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¡Enhorabuena! Ein Einblick in das Halbfinale des spanischen Lesewettbewerbs „Leo, leo – ¿qué lees?“

Mit großer Freude berichten wir von einem tollen Erfolg im Fach Spanisch: Kristina Wolf aus der 9e unserer Schule hat am Halbfinale des jährlichen spanischen Lesewettbewerbs „Leo, leo – ¿qué lees?“ teilgenommen und dabei beeindruckende Leistungen gezeigt. Das Halbfinale fand am Donnerstag, den 26.03., statt. Diesjähriger Gastgeber war die Eichendorffschule in Kelkheim (Taunus).

Zunächst setzte Kristina sich im Schulentscheid souverän gegen ihre Kurskameradinnen und -kameraden auf dem Sprachniveau A1 (1. Lernjahr) durch und qualifizierte sich damit für das Halbfinale – für sich allein bereits eine großartige Leistung, auf die sie sehr stolz sein kann. Im Halbfinale stellte sie sich anschließend der Herausforderung, einen spanischen Text sicher, flüssig und ausdrucksstark vorzutragen. Auch wenn es am Ende nicht ganz für den Einzug ins Finale gereicht hat, hat Kristina unsere Schule würdig vertreten und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Schließlich traut sich nicht jeder, vor unbekanntem Publikum einen Text in einer für sie relativ neuen Fremdsprache möglichst überzeugend vorzutragen.

Wir haben sie über ihre Erfahrungen befragt:

Wie hat dir der Lesewettbewerb insgesamt gefallen? Würdest du im nächsten Jahr erneut teilnehmen?

„Der Vorlesewettbewerb hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, und ich kann mir gut vorstellen, im nächsten Jahr erneut daran teilzunehmen – vielleicht sogar mit ein paar mehr Mitstreitern aus unserer Schule.“

Was gefällt dir an der Sprache und am Spanischunterricht ganz besonders?

„Am Spanischunterricht gefällt mir besonders, dass sich viele Wörter aus anderen Sprachen ableiten lassen, wodurch sowohl das Verständnis als auch die Aussprache leichter fallen. Außerdem schätze ich, dass der Unterricht nicht trocken gestaltet ist, sondern die spanische Sprache auf eine spielerische und abwechslungsreiche Weise vermittelt wird. Da Spanisch in vielen Teilen der Welt gesprochen wird, ist es zudem eine sehr nützliche Sprache, die man auch gut im Urlaub anwenden kann.“

Ihr Engagement zeigt, wie viel Freude das Lernen der spanischen Sprache machen kann: neue Texte entdecken, in andere Kulturen eintauchen und die eigene Ausdrucksfähigkeit stetig verbessern. Genau das macht den Spanischunterricht bei uns aus!

Wir gratulieren Kristina herzlich zu diesem Erfolg und hoffen, dass er auch andere Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, sich neuen sprachlichen Herausforderungen zu stellen – ¡vale la pena!

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

„Licht aus, Spot an!“ – die TFS bei den Theatertagen 2026

Auch in diesem Jahr war unsere Schule wieder bei den Schultheatertagen Wiesbaden dabei und das gleich mit zwei ganz unterschiedlichen, aber gleichermaßen beeindruckenden Beiträgen.

Der WU-Kurs aus Jahrgang 10 brachte unter der Leitung von Nathalie Meyer und Thomas Klotz mit dem selbst entwickelten Stück „Gefangen zwischen den Regalen“ eine Inszenierung auf die Bühne, die sich mit Erwartungen, Beobachtung und dem Druck auseinandersetzt, etwas „liefern“ zu müssen. In der ungewöhnlichen Situation eines Supermarkts, in dem Aufgaben erfüllt werden müssen, entstanden Szenen zwischen Spiel und Ernst. Dabei wurde immer wieder die Frage aufgeworfen, wer eigentlich zuschaut und warum. So entstand ein Bezug zu Themen, die viele Jugendliche beschäftigen wie etwa Social Media und das eigene Auftreten nach außen.

Quelle: Blog der Schultheatertage Wiesbaden

Die Theater-AG der Klassen 5 und 6, geleitet von Christian Heinrich, präsentierte mit „Bunte-Jugend-Spiele!“ einen humorvollen Gegenpol. Die Bundesjugendspiele wurden hier mit ungewöhnlichen Disziplinen, viel Bewegung und einer guten Portion Chaos kreativ umgedeutet. Ob Luftballonboxen, kreative Wettkämpfe oder die Rollen von Schiris und Sanitätern: Das Stück lebte von Witz und sichtbarer Spielfreude.

