Alle Beiträge von aschnitzler

Ein Museumsprojekt, das verbindet

Im vergangenen Schuljahr war bei uns an der Schule ein besonderes Projekt Teil des Unterrichts, über das nun auch im Sensor Wiesbaden berichtet wurde. Gemeinsam mit dem Stadtmuseum am Markt in Wiesbaden entstand ein Audioguide für sehbehinderte Menschen, der den Museumsbesuch barriereärmer und inklusiver macht.

Ausgangspunkt des Projekts war eine Anfrage des Kulturamts Wiesbaden, mit dessen Förderung das Projekt in Kooperation mit der Leibnizschule umgesetzt werden konnte. 

Auf Seiten der TFS beteiligte sich eine E-Phase an dem Vorhaben. Unter der Begleitung der Lehrkräfte entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein fächerverbindendes Projekt, in dem Deutsch, Geschichte und Darstellendes Spiel zusammenkamen. Sie setzten sich intensiv mit einzelnen Museumsobjekten auseinander und nahmen schließlich Audiobeiträge auf, die sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern helfen, die Ausstellung auf neue Weise zu erleben.

Das Ergebnis zeigt sehr deutlich, wie kulturelle Bildung, Mitgestaltung und Wertevermittlung ineinandergreifen können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten kreativ und verantwortungsvoll und erlebten, dass ihr Tun eine echte Wirkung über die Schule hinaus hat.

Wir blicken dankbar auf das Projekt zurück und freuen uns, Teil einer Zusammenarbeit gewesen zu sein, die kulturelle Bildung erlebbar macht.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bienvenue à Wiesbaden!

Im Dezember war es endlich so weit: Eine Austauschgruppe unserer belgischen Partnerschule, dem Institut Saint-Roch in Theux, besuchte uns, um gemeinsam unsere Schule und die Umgebung kennenzulernen und einen Einblick in unseren Alltag zu erhalten.

Als die Gruppe montags mit dem Zug ankam, war die Aufregung groß! Wir lernten uns endlich persönlich kennen und konnten in den Familien Zeit miteinander verbringen. In den nächsten Tagen nahmen alle an einem abwechslungsreichen Programm teil. Dabei erkundeten wir Wiesbaden und Frankfurt und besuchten dort die traditionellen Weihnachtsmärkte. Auch in einem Film-Workshop und bei einer Bash-Party arbeiteten alle zusammen und lernten sich so besser kennen. Natürlich bekamen unsere belgischen Gäste auch einen Einblick in unser Schulleben: Während gemeinsamer Unterrichtsstunden und Aktivitäten in der Schule tauschten wir uns aus und erfuhren mehr über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Alltags in den verschiedenen Ländern.

Als die Gruppe am Freitag den Heimweg antrat, fiel der Abschied schwer. Deshalb freuen wir uns bereits auf unser nächstes Treffen im Mai – denn dann sind wir zu Gast in Belgien!

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Viel Betrieb zu Jahresbeginn: zahlreiche Einblicke in das kulturelle Leben unserer Schule für die 4. Klässler der Region

In den letzten Tagen war im Schulhaus besonders viel Bewegung. Wer durch die Flure ging, konnte überall entdecken, wie vielfältig und lebendig der Schulalltag gerade ist – mit Projekten, Workshops und besonderen Aktionen. Im Rahmen der Hospitationstage hatten Viertklässlerinnen und Viertklässler die Möglichkeit, den Schulalltag an unserer TFS kennenzulernen und trafen dabei auf eine Schule, in der gerade außergewöhnlich viel los war.

Besonders eindrucksvoll waren für die kleinen Gäste die Aktivitäten der Jahrgangsstufe 8, die gerade das Projekt Hand.Werk.Kultur durchführt. Hier wird gebaut, gestaltet und ausprobiert und so eine Verbindung aus gymnasialem Lernen, handwerklichem Arbeiten und kulturellem Gestalten geschaffen. Die Viertklässlerinnen und Viertklässler konnten dabei zuschauen, Fragen stellen und erleben, wie vielseitig Lernen bei uns an der TFS sein kann.  

Gleichzeitig wurde die Schule für eine Woche zu einem Filmset. Für einen professionellen Antimobbing-Film, der deutschlandweit ausgestrahlt werden soll, standen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 selbst vor der Kamera und wirkten als Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller mit. Das sorgte nicht nur für große Aufregung im Schulhaus, sondern bot auch spannende Einblicke in die Arbeit vor und hinter der Kamera.

Passend dazu erhielten die 6. und 9. Klassen im Rahmen des Faches Englisch im Workshop „Behind the scenes“ theoretische und praktische Einblicke in die Produktion von TV-Shows. Vom Schauspiel über die Technik bis zur Anleitung und Organisation konnten die Schülerinnen und Schüler Medienarbeit aus nächster Nähe kennenlernen.

Auch in der Oberstufe war einiges los. Schülerinnen und Schüler beider DS-Kurse aus der Q3 begleiteten als Patenklasse die Theaterinszenierung Leonce und Lena und durften Einblicke in die Probenarbeit am Staatstheater erhalten. Gerade im Bereich Darstellendes Spiel bot sich so die Gelegenheit, Theater nicht nur von der Zuschauer-, sondern auch von der Produktionsseite kennenzulernen und selbst Teil kultureller Arbeit zu sein.

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler boten diese Tage einen lebendigen Eindruck davon, wie vielfältig, kreativ und engagiert Schulalltag sein kann. Wir freuen uns darauf, viele von ihnen im kommenden Schuljahr in unsere Schulgemeinde aufnehmen zu können.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hand.Werk.Kultur begeistert erneut!

