Nachdem unsere Austauschgruppe des Institut Saint-Roch in Theux uns im vergangenen Dezember besucht hatte, war es nun für 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 endlich an der Zeit, die Reise nach Belgien anzutreten.
Bei unserer Ankunft wurden wir freundlich empfangen und lernten gleich unsere Partnerschule und das Schulgelände kennen, bevor der Abend gemeinsam mit den Gastfamilien verbracht wurde.
In den darauffolgenden Tagen erhielten alle einen Einblick in den belgischen Schulalltag: Durch die Teilnahme an regulären Unterrichtsstunden und an schulischen Veranstaltungen, zum Beispiel einem 24-Stunden-Sportfest, wurden Unterschiede zwischen der Theodor-Fliedner-Schule und dem Institut Saint-Roch sichtbar.
Aber auch das Kennenlernen der Umgebung war Teil unseres Programms. So erkundeten wir während eines Ausfluges nach Lüttich die Stadt und waren Gäste eines traditionellen Marionettentheaters. Ein Besuch des Schokoladenmuseums in Verviers, bei welchem eine Verkostung natürlich nicht fehlen durfte, gab uns Einblicke in die Herstellung und Geschichte der für Belgien typischen Köstlichkeit. Doch auch in Theux selbst gab es einige Dinge zu entdecken: So besichtigten alle nach einer kleinen Wanderung durch die idyllische Landschaft das Château Franchimont.
Nach einer aufregenden und erlebnisreichen Zeit gemeinsam mit den belgischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften machten wir uns am Freitagvormittag mit vielen neuen Erinnerungen und Erfahrungen auf den Rückweg nach Wiesbaden.
Die Bundesjugendspiele 2019 liefen auch diesmal wieder unter sehr günstigen Wetterbedingungen ab.
Der Fachbereich Sport betrieb wieder viel Aufwand, um aus dem vorgeschriebenen „Pflichtwettkampf“ Bundesjugendspiele ein attraktives Schulsportfest zu machen.
Daher wurden neben dem vorgegebenen Disziplindreikampf mit Sprint (50/75 oder 100m), Weitsprung und Ballwurf bzw. Kugelstoß ein umfangreiches Zusatzangebot geschaffen, was diesen Sporttag für die ganze Schule zu einem ereignisreichen Fest ohne Langeweile werden ließ.
Mit 800m-Läufen (Klassen 5/6), einem Klassenwettbewerb (Klassen 7 – 10), Jahrgangsstaffelläufen (alle Klassen), etlichen sportlichen Mitmachständen und einem großen Verkaufsstand mit leckeren Speisen und Getränken war der TFS wieder ein außergewöhnliches Sportfest im Helmut-Schön-Park gelungen.
Die sportlichen Leistungen waren auch wieder sehr ansprechend und die Siegerehrung am Folgetag in der Sporthalle der TFS mit der gesamten Schule machte diese Topleistungen auch noch mal allen deutlich.
Hierbei wurden die Jahrgangsbesten, die Staffelsieger, die Besten beim Klassenwettbewerb und den Mitmachständen und als spannendem Höhepunkt natürlich die 3 Schulsieger bei den Mädchen und Jungen auf dem Treppchen feierlich geehrt. Ein Feeling fast wie bei olympischen Spielen.
Die Schüler/innen der E-Phase konnten in diesem Jahr leider nicht aktiv teilnehmen, da sie neben den Lehrer/innen als Helfer fungieren mussten. Dies ist eigentlich den Schüler/innen der Q2 vorbehalten, die es in diesem Jahr wegen der vor einigen Jahren getätigten Umstellung von G8 auf G9 nicht gibt. Ihre Helfertätigkeiten haben die E-Phasen Schüler/innen hervorragend ausgeführt, wofür sie auch ein dickes Sonderlob von Schulsportleiter Helmut Koch erhielten.
