Erfolg bei der Chemie-Olympiade

image1.jpegKailin, Semili, Laura (alle 9d) und Saskia (E01) haben es in die zweite Runde der Chemie Olympiade in Hessen geschafft. Am 14.03. sind Sie daher mit Frau Emmes nach Frankfurt gefahren, um die dreistündige Klausur der 2. Runde zu schreiben.
Kailin war sehr erfolgreich, sie hat es unter die drei Besten der Jahrgangsstufe 9 in Hessen geschafft und darf nun im Juni in Runde 3 gegen die Sieger aus Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt teilnehmen. Wir drücken die Daumen!

Unser Austausch mit der Wiesbaden Middle School

Am 2. März besuchten uns fast vierzig Schülerinnen und Schüler der Wiesbaden Middle School. Den Teilnehmern der Theodor-Fliedner-Schule, die sich im Voraus für diesen Austausch beworben hatten, wurden zuvor amerikanische Austauschpartner zugeteilt, die wir an diesem Tag zum ersten Mal sahen. Zunächst spielten wir einige Spiele, um uns besser kennenzulernen. Am Anfang gab es kleine Probleme mit der Verständigung, da alle sehr aufgeregt waren, was sich aber nach kurzer Zeit legte.
Danach stellten wir uns mit Plakaten und Steckbriefen vor. Dann begann auch schon die Pause, nach welcher wir in 6er-Gruppen eine Schulrallye machten. Die amerikanischen Jugendlichen fanden unsere Schule sehr interessant, da es hier einige Dinge gibt, die man an ihrer Schule nicht kennt. Zum Abschluss aßen wir alle gemeinsam und verabschiedeten uns mit einem kleinen Geschenk.
Der Tag hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, weshalb wir uns schon auf unseren Besuch an der Wiesbaden Middle School freuen!

Anna Heberling und Tobias Debler, 7b

„Es war wunderbar! Meine Austauschpartnerin war sehr lustig.“ (Anna Z., 7a)
„It was one of the best days in my life, because it was so funny. I hope we can do this again!” (Meryem A., 7a)
„Es war ein einmaliges Erlebnis!” (Steven O., 7a)
„Die Austauschpartner waren echt nett! Am meisten Spaß gemacht hat mir, dass wir zusammen getanzt haben! “ (Aysenur S., 7a)

Der Neue – Meister unseres Hauses

Tempo – das ist eine Leidenschaft von Benedict Jung. Seit dem 1. Juli 2017 ist er der Neue an unserer Schule, der neue Hausmeister. Und der macht Tempo.
„Ja, ich sehe, was zu tun ist, und dann muss das gemacht werden“, sagt der 30-Jährige; im August war der runde Geburtstag. „Ah, ein Löwe!“ „Stimmt, das ist aber das Einzige, was ich über Sternzeichen weiß: Ich bin Löwe.“ Aber er brüllt nicht, trotz seiner Leidenschaft fürs Tempo hat Benedict Jung die Ruhe weg.
Weggegangen ist er für die Stelle an unserer Schule aus Darmstadt, wo er 15 Jahre als Dachdecker gearbeitet hat. Ein Wechsel vom Dach ins Innere des Hauses, warum? „Ganz klar der Sicherheitsaspekt, die Zukunft“, sagt Jung, „ich habe noch keinen Kollegen erlebt, der den harten Job des Dachdeckers bis zur Rente geschafft hat.“ Schwer ist ihm der Wechsel daher nicht gefallen, zumal er hier auf das Handwerkliche nicht verzichten muss, „das gefällt mir nämlich auch sehr“, sagt Jung mit seinem zurückhaltenden Lächeln.

