Unsere Preisträger: 1. Platz beim historischen Wettbewerb „Jüdisches Leben in Hessen“

Drei Schülerinnen und Schüler der TFS, Mia Bleker, Gregor Dahlem und Elias Stumpf, der Klasse 7a (heute 8a), nahmen im vergangenen Schuljahr am Schülerwettbewerb der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung zum Thema „Jüdisches Leben in Hessen“ teil.

Ihre Aufgabe bestand darin ein Berichtsheft zu entwerfen, in dem unterschiedliche Traditionen sowie das Alltagsleben der jüdischen Gemeinde in Hessen, hier vor allem Wiesbaden, kreativ dokumentiert werden. Selbstständig organisierte das Schülerteam Besichtigungen wie etwa die der Synagoge oder kochte beispielsweise zusammen mit Bekannten und Freunden der jüdischen Gemeinde traditionelle Gerichte nach.

Unterstützt wurden sie von ihrer Geschichtslehrerin, Frau Fritzen, sowie von der jüdischen Gemeinde Wiesbaden, die auch bei der Preisverleihung durch Herrn Landau vertreten war. Unser Dank gilt hier besonders der jüdischen Gemeinde Wiesbaden für die Unterstützung des Projekts.

Ursprünglich sollte die Urkundenverleihung feierlich im Hessischen Landtag stattfinden, der Preis sollte eine eintägige Exkursion sein. Pandemiebedingt sind nun Preisgelder ausgeschüttet worden.

Die Urkundenverleihung fand schulintern durch Herrn Schweigert, stellvertretender Schulleiter der Theodor-Fliedner-Schule, und Frau Eifert, Fachsprecherin Geschichte, am Donnerstag, den 1.7.2021 statt, coronabedingt vor einem kleinen Publikum.

Folgendes berichten Mia, Gregor und Elias über ihre Teilnahme am Wettbewerb:

„Beim Wettbewerb zum Thema „jüdischen Leben in Wiesbaden“ haben wir uns mit den vielfältigen Aspekten der Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinde in Wiesbaden beschäftigt.

Als wir mit unseren Recherchen angefangen haben, waren wir uns erst nicht vollkommen klar, wie wir vorgehen sollten, da uns einige Aufgaben relativ schwierig vorkamen. Nach einer gewissen Zeit aber, haben wir uns immer mehr vorgearbeitet und kamen schnell voran, weil jeder aus der Gruppe mit Informationen beigetragen hat. Wir haben beispielsweise einen Vortrag von Herrn Landau von der jüdischen Gemeinde besucht, waren vor Ort in der Synagoge in Wiesbaden, und haben auch einen Stadtrundgang gemacht, um den Spuren jüdischen Lebens zu folgen.

Es war ein spannendes Projekt, das uns viel Freude bereitet hat – wir haben viel Neues gelernt.“

Die Schulgemeinde der TFS gratuliert den Preisträgern ganz herzlich.

Akademische Feierstunde zur Verleihung der Abiturzeugnisse

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

Hiermit möchten wir Sie herzlich einladen zu unserer akademischen Feierlichkeit anlässlich der Verleihung der Abiturzeugnisse

am 01.07.2021 auf dem oberen Schulhof unserer Schule.

Euch, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, möchte ich bereits an dieser Stelle meine Hochachtung – verbunden mit meinem Dank – dafür aussprechen, dass ihr mit Zuversicht, großem Pflicht- und Verantwortungsgefühl und mit Disziplin sowohl die schriftlichen als auch die mündlichen Abiturprüfungen unter diesen erschwerten Bedingungen in der Corona-Pandemie gemeistert habt. Es freut mich sehr, dass von 77 Schülerinnen und Schülern, die sich für die Prüfung angemeldet haben, auch alle bestanden haben. Wie gern würden wir nun mit euch und euren Eltern ein letztes Mal am Abiball zusammentreffen und gebührend feiern. Dies ist derzeit nicht möglich. Umso mehr freuen wir uns auf die Akademische Feier, bei der euch, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, die Zeugnisse verliehen werden.

Wir haben den Wettergott bemüht und sind zuversichtlich, dass wir eine schöne Feierstunde auf dem oberen Schulhof gestalten können. Aufgrund der inzwischen gesunkenen Inzidenzzahlen können wir zur Not auch in die Aula ausweichen. Wir müssen selbstverständlich zum Schutz aller die Hygienebedingungen und Abstandsregeln einhalten.

Jeder Abiturient und jede Abiturientin darf beide Elternteile mitbringen, andere Verwandte leider nicht. Die Teilnahme an der Zeugnisverleihung erfolgt auf freiwilliger Basis, sie ist nicht verpflichtend. Wir werden all unsere Abiturientinnen und Abiturienten gemeinsam empfangen, der Zugang zum Schulhof ist nur über den Haupteingang möglich. Herr Dr. Gehres hat im Vorfeld mit allen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern die Registrierung vorgenommen, sodass Sie beim Betreten der Schule nur Ihre Namen nennen müssen.

Ich bitte all diejenigen, die zur Zeugnisverleihung um 13.30 Uhr erscheinen, rechtzeitig an der Schule zu sein, damit alle Formalitäten vor Beginn unserer Feier erledigt werden können. Von den aufsichtsführenden Lehrkräften wird Ihnen allen der Platz zugewiesen. Bitte tragen Sie Sorge für genügend Sonnenschutz, sollte es so warm werden wie vorhergesagt. Solltet ihr Abiturientinnen und Abiturienten nicht an der Zeugnisverleihung teilnehmen wollen oder können – ich betone nochmals ausdrücklich, dass dies keine Pflichtveranstaltung ist – so bitte ich darum, dies der Tutorin oder dem Tutor schriftlich mitzuteilen; in diesem Fall wird das Abiturzeugnis per Einschreiben mit der Post versandt.

