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Gemeinsam für Wiesbaden und unsere Schule mehr erreichen

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,

wenn ihr 14 Jahre und älter seid, habt ihr sicherlich einen Brief erhalten, der euch über die Jugendparlamentswahl in Wiesbaden informiert. Mit den darin enthaltenen Wahlunterlagen habt ihr die Möglichkeit, eure Vertreter für das Jugendparlament zu wählen. Diese gewählten Vertreter werden gemeinsam dafür arbeiten, den Wünschen und Anliegen von Jugendlichen in der Wiesbadener Kommunalpolitik mehr Gewicht zu geben.

Ich heiße Noah Said, gehe in die Q2 (LK POWI) und bin einer der 47 Kandidaten für einen der 31 Sitze im Jugendparlament und euer direkter Vertreter der TFS.

Mein besonderes Interesse gilt dem Ausbau von freien WLAN-Hotspots in Wiesbaden.
Wir alle haben immer wieder damit zu kämpfen, dass unser Datenvolumen begrenzt ist und dieses oft schon in der Mitte des Monats aufgebraucht ist. Eine derartige Begrenzung für uns Schülerinnen und Schüler ist in einer zunehmend digitalisierten Welt nicht hinnehmbar. Wir alle sollten jederzeit und an jedem Ort einen freien und kostenlosen Zugang zum Internet haben.

Wenn Ihr Euch für mich als euren Kandidaten entscheidet, werde ich in dieses Parlament einziehen können und mich dafür einsetzen, den Ausbau von kostenlosen Hotspots in der Innenstadt und in den Vororten durchzusetzen.

Solltet ihr Fragen haben, sprecht mich gerne jederzeit an.
Nehmt euch die 1-2 Minuten Zeit, füllt die Wahlunterlagen aus und bringt sie zum Briefkasten der Post in eurer Nähe. Jede Stimme zählt!

Ich würde mich freuen, wenn ihr die Nummer 40 ankreuzt, damit ich mich für eure Interessen einsetzen kann.

Weitere Informationen zum Jugendparlament bekommt Ihr unter https://jupa-wiesbaden.de/ .

Danke.
Eurer Noah Said

Mehr als nur ein Ausstellungsbesuch…

Die Klasse 8e wandelt durch den „Garten der Avantgarde“ und beweist dabei, dass sich pubertierende Jugendliche auch heutzutage noch mit 100 Jahre alten Bildern beeindrucken lassen.
„Bei der Führung ist man in einen Teil von Kirchhoffs Leben eingetaucht!“ (Hannah A.)
„Die kleinen Einblicke in sein Familienleben waren interessant und man konnte es sich sehr genau vorstellen.“ (Janine R.)
Draußen stürmt und regnet es, während wir im Museum empfangen werden. Die Wände im Eröffnungsraum der Ausstellung sind mit einer Fototapete von Kirchhoffs Garten bekleidet und versetzen uns unvermittelt in Kirchhoffs Leidenschaften: Kunst und Natur! Dieser ließ sich zur Jahreswende 1908/09 in der Kurstadt Wiesbaden nieder, mit dem Wunsch, sich dort seinen Leidenschaften zu widmen. Nachdem der Kunstsammler seine bedeutende Sammlung vor genau 100 Jahren erstmals im Museum Wiesbaden gezeigt hatte, kommen wir heute durch eine Führung in den Genuss, die beeindruckenden Originale namhafter Künstler zu entdecken und zu erforschen. Kandinskys „Im Zentrum“ widmen wir dabei besondere Aufmerksamkeit, da wir uns mit diesem Werk schon im Kunstunterricht befasst hatten, aber
„… die Bilder im Original zu sehen, war beeindruckend. Ich würde gerne wieder ins Museum gehen.“ (Lavinia V.)
„Ich fand es erstaunlich, dass die Bilder vor so langer Zeit gemalt worden sind. Die Bilder inspirieren einen durch ihre Präzision.“ (Paul G.)
Nach der Führung wird es dann richtig spannend, wir werden in Kleingruppen mit kreativen Schreibaufgaben in die Ausstellungsräume losgelassen und können uns ein Bild auswählen, zu dem wir einen kleinen Text verfassen. Diesen tragen wir später vor den Bildern vor und beeindrucken damit unsere Lehrerin Frau Ladebeck, die Museumspädagogin Frau Müller und sogar ältere Ausstellungsbesucher, die unseren Texten aufmerksam lauschen und uns ihre Anerkennung aussprechen.
„Das kreative Schreiben hat mir auch sehr gut gefallen, da man so auf ausgewählte Bilder eingegangen ist und somit auch viel gelernt hat.“ (Linda A.)
„Die Aufgaben, die wir gemacht haben, haben mir viel Spaß gemacht, weil man da erkennen konnte, das jeder wirklich jedes Bild anders sieht und es kein Richtig oder Falsch gibt.“ (Kamila M.)
Am Ende des Vormittags können sich die meisten unserer Klasse dem Fazit einer Mitschülerin anschließen:
„Meiner Meinung nach war der Museumsbesuch unerwartet interessant und aufregend. Alles war schön: die Bilder, die Führung und die Aufgaben.“

