Me nihil terret! Ego Latinam di(s)co!“ „Mich versetzt nichts in Schrecken. Ich spreche (lerne) Latein!“

 

Fünfter Lateintag an der TFS am 6. Februar 2019

Dass dies kein leeres Versprechen ist, bekamen Schüler und Schülerinnen der vierten und fünften Klassen in einer lebendigen Lateinstunde von Frau Lahme vermittelt.  Mit Hilfe des Spruches auf ihrem T-Shirt: „Me nihil terret! Ego Latinam dico!“ („Ich habe vor nichts Angst. Ich spreche Latein!“) zeigte sie anschaulich, dass es in der lateinischen Sprache auf Genauigkeit ankommt.

So entdeckten die Schüler, dass auf ausgeteilten Buttons keinesfalls derselbe Spruch wie bei Frau Lahme stand: „Me nihil terret! Ego Latinam disco!“ – Nur dieser eine zusätzliche Buchstabe verändert den Sinn des Satzes komplett: „Ich habe vor nichts Angst. Ich lerne Latein.“ Im Laufe des Unterrichts machte Frau Lahme engagiert deutlich, dass Latein keineswegs eine „tote Sprache“ ist und traf dabei auf großes Interesse der Kinder.

 

Bei einem Rundgang im Ausstellungsraum konnten sich Eltern wie Kinder zusätzlich einen Einblick in die vielfältige Projektarbeit von der Klasse 6 bis zur Q-Phase verschaffen. Die Projekte zeigten auch dieses Jahr, wie lebendig Latein sein kann:

Die 6. Klasse entdeckte in Einkaufsprospekten vielfältige Spuren von Latein in der Werbung. Mit viel Kreativität gestaltete die 9. Klasse Wiesbadener Ansichtskarten mit lateinischen Sentenzen/ Sprichwörtern. Schüler der Einführungsphase schrieben nach der Lektüre von Ciceros „Über die Freundschaft“ ihre eigene Hymne auf die Freundschaft. Ein Schüler verfasste seine Hymne auf Englisch und vertonte sie zusammen mit einer Mitschülerin zu einem beeindruckenden selbstkomponierten Lied. Siebtklässler nahmen in selbstgedrehten Videos den Inhalt eines aktuellen Lesestückes auf und erzählten in Form eines Theaterstückes weiter, wie es zum Ausbruch des trojanischen Krieges kam.

 

Daneben gab es für die jungen Besucher die Möglichkeit, sich auch kreativ auszuprobieren, z. B. ein Papyruslesezeichen oder ein kleines antikes Mosaik herzustellen, was beides großen Zuspruch fand. Besondere Anziehungskraft auf Jung und Alt übte zudem unser Asterix-Dorf aus.

 

Wir möchten allen Lateinschülerinnen und Lateinschülern herzlich danken, die uns bei der Planung und Durchführung des Lateintages unterstützt haben.

 

Stephanie Matthees-Hadeler, Ellen Lahme, Elisabeth Hinderberger, Peter Ludwig, Philipp Sarumbo (Fachschaft Latein)

 

Cicero (nicht nur) für Angeber!

Ein Projekt der E-Phase Latein zu berühmten Aussprüchen Ciceros

Amicus certus in re incerta cernitur. – Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Situation.

Ubi bene, ibi patria est. – Wo es einem gut geht, das ist dein Vaterland.

Mit diesen und ähnlichen Sentenzen haben sich die Lateinschüler der E-Phase im Rahmen der Cicero-Lektüre auseinandergesetzt. Je nach Interesse durfte sich jeder Schüler seine persönliche Sentenz aussuchen.

Sie galt es zunächst in Ciceros Lebensumstände/ Werk einzuordnen und stilistisch zu analysieren.

In einem dritten Schritt wurden die Schüler kreativ und aktualisierten die Bedeutung ihrer Sentenz für heute in Form von Comics, Zeichnungen, Collagen, Werbeplakaten und einer Fotostory.

In diesem Sinne in medias res ….

 

Lateinlehrerin Stephanie Matthees-Hadeler, E01-04

„Finis coronat opus.“ – Das Ende krönt das Werk!

Dass „Lateiner“ auch richtig feiern können, bewiesen am 21. Juni 2018 über dreißig Schüler/innen der E-Phase, die nach fünf Jahren harter Arbeit ihr Latinum in Händen hielten. Wie schon im Vorjahr bekamen sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde nicht nur symbolisch eine Urkunde überreicht, sondern auch einen Siegeskranz aus Efeu.

Zuvor hatten gleich mehrere Schüler in Reden Rückblick auf die letzten Jahre gehalten:

Auch wenn in allen Reden zum Ausdruck kam, dass die lateinische Sprache für Schüler eine Herausforderung darstellt, so war es doch Konsens, dass die Lateingruppe eine tolle Truppe war, in der es immer etwas zu lachen gab. Über die Dankesworte an ihre Lateinlehrerinnen Frau Lahme und Frau Matthees-Hadeler sowie an ihren Lateinlehrer Herrn Sarumbo haben sich diese natürlich besonders gefreut.

Eine Power-Point-Präsentation von Lehrerseite rief mit vielen Fotos u.a. noch einmal die zahlreichen gemeinsamen Exkursionen in Erinnerung und weckte wehmütige Erinnerungen.

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder mutige Schüler/innen, die Latein in der Q-Phase weiterbelegen und es mit dem römischen Philosophen Seneca halten:

Per aspera ad astra!“ – Auf rauen Wegen zu den Sternen!

Allen Lateinschülern der auslaufenden E-Phase wünschen wir auf ihrem weiteren schulischen Weg viel Erfolg.

Es war eine schöne Zeit mit Euch!

 

Stephanie Matthees-Hadeler (Fachsprecherin Latein)

„Delirant isti Romani!“

„Die spinnen, die Römer!“

Fast jeder kennt den viel zitierten Satz der Gallier Asterix und Obelix in ihrem Kampf gegen die feindliche Übermacht der Römer. Am 13. Juni brachen die 6. Lateinklassen bei wunderbarem Wetter auf, sich ihr eigenes Bild zu machen über das Leben römischer Soldaten an der Grenze zu Germanien.

Das erst 2011 rekonstruierte Limeskastell in dem kleinen Ort Pohl bietet beste Voraussetzungen dafür. Zwei engagierte und erfahrene Museumspädagogen brachten den Schülern das Alltagsleben römischer Soldaten näher:

Dabei blieb es nicht nur bei theoretischen Ausführungen, sondern die Schüler konnten mit Pfeil und Bogen ein erstes militärisches Training absolvieren. Zwei Schüler durften am eigenen Leib erfahren, wie sich die schwere Ausrüstung inklusive Gepäck anfühlte, mit der man bis zu 50 km pro Tag marschieren musste. Die Zuschauer erlebten dabei, wie sich ihr Mitschüler Schritt für Schritt in einen Römer verwandelte und erfuhren viel Neues. Sehr geschickt stellten sich unsere Schüler auch beim Funkenschlagen mit einem Feuerstein an – war doch jeder römischer Soldat sein eigener Koch.

Beim Rundgang durch das Kastell lernten wir die Enge einer Soldatenstube kennen und bestiegen den Limesturm, von wo aus die Römer das feindliche Umland kontrollierten.

Nach vier Stunden traten wir mit vielen neuen Erfahrungen den Heimweg an. Ein Lob an unsere Lateinschüler/innen, die durchgängig aufmerksam und neugierig bei der Sache waren.

Wer mehr über das Limeskastell in Pohl wissen will, dem sei die Homepage empfohlen, auf der man nicht nur viele Informationen, sondern auch zahlreiche Bilder des Kastells findet: www.limeskastell-pohl.de.

 Stephanie Matthees-Hadeler (Fachschaft Latein)

Augusta Treverorum

Bei strahlendem Sonnenschein fuhr der Lateinkurs der 8. Klassen – wie jedes Jahr – Richtung Trier, die Stadt, die das „zweite Rom“ genannt wird.