Ein besonderes Erlebnis war die Aufführung auch für die Schulgemeinschaft! Der gesamte Jahrgang 5 machte sich zu Fuß gemeinsam auf den Weg ins Staatstheater Wiesbaden, um das Stück live auf großer Bühne zu erleben.

Die beiden Aufführungen zeigen sehr schön, wie unterschiedlich Darstellendes Spiel an der TFS sein kann: mal nachdenklich und reflektierend, mal leicht und voller Energie.

Näheres zu den beiden Aufführungen kann auf dem Blog der Schultheatertage Wiesbaden nachgelesen werden:
„Gefangen zwischen den Regalen“
„Bunte-Jugend-Spiele“

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit viel Engagement diese Auftritte möglich gemacht haben.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bunter Salon 2026 – Ein Abend voller Kreativität

Vergangene Woche Donnerstag verwandelte sich unsere Schule erneut in einen Ort voller Kultur und Kreativität! Der Bunte Salon 2026 zum Thema „Mit Ecken und Kanten“ lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Schule und zeigte einmal mehr, wie lebendig das kulturelle Schulleben bei uns ist. Alle Beiträge sind im Unterricht und in AGs entstanden und konnten im B-Gebäude den ganzen Abend über entdeckt werden.

Musikalisch begrüßt wurde man durch den Chor der 5. Klassen, bevor Schulleiter Herr Dr. Begert und der ehemalige Schulsprecher Niklas Löhr unser Publikum willkommen hießen und den Bunten Salon offiziell eröffneten.

In der Aula folgte anschließend ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Für viel Begeisterung sorgte unter anderem der Trommelauftritt der 5b unter der Leitung von Frau Wenz, bevor Akrobatik und Theater die Aula einnahmen.

Für tosenden Applaus sorgte auch der Gastauftritt der IGS Jawlensky, deren Schulband im Rahmen des Bunten Salon bei uns auftrat! Besonders dieses schulübergreifende kulturelle Wirken war uns eine große Freude!

Nachdenkliche, aber ebenso eindrucksvolle Momente entstanden dank der Texte aus dem Poetry-Slam-Workshop zum Thema Demokratie, die von den Schülerinnen und Schülern der E.-Phase vorgetragen wurden. Sie gaben ihren Gedanken und Perspektiven eine Stimme und zeigten, wie kreative Demokratiebildung im Schulalltag stattfindet kann.

Neben den Bühnenbeiträgen bot der Bunte Salon zahlreiche Mitmachangebote und Ausstellungen im Schulgebäude. Im Foyer und auf den Fluren konnten Besucherinnen und Besucher Kunstwerke aus dem Unterricht betrachten – von Arbeiten der 5. bis hin zur Oberstufe. Ergänzt wurde die Ausstellung durch verschiedene kreative Stationen und kleinere Performances.

Die Veranstaltung bot eine tolle Gelegenheit, gemeinsam Kunst und Kultur zu erleben. Wann sieht man schon einmal Lehrkräfte, Schülerschaft und Besucherinnen und Besucher gemeinsam in Schulfluren Line Dance tanzen?

Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Helferinnen und Helfern, die mit viel Engagement zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Ebenso danken wir den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und die schöne Atmosphäre. Der Bunte Salon lebt davon, dass viele Menschen gemeinsam Kultur erleben und gestalten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ein Museumsprojekt, das verbindet

Im vergangenen Schuljahr war bei uns an der Schule ein besonderes Projekt Teil des Unterrichts, über das nun auch im Sensor Wiesbaden berichtet wurde. Gemeinsam mit dem Stadtmuseum am Markt in Wiesbaden entstand ein Audioguide für sehbehinderte Menschen, der den Museumsbesuch barriereärmer und inklusiver macht.

Ausgangspunkt des Projekts war eine Anfrage des Kulturamts Wiesbaden, mit dessen Förderung das Projekt in Kooperation mit der Leibnizschule umgesetzt werden konnte. 

Auf Seiten der TFS beteiligte sich eine E-Phase an dem Vorhaben. Unter der Begleitung der Lehrkräfte entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein fächerverbindendes Projekt, in dem Deutsch, Geschichte und Darstellendes Spiel zusammenkamen. Sie setzten sich intensiv mit einzelnen Museumsobjekten auseinander und nahmen schließlich Audiobeiträge auf, die sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern helfen, die Ausstellung auf neue Weise zu erleben.