FRANCE § SENS – Frankreich mit den fünf Sinnen entdecken

Am 25. Januar 2018 sind wir mit unserer Französisch-Gruppe nach Mainz zum Institut Français gefahren, um dort den Élysée-Vertrag, also den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zu feiern, der am 22. Januar 1963 unterzeichnet wurde.
In vier Gruppen eingeteilt (Croissants, Crêpes, Baguettes und Tartes), entdeckten wir Frankreich mit den fünf Sinnen. Im Atelier des Riechens (l’odorat) mussten wir an verschiedenen Tüten riechen und sie dann zu Bildern ordnen. Es gab unter anderem den Geruch des camembert oder den tollen Duft des Parfums Chloé. Im Atelier des Hörens (l’ouï) hörten wir uns Lieder an und mussten eine der auf dem Boden liegenden Karten schnell in die Hand nehmen, wenn wir das Wort heraus gehört hatten, das darauf aufgebildet war. Ganz toll war es im Atelier des Schmeckens (le goût), wo uns die Augen gebunden wurden und wir dann verschiedene französische Gerichte schmeckten und erraten mussten. Typische Gegenstände oder Monumente, die wir in einem Film sahen, mussten wir dann im Atelier des Sehens (la vue) zu den Städten auf die Karte Frankreichs zuordnen, für die sie typisch sind. Im Atelier des Fühlens (le toucher) hatte der Referent einen Koffer auf dem Tisch, aus dem er Gegenstände heraus holte (wie z. B. la tour Eiffel), die wir mit gebundenen Augen erraten mussten. Danach besprachen wir die Eigenschaften der Gegenstände. Am Ende gab es einen Quiz über bestimmte Informationen, die wir bei den Stationen gelernt hatten. Belohnungen gab es auch! So macht es richtig Spaß, Frankreich zu entdecken!
Désirée Marchiante, Celina Hochwald, Paul Herzam und Finn Höhler (8a)

Besuch der Ausstellung “Bonnard-Matisse, Es lebe die Malerei!”

Am 03. November 2017 besuchte die Lerngruppe 8a/8c im Rahmen des Französischunterrichts die wunderschöne Kunstausstellung “Bonnard-Matisse, Es lebe die Malerei!” im Frankfurter Städel. Die Schüler berichten:
„In der Kunstausstellung habe ich gelernt, dass Matisse in kontrastreichen Farben malte, im Gegensatz zu seinem Freund Bonnard, der wie die Impressionisten in schlichten Pastelltönen malte. Außerdem erfuhr ich, dass Matisse gerne in Luxus lebte und in seinem Haus in Südfrankreich sogar seine Papageien herumfliegen ließ, während Bonnard eher bescheiden lebte. Die beiden Künstlerfreunde unterschieden sich auch dadurch, dass Matisse Frauen malte, die ihm gefielen, während Bonnard immer seine eigene Frau malte.“ (Gia Han Nguyen Tran, 8c)
„Ich fand es interessant zu erfahren, dass Bonnard und Matisse gute Freunde waren und dass sie die gleichen Motive malten, jedoch jeweils eine völlig andere Maltechnik verwendeten. Pierre Bonnards Technik hat mir besser gefallen, da er mit Pünktchen malte, die er dann mit Übergängen verwischte. Im Gegensatz zu ihm hat Henri Matisse alle Motive mit einem schwarzen Strich umrandet, was das Ganze ziemlich unnatürlich und sehr modern aussehen ließ.“ (Luca Kimpel, 8a)
„Mir gefiel am besten, dass die Bilder die Persönlichkeit der Künstler gespiegelt haben. (Leonie Golowacz, 8c)
„Bei den Selbstporträts fand ich es sehr interessant, wie Bonnard seine Bescheidenheit durch die unauffälligen Farbtöne ausdrückte. In seinem Selbstprträt malte er sogar er seine Augen gar nicht. Dagegen machte das Selbstporträt von Matisse mit den Kontrastfarben und der Verwendung von Blau und Grün den Eindruck eines sehr selbstbewussten Mannes auf mich.“ (Tarik Ljevakovic, 8c)
„Ich fand die Ausstellung sehr interessant und informationsreich. Uns wurde der Unterschied in dem Malstil von Bonnard und Matisse gezeigt, zuerst am Beispiel von Selbstporträts, dann bei Innenräumen, und schließlich bei Aktbildern. An manchen Stellen war ich sehr erstaunt, wie das gleiche Motiv vollkommen unterschiedlich gemalt wurde. Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen und ich würde sie gern erneut besuchen.“ (Celina Hochwald, 8a)
„Ich bin sehr beeindruckt von den Werken der beiden Künstler. Mich hat es fasziniert, wie Künstler mit so verschiedenen Persönlichkeiten so gut befreundet sein konnten. Bonnard war sehr zurückhaltend, während Matisse sehr von sich überzeugt war, wie es in den Selbstportraits der beiden festzustellen ist. Matisse malte mit grellen Farben und oft mit schwarzen Rändern. Bonnard dagegen malte mit weichen Farbtönen. Ich muss gestehen, dass mir Bonnards Bilder etwas besser gefallen haben. Wir könnten solche Kunstausstellungen öfters besuchen.“ (Hanna Simon, 8c)