Diese zweitägige Studienfahrt wurde von den Schülern mit Referaten akribisch vorbereitet, die sie vor den jeweiligen antiken Kulturdenkmälern und den Mitschülern in einem Dialog vortrugen. Anschließend erhielten die Mitschüler ein Kreuzworträtsel, das sie mit den zuvor gewonnenen Informationen zu lösen versuchten.

In Trier angekommen warfen wir zunächst einen kurzen Blick auf das Stadttor, die Porta Nigra, und die antiken Kaiserthermen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause, in der die Schüler selbst Trier erkunden konnten, besuchten wir die nach Kaiser Konstantin benannte Palastaula (Konstantinsbasilika).

Anschließend tauchten wir ein in das „Reich der Schatten“, das einen Einblick in das Leben nach dem Tod – so, wie es sich die Römer vorstellten – geben konnte.

Am zweiten Tag erfuhren wir bei der Erlebnisführung von einem Zenturio, wie die Ausbildung und das Leben eines Wachsoldaten an der Porta Nigra aussah.

Im Anschluss erforschten wir die Kaiserthermen, die mit ihren unterirdischen Gängen so manche Überraschung für die Schüler bereithielten.

Das Amphitheater, in dem man die Anwesenheit von Gladiatoren, wilden Tieren und dem tobenden Publikum spüren konnte, bildete den Abschluss unserer zweitägigen Exkursion.

 

Wir Lehrer bedanken uns bei den Schülern für eine unvergessliche Trierfahrt, die sowohl von den  imposanten Kulturdenkmälern als auch von dem großen Engagement der Schüler getragen wurde.

Lehrer – Team:          E. Hinderberger                    E. Lahme

 

Das „Mahlduell“

TFS-Lateinschüler als experimentelle Archäologen im „keltischen Tal der Könige“

Waren die Kelten wirklich die finsteren Barbaren im Norden, so wie Sie uns der Römer Caesar aus Feindesperspektive in seinem Werk über den Gallischen Krieg schildert?

Eine Antwort auf diese Frage suchten die Lateinschüler der 9. Klassen am 15. März 2017 in der „Keltenwelt am Glauberg“ in der Wetterau, einem archäologisches Museum und Forschungszentrum (www.keltenwelt-glauberg.de). Im Jahr 1996 waren dort nicht nur drei keltische Fürstengräber gefunden worden, sondern die Entdeckung einer lebensgroßen Steinfigur eines Kriegers war eine bundesweite archäologische Sensation. Seit 2011 lassen sich im Museum die Originalfunde bestaunen und ein rekonstruierter Grabhügel „erklimmen“.

Da die Kelten uns keine schriftlichen Zeugnisse überliefert haben, erkundeten die Schüler zunächst selbständig die Ausstellung mit vielen beeindruckenden Fundstücken. Schnell wurde uns klar: Wer solche Schmuckstücke und Waffen herstellen kann, ist kein primitiver Barbar!

Viele wichtige Informationen über das Alltagsleben der Kelten werden erst durch experimentelle Archäologen gewonnen. In diese Rolle schlüpften die Schüler in einem „Mahlduell“.

In einem Selbstversuch gingen sie der Frage nach:

Welche Getreidemühle mahlt am feinsten und effektivsten –eine heutige, eine römische oder eine keltische? Mit Ehrgeiz und vollem Körpereinsatz traten die einzelnen Gruppen gegeneinander an, notierten dabei ihre Ergebnisse akribisch in Auswertungsbögen und lieferten überraschende Ergebnisse! Wider Erwarten brachte nicht die heutige Mühle die besten Ergebnisse!

Leider mussten Römer und Kelten dies mit einem hohen Preis bezahlen. Durch den Steinabrieb im Mehl waren sie schon früh zu Zahnschmerzen verdammt.

Über das große Lob für unsere interessierte und disziplinierte Gruppe von Seiten des Museums haben wir uns am Ende besonders gefreut und sind nun gespannt auf unsere Caesar-Lektüre nach Ostern.