Auch in diesem Jahr hat eine Gruppe des Jahrgangs 7 wieder die Möglichkeit, an einem Austauschprojekt mit der amerikanischen Wiesbaden Middle School, welche sich auf dem Hainerberg befindet, teilzunehmen. Dieses besteht aus drei gemeinsamen Tagen, welche auf unterschiedliche Weise miteinander verbracht werden.
Ein spannender Tag an der TFS
Unser erstes gemeinsames Treffen fand am 28. Februar statt. Die Austauschgruppe kam gegen 9 Uhr in der Theodor-Fliedner-Schule an. Zuerst haben wir ein Spiel namens „Find Somebody Who“ gespielt. Anschließend haben wir mit unseren Partnerinnen und Partnern die Pause verbracht und ihnen die Schule und das Schulgelände gezeigt. Als die Pause zu Ende war, haben wir ein Interview miteinander geführt, um uns besser kennenzulernen.
In einer anschließenden gemeinsamen Unterrichtsstunde erhielten die amerikanischen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in unser Schulleben, bevor wir in Gruppen eine Rallye machten. Zum Abschluss waren wir gemeinsam in der Mensa essen.
Es hat sehr viel Spaß gemacht und war eine gute Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und Englisch zu sprechen.
Lyn Schneider
Unser Ausflug zur Wiesbaden Middle School
Nur wenige Wochen später war es so weit: Aufgeregt machten wir uns am 16. April zu Fuß auf den Weg in die Wiesbaden Middle School. Dort angekommen trafen wir unsere Austauschpartnerinnen und -partner wieder. Wir erkundeten die Schule und lernten so etwas über die Unterschiede zwischen dem deutschen und amerikanischen Schulleben. Während verschiedener Spiele erfuhren wir schließlich mehr über die englische und deutsche Sprache, bevor wir uns auf den Weg zum Foodcourt machten, wo wir uns alle zum Mittagessen trafen und typisch amerikanische Gerichte aßen.
Im Anschluss gingen wir zum Bowling Center und verabschiedeten uns schließlich nach einem schönen und ausgelassenen Tag voneinander.
Wir freuen uns schon sehr auf unseren nächsten Ausflug, an dem wir uns alle wiedersehen werden.
Der Vorlesewettbewerb an der Theodor-Fliedner-Schule in französischer Sprache stand ganz unter dem Motto „Lire, c’est un plaisir!“.
Am Concours de lecture 2024 des Jahrgangs 7 nahmen Charlotte Hepp (Klasse 7b), Rumo Herrmann (7c), Mariam Addou (7e) und Yousra Gannouf (7d) als jeweilige Klassensiegerinnen und Klassensieger teil.
Nach knapp eineinhalb Lernjahren u.a. einen unbekannten Text in einer Fremdsprache vor einer Jury vorzulesen, das verlangt neben Kenntnissen und Fertigkeiten auch einiges an Nervenstärke. Diese haben die vier Kandidatinnen und Kandidaten bewiesen. Darüber hinaus konnten sie sehr überzeugend unter Beweis stellen, was sie im Französischunterricht bisher gelernt haben.
Zunächst trugen die TeilnehmerInnen einen vorbereiteten Text aus dem Lehrbuch vor. Dann folgte der noch anspruchsvollere Teil: Ein unbekannter Text von etwa 400 Wörtern, mit einigen unbekannten Wörtern, war unvorbereitet zu meistern. Die KandidatInnen mussten beim Vorlesen auf viele Aspekte achten. Neben der korrekten Aussprache und der für das Französische so charakteristischen Liaison waren auch ein angemessenes Sprechtempo und ein lebendiges Vorlesen unterstützt durch Gestik und Mimik zentrale Bewertungskriterien. Beide Durchläufe bewältigten die vier Kandidatinnen und Kandidaten mit Bravour. Die zwei Leistungskursschüler Tabarik Ahmad und Niclas Schneller, der kanadische Sprachassistent Samuel Carrier und die Französischlehrkraft Friederike Dörner bildeten die Jury. Sie freuten sich über die guten und sehr guten Beiträge der SchülerInnen.
