Grundschüler zu Besuch im Schülerlabor der TFS

Im vergangenen Halbjahr sind unterschiedliche Grundschulen mit dem von Leonardo prämierten Projekt “Grundschüler experimentieren mit der E- Phase” an die TFS gekommen und konnten in unserem Schülerlabor kleine und große Geheimnisse der Physik bei Herrn Cimander und Chemie bei Frau Emmes und Frau Häcker kennenlernen. Dafür haben die Oberstufenschüler der Orientierungskurse Biologie/Chemie und Physik selbständig unterschiedliche Experimente erarbeitet und für die Grundschüler optimiert.

Die prämierte Idee zweier Schüler (Dimitar Georgiev und Elisabeth Ohlberger) von Frau Emmes war, dass die Oberstufenschüler die Anleitungen für die Versuche in Sprache und Zeichnung auf unterschiedlichen Kärtchen so genau optimieren, dass die Grundschüler mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung selbständig arbeiten können. Die betreuenden Oberstufenschüler haben sich dann nur noch durch die Erklärung der Grundschüler vergewissern müssen, dass die Durchführung des Versuchs verstanden wurde und sicher abläuft. Die OK-Schüler und auch die Grundschüler waren vor der Durchführung gleichermaßen aufgeregt. Der Spaß, das Staunen und die Ehrfurcht der Grundschüler hat Lehrer und E- Phasenschüler der TFS sehr gerührt. Auch das lobende Feedback der Grundschullehrer konnte bestätigen, dass es ein gewinnbringendes Projekt für alle Beteiligten war und hoffentlich in Zukunft fortgeführt wird.

Häcker

Intensität, Leidenschaft und Fairplay bei den Spielfesten der Klassen 5 und 6

 

Klasse V.-Staffel Turnen Basketball Badminton Fairplay-P. Punkte Platz
6a 1. 2. 1. 2. 10 24 1.
6b 3. 3. 4. 4. 10 16 3.
6c 4. 4. 3. 3. 10 16 4.
6d 2. 1. 2. 1. 9 23 2.
Klasse V.-Staffel Turnen Handball Fußball Fairplay-P. Punkte Platz
5a 3. 3. 1. 4. 10 23 1.
5b 5. 2. 5. 2. 10 20 5.
5c 1. 5. 4. 3. 10 21 4.
5d 2. 1. 3. 5. 9 22 3.
5e 4. 4. 2. 1. 10 23 2.

„Hoc est mensa.“ – Was die Mensa der TFS mit Latein zu tun hat…

Vierter Lateintag an der TFS am 7. Februar 2018

Eine Antwort auf die Frage, was unsere Mensa mit Latein zu tun hat, bekamen Schüler und Schülerinnen der vierten und fünften Klassen in einer lebendigen Lateinstunde von Frau Lahme. Sie machte engagiert deutlich, dass Latein keineswegs eine „tote Sprache“ ist und traf dabei auf großes Interesse der Kinder.

Wie lebendig Latein sein kann, zeigten auch die Projektpräsentationen der diesjährigen 7. Klassen: In selbstgedrehten Videos nahmen sie den Inhalt eines aktuellen Lesestückes auf und erzählten in Form eines Theaterstück weiter, wie es zum Ausbruch des trojanischen Krieges kam.

Besonders beeindruckend war der Vortrag von Anna und Lea Knechtel sowie Emily Wlochowitz (7 c): Sie trugen souverän in einem selbst geschriebenen Gedicht die Verwandlungssage von Philemon und Baucis vor, welche sie mit einer Bildpräsentation visuell unterstützten.

Zusätzlich konnten sich die Besucher durch einen Rundgang im Raum einen Einblick in die vielfältige Projektarbeit von der Klasse 6 bis zur Q-Phase verschaffen.

 

Daneben gab es für die jungen Besucher die Möglichkeit, sich auch kreativ auszuprobieren, z. B. ein Papyruslesezeichen oder ein kleines antikes Mosaik herzustellen, was beides großen Zuspruch fand. Besondere Anziehungskraft auf Jung und Alt übte zudem unser Asterix-Dorf aus. Auch für das leibliche Wohl war mit moretum und Mostbrötchen nach original römischen Rezept gesorgt.

 

Wir möchten allen Lateinschülerinnen und Lateinschülern herzlich danken, die uns bei der Planung und Durchführung des Lateintages unterstützt haben. Besonders haben wir uns als Fachschaft Latein darüber gefreut, dass dieses Jahr zum ersten Mal so viele Grundschüler den Weg an die TFS gefunden haben!

