Mehr als nur ein Ausstellungsbesuch…

Die Klasse 8e wandelt durch den „Garten der Avantgarde“ und beweist dabei, dass sich pubertierende Jugendliche auch heutzutage noch mit 100 Jahre alten Bildern beeindrucken lassen.
„Bei der Führung ist man in einen Teil von Kirchhoffs Leben eingetaucht!“ (Hannah A.)
„Die kleinen Einblicke in sein Familienleben waren interessant und man konnte es sich sehr genau vorstellen.“ (Janine R.)
Draußen stürmt und regnet es, während wir im Museum empfangen werden. Die Wände im Eröffnungsraum der Ausstellung sind mit einer Fototapete von Kirchhoffs Garten bekleidet und versetzen uns unvermittelt in Kirchhoffs Leidenschaften: Kunst und Natur! Dieser ließ sich zur Jahreswende 1908/09 in der Kurstadt Wiesbaden nieder, mit dem Wunsch, sich dort seinen Leidenschaften zu widmen. Nachdem der Kunstsammler seine bedeutende Sammlung vor genau 100 Jahren erstmals im Museum Wiesbaden gezeigt hatte, kommen wir heute durch eine Führung in den Genuss, die beeindruckenden Originale namhafter Künstler zu entdecken und zu erforschen. Kandinskys „Im Zentrum“ widmen wir dabei besondere Aufmerksamkeit, da wir uns mit diesem Werk schon im Kunstunterricht befasst hatten, aber
„… die Bilder im Original zu sehen, war beeindruckend. Ich würde gerne wieder ins Museum gehen.“ (Lavinia V.)
„Ich fand es erstaunlich, dass die Bilder vor so langer Zeit gemalt worden sind. Die Bilder inspirieren einen durch ihre Präzision.“ (Paul G.)
Nach der Führung wird es dann richtig spannend, wir werden in Kleingruppen mit kreativen Schreibaufgaben in die Ausstellungsräume losgelassen und können uns ein Bild auswählen, zu dem wir einen kleinen Text verfassen. Diesen tragen wir später vor den Bildern vor und beeindrucken damit unsere Lehrerin Frau Ladebeck, die Museumspädagogin Frau Müller und sogar ältere Ausstellungsbesucher, die unseren Texten aufmerksam lauschen und uns ihre Anerkennung aussprechen.
„Das kreative Schreiben hat mir auch sehr gut gefallen, da man so auf ausgewählte Bilder eingegangen ist und somit auch viel gelernt hat.“ (Linda A.)
„Die Aufgaben, die wir gemacht haben, haben mir viel Spaß gemacht, weil man da erkennen konnte, das jeder wirklich jedes Bild anders sieht und es kein Richtig oder Falsch gibt.“ (Kamila M.)
Am Ende des Vormittags können sich die meisten unserer Klasse dem Fazit einer Mitschülerin anschließen:
„Meiner Meinung nach war der Museumsbesuch unerwartet interessant und aufregend. Alles war schön: die Bilder, die Führung und die Aufgaben.“

DELF 2017

delf2

Sehr geehrte Eltern,

liebe Schüler,

hiermit möchte ich Ihnen/Euch wichtige Informationen über den Ablauf der näher rückenden DELF-Prüfungen mitteilen.

Schriftliche Prüfung  (Textverstehen, Hörverstehen, Schreibproduktion)

Am Samstag, dem 25. März 2017, in der Theodor-Fliedner-Schule (Raum 62) :

o   Niveau A1 von 09:00 Uhr bis 10:25 Uhr. Die A1-Kandidaten werden gebeten, den Prüfungsraum vor 09:00 Uhr zu betreten, damit die Prüfung genau um 09:00 Uhr anfangen kann.

o   Niveau A2 von 10:50 Uhr bis 12:35 Uhr. Die A2-Kandidaten werden gebeten, den Prüfungsraum ab 10:40 Uhr zu betreten.

o   Niveau B1 von 13:00 Uhr bis 14:50 Uhr. Die B1-Kandidatin wird gebeten, den Prüfungsraum ab 12:50 Uhr zu betreten.

Verspätete Kandidaten werden NICHT zugelassen.