Das Ergebnis zeigt sehr deutlich, wie kulturelle Bildung, Mitgestaltung und Wertevermittlung ineinandergreifen können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten kreativ und verantwortungsvoll und erlebten, dass ihr Tun eine echte Wirkung über die Schule hinaus hat.

Wir blicken dankbar auf das Projekt zurück und freuen uns, Teil einer Zusammenarbeit gewesen zu sein, die kulturelle Bildung erlebbar macht.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bienvenue à Wiesbaden!

Im Dezember war es endlich so weit: Eine Austauschgruppe unserer belgischen Partnerschule, dem Institut Saint-Roch in Theux, besuchte uns, um gemeinsam unsere Schule und die Umgebung kennenzulernen und einen Einblick in unseren Alltag zu erhalten.

Als die Gruppe montags mit dem Zug ankam, war die Aufregung groß! Wir lernten uns endlich persönlich kennen und konnten in den Familien Zeit miteinander verbringen. In den nächsten Tagen nahmen alle an einem abwechslungsreichen Programm teil. Dabei erkundeten wir Wiesbaden und Frankfurt und besuchten dort die traditionellen Weihnachtsmärkte. Auch in einem Film-Workshop und bei einer Bash-Party arbeiteten alle zusammen und lernten sich so besser kennen. Natürlich bekamen unsere belgischen Gäste auch einen Einblick in unser Schulleben: Während gemeinsamer Unterrichtsstunden und Aktivitäten in der Schule tauschten wir uns aus und erfuhren mehr über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Alltags in den verschiedenen Ländern.

Als die Gruppe am Freitag den Heimweg antrat, fiel der Abschied schwer. Deshalb freuen wir uns bereits auf unser nächstes Treffen im Mai – denn dann sind wir zu Gast in Belgien!

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Viel Betrieb zu Jahresbeginn: zahlreiche Einblicke in das kulturelle Leben unserer Schule für die 4. Klässler der Region

In den letzten Tagen war im Schulhaus besonders viel Bewegung. Wer durch die Flure ging, konnte überall entdecken, wie vielfältig und lebendig der Schulalltag gerade ist – mit Projekten, Workshops und besonderen Aktionen. Im Rahmen der Hospitationstage hatten Viertklässlerinnen und Viertklässler die Möglichkeit, den Schulalltag an unserer TFS kennenzulernen und trafen dabei auf eine Schule, in der gerade außergewöhnlich viel los war.

Besonders eindrucksvoll waren für die kleinen Gäste die Aktivitäten der Jahrgangsstufe 8, die gerade das Projekt Hand.Werk.Kultur durchführt. Hier wird gebaut, gestaltet und ausprobiert und so eine Verbindung aus gymnasialem Lernen, handwerklichem Arbeiten und kulturellem Gestalten geschaffen. Die Viertklässlerinnen und Viertklässler konnten dabei zuschauen, Fragen stellen und erleben, wie vielseitig Lernen bei uns an der TFS sein kann.  

Gleichzeitig wurde die Schule für eine Woche zu einem Filmset. Für einen professionellen Antimobbing-Film, der deutschlandweit ausgestrahlt werden soll, standen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 selbst vor der Kamera und wirkten als Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller mit. Das sorgte nicht nur für große Aufregung im Schulhaus, sondern bot auch spannende Einblicke in die Arbeit vor und hinter der Kamera.

Passend dazu erhielten die 6. und 9. Klassen im Rahmen des Faches Englisch im Workshop „Behind the scenes“ theoretische und praktische Einblicke in die Produktion von TV-Shows. Vom Schauspiel über die Technik bis zur Anleitung und Organisation konnten die Schülerinnen und Schüler Medienarbeit aus nächster Nähe kennenlernen.

Auch in der Oberstufe war einiges los. Schülerinnen und Schüler beider DS-Kurse aus der Q3 begleiteten als Patenklasse die Theaterinszenierung Leonce und Lena und durften Einblicke in die Probenarbeit am Staatstheater erhalten. Gerade im Bereich Darstellendes Spiel bot sich so die Gelegenheit, Theater nicht nur von der Zuschauer-, sondern auch von der Produktionsseite kennenzulernen und selbst Teil kultureller Arbeit zu sein.

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler boten diese Tage einen lebendigen Eindruck davon, wie vielfältig, kreativ und engagiert Schulalltag sein kann. Wir freuen uns darauf, viele von ihnen im kommenden Schuljahr in unsere Schulgemeinde aufnehmen zu können.

A. Schnitzler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit