die gesamte Schulgemeinde der Theodor-Fliedner-Schule freut sich riesig und gratuliert Dir, liebe Laia, recht herzlich zu Deinem Erfolg!