Unser Austausch mit der Wiesbaden Middle School

Am 2. März besuchten uns fast vierzig Schülerinnen und Schüler der Wiesbaden Middle School. Den Teilnehmern der Theodor-Fliedner-Schule, die sich im Voraus für diesen Austausch beworben hatten, wurden zuvor amerikanische Austauschpartner zugeteilt, die wir an diesem Tag zum ersten Mal sahen. Zunächst spielten wir einige Spiele, um uns besser kennenzulernen. Am Anfang gab es kleine Probleme mit der Verständigung, da alle sehr aufgeregt waren, was sich aber nach kurzer Zeit legte.
Danach stellten wir uns mit Plakaten und Steckbriefen vor. Dann begann auch schon die Pause, nach welcher wir in 6er-Gruppen eine Schulrallye machten. Die amerikanischen Jugendlichen fanden unsere Schule sehr interessant, da es hier einige Dinge gibt, die man an ihrer Schule nicht kennt. Zum Abschluss aßen wir alle gemeinsam und verabschiedeten uns mit einem kleinen Geschenk.
Der Tag hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, weshalb wir uns schon auf unseren Besuch an der Wiesbaden Middle School freuen!

Anna Heberling und Tobias Debler, 7b

„Es war wunderbar! Meine Austauschpartnerin war sehr lustig.“ (Anna Z., 7a)
„It was one of the best days in my life, because it was so funny. I hope we can do this again!” (Meryem A., 7a)
„Es war ein einmaliges Erlebnis!” (Steven O., 7a)
„Die Austauschpartner waren echt nett! Am meisten Spaß gemacht hat mir, dass wir zusammen getanzt haben! “ (Aysenur S., 7a)

Der Neue – Meister unseres Hauses

Tempo – das ist eine Leidenschaft von Benedict Jung. Seit dem 1. Juli 2017 ist er der Neue an unserer Schule, der neue Hausmeister. Und der macht Tempo.
„Ja, ich sehe, was zu tun ist, und dann muss das gemacht werden“, sagt der 30-Jährige; im August war der runde Geburtstag. „Ah, ein Löwe!“ „Stimmt, das ist aber das Einzige, was ich über Sternzeichen weiß: Ich bin Löwe.“ Aber er brüllt nicht, trotz seiner Leidenschaft fürs Tempo hat Benedict Jung die Ruhe weg.
Weggegangen ist er für die Stelle an unserer Schule aus Darmstadt, wo er 15 Jahre als Dachdecker gearbeitet hat. Ein Wechsel vom Dach ins Innere des Hauses, warum? „Ganz klar der Sicherheitsaspekt, die Zukunft“, sagt Jung, „ich habe noch keinen Kollegen erlebt, der den harten Job des Dachdeckers bis zur Rente geschafft hat.“ Schwer ist ihm der Wechsel daher nicht gefallen, zumal er hier auf das Handwerkliche nicht verzichten muss, „das gefällt mir nämlich auch sehr“, sagt Jung mit seinem zurückhaltenden Lächeln.

Seine Frau arbeitet in Wiesbaden, so haben sie sich in der geografischen Mitte getroffen und wohnen nun in Flörsheim. Kinder haben Jungs keine, „noch nicht“, verrät der Hausmeister mit Blick Richtung Familienplanung. Kennengelernt haben sich die beiden in Holland. „Beim Surfen“, erinnert sich Jung, „ also ich bin gesurft, sie lag in der Sonne.“ Am Surfen liebt Jung – natürlich – das Tempo. „Tempo ohne Motorisierung“, schwärmt er, „und das wird ganz schön schnell, wenn man’s richtig macht.“
Also, vom Dach in die Schule … wie war eigentlich sein eigenes Verhältnis zum Hausmeister in seiner Schulzeit? „In der Grundschule war das ganz ausgezeichnet, das war nämlich mein Uropa.“ Danach habe es keine großen Berührungspunkte gegeben. Seine Lieblingstätigkeit im neuen Job? „Ganz klar die Arbeit mit dem Aufsitz-Rasenmäher.“ Jung schmunzelt, „das macht einfach Spaß“. Auch wenn man hier nicht wirklich von Tempo reden kann.
Und gibt es etwas, das er sich von Schülern und Lehrern wünscht? „Ja, der Umgang mit den Notfall-Türen im Hauptgebäude, die gehen halt schnell kaputt, die sollten wir wirklich auch nur im Notfall nutzen“, mahnt der Hausmeister und muss dann los, „in einem Klassenraum sind zwei Stühle kaputt“, spricht’s und eilt weiter. Mit Tempo – für unsere Sicherheit.