Stephanie Matthees-Hadeler

„Salvete, discipuli et discipulae! Salve, magistra!“ – Rede zur Latinums-Feier am 10. Juli 2016

Das kennen wir wohl noch alle von Frau Matthees-Hadeler. So fingen 90 % aller Unterrichtsstunden an, gefolgt von einem: „Considite, quaeso!“.

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich es richtig ausspreche und nicht mein Latinum am Ende noch aberkannt bekomme. Ich wusste anfangs nicht, über was ich reden möchte, aber dann kam ich zum Schluss, dass ich am besten beim Anfang beginnen könnte.

In der 6. Klasse war ich äußerst motiviert diese Sprache zu erlernen und dachte erstmal, dass das ziemlich einfach sein würde. Wie gesagt – dachte ich. Es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass das Ganze nicht so asketisch sein würde, wie zunächst angenommen, denn ziemlich schnell kam die umfangreiche Grammatik-Lehre dran. Was anfangs mit der o- und a-Deklination begann, wurde plötzlich zu einem großen „Grammatik-Haufen“. Wenn ich ehrlich bin, kann ich die meisten bis heute nicht unterscheiden, geschweige denn aufsagen. Aber ich muss dazu sagen, dass ich durch den brillianten Unterricht wohl mehr über die deutsche Grammatik erlernt habe als in den 5 Schuljahren davor.

Durch das große Engagement von Ihnen, liebe Frau Matthees-Hadeler, haben wir viele Fahrten unternehmen können. Darunter war die zum Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz, aber auch Ziele, die weiter weg waren: wie zum Limes-Kastell in Pohl, nach Aschaffenburg oder Köln, wo wir netterweise auch Freizeit bekamen, um uns die Städte anzugucken — was zugegebenermaßen in der Regel in Shopping endete.

Und dann gab es ja auch noch den „Latein-Treff“. Wenn man nur den Namen hört, denkt man ja zunächst an einige wenige, auserwählte, hochtalentierte Latein-Schüler, die die Ehre hatten, diese AG besuchen zu dürfen. Dieses jahrgangsübergreifende Angebot von Frau Matthees-Hadeler zusammen mit Frau Lahme hat mir wohl so manche Klausur gerettet.

Da einige Eselsbrücken von unseren Lehrerinnen uns gegeben wurden, kann ich nun das Rätsel um die Pronomina und „esse“ auflösen:

hic, haec, hoc — der Lehrer hat ’nen Stock.

is, ea, id — was will er denn damit?

sum, fui, esse — er haut dir in die Fresse!

Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Spekulatius-Kekse, die wir in dieser Zeit zusammen gegessen haben. Aber insbesondere möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie sich immer so viel Zeit genommen und Mühe gegeben haben -auch, wenn wir im Unterricht wohl nicht immer so ganz bei der Sache waren und lieber Gespräche führten, die nicht unbedingt so dem Unterrichtsthema entsprachen.

Diese Situation kennen wohl auch Sie, lieber Herr Sarumbo, nur zu gut. Während des nun fast vergangenen Jahres behandelten wir Ausschnitte aus „De amicitia“ und Ovids „Ars Amatoria“. Im 2. Halbjahr lernte ich, dass nicht nur Latein ein Kampf ist, sondern, dass es auch ein Kampf ist, die Geliebte zu finden, gewinnen und letztendlich dauerhaft zu behalten. Für diejenigen, die zu sehr mit ihren Gesprächen beschäftigt waren:  Davon handelt die „Ars Amatoria“.

Abschließend kann ich eigentlich nur noch sagen:

Veni, vidi, vici!

Ich kam, ich sah, ich siegte!  Zumindest beim 2. Versuch.

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Glück an alle, die ihr Latinum erreicht haben oder es noch einmal versuchen werden.

Dankeschön!

Ihre/ Eure

Stella Maya Claire Schüler

„Finis coronat opus.“ – Das Ende krönt das Werk!