 

Stephanie Matthees-Hadeler, Ellen Lahme, Elisabeth Hinderberger, Peter Ludwig, Philipp Sarumbo (Fachschaft Latein)

 

Make Love, not War

Ethologische Exkursion in den zoologischen Garten in Frankfurt

„Liebevoll kümmert sich Bashira um die kleine Visola, während Margrit entspannt in einer Ecke liegt und ein Schläfchen hält. Als plötzlich Harry seinem Mitbewohner Billy das Essen wegnimmt, kommt Unruhe in die Gruppe. Billy rennt hastig hinter Harry her, bleibt dann aber frustriert in einer Ecke sitzen.“

So oder so ähnlich könnte es sich im Affenhaus bei den Bonobos (Pan paniscus) zugetragen haben, ein Schauspiel, das die Schülerinnen und Schüler der beiden Biologie-Leistungskurse der Q3 gemäß den Bestimmungen des hessischen Lehrplans zu untersuchen hatten.

Die Bonobos könnte man auch als die Hippies unter den Schimpansen bezeichnen. Es gibt, im Gegensatz zu ihrer Schwesterart, dem Gemeinen Schimpansen (Pan troglodytes), zwar nicht weniger Streitigkeiten unter den Gruppenmitgliedern, die Intensität der aggressiven Interaktionen ist deutlich geringer, denn hier kommt dem Sex bei der Aggressionskontrolle eine bedeutende Rolle zu. Die Sozialstruktur ist zudem durch die Gleichstellung von Männchen und Weibchen geprägt.

Die Schülerinnen und Schüler untersuchten in Kleingruppen jeweils ein Fokustier über einen Zeitraum von 30 Minuten und notierten tabellarisch jede beobachtete Verhaltensweise. In einem zweiten Versuchsdurchlauf wurde die Position von Interaktionen zwischen den Fokustieren untersucht, indem 15 Minuten lang alle 30 Sekunden der Aufenthaltsort in einem Gehegeplan eingezeichnet wurde. Im Anschluss wurden die Ergebnisse den anderen Gruppen vorgestellt und gemeinschaftlich diskutiert.

Nach dem Pflichtprogramm folgte die Kür: die beiden Kurse hatten noch die Möglichkeit die anderen Zootiere zu besuchen.

Dr. Martin Gehres & Silvia Muth

„Venite et videte, discipuli et discipulae et parentes !“

  • lat_01
  • Erfahrt, was das Magnum-Eis mit Latein zu tun hat?
  • Werdet durch unsere Lateinschüler zum Sagenexperten!
  • Seid bei den Abenteuern des Odysseus live dabei!

 Liebe Schüler/innen und Eltern der Klassen 4, 5, 6 und 7,

konnten wir Euch neugierig machen?

Wir, die Fachschaft Latein der Theodor-Fliedner-Schule in Wiesbaden-Bierstadt, möchte Euch und Sie ganz herzlich einladen zu unserem vierten „Lateintag“.

Dieser findet statt:

Mittwoch, den 7. Februar 2018

von 16:30 – 17:30 Uhr

im Raum 78 (1. Stock)

Ihr und Sie als Eltern können nicht nur einen Blick in die Arbeit im Lateinunterricht an der TFS werfen, sondern auch selbst bei Mitmachaktionen aktiv werden.

Wer möchte, kann gerne an einer Lateinstunde für Grundschüler teilnehmen.

Wir würden uns freuen, wenn wir Euch/ Sie mit auf eine kleine römische Zeitreise nehmen dürften und für unser Fach begeistern könnten.

„Valete!“

 magistrae et magistri linguae Latinae

 Ludwig                 Lahme               Matthees-Hadeler

Sarumbo               Hinderberger

Advent, Advent – alles zu St. Birgid rennt

Von drauß‘ von Weitem hörte man sie schon: Stimmen und Stimmchen aller fünften Klassen, samt Lehrerinnen und Lehrern, Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Schwestern, Brüder. Inbrünstig  tönten sie in der Kirche St. Birgid, man möge doch die Tür hoch, die Tor weit machen.  Für feierlichen Trompetenhall sorgten Anton Trexler (7a) und Jonathan Held (7c), an der Orgel Lehrerin Nora Ulama. Beim Adventskonzert der Theodor-Fliedner-Schule glitzerten am Donnerstagabend beinah so viele Augen wie Sterne am Bierstadter Himmel.

Beeindruckend souverän moderierten Elena Kreis und Annika Krüger-Lorenzen (beide 7c) den Abend; lässig und routiniert – als hätten sie schon ein Moderatorinnen-Abitur in der Tasche, Note 1,0. Professionell gab auch die junge Pianistin Lavinia Vogel (8e) alsbald den ersten Satz der Sonata No. 8 Op. 13, „Pathetique“, zu Gehör. Etwas weniger getragen, dennoch genauso wirkungsvoll boten ein paar Weihnachtslieder später Konstantin Kaiser, Mia Bleker (beide 5a), Emilie Bauer und Alisea Hoffmann (beide 5e) den „Weihnachtswünsche-Rap“ dar. Stimmungsvoll wiederum las den bestens gelaunten Gästen im Verlauf des Abends Melisa Akin (6c) Astrid Lindgrens Weihnachtsgeschichte „Pelle zieht aus“ vor und tosenden Applaus bekamen Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7a und 9d für „Last Christmas“ von George Michael, ohne das Weihnachten inzwischen auch kaum mehr denkbar ist.