Seine Frau arbeitet in Wiesbaden, so haben sie sich in der geografischen Mitte getroffen und wohnen nun in Flörsheim. Kinder haben Jungs keine, „noch nicht“, verrät der Hausmeister mit Blick Richtung Familienplanung. Kennengelernt haben sich die beiden in Holland. „Beim Surfen“, erinnert sich Jung, „ also ich bin gesurft, sie lag in der Sonne.“ Am Surfen liebt Jung – natürlich – das Tempo. „Tempo ohne Motorisierung“, schwärmt er, „und das wird ganz schön schnell, wenn man’s richtig macht.“
Also, vom Dach in die Schule … wie war eigentlich sein eigenes Verhältnis zum Hausmeister in seiner Schulzeit? „In der Grundschule war das ganz ausgezeichnet, das war nämlich mein Uropa.“ Danach habe es keine großen Berührungspunkte gegeben. Seine Lieblingstätigkeit im neuen Job? „Ganz klar die Arbeit mit dem Aufsitz-Rasenmäher.“ Jung schmunzelt, „das macht einfach Spaß“. Auch wenn man hier nicht wirklich von Tempo reden kann.
Und gibt es etwas, das er sich von Schülern und Lehrern wünscht? „Ja, der Umgang mit den Notfall-Türen im Hauptgebäude, die gehen halt schnell kaputt, die sollten wir wirklich auch nur im Notfall nutzen“, mahnt der Hausmeister und muss dann los, „in einem Klassenraum sind zwei Stühle kaputt“, spricht’s und eilt weiter. Mit Tempo – für unsere Sicherheit.

 

Intensität, Leidenschaft und Fairplay bei den Spielfesten der Klassen 5 und 6

 

Klasse V.-Staffel Turnen Basketball Badminton Fairplay-P. Punkte Platz
6a 1. 2. 1. 2. 10 24 1.
6b 3. 3. 4. 4. 10 16 3.
6c 4. 4. 3. 3. 10 16 4.
6d 2. 1. 2. 1. 9 23 2.
Klasse V.-Staffel Turnen Handball Fußball Fairplay-P. Punkte Platz
5a 3. 3. 1. 4. 10 23 1.
5b 5. 2. 5. 2. 10 20 5.
5c 1. 5. 4. 3. 10 21 4.
5d 2. 1. 3. 5. 9 22 3.
5e 4. 4. 2. 1. 10 23 2.

Make Love, not War

Ethologische Exkursion in den zoologischen Garten in Frankfurt

„Liebevoll kümmert sich Bashira um die kleine Visola, während Margrit entspannt in einer Ecke liegt und ein Schläfchen hält. Als plötzlich Harry seinem Mitbewohner Billy das Essen wegnimmt, kommt Unruhe in die Gruppe. Billy rennt hastig hinter Harry her, bleibt dann aber frustriert in einer Ecke sitzen.“

So oder so ähnlich könnte es sich im Affenhaus bei den Bonobos (Pan paniscus) zugetragen haben, ein Schauspiel, das die Schülerinnen und Schüler der beiden Biologie-Leistungskurse der Q3 gemäß den Bestimmungen des hessischen Lehrplans zu untersuchen hatten.

Die Bonobos könnte man auch als die Hippies unter den Schimpansen bezeichnen. Es gibt, im Gegensatz zu ihrer Schwesterart, dem Gemeinen Schimpansen (Pan troglodytes), zwar nicht weniger Streitigkeiten unter den Gruppenmitgliedern, die Intensität der aggressiven Interaktionen ist deutlich geringer, denn hier kommt dem Sex bei der Aggressionskontrolle eine bedeutende Rolle zu. Die Sozialstruktur ist zudem durch die Gleichstellung von Männchen und Weibchen geprägt.

Die Schülerinnen und Schüler untersuchten in Kleingruppen jeweils ein Fokustier über einen Zeitraum von 30 Minuten und notierten tabellarisch jede beobachtete Verhaltensweise. In einem zweiten Versuchsdurchlauf wurde die Position von Interaktionen zwischen den Fokustieren untersucht, indem 15 Minuten lang alle 30 Sekunden der Aufenthaltsort in einem Gehegeplan eingezeichnet wurde. Im Anschluss wurden die Ergebnisse den anderen Gruppen vorgestellt und gemeinschaftlich diskutiert.

Nach dem Pflichtprogramm folgte die Kür: die beiden Kurse hatten noch die Möglichkeit die anderen Zootiere zu besuchen.