Dass „Lateiner“ auch richtig feiern können, bewiesen am 4. Juli 2016 zwanzig Schüler/innen der E-Phase, die nach fünf Jahren harter Arbeit ihr Latinum in Händen hielten. Wie schon im Vorjahr bekamen sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde nicht nur symbolisch eine Urkunde überreicht, sondern auch einen Siegeskranz aus Efeu. Anschließend fand ein kleiner Umtrunk statt.

Zuvor hatten gleich drei Schüler/innen, Salih Simsek, Stella Schüler und Celine Schikora, in Reden Rückblick auf die letzten Jahre gehalten:

Auch wenn in allen Reden zum Ausdruck kam, dass die lateinische Sprache für Schüler eine Herausforderung darstellt, so war es doch Konsens, dass die Lateingruppe eine tolle Truppe war, in der es immer etwas zu lachen gab. Über die Dankesworte an die beiden unterrichtenden Lehrer, Frau Matthees-Hadeler in den ersten vier Jahren und Herrn Sarumbo in der E-Phase, haben sich beide natürlich besonders gefreut.

Eine Power-Point-Präsentation von Lehrerseite rief mit vielen Fotos u.a. noch einmal die zahlreichen gemeinsamen Exkursionen in Erinnerung und weckte wehmütige Erinnerungen.

Mit einem Buchgeschenk für herausragende Leistungen im Fach Latein in der Einführungsphase wurde Daniel Schmidt ausgezeichnet.

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder mutige Schüler/innen, die Latein in der Q-Phase weiterbelegen und es mit dem römischen Philosophen Seneca halten:

Per aspera ad astra!“ – Auf rauen Wegen zu den Sternen!

Allen Lateinschülern der auslaufenden E-Phase wünschen wir auf ihrem weiteren schulischen Weg viel Erfolg.

Es war eine schöne Zeit mit Euch!

Stephanie Matthees-Hadeler (Fachsprecherin Latein)

Horas non numero nisi serenas

Dass Mainz ursprünglich ein Legionärlager war, dürfte vielen Schülerinnen und Schülern Wiesbadens bekannt sein. Doch was genau uns die Römer hinterlassen haben, erkundeten auf spielerische Weise die Lateinschüler der 7. Klassen am 8. Juli: Sie lösten diverse Aufgaben und Rätsel rund um das römische Leben in Mogontiacum am Römischen Theater, am Drususstein auf der Zitadelle, am aus einer Finthener Quelle gespeisten Frigidarium, am Römertor auf dem Kästrich und zum Abschluss am Hypocaustum gegenüber vom Schillerplatz.

Getreu der lateinischen Weisheit: „Ich zähle die heit’ren Stunden nur.“ kann die Lateingruppe auf eine „sonnige“ und heitere Exkursion zurückblicken.

(Frau Nagy)

Verbotene Liebe – auf Latein 

Nachdem sich auch in den letzten Jahren unser Lateintag großes Beliebtheit erfreut hatte, herrschte auch dieses Jahr interessierter Andrang. Sowohl die Mitmachstände, bei denen die Kinder römische Spiele erproben, Mosaike entwerfen sowie Lesezeichen gestalten konnten, als auch die verschiedenen kreativen Werke der Schüler zu verschiedenen Themen ließ die Anwesenden in die breit gefächerte Arbeitsweise unseres Unterrichtsfaches blicken.

Den Höhepunkt des Lateintages stellten die Projektpräsentationen der Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen dar: Zunächst wurde Ovids Geschichte einer verbotenen Liebe Pyramus und Thisbe skizziert und anschließend der dazugehörige Kurzfilm vorgeführt, der von den Schülern vorher in Eigenregie mit Playmobil-Figuren nachgestellt worden war. Als Abschluss wurde die Liebesgeschichte um Apollo und Daphne vorgestellt, eine ebenfalls bekannte Verwandlungssage der römischen Mythologie, die gleichzeitig die Herkunft des Lorbeerkranzes als Zeichen der römischen Kaiser erklärt.

Wir danken allen Anwesenden für ihr Kommen und freuen uns über den gelungenen Nachmittag. Valete und bis zum nächsten Lateintag 2017!