Mündliche Prüfung (Niveaustufen A1, A2 und B1)

Am Dienstag, dem 28. März 2017, im Institut Français Mainz:

von 9:45 Uhr bis 10:40 Uhr

Alle Kandidaten fahren gemeinsam mit Frau Attali nach Mainz. Bei Krankheitsfall muss ein ärztliches Attest vorgewiesen werden.   

Treffpunkt:      Wiesbadener Hbf um 08:00 Uhr vor dem Haupteingang.

08:19 Uhr : S-Bahn Nr.8 nach Mainz Hbf. (Gleis 3)                                              Ankunft :          08:31 Uhr. Ca. 15 Minuten Fußweg zum Institut Français (Schillerstraße).

Rückfahrt :        11:13 Uhr : RB 15712 nach Wiesbaden Hbf vom Mainzer Hbf

aus (Geis3A)  Ankunft : 11:25 Uhr. Gemeinsame Busfahrt zur TFS, damit die Kandidaten

ab der 6. Stunde am Unterricht teilnehmen können.

Mitbringen :      Personalausweis erforderlich !

Die Schüler müssen sich ausweisen.

Für die schriftliche Prüfung gibt es keinen Nachholtermin. Sollte jedoch ein Schüler den schriftliche Teil absolviert haben und beim mündlichen Teil krank sein, ist es möglich, am Montag, dem 8 Mai 2017, am Institut français Mainz eine mündliche Nachprüfung abzulegen (ärztliche Bescheinigung erforderlich).

Hier können Sie/könnt ihr die Informationen als PDF herunterladen:

delf-2017-termine

 

Bon courage à toutes et à tous!

Frau Attali (DELF-Beauftragte)

Wiesbaden, den 08.02.2017

 

 

 

 

Junges Konzert – Leben, überleben für die Musik

Ein grandioser Konzertabend mit Schülern der Wiesbadener Theodor-Fliedner-Schule und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks begeistert Zuschauer in der Alten Oper Frankfurt.

Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. Und oft im Ohr des Zuhörers. Was das Publikum am Mittwochabend in der Alten Oper zu hören bekommt, galt Josef Stalin und seinen Getreuen vor 80 Jahren als Kniefall des Komponisten: die 5. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Aber denen, die verstehen, gilt das pompöse Finale als „Triumph für Idioten“. Fest steht: Wie drei junge Leute aus der Wiesbadener Theodor-Fliedner-Schule auf der Bühne durch das berühmte Werk führen – das ist ganz große Klasse.

konzert

„Sagt mal: Wer von euch ist eigentlich freiwillig hier?“, fragt Fabian Lieberum am Anfang frei heraus. Das Publikum im ordentlich gefüllten Großen Saal reckt die Arme – aber unter Gelächter. Manche werden wohl schon unter sachtem Druck der Lehrer hergekommen sein, drückt Fabians ironischer Blick aus, und genauso gucken Luisa Sagliano und Shajan Sepanlou.

Die drei gehören zum Musikkurs des Fliedner-Gymnasiums, in dieser Saison „Spielzeitschule“ des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks (HR), gemeinsam mit der Frankfurter Musterschule. Das heißt: Die Schüler erarbeiten sich ein Musikstück, und zwar durch Zuhören, durch Gespräche und im historischen Kontext. Ein halbes Jahr lang haben sie schon mit ihren Lehrerinnen Nathalie Baron (Musik) und Bettina Pohlen (Geschichte) daran gearbeitet. Eine Dokumentation wird ab Mai auf den HR-Internetseiten zu sehen sein.

Aber wo wir gerade beim Druck auf die Schüler waren: Noch viel stärker unter Druck, sagt Conferencier Fabian, dürfte sich Schostakowitsch gefühlt haben, damals, 1937, als er neben Stalin saß und ihm seine Sinfonie vorführte. Für den Komponisten ging es um Leben und Tod, das vermitteln die drei gemeinsam mit dem Orchester. Bald lässt sich in der Musik mitfühlen, wie der Russe auf ganz schmalem Grat wandelt, zwischen Gefälligkeit für den Despoten und Anspruch an die eigene Kunst.