Kein Wunder – trotz Weihnachten –, dass am Ende des Programms unter der Leitung der Lehrkräfte Nora Ulama, John Dunn und Daniel Bach all die Stimmen und Stimmchen der Schulgemeinde ein überzeugendes „O du Fröhliche“ schmetterten. Schulleiterin Karin Petersen, ebenso gerührt wie stolz, dankte in ihrer Rede zum Ausklang des Konzerts dem Schulelternbeirat, dem Förderverein und der Pfarrgemeinde St. Birgid für die tolle Unterstützung. War’s das? Noch nicht…

…man konnte sich kaum trennen und so servierte das Q1-Abiball-Team noch Lebkuchen, Glühwein und Kinderpunsch.

Alle Jahre wieder? Unbedingt: Adventskonzert mit den Menschen der Theodor-Fliedner-Schule.

 

TAL (2017)

Fast alle Franzosen können den Hit von Tal „Le sens de la vie“ auswendig mitsingen – und viele der Schülerinnen und Schüler aus der AG „Französische Musikkultur“ taten dies ebenfalls hautnah in der ersten Reihe ihres Konzerts!

Doch bevor wir am 02. Dezember 2017 das Konzert von Tal besuchten, wagten wir erstmals in der Geschichte der AG einen Ausflug in das knapp 300 km entfernte Nancy – einer recht kleinen, aber wunderschönen Stadt in Lothringen. „Ich fand die Stadt Nancy sehr schön, denn es gibt viele schöne Dinge wie zum Beispiel die Kirche oder die kleine Burg“ (Victor C., 7b). Passend zur Jahreszeit genossen wir außerdem die weihnachtliche Atmosphäre. „Die ganze Stadt war elegant geschmückt. Und vor allem als es dunkel war, hatte man das Gefühl, dass ganz Nancy für uns leuchtet“ (Ismael T., 7d). In einem Zeitraum von zwei Stunden durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen shoppen gehen und den Weihnachtsmarkt besuchen. „Mich hat der Weihnachtsmarkt fasziniert. Der ist ganz anders als unserer in Wiesbaden. Er herrschte eine ganz andere Stimmung“ (Elena K., 7c). In diesem Zeitraum waren die Gruppen auf sich alleine gestellt und mussten mal nach dem Weg fragen, mal etwas zu Essen bestellen oder einkaufen. „Es war gar nicht so einfach sich mit den Verkäufern zu verständigen…“ (Alina I., 7d). „Aber fast jeder Mensch war dort nett und hilfsbereit“ (Nia W., 7d).

Am Abend fuhren wir in den benachbarten Ort Ludres, wo uns der Höhepunkt unserer Reise erwartete: Das Live-Konzert von Tal. Sie ist die erfolgreichste französische Sängerin der letzten Jahre in Frankreich und hat bereits dreimal den wichtigsten französischen Publikumspreis (NRJ Music Award) gewonnen sowie einmal den größten Musikpreis der Welt, den World Music Award. Im Jahr 2014 besuchten wir bereits ein Tal-Konzert zu Beginn ihrer Karriere. Mittlerweile hat sie sich musikalisch weiterentwickelt und in Frankreich weitere Hits wie „Le temps qu’il faut“ veröffentlicht. Dabei rappt, singt und tanzt sie.

„Es war schön, Tal in real life zu sehen. Wir standen direkt vor der Bühne und somit auch vor Tal. Man hat den Schlag der Boxen gespürt und mal einen Zwinker von Tal bekommen“ (Clara D., 7d).

„Wir waren genau vor ihr und konnten am Ende sogar ihre Hand berühren“ (Noel M., 7a).

„Ich habe mich bis zum Schluss ausgetobt. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde“ (Imane M., 8e).

„Die Stimmung war toll und Tal hat so schön mitgesungen“ (Sophie P., 7a).

Jeder Französischschüler und jede Französischschülerin der TFS hat ab der Jahrgangsstufe 7 die Möglichkeit, an der „AG Französische Musikkultur“ teilzunehmen. Hier beschäftigen wir uns mit den aktuellen französischen Musikcharts, lernen Stars kennen und schauen uns die entsprechenden Liedtexte an. Der Höhepunkt eines jeden Schuljahres ist der Besuch eines Live-Konzerts. Etwas Glück braucht man für eine Teilnahme dennoch, schließlich sind die AG-Plätze heiß begehrt und nur begrenzt verfügbar. Alors, bonne chance à tous !

WE WERE AWAKE (Insider !). Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für diesen tollen Ausflug und freuen uns schon auf das nächste Schuljahr!

Mme Eckel

Mme Fritzen

M. Allendörfer