die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, 21. März 2023, sowie Mittwoch, 22. März 2023, zu einem erneuten Warnstreik bei ESWE Verkehr aufgerufen.
ESWE Verkehr geht aktuell davon aus, dass während des Streikzeitraums keinerlei Busbetrieb stattfinden kann; dies betrifft auch den Schülerverkehr am Dienstag und Mittwoch.
Vom Warnstreik betroffen sein wird auch die Mainzer Verkehrsgesellschaft, sodass auf den Gemeinschaftslinien zwischen Mainz und Wiesbaden voraussichtlich ebenfalls kein Verkehr stattfinden wird.
Wir bitten Sie, liebe Eltern, sowie euch, liebe Schülerinnen und Schüler, sich über die Seite der ESWE über die aktuelle Entwicklung zu informieren.
Allen Schülerinnen und Schülern, insbesondere denen der Q4, empfehlen wir die Bildung von Fahrgemeinschaften. Unsere Erfahrung beim letzten Warnstreik der ESWE im Februar und Anfang März 2023 hat uns gezeigt, dass dies sehr gut funktioniert hat.
„Sie wussten besser über meine eigene Familie Bescheid als ich selbst!“
DDR-Zeitzeugengespräch im Leistungskurs Geschichte
Die Schüler/innen des Leistungskurses Geschichte hatten am 9. März die Gelegenheit, in Form eines Zeitzeugengespräches einen Blick in das DDR-Alltagsleben eines Jugendlichen in den 1980er-Jahren zu bekommen. Mike Zergiebel, heute stellvertretender Schulleiter der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, berichtete anschaulich und sehr offen von seinen Erfahrungen mit dem SED-Staat.
Diese waren immer wieder auch von konfrontativen Situationen geprägt, da Herr Zergiebel als Mitglied der „Jungen Gemeinde“ in Gera mehr und mehr begann, den bestehenden Staat zu hinterfragen. Dies führte ihn auch zu Begegnungen mit der Stasi: So wurde er anlässlich eines Staatsbesuches von Erich Honecker in Gera von Stasi-Mitarbeitern darum gebeten, die Stadt in der Zeit zu verlassen und bei Verwandten unterzukommen. Dabei stellte sich heraus, dass die Stasi besser über seine Verwandtschaft Bescheid wusste als er selber.
Gut zehn Jahre nach dem Mauerfall stellte Herr Zergiebel Antrag auf Akteneinsicht beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen: Es zeugt von der vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre, dass die Schüler/innen zwei Auszüge daraus in die Hand nehmen und lesen durften.
Interessiert waren die Schüler/innen aber auch an seinen Erfahrungen im Westen, nachdem Herrn Zergiebel im September 1989 die Flucht mit seinem Motorrad über Ungarn gelungen war.
In der Reflexionsstunde am folgenden Tag, in der es um die Chancen und Risiken der Methode des Zeitzeugengespräches ging, zeigte sich, welcher Gewinn diese Veranstaltung für den Kurs war:
„Ich fand die Doppelstunde sehr interessant und informativ. Auch die Weise, wie Herr Zergiebel über seine Vergangenheit erzählt hat, war spannend. Eine wirklich tolle Unterrichtsstunde!“ (Sophie)
„Die im Unterricht behandelten Themen sind durch das Zeitzeugengespräch „nahbarer“ geworden. So konnte ich besser nachvollziehen, wie ein Leben in der DDR vielleicht war, auch wenn es sich nur an einem Einzelschicksal als Fallbeispiel widerspiegelt.“ (Lea)
„Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Natürlich wussten wir schon über einiges von dem, was Herr Zergiebel berichtet hat, aber es ist definitiv etwas ganz anderes, eine Lebensgeschichte erzählt zu bekommen, statt es durch Texte zu erarbeiten. Falls sich die Möglichkeit dafür auch für andere Kurse ergibt, kann ich das nur weiterempfehlen.“ (Elena)
„Durch das Gespräch konnte ich einen näheren Einblick in die Alltagswelt der DDR gewinnen – insbesondere in die Wünsche und Träume von Jugendlichen.“ (Niklas)
„Da der Bericht sehr persönlich und z. T. auch emotional war, hinterlassen die von Herrn Zergiebel geschilderten Situationen einen bleibenden Eindruck bei mir.“ (Emilie)
Der Kurs unter der Leitung von Frau Matthees-Hadeler möchte sich auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für das Engagement von Herrn Zergiebel bedanken:
Es war ein wirklich besonderer und denkwürdiger Abschluss für uns alle kurz vor Beginn des schriftlichen Abiturs im Mai.
„In der Zeit vom 27. bis zum 31. März 2023 ist das Hessische Staatstheater Wiesbaden wieder fest in der Hand von Schüler:innen und ihren sehr unterschiedlichen Produktionen – ganz egal, ob es sich um einen Klassiker, eine eigene Stückentwicklung, eine Performance, ein Musical oder eine Werkschau handelt.“
Wir freuen uns, dass unsere Theodor-Fliedner-Schule mit zwei Produktionen unter den 23 angemeldeten Gruppen an den Schultheatertagen Wiesbaden vertreten ist.
Am Montag, den 27.03.23 zeigt der Wahlunterricht „Bühne frei“ des Jahrgangs 10 seine Eigenproduktion „Being Ich“ um 16:00 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters Wiesbaden.
Am Donnerstag, den 30.03.23 zeigt die Theater-AG 5/6 ihre Eigenproduktion „Konferenz der Jammerlappen“ um 11:30 Uhr im Studio des Staatstheaters Wiesbaden.
Über das Staatstheater Wiesbaden können noch Karten für beide Auftritte erworben werden. Es wäre schön, wenn unsere Schüler:innen vor einem vollen Haus spielen dürften und dabei tatkräftig unterstützt werden.
Unseren beteiligten Schüler:innen wünschen wir schon jetzt einen gelungenen Tag!
die Gewerkschaft ver.di hat für Freitag, 3. März 2023, zu einem erneuten Warnstreik bei ESWE Verkehr aufgerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand des Wiesbadener Mobilitätsdienstleisters wird der Warnstreik ganztägig dauern: vom Betriebsbeginn am frühen Freitagmorgen bis zum Betriebsende am frühen Samstagmorgen (4. März 2023).
ESWE Verkehr geht aktuell davon aus, dass während des Streikzeitraums keinerlei Busbetrieb stattfinden kann; dies betrifft auch den Schülerverkehr am Freitag.
Vom Warnstreik betroffen sein wird auch die Mainzer Verkehrsgesellschaft, sodass auf den Gemeinschaftslinien zwischen Mainz und Wiesbaden voraussichtlich ebenfalls kein Verkehr stattfinden wird.
Wir bitten Sie, liebe Eltern, sowie euch, liebe Schülerinnen und Schüler, sich über die Seite der ESWE über die aktuelle Entwicklung zu informieren.
Allen Schülerinnen und Schülern, insbesondere denen der Q4, empfehlen wir die Bildung von Fahrgemeinschaften. Unsere Erfahrung beim letzten Warnstreik der ESWE im Februar 2023 hat uns gezeigt, dass dies sehr gut funktioniert hat.
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