Über 140 Schülerinnen und Schüler der TFS aus der Klassenstufe 8 erleben heute ihren letzten Aktionstag des zweiwöchigen Projekts Hand.Werk.Kultur.


In 10 Modulen konnten die Teenager entdecken, was in ihnen steckt, Berufe kennenlernen und sich kreativ ausdrücken. 
Die beiden Wochen haben die Schülerinnen und Schüler herausgefordert, denn so manche Anstrengung musste gemeistert werden. Neue Aufgaben, ungewohnte Arbeitsweisen und körperliche Anstrengung verlangten Einsatz, Durchhaltevermögen und Teamarbeit. 
Das Fazit in der Schülerschaft und dem Kollegium: Eine wirklich gewinnbringende Zeit!

Ganz nach dem Projekt-Motto „Wir gestalten Schule!“ wurden handwerkliche Produkte für unsere Schule gebaut.
Das Besondere: In diesem Jahr werden viele selbstgebaute Fußballtore und Schulhofspiele an andere Schulen und Kindergärten verschenkt!
Überall sichtbar war dabei auch das gemeinsame Erscheinungsbild des Projekts. Das Hand.Werk.Kultur-Erkennungszeichen, Dreiecke im Farbspektrum von Rosa bis Bordeaux, zog sich durch viele Arbeitsbereiche und machte das Projekt auch optisch präsent.

Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich auf einen schönen Abschluss im Rahmen der morgigen Präsentationsveranstaltung!


Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ohne Unterstützung von außen nicht möglich.
Ein besonderer Dank gilt daher der 
Handwerkskammer Wiesbaden,
der Johannes-Alexander-Schroth-Stiftung sowie
der Stiftung ProRegion,
deren Förderung und Engagement diese Projektphase ermöglicht haben.


A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Adventlicher Zauber auf dem oberen Schulhof 

In stimmungsvollem Lichterglanz verwandelte sich am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, der obere Schulhof in einen lebendigen Weihnachtsmarkt. Von 17.30 bis 20.30 Uhr lud die gesamte Schulgemeinde zu einem Abend voller Begegnungen, Musik und festlicher Atmosphäre ein.

Zahlreiche liebevoll gestaltete Stände boten eine beeindruckende Vielfalt weihnachtlicher Köstlichkeiten. Der Duft von frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen, Waffeln und Muffins mischte sich mit dem Aroma von Glühwein, heißem Kakao, heißem Orangensaft und Bratwürstchen. Auch gebrannte Mandeln, römische Getränke und viele weitere Leckereien trugen dazu bei, dass über dem Schulhof eine echte Adventsstimmung schwebte.

Eingerahmt von Lichterketten und festlich geschmückten Ständen bildete das Bühnenprogramm einen besonderen Höhepunkt des Abends. Die Schulband und der Chor sorgten ebenso für Begeisterung wie die Darbietungen der fünften Klassen. Für emotionale Momente sorgten zudem Solointerpretinnen und -interpreten. Eine Feuerschale rundete die besondere Atmosphäre dieses Abends stimmungsvoll ab.

Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte genossen gemeinsam die offene, herzliche Stimmung. In der Wiesbadener Schullandschaft ist der Weihnachtsmarkt unserer Schule damit fast schon ein Alleinstellungsmerkmal – getragen vom großen Engagement der gesamten Schulgemeinde.

Neben dem gemeinschaftlichen Erlebnis stand auch der gute Zweck im Mittelpunkt: Ein Teil der Einnahmen kommt einem sozialen Projekt zugute, ein weiterer Teil verbleibt für interne Vorhaben der Schule. Besonders erfreulich für die Q-Phase: Sie konnte durch die Erlöse einen bedeutenden Beitrag zur Finanzierung ihres Abiballs erwirtschaften.

Der Weihnachtsmarkt zeigte einmal mehr, wie Schule als Ort gelebter Gemeinschaft weit über den Unterricht hinaus wirken kann.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Lesefreude pur: Die Schule kürt ihre Vorlesetalente der Klasse 6


Am Mittwoch, den 3. Dezember 2025, hat in der Stadtbücherei Bierstadt der diesjährige Lesewettbewerb der Theodor-Fliedner-Schule für die 6. Klasse stattgefunden.

Fünf Klassensieger im Vorlesen sind gegeneinander angetreten und haben sich der Bewertung der Jury (Frau Eckel, Frau Feil-Baumgärtner, Frau Tantzen, Frau Löhr, Frau Anna, Frau Huber – Leiterin der Stadtteilbibliothek -, die Vorjahressiegerin Florentine und Evelyn Rodwald, Alisea Hoffmann und Katharina Rehbein aus dem Deutsch Lk der Q1) mit ihrer vorher eingeübten Vorlesestelle präsentiert.

Aus vielen schönen Büchern, die die Vorleser alle selbst gewählt und kurz vorgelesen haben, waren spannende Textausschnitte zu hören. Im Anschluss mussten alle Schüler noch einen Fremdtext aus der Freundschaftsgeschichte „Ist Oma noch zu retten?“ vorlesen.

Gewonnen hat den Vorlesewettbewerb Falco Nießner aus der Klasse 6b, der die Jury einstimmig überzeugt hat. Jetzt darf er sich der nächsten Herausforderung stellen: dem Regionalentscheid!

Am Ende gab es für den Sieger eine Urkunde und für alle tolle Buchpreise.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

Katharina, Evelyn und Alisea (Q1)

Von links nach rechts: Samuel Arefaine (6e), Zacharias Schmidt (6d), Falco Nießner (6b), Larissa Chow (6c) und Yassir Boutkoulicht (6a); freuen sich gemeinsam über ihre geschenkten Bücher.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit