FRANCE § SENS – Frankreich mit den fünf Sinnen entdecken

Am 25. Januar 2018 sind wir mit unserer Französisch-Gruppe nach Mainz zum Institut Français gefahren, um dort den Élysée-Vertrag, also den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zu feiern, der am 22. Januar 1963 unterzeichnet wurde.
In vier Gruppen eingeteilt (Croissants, Crêpes, Baguettes und Tartes), entdeckten wir Frankreich mit den fünf Sinnen. Im Atelier des Riechens (l’odorat) mussten wir an verschiedenen Tüten riechen und sie dann zu Bildern ordnen. Es gab unter anderem den Geruch des camembert oder den tollen Duft des Parfums Chloé. Im Atelier des Hörens (l’ouï) hörten wir uns Lieder an und mussten eine der auf dem Boden liegenden Karten schnell in die Hand nehmen, wenn wir das Wort heraus gehört hatten, das darauf aufgebildet war. Ganz toll war es im Atelier des Schmeckens (le goût), wo uns die Augen gebunden wurden und wir dann verschiedene französische Gerichte schmeckten und erraten mussten. Typische Gegenstände oder Monumente, die wir in einem Film sahen, mussten wir dann im Atelier des Sehens (la vue) zu den Städten auf die Karte Frankreichs zuordnen, für die sie typisch sind. Im Atelier des Fühlens (le toucher) hatte der Referent einen Koffer auf dem Tisch, aus dem er Gegenstände heraus holte (wie z. B. la tour Eiffel), die wir mit gebundenen Augen erraten mussten. Danach besprachen wir die Eigenschaften der Gegenstände. Am Ende gab es einen Quiz über bestimmte Informationen, die wir bei den Stationen gelernt hatten. Belohnungen gab es auch! So macht es richtig Spaß, Frankreich zu entdecken!
Désirée Marchiante, Celina Hochwald, Paul Herzam und Finn Höhler (8a)

TAL (2017)

Fast alle Franzosen können den Hit von Tal „Le sens de la vie“ auswendig mitsingen – und viele der Schülerinnen und Schüler aus der AG „Französische Musikkultur“ taten dies ebenfalls hautnah in der ersten Reihe ihres Konzerts!

Doch bevor wir am 02. Dezember 2017 das Konzert von Tal besuchten, wagten wir erstmals in der Geschichte der AG einen Ausflug in das knapp 300 km entfernte Nancy – einer recht kleinen, aber wunderschönen Stadt in Lothringen. „Ich fand die Stadt Nancy sehr schön, denn es gibt viele schöne Dinge wie zum Beispiel die Kirche oder die kleine Burg“ (Victor C., 7b). Passend zur Jahreszeit genossen wir außerdem die weihnachtliche Atmosphäre. „Die ganze Stadt war elegant geschmückt. Und vor allem als es dunkel war, hatte man das Gefühl, dass ganz Nancy für uns leuchtet“ (Ismael T., 7d). In einem Zeitraum von zwei Stunden durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen shoppen gehen und den Weihnachtsmarkt besuchen. „Mich hat der Weihnachtsmarkt fasziniert. Der ist ganz anders als unserer in Wiesbaden. Er herrschte eine ganz andere Stimmung“ (Elena K., 7c). In diesem Zeitraum waren die Gruppen auf sich alleine gestellt und mussten mal nach dem Weg fragen, mal etwas zu Essen bestellen oder einkaufen. „Es war gar nicht so einfach sich mit den Verkäufern zu verständigen…“ (Alina I., 7d). „Aber fast jeder Mensch war dort nett und hilfsbereit“ (Nia W., 7d).

Am Abend fuhren wir in den benachbarten Ort Ludres, wo uns der Höhepunkt unserer Reise erwartete: Das Live-Konzert von Tal. Sie ist die erfolgreichste französische Sängerin der letzten Jahre in Frankreich und hat bereits dreimal den wichtigsten französischen Publikumspreis (NRJ Music Award) gewonnen sowie einmal den größten Musikpreis der Welt, den World Music Award. Im Jahr 2014 besuchten wir bereits ein Tal-Konzert zu Beginn ihrer Karriere. Mittlerweile hat sie sich musikalisch weiterentwickelt und in Frankreich weitere Hits wie „Le temps qu’il faut“ veröffentlicht. Dabei rappt, singt und tanzt sie.

„Es war schön, Tal in real life zu sehen. Wir standen direkt vor der Bühne und somit auch vor Tal. Man hat den Schlag der Boxen gespürt und mal einen Zwinker von Tal bekommen“ (Clara D., 7d).

„Wir waren genau vor ihr und konnten am Ende sogar ihre Hand berühren“ (Noel M., 7a).

„Ich habe mich bis zum Schluss ausgetobt. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde“ (Imane M., 8e).

„Die Stimmung war toll und Tal hat so schön mitgesungen“ (Sophie P., 7a).

Jeder Französischschüler und jede Französischschülerin der TFS hat ab der Jahrgangsstufe 7 die Möglichkeit, an der „AG Französische Musikkultur“ teilzunehmen. Hier beschäftigen wir uns mit den aktuellen französischen Musikcharts, lernen Stars kennen und schauen uns die entsprechenden Liedtexte an. Der Höhepunkt eines jeden Schuljahres ist der Besuch eines Live-Konzerts. Etwas Glück braucht man für eine Teilnahme dennoch, schließlich sind die AG-Plätze heiß begehrt und nur begrenzt verfügbar. Alors, bonne chance à tous !

WE WERE AWAKE (Insider !). Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für diesen tollen Ausflug und freuen uns schon auf das nächste Schuljahr!

Mme Eckel

Mme Fritzen

M. Allendörfer

DELF Prüfung – April 2018

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler,

hiermit möchte ich Ihnen/Euch wichtige Informationen über den Verlauf der DELF-Prüfung mitteilen.

Was ist das DELF?
DELF-Zertifikate sind staatliche Sprachdiplome, die vom französischen Erziehungsministerium vergeben werden (Diplôme d’Études en Langue Française). Sie sind standardisiert und in der ganzen Welt anerkannt.

Wie ist das DELF scolaire aufgebaut?
Bei jeder Niveaustufe von A1 bis B2 werden durch eine Reihe von Aufgaben die vier kommunikativen Kompetenzen – Hörverständnis, Lesefähigkeit, mündlicher und schriftlicher Ausdruck – geprüft. DELF-Diplome können ohne Einstufungstest oder spezielle Nachweise abgelegt werden.
Sie sind kostenpflichtig:

A1: 22 €
A2: 42€
B1: 48 €

Für die Mittelstufe kommen nur die Niveaustufen A1 und A2 in Frage:
A1 ab der 7. Klasse, A2 ab der 8. Klasse.
Ab der E-Phase sollten sich die Kandidaten für die Niveaustufe B1 anmelden.

Welche Vorteile bietet das DELF scolaire?
Ihr erwerbt im Rahmen Eurer Schulausbildung ein international anerkanntes Zertifikat/Diplom, das Euch als Ergänzung zu den deutschen staatlichen Prüfungen sehr von Nutzen sein kann. Es hilft weltweit in vielen Situationen, in denen Französischkenntnisse nachzuweisen sind: Studium, Praktikumssuche und Beruf.

Wann und wo findet die Prüfung statt?

SCHRIFTLICHE PRÜFUNG:
Die schriftliche Prüfung für die Niveaustufen A1, A2 (Mittelstufe) und B1 (ab der E-Phase) findet am Samstag, dem 21. April 2018, in der TFS statt.

MÜNDLICHE PRÜFUNG:
Das Datum der mündlichen Prüfung wird im Februar 2018 bekannt gegeben.
Die mündliche Prüfung wird im Frühling 2018 (März – April) im Institut Français Mainz stattfinden.