Die stellvertretende Schulleiterin Frau Dietz übernahm schließlich gemeinsam mit Frau Dörner die Ehrung der Vorleserinnen und Vorleser. Frau Dietz wies in ihrer Ansprache noch einmal darauf hin, dass alle vier Teilnehmenden bereits Gewinnerinnen und Gewinner seien, da sie sich siegreich bei der klasseninternen Ausscheidung durchgesetzt hätten. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten Urkunden und französische Schokolade. Die drei Bestplatzierten erhielten zudem französische Bücherpreise. Der erste Platz ging an Yousra Gannouf (7d) für einen sehr authentischen und lebendigen Vortrag, dicht gefolgt von Mariam Addou (7e). Rumo Herrmann (7c) wurde mit dem dritten Platz geehrt und Charlotte Hepp belegte den vierten Platz.
Toutes nos félicitations! Die Fachschaft Französisch gratuliert allen TeilnehmerInnen.
Große Sportbegeisterung bei insgesamt 12 Wettbewerbe
In dieser Woche stand die Sporthalle der TFS von Montag bis Mittwoch ganz im Zeichen der Spielfeste der Klassen 5-7.
Dabei finden mittlerweile an der TFS in 3 Jahrgängen Inhalte des Sportlehrplanes in einem sportlichen Jahrgangsvergleich in Wettbewerbsform ihren krönenden Abschluss. Die Motivation der SuS für das Erlernen der entsprechenden sportlichen Techniken und Taktiken wächst dadurch natürlich auch enorm an.
Die Vermittlung des Fair-Play Gedankens beim Wetteifern hat dabei absoluten Vorrang, wobei die Steuerung der oft hohen Emotionalität in diesen Wettkampfsituationen zwar einerseits ein gewolltes Spannungsfeld aber andererseits auch ein hervorragendes Trainingsfeld für dieses wichtige soziale Lernen darstellt.
Alle Jahrgänge absolvierten zunächst eine Vielseitigkeitsstaffel mit allen Schülerinnen und Schülern unter hohen koordinativen Anforderungen.
Danach begannen für die Schüler/innen jeder Klasse drei Turniere in unterschiedlichen Sportarten gegen die anderen Klassen des Jahrganges. Hierbei mussten sich die Fünftklässler in wochenlanger Vorbereitung im Sportunterricht für die Teilnahme im Fußball, Handball oder Turnen empfehlen. Bei den Sechstklässlern waren dies Basketball, Badminton und Turnen. Die Siebtklässler absolvierten ihre Vergleiche in der Leichtathletik, im Volleyball und beim Unihockey.
Am Spielfesttag trat dann jedes Kind nur in einer dieser Disziplinen mit seinem Klassenteam im Turnier gegen jede andere Klasse ihres Jahrganges an. Die Turniere in den drei Sportarten liefen in je einem Hallendrittel der großen Schulsporthalle parallel ab, wodurch eine hohe Spielintensität gegeben war.
So blickte man kurz vor der Siegerehrung in viele von Anstrengung gerötete Gesichter.
Abgekämpft aber zufrieden könnte man diesen wahrgenommen Zustand der gespannt wartenden Kinder charakterisieren. Jede Klasse durfte nun noch einen Schüler oder eine Schülerin auswählen, welche/r für diesen Sporttag die Urkunde fairste Sportlerin bzw. fairster Sportler erhalten sollte. Hierbei ging es nicht um die Würdigung besonderer sportlicher Qualitäten, sondern um die Wertschätzung besonderen sozialen Verhaltens im Umgang mit Mitspielern, Gegnern und Schiedsrichtern.
Hier bewiesen die Klassen ein sensibles Gespür für diese besondere Auszeichnung.
Sehr erwähnenswert ist noch die gute Leistung aller als Schiedsrichter oder Wettkampfhelfer eingesetzten Schüler/innen aus höheren Klassen und die professionelle Betreuung durch den Schulsanitätsdienst der TFS.
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