Immer wieder Szenenapplaus

Shajan Sepanlou hört aus dem 3. Satz der Sinfonie heraus, wie Schostakowitschs Jugendliebe in einer Kutsche vorüberfährt. Luisa Sagliano lässt das Orchester eine weitere Stelle anspielen, unsagbar sanft, und dann trägt die Schülerin selbst einen großen Moment zum Konzert bei: völlige Stille, dann der Seufzer ins Mikrofon – „haach …“

Szenenapplaus untermalt den Abend immer wieder. Es ist ein wundervoller Abend, mit einem fabelhaften Musikstück, einem grandiosen Orchester, drei pfiffigen und sympathischen Moderatoren. Sie interviewen den Schlagzeuger Andreas Hepp („wir sind hier das Salz in der Suppe“) und Ricarda Bard-Bäumer am Tasteninstrument Celesta, die „die letzten drei Atemzüge“ spielt, laut Partitur „sterbend“.

Anschließend erklärt Dirigent David Afkham in einer kleinen Gesprächsrunde, wie die Musiker sich in eine solche Sinfonie einfühlen – und warum das wichtig ist: „Ich glaube an die Kraft der Musik, sie hilft uns, zu wachsen und Sensibilität zu entwickeln. Die Noten sind schwarze Tinte auf Papier. Aber was bedeuten sie heute?“ Für Pejman Jamilpanah bedeuten sie so viel: Er flüchtete ihnen zuliebe aus dem Iran, wo seine Musik zensiert wurde. „Als Kind habe ich mir selbst eine Gitarre mit drei Saiten gebaut“, erzählt er. Jetzt ist Jamilpanah Mitglied des interkulturellen Projekts „Bridges“ und baut zum Abschluss des Abends eine Brücke aus dem Jahr 1937 ins Hier und Jetzt: Überleben für die Musik.

Man müsse schon „ein kompletter Trottel sein“, um den Zwang aus seiner 5. Sinfonie nicht herauszuhören, steht in den Memoiren Schostakowitschs. So gesehen, werden die Fliedner-Schüler und ihr Publikum nie wieder Trottel sein.

Eine ausführliche Besprechung des Konzerts (zu hören auch im Video-Livestream unter hr-sinfonieorchester.de am Freitag) folgt im FR-Feuilleton nach einer weiteren Aufführung.

Erscheinungsort und -datum: Frankfurter Rundschau vom 3.02.2017

Autor

Thomas Stillbauer

Redakteur, Frankfurt/Rhein-Main

 

Theater AG der 5. und 6. Klassen

„Das geheimnisvolle Buch“

eine Eigenproduktion der Theater AG der 5. und 6. Klassen.

In diesem Schuljahr haben wir uns für ein erfundenes Theaterstück entschieden, da die Gruppe sehr groß ist und wir viele „phantastische“ Rollenwünsche hatten.

Vier Kinder müssen umziehen und finden auf dem Dachboden des Hauses eine Truhe mit einem geheimnisvollen Buch. Bei dem Versuchen das Buch zu öffnen, betreten sie eine andere Welt. Dort werden sie gebraucht, um das Land von einer bösen Herrscherin zu befreien. Die Kinder sind bereit zu helfen, doch sie geraten in die Gefangenschaft der bösen Herrscherin, die ihre eigenen Pläne mit den Kindern hat….

Unsere Aufführung findet am Donnerstag den 8. Juni  um 19.00 Uhr im INFO statt. Der Eintritt ist frei.

Martina Settelmeier

 

(Vor-) Weihnachtszeit ist Theaterzeit

Wie in jedem Jahr, wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, hatte die Theodor-Fliedner Schule Besuch vom White Horse Thetare.

Mit den Stücken „Silber Jane“, bei dem eine Superheldin die Welt rettet, und „Food for Thought“ bei dem Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen das Thema sind, schaffte es die nur 4 Schauspieler große Truppe erneut, die Schüler in ihren Bann zu ziehen.

Besonders unsere „Kleinen“ waren sehr stolz darauf, fast alles verstanden zu haben.

A. Kraus

 

„Zeig was Du kannst“ – Schülerinnen und Schüler der TFS zeigen ihre Stärken…

Am heutigen Freitagabend, den 4.03.2016 präsentieren unsere Schülerinnen und Schüler ab 19.00 Uhr im Info der Theodor-Fliedner-Schule ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Einlass zu der Veranstaltung ist ab 18.40 Uhr.

Lassen Sie sich von dem Programm inspirieren, freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend und besuchen Sie unsere Veranstaltung.

