Die „L-Frage“ ist geklärt – 21 Schüler/innen der Einführungsphase erhalten das Latinum!

Von den jüngsten Lateinschülern der TFS mit Getränken bewirtet, konnten die Lateinschüler/innen der E-Phase einen ganz besonderen Moment am letzten Schultag genießen: das erreichte Latinum.

Alle erhielten nach fünf Jahren harter Arbeit in einem feierlichen Rahmen dafür nicht nur symbolisch von Frau Matthees-Hadeler eine Urkunde überreicht, sondern auch von Frau Lahme einen Siegeskranz aus Efeu.

Wie schon in den letzten Jahren gestalteten „die Lateiner“ aktiv ihre Feierstunde mit:

So präsentierte der Schüler Aljoscha Bertram seine selbst komponierte Hymne auf die Freundschaft. Sie war aus einem Projekt zu Ciceros philosophischer Schrift über die Freundschaft (de amicitia) entstanden.

Anschließend blickten die Schüler Thomas Martel und Robert Koßmagk in einer Rede auf die letzten Lateinjahre zurück. Die passenden Bilder dazu lieferte die Power-Point-Präsentation von Lehrerseite mit vielen Fotos seit der 6. Klasse.

Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass in diesem Jahr sowohl Frau Petersen als auch Herr Hertrich an der Feierstunde teilnahmen. Frau Petersen hob in ihrer kurzen Rede vor allem die Bedeutung des Latinums hervor.

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder mutige Schüler/innen, die in der Q-Phase einen Latein-Grundkurs belegen.

Allen Lateinschülern der auslaufenden E-Phase wünschen wir auf ihrem weiteren schulischen Weg viel Erfolg.

Es war eine schöne Zeit mit Euch!

Stephanie Matthees-Hadeler und Ellen Lahme

„Wir kamen, sahen und schossen“ (venimus – vidimus – misimus) – Latein Jahrgang 6 beim Limeskastell Pohl

 

Die beiden Lateinkurse des Jahrgangs 6 statteten im Rahmen einer Exkursion dem Limeskastell in Pohl einen Besuch ab.

Um 8 Uhr trafen sich die beiden Kurse mit den Lehrern in der Schule. Frau Lahme unterrichtet den Kurs 6a+b und Herr Sarumbo die Klassen 6c-6e.

Um 8:15 Uhr fuhr der Bus von der Theodor-Fliedner-Schule ab. Und genau eine Stunde später parkte der Bus auf dem Parkplatz vor dem Kastell. Viele staunten direkt über die Größe der Anlage und über den Turm, besonders aber über die sehr hohe Mauer.

Nach einer Power-Point-Präsentation durch den Leiter des Kastells, Herrn Perabo, über das Römische Reich und die Funktion sowie das damalige Aussehen des Kastells, gingen die Klassen 6a und 6b auf den Turm. Dort oben hatte man eine prächtige Aussicht. Vorher wurde kurz der aktuelle Zustand – einschließlich der „Bausünden“ des Kastells erklärt. Die Anlage wird leider nicht mehr vom Land Rheinland-Pfalz finanziert. Am Ende wurde stolz das kleine, schöne Museum gezeigt.

Während der andere Kurs die Aufgaben und die Ausrüstung eines Auxiliarsoldaten mit Herrn Lutz                                             besprachen und dann mit dem Bogen schossen. Danach wurde getauscht.

Dann ging es schon wieder zurück zur Schule.

Ein toller Tag ging zu Ende.

 

Von Niklas Löhr, 6b

AVGVSTA TREVERORVM MMXIX – Die Exkursion der beiden Lateinkurse in der Jg. 8 nach Trier –

Die zweitägige Exkursion nach Trier, eine Stadt, die auch das „zweite Rom“ genannt wird, startete im April an einem regnerischen Mittwochmorgen. Wir fuhren mit dem Bus morgens in Wiesbaden an der Schule ab und erreichten Trier gegen Mittag. Eigentlich war es nicht ein so geeignetes Wetter, um einen Stadtrundgang mit Schülern zu absolvieren. Aber als wir uns Trier näherten, strahlte die Sonne wieder. Unsere Lateinschüler konnten ihre Referate dann doch vor den antiken Kulturdenkmälern halten. An der Porta Nigra, in der wir einer Erlebnisführung mit einem „echten“ römischen Centurio beiwohnen durften, starteten wir.

Danach folgten ein Besuch im Rheinischen Landesmuseum, in dem wir in das „Reich der Schatten“ entführt wurden, und der Palastaula, die auch Konstantinsbasilika genannt wird. Am Abschlusstag besuchten wir noch die Kaiserthermen und das Amphitheater. Daneben blieb auch noch Zeit für andere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die Schüler hatten noch die Möglichkeit, die Stadt in eigener Regie zu erkunden.

Bei unserer Abfahrt sagten wir gerne: „Vale! – Lebe wohl! – Bis bald, Augusta Treverorum, wir werden bestimmt wiederkommen! “.

(Die Lateinkurse der Jg. 8 mit ihren Lehrern Frau Hinderberger und Herrn Ludwig)

 

Me nihil terret! Ego Latinam di(s)co!“ „Mich versetzt nichts in Schrecken. Ich spreche (lerne) Latein!“

 

Fünfter Lateintag an der TFS am 6. Februar 2019

Dass dies kein leeres Versprechen ist, bekamen Schüler und Schülerinnen der vierten und fünften Klassen in einer lebendigen Lateinstunde von Frau Lahme vermittelt.  Mit Hilfe des Spruches auf ihrem T-Shirt: „Me nihil terret! Ego Latinam dico!“ („Ich habe vor nichts Angst. Ich spreche Latein!“) zeigte sie anschaulich, dass es in der lateinischen Sprache auf Genauigkeit ankommt.