 

Die TFS ist eine „tanzsportbetonte Schule“

 

Tanz-AG am Dienstag für Klasse 5, Tanz-AG am Mittwoch für die Klassen 5-6 und für die Klassen 7-9 und Tanz-AG am Freitag für die Fortgeschrittenen Tänzerinnen und Tänzer – das macht insgesamt um die 70 Schülerinnen und Schüler der Theodor Fliedner Schule, die in diesem Schuljahr die Tanzsport AG unter der Leitung von Frau Harms besuchen. „Das ist ziemlich viel“ – dieser Meinung ist auch der deutsche Tanzsport Verband, der der Theodor-Fliedner Schule dafür das Prädikat „tanzsportbetonte Schule“ verlieh.
Das ist aber nicht alles: Die Tanz-AG ist mitverantwortlich für das Rahmenprogramm der Einschulungsfeier der 5. Klassen und tritt bei diversen schulischen Veranstaltungen auf. Jedes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Tanz AG die Möglichkeit das Deutsche Tanzsportabzeichen oder das „Tanzsternchen“ in Bronze – und bei besonderem Talent – auch in Silber zu erlangen. Ein Vertreter des Hessischen Tanzsportverbandes kommt hierfür an einem Vormittag in die Schule und begutachtet das Können der jungen Tänzerinnen und Tänzer. Auf die Leistungen können Schüler, Eltern und Schulgemeinschaft sehr stolz sein.
Als Highlight in jedem Schuljahr fährt die Tanz-AG zum Landesentscheid Tanz, um sich dort der „Konkurrenz“ aus anderen Schulen Hessens zu stellen. „Im letzten Jahr konnten wir einen ersten und einen zweiten Platz in der Einzelwertung erlangen – das war Spitze!“ – so freut sich Frau Harms schon darauf, wenn im April der Landesentscheid 2018 ansteht und sie ihre Tänzerinnen und Tänzer neben der Fläche anfeuern kann.
Weiterhin gibt es in jedem Jahrgang der Oberstufe (aktuell in der E-Phase, der Q1 und der Q3) einen Sportkurs, der sich mindestens ein Halbjahr mit dem Thema „Tanz“ in verschiedensten Ausführungsformen auseinandersetzt. So wird auch älteren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, sich kreativ-tänzerisch im Sportkurs zu betätigen. Die Anwahlen in diese Sportkurse zeigen, dass diese Sportart unter den Schülerinnen und Schülern besonders beliebt ist.
Herzlichen Glückwunsch!

Gemeinsam für Wiesbaden und unsere Schule mehr erreichen

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,

wenn ihr 14 Jahre und älter seid, habt ihr sicherlich einen Brief erhalten, der euch über die Jugendparlamentswahl in Wiesbaden informiert. Mit den darin enthaltenen Wahlunterlagen habt ihr die Möglichkeit, eure Vertreter für das Jugendparlament zu wählen. Diese gewählten Vertreter werden gemeinsam dafür arbeiten, den Wünschen und Anliegen von Jugendlichen in der Wiesbadener Kommunalpolitik mehr Gewicht zu geben.

Ich heiße Noah Said, gehe in die Q2 (LK POWI) und bin einer der 47 Kandidaten für einen der 31 Sitze im Jugendparlament und euer direkter Vertreter der TFS.

Mein besonderes Interesse gilt dem Ausbau von freien WLAN-Hotspots in Wiesbaden.
Wir alle haben immer wieder damit zu kämpfen, dass unser Datenvolumen begrenzt ist und dieses oft schon in der Mitte des Monats aufgebraucht ist. Eine derartige Begrenzung für uns Schülerinnen und Schüler ist in einer zunehmend digitalisierten Welt nicht hinnehmbar. Wir alle sollten jederzeit und an jedem Ort einen freien und kostenlosen Zugang zum Internet haben.

Wenn Ihr Euch für mich als euren Kandidaten entscheidet, werde ich in dieses Parlament einziehen können und mich dafür einsetzen, den Ausbau von kostenlosen Hotspots in der Innenstadt und in den Vororten durchzusetzen.

Solltet ihr Fragen haben, sprecht mich gerne jederzeit an.
Nehmt euch die 1-2 Minuten Zeit, füllt die Wahlunterlagen aus und bringt sie zum Briefkasten der Post in eurer Nähe. Jede Stimme zählt!