Programm

  • Tom Luca Nippert 5c (Klavier) „Lieblingsmensch“ (Namika)
  • Emma Keller und Freundinnen auf Gitarren Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ (bisher auf Landesebene) „Der König von Dantz“ (Michael Praetorius), „Tourdion“ (Pierre Attaignant), „Andante“ (Leonardo de Call)            „Let´s go on“ (Pieter Van der Staak)
  • Chloe Cloud 6b (Klavier) „Looking-Glass-River“ & „Night of Tarantella“ (Nancy & Randell Faber)
  • Stella Conigliaro & Emilia Bozicz 6d (Gesang) „Flashlights“ (Jessy J)
  • Nehal Schams 5b (Klavier) „Pirates of the Caribbean“
  • Isabelle Schneider, Melisa Kunkel & Eine selbst erarbeitete Aysenur Cagmakli (allesamt aus Klasse 5a) Bodenturn- Choreografie
  • Aysenur Sagir 6c (Gesang) „Love yourself“ (J. Bieber, Ed Sheeran) mit Frau Baron am Klavier
  • Imane Mekadmi 6e (Klavier) „Hello“ (Adele)
  • Mustafa Örüm &„Wesley“ Osaigbovo 5a (Gesang) „Astronaut“ (Sido, Andreas Bourani)
  • Elena Kreis 5c (Klavier) „Let her go“ (Passenger)
  • Shayan Rahwariyan 6a (Gesang) „Stay with me“ (Sam Smith)
  • Frau Baron stellt die besten Geschichten zum Thema „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky zur „Promenade“ vor: 5a: Sophie Poulet, Luka Maric, Emily Rübsam 5b: Lina Hellerbach liest für Nina Mauloni, Sebastian Scherer 5d: Sophie Fabian 6e: Maite Blüm
  • McKenzie Snyder (Gesang), Louis „Hey, there Delilah“ (Eric Clapton) Meser (Gitarre) & Jule Jöst (Violine) allesamt aus Klasse 6b
  • Maite Blüm 6e (Klavier) „Spanish Caballero“ (Nancy &Randall Faber)
  • Alissa Carvalho & Nadja Haust 5c (Tanz) ein selbst choreografierter mod. Tanz
  • Simon Heß 9d (Klavier) „Fairy Tale“ (Yasaharu Takanashi)
  • Nia Weiland 5d (Violoncello)  & Sophie Fabian 5d (Querflöte) „Tanz“ (Michael Praetorius)
  • Marei Bär 5a (Tanz) eine selbst erarbeitete Ballettchoreografie zu „Der goldene Schlüssel“
  • Frau Baron stellt die besten Bilder zum Thema „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky zum „Bydlo“ vor. Danach liest Angelina Wiedemann aus der Klasse 6e eine selbst verfasste Geschichte vor.
  • Dr. Martin Gehres und Nathalie Baron „Rondo“ aus der Sonate in C-Dur für Klavier zu vier Händen (KV 19d) von W.A. Mozart
  • Frau Christiane Michlik (Querflöte) zwei Sätze aus der Sonata in E-Dur von und Frau Baron am Klavier J.S.Bach: Adagio ma non tanto und Allegro
  • Adam Frankfurter 8b (Klavier) Impromptu (Franz Schubert)Ges-Dur op.90 no.3 D899
  • Melina Blüm (Ehemalige/ Gesang) „Defying Gravity“ (Stephen Schwartz) und mit Herrn Dr. Gehres im Duett „All of me“ (John Legend)

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Workshop „Das Lernen lernen“ – Klasse 5b

  • Welche Lernstrategien gibt es für effektives Lernen?
  • Wie funktioniert das Kurzzeitgedächtnis?
  • Welche Lerntipps gibt es und welche Voraussetzungen brauche ich dafür?
  • Was ist der „innere Schweinehund“ und wie kann ich ihn überlisten?
  • Wie kann ich eigene Stärken erkennen und diese nutzen?
  • Wie kann ich vom Teufelskreis des Misserfolgs zum „Engelskreis“ des Erfolgs kommen?

Diese und weitere Fragestellungen wurden an einem Wochenendworkshop von der Klasse 5b unter der Leitung von Frau Harms und dem Referenten Wilfried Helms von „mind unlimited“ bearbeitet und beantwortet. Ein gelungener Workshop, dem schon bald ein Elternvortrag folgen soll.

A. Harms Klassenlehrerin der 5b