Dr. Martin Gehres & Silvia Muth

Mehr als nur ein Ausstellungsbesuch…

Die Klasse 8e wandelt durch den „Garten der Avantgarde“ und beweist dabei, dass sich pubertierende Jugendliche auch heutzutage noch mit 100 Jahre alten Bildern beeindrucken lassen.
„Bei der Führung ist man in einen Teil von Kirchhoffs Leben eingetaucht!“ (Hannah A.)
„Die kleinen Einblicke in sein Familienleben waren interessant und man konnte es sich sehr genau vorstellen.“ (Janine R.)
Draußen stürmt und regnet es, während wir im Museum empfangen werden. Die Wände im Eröffnungsraum der Ausstellung sind mit einer Fototapete von Kirchhoffs Garten bekleidet und versetzen uns unvermittelt in Kirchhoffs Leidenschaften: Kunst und Natur! Dieser ließ sich zur Jahreswende 1908/09 in der Kurstadt Wiesbaden nieder, mit dem Wunsch, sich dort seinen Leidenschaften zu widmen. Nachdem der Kunstsammler seine bedeutende Sammlung vor genau 100 Jahren erstmals im Museum Wiesbaden gezeigt hatte, kommen wir heute durch eine Führung in den Genuss, die beeindruckenden Originale namhafter Künstler zu entdecken und zu erforschen. Kandinskys „Im Zentrum“ widmen wir dabei besondere Aufmerksamkeit, da wir uns mit diesem Werk schon im Kunstunterricht befasst hatten, aber
„… die Bilder im Original zu sehen, war beeindruckend. Ich würde gerne wieder ins Museum gehen.“ (Lavinia V.)
„Ich fand es erstaunlich, dass die Bilder vor so langer Zeit gemalt worden sind. Die Bilder inspirieren einen durch ihre Präzision.“ (Paul G.)
Nach der Führung wird es dann richtig spannend, wir werden in Kleingruppen mit kreativen Schreibaufgaben in die Ausstellungsräume losgelassen und können uns ein Bild auswählen, zu dem wir einen kleinen Text verfassen. Diesen tragen wir später vor den Bildern vor und beeindrucken damit unsere Lehrerin Frau Ladebeck, die Museumspädagogin Frau Müller und sogar ältere Ausstellungsbesucher, die unseren Texten aufmerksam lauschen und uns ihre Anerkennung aussprechen.
„Das kreative Schreiben hat mir auch sehr gut gefallen, da man so auf ausgewählte Bilder eingegangen ist und somit auch viel gelernt hat.“ (Linda A.)
„Die Aufgaben, die wir gemacht haben, haben mir viel Spaß gemacht, weil man da erkennen konnte, das jeder wirklich jedes Bild anders sieht und es kein Richtig oder Falsch gibt.“ (Kamila M.)
Am Ende des Vormittags können sich die meisten unserer Klasse dem Fazit einer Mitschülerin anschließen:
„Meiner Meinung nach war der Museumsbesuch unerwartet interessant und aufregend. Alles war schön: die Bilder, die Führung und die Aufgaben.“

FRANCE § SENS – Frankreich mit den fünf Sinnen entdecken

Am 25. Januar 2018 sind wir mit unserer Französisch-Gruppe nach Mainz zum Institut Français gefahren, um dort den Élysée-Vertrag, also den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zu feiern, der am 22. Januar 1963 unterzeichnet wurde.
In vier Gruppen eingeteilt (Croissants, Crêpes, Baguettes und Tartes), entdeckten wir Frankreich mit den fünf Sinnen. Im Atelier des Riechens (l’odorat) mussten wir an verschiedenen Tüten riechen und sie dann zu Bildern ordnen. Es gab unter anderem den Geruch des camembert oder den tollen Duft des Parfums Chloé. Im Atelier des Hörens (l’ouï) hörten wir uns Lieder an und mussten eine der auf dem Boden liegenden Karten schnell in die Hand nehmen, wenn wir das Wort heraus gehört hatten, das darauf aufgebildet war. Ganz toll war es im Atelier des Schmeckens (le goût), wo uns die Augen gebunden wurden und wir dann verschiedene französische Gerichte schmeckten und erraten mussten. Typische Gegenstände oder Monumente, die wir in einem Film sahen, mussten wir dann im Atelier des Sehens (la vue) zu den Städten auf die Karte Frankreichs zuordnen, für die sie typisch sind. Im Atelier des Fühlens (le toucher) hatte der Referent einen Koffer auf dem Tisch, aus dem er Gegenstände heraus holte (wie z. B. la tour Eiffel), die wir mit gebundenen Augen erraten mussten. Danach besprachen wir die Eigenschaften der Gegenstände. Am Ende gab es einen Quiz über bestimmte Informationen, die wir bei den Stationen gelernt hatten. Belohnungen gab es auch! So macht es richtig Spaß, Frankreich zu entdecken!
Désirée Marchiante, Celina Hochwald, Paul Herzam und Finn Höhler (8a)