Ich würde mich freuen, wenn ihr die Nummer 40 ankreuzt, damit ich mich für eure Interessen einsetzen kann.

Weitere Informationen zum Jugendparlament bekommt Ihr unter https://jupa-wiesbaden.de/ .

Danke.
Eurer Noah Said

Mehr als nur ein Ausstellungsbesuch…

Die Klasse 8e wandelt durch den „Garten der Avantgarde“ und beweist dabei, dass sich pubertierende Jugendliche auch heutzutage noch mit 100 Jahre alten Bildern beeindrucken lassen.
„Bei der Führung ist man in einen Teil von Kirchhoffs Leben eingetaucht!“ (Hannah A.)
„Die kleinen Einblicke in sein Familienleben waren interessant und man konnte es sich sehr genau vorstellen.“ (Janine R.)
Draußen stürmt und regnet es, während wir im Museum empfangen werden. Die Wände im Eröffnungsraum der Ausstellung sind mit einer Fototapete von Kirchhoffs Garten bekleidet und versetzen uns unvermittelt in Kirchhoffs Leidenschaften: Kunst und Natur! Dieser ließ sich zur Jahreswende 1908/09 in der Kurstadt Wiesbaden nieder, mit dem Wunsch, sich dort seinen Leidenschaften zu widmen. Nachdem der Kunstsammler seine bedeutende Sammlung vor genau 100 Jahren erstmals im Museum Wiesbaden gezeigt hatte, kommen wir heute durch eine Führung in den Genuss, die beeindruckenden Originale namhafter Künstler zu entdecken und zu erforschen. Kandinskys „Im Zentrum“ widmen wir dabei besondere Aufmerksamkeit, da wir uns mit diesem Werk schon im Kunstunterricht befasst hatten, aber
„… die Bilder im Original zu sehen, war beeindruckend. Ich würde gerne wieder ins Museum gehen.“ (Lavinia V.)
„Ich fand es erstaunlich, dass die Bilder vor so langer Zeit gemalt worden sind. Die Bilder inspirieren einen durch ihre Präzision.“ (Paul G.)
Nach der Führung wird es dann richtig spannend, wir werden in Kleingruppen mit kreativen Schreibaufgaben in die Ausstellungsräume losgelassen und können uns ein Bild auswählen, zu dem wir einen kleinen Text verfassen. Diesen tragen wir später vor den Bildern vor und beeindrucken damit unsere Lehrerin Frau Ladebeck, die Museumspädagogin Frau Müller und sogar ältere Ausstellungsbesucher, die unseren Texten aufmerksam lauschen und uns ihre Anerkennung aussprechen.
„Das kreative Schreiben hat mir auch sehr gut gefallen, da man so auf ausgewählte Bilder eingegangen ist und somit auch viel gelernt hat.“ (Linda A.)
„Die Aufgaben, die wir gemacht haben, haben mir viel Spaß gemacht, weil man da erkennen konnte, das jeder wirklich jedes Bild anders sieht und es kein Richtig oder Falsch gibt.“ (Kamila M.)
Am Ende des Vormittags können sich die meisten unserer Klasse dem Fazit einer Mitschülerin anschließen:
„Meiner Meinung nach war der Museumsbesuch unerwartet interessant und aufregend. Alles war schön: die Bilder, die Führung und die Aufgaben.“

FRANCE § SENS – Frankreich mit den fünf Sinnen entdecken

Am 25. Januar 2018 sind wir mit unserer Französisch-Gruppe nach Mainz zum Institut Français gefahren, um dort den Élysée-Vertrag, also den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zu feiern, der am 22. Januar 1963 unterzeichnet wurde.
In vier Gruppen eingeteilt (Croissants, Crêpes, Baguettes und Tartes), entdeckten wir Frankreich mit den fünf Sinnen. Im Atelier des Riechens (l’odorat) mussten wir an verschiedenen Tüten riechen und sie dann zu Bildern ordnen. Es gab unter anderem den Geruch des camembert oder den tollen Duft des Parfums Chloé. Im Atelier des Hörens (l’ouï) hörten wir uns Lieder an und mussten eine der auf dem Boden liegenden Karten schnell in die Hand nehmen, wenn wir das Wort heraus gehört hatten, das darauf aufgebildet war. Ganz toll war es im Atelier des Schmeckens (le goût), wo uns die Augen gebunden wurden und wir dann verschiedene französische Gerichte schmeckten und erraten mussten. Typische Gegenstände oder Monumente, die wir in einem Film sahen, mussten wir dann im Atelier des Sehens (la vue) zu den Städten auf die Karte Frankreichs zuordnen, für die sie typisch sind. Im Atelier des Fühlens (le toucher) hatte der Referent einen Koffer auf dem Tisch, aus dem er Gegenstände heraus holte (wie z. B. la tour Eiffel), die wir mit gebundenen Augen erraten mussten. Danach besprachen wir die Eigenschaften der Gegenstände. Am Ende gab es einen Quiz über bestimmte Informationen, die wir bei den Stationen gelernt hatten. Belohnungen gab es auch! So macht es richtig Spaß, Frankreich zu entdecken!
Désirée Marchiante, Celina Hochwald, Paul Herzam und Finn Höhler (8a)