Wie verläuft die Anmeldung?
Wie in den letzten Jahren werden die Anmeldungen für die DELF scolaire-Prüfungen online auf der Webseite des Institut Français Mainz durchgeführt. Ihr meldet Euch individuell und selbständig unter folgender Adresse an:

Dann tragt ihr den Autovervollständigungscode (Prüfungscode) der gewählten Prüfung ein:

Für die Niveaustufe A1: 072960A1
Für die Niveaustufe A2: 072960A2
Für die Niveaustufe B1: 072960B1

Anmeldeschluss : 06.12.2017
Alle Prüflinge lassen von den Eltern eine „elterliche Erlaubnis“ unterschreiben.

Der vom Klett-Verlag in Kooperation mit der Französischen Botschaft und dem Institut Français Deutschland entwickelte DELF@klett-Online-Test steht Euch zur Verfügung. Ihr könnt ab sofort in Eigenregie beispielhafte Aufgaben lösen (je eine Prüfung pro Niveau A1, A2 und B1) und anhand der automatischen elektronischen Testauswertung Euer Niveau überprüfen.

Einige von Euch haben schon eine Kandidatennummer, weil sie die Prüfung schon einmal abgelegt haben. Diese Matrikelnummer ist auf der Prüfungsbestätigung zu finden, die Ihr vor dem Diplom erhalten habt. Die neuen Kandidaten tragen sich selbstverständlich als neue Kandidaten ein.

Ist Eure Anmeldung erfolgt, überreicht Ihr Eurem Französischlehrer/Eurer Französischlehrerin einen Umschlag mit der jeweiligen Gebühr und der unterschriebenen Einverständniserklärung.
WICHTIG: Auf dem Umschlag steht
– Euer Name,
– die gewählte Niveaustufe der DELF-Prüfung (A1, A2 oder B1),
– Eure Klasse
– der Name Eures Französischlehrers/Eurer Französischlehrerin,
– der Name Eures Klassenlehrers/Eurer Klassenlehrerin.

Frau Attali (Beauftragte für die DELF scolaire-Prüfung)

DELF 2017

delf2

Sehr geehrte Eltern,

liebe Schüler,

hiermit möchte ich Ihnen/Euch wichtige Informationen über den Ablauf der näher rückenden DELF-Prüfungen mitteilen.

Schriftliche Prüfung  (Textverstehen, Hörverstehen, Schreibproduktion)

Am Samstag, dem 25. März 2017, in der Theodor-Fliedner-Schule (Raum 62) :

o   Niveau A1 von 09:00 Uhr bis 10:25 Uhr. Die A1-Kandidaten werden gebeten, den Prüfungsraum vor 09:00 Uhr zu betreten, damit die Prüfung genau um 09:00 Uhr anfangen kann.

o   Niveau A2 von 10:50 Uhr bis 12:35 Uhr. Die A2-Kandidaten werden gebeten, den Prüfungsraum ab 10:40 Uhr zu betreten.

o   Niveau B1 von 13:00 Uhr bis 14:50 Uhr. Die B1-Kandidatin wird gebeten, den Prüfungsraum ab 12:50 Uhr zu betreten.

Verspätete Kandidaten werden NICHT zugelassen.

Mündliche Prüfung (Niveaustufen A1, A2 und B1)

Am Dienstag, dem 28. März 2017, im Institut Français Mainz:

von 9:45 Uhr bis 10:40 Uhr

Alle Kandidaten fahren gemeinsam mit Frau Attali nach Mainz. Bei Krankheitsfall muss ein ärztliches Attest vorgewiesen werden.   

Treffpunkt:      Wiesbadener Hbf um 08:00 Uhr vor dem Haupteingang.

08:19 Uhr : S-Bahn Nr.8 nach Mainz Hbf. (Gleis 3)                                              Ankunft :          08:31 Uhr. Ca. 15 Minuten Fußweg zum Institut Français (Schillerstraße).