So entdeckten die Schüler, dass auf ausgeteilten Buttons keinesfalls derselbe Spruch wie bei Frau Lahme stand: „Me nihil terret! Ego Latinam disco!“ – Nur dieser eine zusätzliche Buchstabe verändert den Sinn des Satzes komplett: „Ich habe vor nichts Angst. Ich lerne Latein.“ Im Laufe des Unterrichts machte Frau Lahme engagiert deutlich, dass Latein keineswegs eine „tote Sprache“ ist und traf dabei auf großes Interesse der Kinder.

 

Bei einem Rundgang im Ausstellungsraum konnten sich Eltern wie Kinder zusätzlich einen Einblick in die vielfältige Projektarbeit von der Klasse 6 bis zur Q-Phase verschaffen. Die Projekte zeigten auch dieses Jahr, wie lebendig Latein sein kann:

Die 6. Klasse entdeckte in Einkaufsprospekten vielfältige Spuren von Latein in der Werbung. Mit viel Kreativität gestaltete die 9. Klasse Wiesbadener Ansichtskarten mit lateinischen Sentenzen/ Sprichwörtern. Schüler der Einführungsphase schrieben nach der Lektüre von Ciceros „Über die Freundschaft“ ihre eigene Hymne auf die Freundschaft. Ein Schüler verfasste seine Hymne auf Englisch und vertonte sie zusammen mit einer Mitschülerin zu einem beeindruckenden selbstkomponierten Lied. Siebtklässler nahmen in selbstgedrehten Videos den Inhalt eines aktuellen Lesestückes auf und erzählten in Form eines Theaterstückes weiter, wie es zum Ausbruch des trojanischen Krieges kam.

 

Daneben gab es für die jungen Besucher die Möglichkeit, sich auch kreativ auszuprobieren, z. B. ein Papyruslesezeichen oder ein kleines antikes Mosaik herzustellen, was beides großen Zuspruch fand. Besondere Anziehungskraft auf Jung und Alt übte zudem unser Asterix-Dorf aus.

 

Wir möchten allen Lateinschülerinnen und Lateinschülern herzlich danken, die uns bei der Planung und Durchführung des Lateintages unterstützt haben.

 

Stephanie Matthees-Hadeler, Ellen Lahme, Elisabeth Hinderberger, Peter Ludwig, Philipp Sarumbo (Fachschaft Latein)

 

Cicero (nicht nur) für Angeber!

Ein Projekt der E-Phase Latein zu berühmten Aussprüchen Ciceros

Amicus certus in re incerta cernitur. – Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Situation.

Ubi bene, ibi patria est. – Wo es einem gut geht, das ist dein Vaterland.

Mit diesen und ähnlichen Sentenzen haben sich die Lateinschüler der E-Phase im Rahmen der Cicero-Lektüre auseinandergesetzt. Je nach Interesse durfte sich jeder Schüler seine persönliche Sentenz aussuchen.

Sie galt es zunächst in Ciceros Lebensumstände/ Werk einzuordnen und stilistisch zu analysieren.

In einem dritten Schritt wurden die Schüler kreativ und aktualisierten die Bedeutung ihrer Sentenz für heute in Form von Comics, Zeichnungen, Collagen, Werbeplakaten und einer Fotostory.

In diesem Sinne in medias res ….

 

Lateinlehrerin Stephanie Matthees-Hadeler, E01-04

„Finis coronat opus.“ – Das Ende krönt das Werk!

Dass „Lateiner“ auch richtig feiern können, bewiesen am 21. Juni 2018 über dreißig Schüler/innen der E-Phase, die nach fünf Jahren harter Arbeit ihr Latinum in Händen hielten. Wie schon im Vorjahr bekamen sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde nicht nur symbolisch eine Urkunde überreicht, sondern auch einen Siegeskranz aus Efeu.

Zuvor hatten gleich mehrere Schüler in Reden Rückblick auf die letzten Jahre gehalten:

Auch wenn in allen Reden zum Ausdruck kam, dass die lateinische Sprache für Schüler eine Herausforderung darstellt, so war es doch Konsens, dass die Lateingruppe eine tolle Truppe war, in der es immer etwas zu lachen gab. Über die Dankesworte an ihre Lateinlehrerinnen Frau Lahme und Frau Matthees-Hadeler sowie an ihren Lateinlehrer Herrn Sarumbo haben sich diese natürlich besonders gefreut.

Eine Power-Point-Präsentation von Lehrerseite rief mit vielen Fotos u.a. noch einmal die zahlreichen gemeinsamen Exkursionen in Erinnerung und weckte wehmütige Erinnerungen.

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder mutige Schüler/innen, die Latein in der Q-Phase weiterbelegen und es mit dem römischen Philosophen Seneca halten:

Per aspera ad astra!“ – Auf rauen Wegen zu den Sternen!

Allen Lateinschülern der auslaufenden E-Phase wünschen wir auf ihrem weiteren schulischen Weg viel Erfolg.

Es war eine schöne Zeit mit Euch!

 

Stephanie Matthees-Hadeler (Fachsprecherin Latein)