Besuch der Ausstellung “Bonnard-Matisse, Es lebe die Malerei!”

Am 03. November 2017 besuchte die Lerngruppe 8a/8c im Rahmen des Französischunterrichts die wunderschöne Kunstausstellung “Bonnard-Matisse, Es lebe die Malerei!” im Frankfurter Städel. Die Schüler berichten:
„In der Kunstausstellung habe ich gelernt, dass Matisse in kontrastreichen Farben malte, im Gegensatz zu seinem Freund Bonnard, der wie die Impressionisten in schlichten Pastelltönen malte. Außerdem erfuhr ich, dass Matisse gerne in Luxus lebte und in seinem Haus in Südfrankreich sogar seine Papageien herumfliegen ließ, während Bonnard eher bescheiden lebte. Die beiden Künstlerfreunde unterschieden sich auch dadurch, dass Matisse Frauen malte, die ihm gefielen, während Bonnard immer seine eigene Frau malte.“ (Gia Han Nguyen Tran, 8c)
„Ich fand es interessant zu erfahren, dass Bonnard und Matisse gute Freunde waren und dass sie die gleichen Motive malten, jedoch jeweils eine völlig andere Maltechnik verwendeten. Pierre Bonnards Technik hat mir besser gefallen, da er mit Pünktchen malte, die er dann mit Übergängen verwischte. Im Gegensatz zu ihm hat Henri Matisse alle Motive mit einem schwarzen Strich umrandet, was das Ganze ziemlich unnatürlich und sehr modern aussehen ließ.“ (Luca Kimpel, 8a)
„Mir gefiel am besten, dass die Bilder die Persönlichkeit der Künstler gespiegelt haben. (Leonie Golowacz, 8c)
„Bei den Selbstporträts fand ich es sehr interessant, wie Bonnard seine Bescheidenheit durch die unauffälligen Farbtöne ausdrückte. In seinem Selbstprträt malte er sogar er seine Augen gar nicht. Dagegen machte das Selbstporträt von Matisse mit den Kontrastfarben und der Verwendung von Blau und Grün den Eindruck eines sehr selbstbewussten Mannes auf mich.“ (Tarik Ljevakovic, 8c)
„Ich fand die Ausstellung sehr interessant und informationsreich. Uns wurde der Unterschied in dem Malstil von Bonnard und Matisse gezeigt, zuerst am Beispiel von Selbstporträts, dann bei Innenräumen, und schließlich bei Aktbildern. An manchen Stellen war ich sehr erstaunt, wie das gleiche Motiv vollkommen unterschiedlich gemalt wurde. Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen und ich würde sie gern erneut besuchen.“ (Celina Hochwald, 8a)
„Ich bin sehr beeindruckt von den Werken der beiden Künstler. Mich hat es fasziniert, wie Künstler mit so verschiedenen Persönlichkeiten so gut befreundet sein konnten. Bonnard war sehr zurückhaltend, während Matisse sehr von sich überzeugt war, wie es in den Selbstportraits der beiden festzustellen ist. Matisse malte mit grellen Farben und oft mit schwarzen Rändern. Bonnard dagegen malte mit weichen Farbtönen. Ich muss gestehen, dass mir Bonnards Bilder etwas besser gefallen haben. Wir könnten solche Kunstausstellungen öfters besuchen.“ (Hanna Simon, 8c)

DELF Prüfung – April 2018

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler,

hiermit möchte ich Ihnen/Euch wichtige Informationen über den Verlauf der DELF-Prüfung mitteilen.