DELF Prüfung – April 2018

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler,

hiermit möchte ich Ihnen/Euch wichtige Informationen über den Verlauf der DELF-Prüfung mitteilen.

Was ist das DELF?
DELF-Zertifikate sind staatliche Sprachdiplome, die vom französischen Erziehungsministerium vergeben werden (Diplôme d’Études en Langue Française). Sie sind standardisiert und in der ganzen Welt anerkannt.

Wie ist das DELF scolaire aufgebaut?
Bei jeder Niveaustufe von A1 bis B2 werden durch eine Reihe von Aufgaben die vier kommunikativen Kompetenzen – Hörverständnis, Lesefähigkeit, mündlicher und schriftlicher Ausdruck – geprüft. DELF-Diplome können ohne Einstufungstest oder spezielle Nachweise abgelegt werden.
Sie sind kostenpflichtig:

A1: 22 €
A2: 42€
B1: 48 €

Für die Mittelstufe kommen nur die Niveaustufen A1 und A2 in Frage:
A1 ab der 7. Klasse, A2 ab der 8. Klasse.
Ab der E-Phase sollten sich die Kandidaten für die Niveaustufe B1 anmelden.

Welche Vorteile bietet das DELF scolaire?
Ihr erwerbt im Rahmen Eurer Schulausbildung ein international anerkanntes Zertifikat/Diplom, das Euch als Ergänzung zu den deutschen staatlichen Prüfungen sehr von Nutzen sein kann. Es hilft weltweit in vielen Situationen, in denen Französischkenntnisse nachzuweisen sind: Studium, Praktikumssuche und Beruf.

Wann und wo findet die Prüfung statt?

SCHRIFTLICHE PRÜFUNG:
Die schriftliche Prüfung für die Niveaustufen A1, A2 (Mittelstufe) und B1 (ab der E-Phase) findet am Samstag, dem 21. April 2018, in der TFS statt.

MÜNDLICHE PRÜFUNG:
Das Datum der mündlichen Prüfung wird im Februar 2018 bekannt gegeben.
Die mündliche Prüfung wird im Frühling 2018 (März – April) im Institut Français Mainz stattfinden.

Wie verläuft die Anmeldung?
Wie in den letzten Jahren werden die Anmeldungen für die DELF scolaire-Prüfungen online auf der Webseite des Institut Français Mainz durchgeführt. Ihr meldet Euch individuell und selbständig unter folgender Adresse an:

Dann tragt ihr den Autovervollständigungscode (Prüfungscode) der gewählten Prüfung ein:

Für die Niveaustufe A1: 072960A1
Für die Niveaustufe A2: 072960A2
Für die Niveaustufe B1: 072960B1

Anmeldeschluss : 06.12.2017
Alle Prüflinge lassen von den Eltern eine „elterliche Erlaubnis“ unterschreiben.

Der vom Klett-Verlag in Kooperation mit der Französischen Botschaft und dem Institut Français Deutschland entwickelte DELF@klett-Online-Test steht Euch zur Verfügung. Ihr könnt ab sofort in Eigenregie beispielhafte Aufgaben lösen (je eine Prüfung pro Niveau A1, A2 und B1) und anhand der automatischen elektronischen Testauswertung Euer Niveau überprüfen.

Einige von Euch haben schon eine Kandidatennummer, weil sie die Prüfung schon einmal abgelegt haben. Diese Matrikelnummer ist auf der Prüfungsbestätigung zu finden, die Ihr vor dem Diplom erhalten habt. Die neuen Kandidaten tragen sich selbstverständlich als neue Kandidaten ein.

Ist Eure Anmeldung erfolgt, überreicht Ihr Eurem Französischlehrer/Eurer Französischlehrerin einen Umschlag mit der jeweiligen Gebühr und der unterschriebenen Einverständniserklärung.
WICHTIG: Auf dem Umschlag steht
– Euer Name,
– die gewählte Niveaustufe der DELF-Prüfung (A1, A2 oder B1),
– Eure Klasse
– der Name Eures Französischlehrers/Eurer Französischlehrerin,
– der Name Eures Klassenlehrers/Eurer Klassenlehrerin.

Frau Attali (Beauftragte für die DELF scolaire-Prüfung)