Rückfahrt :        11:13 Uhr : RB 15712 nach Wiesbaden Hbf vom Mainzer Hbf

aus (Geis3A)  Ankunft : 11:25 Uhr. Gemeinsame Busfahrt zur TFS, damit die Kandidaten

ab der 6. Stunde am Unterricht teilnehmen können.

Mitbringen :      Personalausweis erforderlich !

Die Schüler müssen sich ausweisen.

Für die schriftliche Prüfung gibt es keinen Nachholtermin. Sollte jedoch ein Schüler den schriftliche Teil absolviert haben und beim mündlichen Teil krank sein, ist es möglich, am Montag, dem 8 Mai 2017, am Institut français Mainz eine mündliche Nachprüfung abzulegen (ärztliche Bescheinigung erforderlich).

Hier können Sie/könnt ihr die Informationen als PDF herunterladen:

delf-2017-termine

 

Bon courage à toutes et à tous!

Frau Attali (DELF-Beauftragte)

Wiesbaden, den 08.02.2017

 

 

 

 

Le DELF scolaire 2016

IMG_5666Zum 10. Mal nahmen unsere Schüler an der diesjährigen DELF-Prüfung teil. Auf unsere mutigen Kandidaten können wir alle sehr stolz sein! Damit sich noch mehr Schüler trauen, mitzumachen, teilen Euch einige DELF-Teilnehmer ihre Eindrücke und ihre Motivation mit:

«Cette année, j’ai participé au DELF pour la troisième fois. J’ai déja obtenu les diplômes pour les niveaux  A1 et A2, c’est pourquoi je passe maintenant l’examen du niveau B1. Je pense que le Delf constitue une bonne référence pour montrer ses capacités à parler et à écrire en francais. Bien sûr, on n’apprend pas à parler parfaitement pendant les vingt minutes où il faut répondre aux questions de l’exerminateur mais ce diplôme m‘encourage à améliorer mes compétences. En plus, le diplôme du Delf est reconnu dans toutes les universités du monde et c’est très utile pour présenter les langues qu’on parle dans un curriculum vitae. Tous les élèves qui ont la moyenne en français ont tout à gagner à participer au Delf.»

Sebastian Henn, mai 2016 (E04)

«Pour moi, l’épreuve orale du niveau B1 du DELF a été très difficile. Je m’attendais à tout, c’est pourquoi j’étais nerveuse. Quand nous sommes arrivés à l’Institut Français, on nous a demandé d’attendre dans une grande salle avec des élèves d’un autre lycée. C’était la deuxième fois que je passais le DELF si bien que je m’y étais bien préparée parce que je savais comment sont faits les exercices. Je recommande à tous les élèves qui apprennent le français de passer l’examen du DELF car ça peut les aider quand ils iront dans un pays francophone ou à l’université.»

Beyza Nur Bucak, mai 2016 (E03)

«Le 12 mai 2016 à huit heures, les éleves du lycée TFS se sont retrouvés à la gare pour aller à l’Institut Français de Mayence. L’épreuve orale a duré de 10 à 20 minutes. J’étais très nerveuse, mais après l’oral, j’ai été très heureuse et contente de moi. J’ai passé le DELF scolaire parce que le DELF m’intéresse et parce que j’aime beaucoup la langue française.»