Was ist das DELF?
DELF-Zertifikate sind staatliche Sprachdiplome, die vom französischen Erziehungsministerium vergeben werden (Diplôme d’Études en Langue Française). Sie sind standardisiert und in der ganzen Welt anerkannt.

Wie ist das DELF scolaire aufgebaut?
Bei jeder Niveaustufe von A1 bis B2 werden durch eine Reihe von Aufgaben die vier kommunikativen Kompetenzen – Hörverständnis, Lesefähigkeit, mündlicher und schriftlicher Ausdruck – geprüft. DELF-Diplome können ohne Einstufungstest oder spezielle Nachweise abgelegt werden.
Sie sind kostenpflichtig:

A1: 22 €
A2: 42€
B1: 48 €

Für die Mittelstufe kommen nur die Niveaustufen A1 und A2 in Frage:
A1 ab der 7. Klasse, A2 ab der 8. Klasse.
Ab der E-Phase sollten sich die Kandidaten für die Niveaustufe B1 anmelden.

Welche Vorteile bietet das DELF scolaire?
Ihr erwerbt im Rahmen Eurer Schulausbildung ein international anerkanntes Zertifikat/Diplom, das Euch als Ergänzung zu den deutschen staatlichen Prüfungen sehr von Nutzen sein kann. Es hilft weltweit in vielen Situationen, in denen Französischkenntnisse nachzuweisen sind: Studium, Praktikumssuche und Beruf.

Wann und wo findet die Prüfung statt?

SCHRIFTLICHE PRÜFUNG:
Die schriftliche Prüfung für die Niveaustufen A1, A2 (Mittelstufe) und B1 (ab der E-Phase) findet am Samstag, dem 21. April 2018, in der TFS statt.

MÜNDLICHE PRÜFUNG:
Das Datum der mündlichen Prüfung wird im Februar 2018 bekannt gegeben.
Die mündliche Prüfung wird im Frühling 2018 (März – April) im Institut Français Mainz stattfinden.

Wie verläuft die Anmeldung?
Wie in den letzten Jahren werden die Anmeldungen für die DELF scolaire-Prüfungen online auf der Webseite des Institut Français Mainz durchgeführt. Ihr meldet Euch individuell und selbständig unter folgender Adresse an:

Dann tragt ihr den Autovervollständigungscode (Prüfungscode) der gewählten Prüfung ein:

Für die Niveaustufe A1: 072960A1
Für die Niveaustufe A2: 072960A2
Für die Niveaustufe B1: 072960B1

Anmeldeschluss : 06.12.2017
Alle Prüflinge lassen von den Eltern eine „elterliche Erlaubnis“ unterschreiben.

Der vom Klett-Verlag in Kooperation mit der Französischen Botschaft und dem Institut Français Deutschland entwickelte DELF@klett-Online-Test steht Euch zur Verfügung. Ihr könnt ab sofort in Eigenregie beispielhafte Aufgaben lösen (je eine Prüfung pro Niveau A1, A2 und B1) und anhand der automatischen elektronischen Testauswertung Euer Niveau überprüfen.

Einige von Euch haben schon eine Kandidatennummer, weil sie die Prüfung schon einmal abgelegt haben. Diese Matrikelnummer ist auf der Prüfungsbestätigung zu finden, die Ihr vor dem Diplom erhalten habt. Die neuen Kandidaten tragen sich selbstverständlich als neue Kandidaten ein.

Ist Eure Anmeldung erfolgt, überreicht Ihr Eurem Französischlehrer/Eurer Französischlehrerin einen Umschlag mit der jeweiligen Gebühr und der unterschriebenen Einverständniserklärung.
WICHTIG: Auf dem Umschlag steht
– Euer Name,
– die gewählte Niveaustufe der DELF-Prüfung (A1, A2 oder B1),
– Eure Klasse
– der Name Eures Französischlehrers/Eurer Französischlehrerin,
– der Name Eures Klassenlehrers/Eurer Klassenlehrerin.

Frau Attali (Beauftragte für die DELF scolaire-Prüfung)

Félicitations aux canditats du DELF scolaire 2017 !