Eine außergewöhnliche Zeit erfordert außergewöhnliche Maßnahmen. Ich freue mich darauf, euch – unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler – nochmals wiederzusehen, damit ihr in „eurer“ Theodor-Fliedner-Schule das Abiturzeugnis in Empfang nehmen könnt.  

Der Abiball entfällt, die Akademische Feier wird aber einen sehr schönen feierlichen Rahmen haben: Wir beginnen mit einem Sektempfang, bei dem alle mit dem Einhalten des gebührenden Abstands miteinander ins Gespräch kommen können. Nach dem Schlusswort unserer Studienleiterin Frau Heckmann sind alle dazu eingeladen, bei einem kühlen Getränk und Fingerfood unseres Caterers in der Schule zu verweilen, bevor wir uns dann endgültig voneinander verabschieden.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Petersen

Schulleiterin

Eingeschränkter Regelbetrieb ab dem 10.6.21

Liebe Eltern,

um sicher zu gehen, dass es eine gleichbleibende Entwicklung der sinkenden Inzidenzwerte in Wiesbaden gibt, informiere ich Sie erst heute darüber, dass ab Donnerstag, den 10.06.2021, die Stufe 2 der Landesregierung eintritt und

somit alle Klassen wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren.

Dies bedeutet für die Theodor-Fliedner-Schule:

Stufe 2: An 5 aufeinander folgenden Tagen besteht eine Inzidenz unter 50.

  • Auch die Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 7 kehren in den täglichen Präsenzunterricht (eingeschränkter Regelbetrieb) zurück. Das heißt, alle Jahrgangsstufen von 5 bis Q2 befinden sich wieder im Präsenzunterricht.
  • Es besteht nach wie vor eine Testpflicht zweimal pro Woche und eine Pflicht zum Tragen eines MNS.

Viele liebe Grüße

Karin Petersen

Schulleiterin                                                               

Schmetterlingsaktion der Klasse 5d

Die Klasse 5d startete während des Wechselunterrichts im Frühjahr eine Aktion, die den Schmetterlingen helfen sollte. Unsere Klassenlehrerin Frau Nikolić gab jedem Kind unserer Klasse einen Buchstaben auf, den er dann groß auf ein DIN A4 Blatt malen und verzieren sollte. Das Ganze hat sehr gut geklappt, trotz Corona und Wechselunterricht. Jetzt hängt neben der Tafel in unserem Klassenraum groß und schön geschrieben: „RETTET DIE SCHMETTERLINGE“. Die Botschaft war auch während dem Abi noch da.

Es gibt leider gar nicht mehr so viele Schmetterlinge in der Natur, wegen den vielen Monokulturen wie zum Beispiel nur Kartoffelfelder, Getreidefelder oder nur Rapsfelder und natürlich Häusern – so wird der Lebensraum für Schmetterlinge immer kleiner.

Im Präsenzunterricht haben wir deshalb Samenbomben gemacht, damit es wieder mehr Blumen und Schmetterlinge gibt. Damit helfen wir auch anderen Insekten wie Bienen und haben auch selbst ein sehr gutes Gefühl. Außerdem sind Blumen in diesen Zeiten auch sehr aufmunternd!
Das hat viel Spaß gemacht, wir haben Schüsseln und Becher mitgebracht und dann hat jeder Erde, Samen und Tonerde bekommen.  Das haben wir mit etwas Wasser gemischt und zu kleinen Kugeln geformt.

So könnt auch ihr Samenbomben herstellen:

Ihr braucht: Blumenerde, Tonerde, Blumensamen, Wasser, Zeitungspapier als Unterlage, Becher und eine Schüssel

Als erstes nehmt ihr Zeitungspapier als Unterlage. Ihr nehmt die Schüssel und stellt sie auf das Zeitungspapier. Dann nehmt ihr 5 Teile Blumenerde, 5 Teile Tonerde, 1 Teil Blumensamen, 1 Teil Wasser.

Ihr mischt alles zusammen, sodass es matschig wird. Wenn es zu trocken ist, macht ihr einfach noch ein bisschen Wasser dazu. Wenn es zu wässrig ist, macht ihr noch Erde dazu. Dann rollt ihr die Mischung in Kugeln und lasst sie 3-4 Tage trocknen. Die Kugeln sollten ca. walnussgroß sein. 

Ihr könnt euch dann ein schönes Plätzchen für eure Samenbomben aussuchen. Dabei müsst ihr beachten, dass an den Platz Regen und Sonne hinkommt. An dem Platz sollte nicht gemäht werden.

Ihr sollt sie nicht eingraben oder aufbrechen, sie wachsen von alleine. Wenn es nicht regnet, könnt ihr auch mit etwas Wasser nachhelfen.

Die Samenbomben hat jeder für sich in der Stadt verteilt, weil wir einige Wochen wegen des Distanzunterrichts nicht zusammen sein konnten.

Als die Schule wieder für den Wechselunterricht geöffnet hat, haben wir gemeinsam noch einige Samenbomben auf unserer Obstwiese  hinter der Schule verteilt.

Wir finden die Aktion „Rettet die Schmetterlinge“ sehr gut, denn Schmetterlinge sind genauso wichtig wie Bienen und wir freuen uns immer, wenn wir einen Schmetterling sehen.

Geschrieben von Daniel L., Emilia-Alina D., Sophia-Marie D., Justus K.,  Klasse 5d