Joelle Sander, mai 2016 (7d)

„Ich nahm an der diesjährigen DELF-Prüfung teil und möchte euch gerne darüber berichten. Als erstes sei zu erwähnen, dass jeder Französisch Lernende die Möglichkeit nutzen sollte, ein Diplom zu bekommen, denn es bringt euch Berufsleben viel. Auch wenn man aufgrund der mündlichen Prüfung verunsichert ist, sollte man wissen, dass sie nur einige Minuten dauert und dass man im Unterricht sehr gut darauf vorbereitet wird. Es wäre viel schlimmer, sich nicht zu trauen und es nach Jahren zu bereuen, nicht an der Prüfung teilgenommen zu haben.“

Aylin Akin, Mai 2016 (9d)

„Um 8:00 Uhr trafen sich die DELF-Teilnehmer am Bahnhof, um die mündliche Prüfung zu absolvieren. Im Institut Français ging es ziemlich schnell, sowohl die Wartezeit als auch die mündliche Prüfung waren nach kurzer Zeit beendet. Die französischen Prüfer waren sehr freundlich und auch die Aufgaben waren trotz Aufregung gut zu meistern. Mit der DELF-Prüfung werde ich mein erstes Diplom bekommen und bin stolz darauf.“

Laura-Marie Büll, Mai 2016 (7d)

Im nächsten Schuljahr wird für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 eine DELF-AG angeboten. Ziel der DELF-AG ist es, sich ausführlich auf die DELF-Prüfung vorzubereiten. In der DELF-AG wird das Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen auf Französisch gefördert. Wenn man die Prüfungen in diesen vier Bereichen besteht, erhält man ein Diplom, das vom französischen Erziehungsministerium vergeben und international anerkannt wird. In der DELF-AG können die Schüler und Schülerinnen ihre erworbenen Sprachkenntnisse z. B. im Unterricht, bei einem Austausch oder im Urlaub anwenden. Außerdem können sie dann mehr Spaß beim Lernen haben und fühlen sich viel sicherer, wenn sie auf Französisch sprechen oder schreiben.

Mme Attali (DELF-Beauftragte)

FranceMobil à la Theodor-Fliedner-Schule

IMG_4289FranceMobil, das kleine französische Kulturmobil auf vier Rädern, besuchte am 20. April 2015 die Theodor-Fliedner-Schule und konnte die Schüler und Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 5 für die französische Sprache und Kultur begeistern, während  der von der Renault Deutschland AG zur Verfügung gestellte Renault Kangoos im Schulhof verweilte.

Ein wichtiger Baustein der deutsch-französischen Zusammenarbeit

Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die zwölf FranceMobil-Lektoren besuchen seitdem jedes Jahr Kindergärten, Grund-, Real-, und Berufsschulen sowie Gymnasien. Sie vermitteln den Lernenden ein zeitgemäßes Frankreichbild und verhelfen den Schülern bei der Fremdsprachenwahl. Die Programme FranceMobil in Deutschland und ihr Pendant in Frankreich wurden für ihr Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

Französisch spielerisch kennen lernen

Hélène Bari, die diesjährige Lektorin, stellte zunächst in französischer Sprache und mit sehr verständlicher Gestik sowie mithilfe von Lautmalereien (voiture – vroum vroum) ihre Arbeit als FranceMobli-Lektorin vor. Sie erklärte dann den Schülern, die im Halbkreis vor ihr saßen, dass sie die ganze Stunde mit ihr Französisch sprechen würden: „Nous allons parler, parler – bla bla – français„. Dann lud sie die Schüler mit der Frage „Comment je m’appelle?“ dazu ein, mithilfe des Galgenmännchen-Spiels ihren Vornamen zu erraten, sodass die französischen Buchstaben entdeckt werden konnten. Dann stellte sie sich mit „Moi, je m’appelle Hélène“ vor. Mit der Frage „Et toi, comment tu t’appelles?“ wurden die Schüler aufgefordert, ihren eigenen Namen zu nennen. Danach gab Hélène Bari mit „Moi, je viens de France, mais j’habite à Francfort“ ihre Herkunft und ihren Wohnsitz kund. Anschließend gab sie den Schülern mit „Moi, j’aime le chocolat“ die Möglichkeit, eine Vorliebe auszudrücken (Moi, j’aime le foot, le sport, l’équitation, le chocolat etc…). Nach einem mehrmaligen Frage-Antwort-Wechsel konnten sich so die Schüler in Kürze selber vorstellen.

