„Die spinnen, die Römer!“
Fast jeder kennt den viel zitierten Satz der Gallier Asterix und Obelix in ihrem Kampf gegen die feindliche Übermacht der Römer. Am 13. Juni brachen die 6. Lateinklassen bei wunderbarem Wetter auf, sich ihr eigenes Bild zu machen über das Leben römischer Soldaten an der Grenze zu Germanien.
Das erst 2011 rekonstruierte Limeskastell in dem kleinen Ort Pohl bietet beste Voraussetzungen dafür. Zwei engagierte und erfahrene Museumspädagogen brachten den Schülern das Alltagsleben römischer Soldaten näher:
Dabei blieb es nicht nur bei theoretischen Ausführungen, sondern die Schüler konnten mit Pfeil und Bogen ein erstes militärisches Training absolvieren. Zwei Schüler durften am eigenen Leib erfahren, wie sich die schwere Ausrüstung inklusive Gepäck anfühlte, mit der man bis zu 50 km pro Tag marschieren musste. Die Zuschauer erlebten dabei, wie sich ihr Mitschüler Schritt für Schritt in einen Römer verwandelte und erfuhren viel Neues. Sehr geschickt stellten sich unsere Schüler auch beim Funkenschlagen mit einem Feuerstein an – war doch jeder römischer Soldat sein eigener Koch.
Beim Rundgang durch das Kastell lernten wir die Enge einer Soldatenstube kennen und bestiegen den Limesturm, von wo aus die Römer das feindliche Umland kontrollierten.
Nach vier Stunden traten wir mit vielen neuen Erfahrungen den Heimweg an. Ein Lob an unsere Lateinschüler/innen, die durchgängig aufmerksam und neugierig bei der Sache waren.
Wer mehr über das Limeskastell in Pohl wissen will, dem sei die Homepage empfohlen, auf der man nicht nur viele Informationen, sondern auch zahlreiche Bilder des Kastells findet: www.limeskastell-pohl.de.
Stephanie Matthees-Hadeler (Fachschaft Latein)

2017 fand im Großen Hörsaal der Pharmazeutischen Chemie der Philipps-Universität in Marburg die festliche Verleihung des diesjährigen Karl-von-Frisch-Preises statt. Dieser Preis wird vom Verband Biologie, Biowissenschaften, Biomedizin (VBIO) nur an die besten hessischen Abiturientinnen und Abiturienten im Fach Biologie verliehen, die über die gesamte Oberstufe hinweg überragende Leistungen in diesem Fach gezeigt haben. Neben den 62 nominierten Schülerinnen und Schülern, waren auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer angereist, um bei dem spannenden Moment dabei zu sein, wenn die Gewinner verkündet werden. Mit großer Freude und Stolz durften Kiras Mutter und Schwester, sowie ihr Biologie-Lehrer (Dr. Martin Gehres) miterleben, wie Kira als einzige Abiturientin der Wiesbadener Gymnasien aufgerufen wurde, um den Karl-von-Frisch-Preis entgegen zu nehmen, weil sie nicht nur in der kompletten Qualifikationsphase im Fach Biologie sondern auch im schriftlichen Biologie-Abitur herausragende Leistungen erzielt hatte.

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