Der Fachbereich Französisch ist stolz auf die 22 mutigen Schüler und Schülerinnen der TFS für die im März 2017 ablegte und nun bestandene DELF-Prüfung!
Sie schrieben für künftige DELF-Kandidaten ihre Eindrücke auf:

Stella Conigliaro (7c): «Ich habe mich für die DELF-Prüfung A1 entschieden, weil mir die französische Sprache sehr gefällt. Am Tag der mündlichen Prüfung warteten wir erstmal in einem großen Saal und waren alle sehr aufgeregt. Nach einer Weile wurden wir aufgerufen und bekamen Aufgabenblätter und wurden in ein Zimmer geführt, in dem wir fünf Minuten Zeit hatten, um uns Fragen für die Prüfer zu überlegen. In einem anderen Raum erwarteten mich die Prüfer. Ich stellte mich auf Französisch vor und erzählte über mich. Danach stellte ich die Fragen, die ich mir überlegt hatte. Zum Schluss spielten der Prüfer und ich einen Einkaufsdialog durch. insgesamt war die Prüfung nicht schwer. »

Max Hug (7b): «Vor beiden Prüfungen – der schriftlichen und der mündlichen – war ich sehr aufgeregt. Doch als ich den schriftlichen Teil und danach den mündlichen Teil der Prüfung hinter mir hatte, merkte ich, dass die DELF-Prüfung, wenn man sich gut vorbereitet hat (z. B. in der DELF-AG), nicht schwer war. Das Besondere an der DELF-Prüfung ist, dass man dabei automatisch viel mehr Französisch lernt und so einem der Unterricht viel leichter fällt. »

Sofia B. Martz (7a): «L’épreuve des écrits A1 n’a pas été un problème pour moi : j’ai compris toutes les questions et pour la compréhension de l’oral, j’ai entendu toutes les informations. Pendant l’épreuve orale, j’ai j’ai beaucoup participé pour me présenter et les dames qui m’ont interrogée ont été très gentilles avec moi. Je pense qu’elles ont trouvé la présentation intéressante. J’ai toujours essayé de continuer quand des mots m’ont manqué et j’ai adoré parler avec des Françaises. Vous voulez savoir pourquoi j’ai voulu participer au DELF ? La réponse est que j’aime le français et que c’est ma matière préférée au collège. Je pense que tous les élèves qui apprennent le français au collège doivent participer au DELF parce que ça fait plaisir d’apprendre beaucoup de choses en français et, après, d’avoir un diplôme pour toute la vie.»

Seyma Tekin (8a): «Am 25. März fand die schriftliche Prüfung der Niveaustufe A2 an der TFS statt. Der 12-seitige Test war für mich recht einfach, weil der Stoff des letzten Schuljahres teilweise vorkam. Für die mündliche Prüfung fuhren wir mit Madame Attali zum Institut Français in Mainz. Dort angekommen, mussten wir uns erst in einem „Warteraum“ aufhalten, bis wir aufgerufen wurden. Danach durften wir uns zehn Minuten vorbereiten. Nach der Vorbereitung ging es endlich los ! Wir wurden in die Räume aufgeteilt, in welchen die Prüfer auf uns warteten. Zunächst musste man sich vorstellen und dann ein Rollenspiel aussuchen, das man dann mit dem Prüfer spielte. Trotz meiner großen Nervosität war das eine tolle Erfahrung für mich, eine „wahre“ Prüfungssituation zu erleben. »

Sabriye Fortuna (9d): «Für mich war die schriftliche Prüfung nicht so schwer, wie ich dachte. Aber die mündliche Prüfung etwas schwieriger als die schriftliche Prüfung. Ich habe die Niveaustufe B1 gemacht und konnte den Unterschied zwischen A2 und B1 deutlich spüren: so durfte ich mich z. B. auf das Rollenspiel nicht vorbereiten, es sollte spontan sein. Dazu bekam ich 20 Karten vorgelegt, von welchen ich zwei rausziehen durfte, um mich dann für eine Situation zu entscheiden : Ich hatte als Studentin meine Hausarbeit nicht erledigt und musste das Problem lösen. Die Prüferinnen waren sehr freundlich und halfen mir, wenn ich nicht weiterkam oder ein Wort nicht wusste. Die DELF-Prüfung ist nichts Schweres. Ich bin seit der Niveaustufe 1 dabei und war jedes Mal stolz auf mich und glücklich, wenn ich die Prüfung bestanden habe. Außerdem macht es richtig Spaß.»

Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist es immer wieder eine Freude, mitzuerleben, wie Schüler und Schülerinnen diese Herausforderung auf sich nehmen, den Mut und die Kraft aufbringen, um diese Sprachprüfung abzulegen. Ich bin stolz auf sie alle und bedanke mich herzlich bei ihnen!

Mme Attali