Später ging ein Würfel aus Stoff, der als Sprachauslöser dienen sollte, von Hand zu Hand, solange die vom Hélène Baris ipod eingeschaltete französische Musik spielte. Derjenige Schüler, der beim Stoppen der Musik den Würfel in der Hand hielt, musste würfeln und je nach der gezogenen Nummer, die er benennen musste, einen der drei wiederholten Sätze sprechen. Wurde eine Sechs gezogen, so mussten alle drei Sätze gesagt werden!

Mithilfe von Schildern mit Bildern wurden dann transparente Wörter aktiviert (la banane, la salade, le chocolat, la rose, le taxi, le kangougou, le cactus, la mer, le problème, la musique). Drei nach französischen Wörtern getaufte Gruppen, die den Schülern eingefallen waren (la voitureAu revoir und Veux-tu), wurden anschließend gebildet. Es galt diesmal, eins der abgebildeten Bilder im abgespielten Lied zu erkennen und die dazu passende, auf dem Boden liegende Karte aufzuheben und vorzuzeigen. Unter anderem wurde Le taxi in Vanessa Paradis‘ Lied „Joe le Taxi“ erkannt, aber auch la rose in Moss‘ Lied „Au nom de la rose“ sowie le cactus in Jacques Dutroncs berühmtem Lied „Les cactus“ . Zum Schluss wurden die erreichten Punkte der Gewinner auf Französisch gezählt.

Nach weiteren, verschiedene Obstsorten darstellenden Karten (la banane, le citron, l’orange, la fraise) wurden die noch auf ihrem Platz sitzenden Schüler aufgeteilt. Nachdem ein Schüler aufgestanden war, wurde ihm sein Stuhl weggenommen, sodass das Spiel die Reise nach Jerusalem anfangen konnte. Beim Benennen einer der vier Obstsorten standen die Schüler dieser Gruppe auf und suchten nach einem verbliebenen Platz. Der übrig gebliebene Schüler nannte dann eine weitere Obstsorte usw… Als zum Schluss la salade de fruits als weitere Option hinzugefügt wurde, duften alle aufstehen und nach einem Platz suchen!

Das Titelblatt von Astrapi, einer der zahlreichen Kinder- und Jugendzeitschriften aus Frankreich, gab den Schülern zuerst den Anlass, die andere Schreibweise des Wortes Mammut im Französischen (le mammouth) wahrzunehmen. Nachdem jeder Schüler eine Ausgabe der Astrapi-Zeitschrift erhalten hatte, gab Hélène Bari den Schülern die Aufgabe, nach einem Wort zu suchen, das sie verstehen, um es dann an die Tafel zu schreiben. Diesmal tauchten nicht nur transparente Wörter auf! Gemeinsam wurde dann mit Hélène Bari nach der Bedeutung einiger Wörter gesucht.

Zum Schluss fragte Hélène Bari wiederholend nach der Bedeutung der drei in den verschiedenen Spielen verwendeten Ausdrücke Je m’appelleJ’habite à und J’aime und wollte wissen, ob die Schüler verstanden hätten, wo genau in Frankreich sie herkomme. Wer es noch tatsächlich wusste, zeigte die Stadt Lyon auf der Frankreichkarte. Hélène Bari erzählte außerdem den Schülern, sie habe in Montpellier studiert und zeigte die Stadt ebenfalls auf der Karte. Danach beantwortete sie die Fragen der Schüler und verabschiedete sich mit Au revoir!

Merci!

FranceMobil besucht nicht zum ersten Mal die TFS: 2007, 2010 und 2011 erfreuten sich die Schüler des fahrenden Kulturinstituts und der engagierten und motivierenden Lektoren. Für den Einfallsreichtum der Aktivitäten sowie für ihren Humor und ihre Professionalität bedanke ich mich bei Hélène Bari herzlichst. Meinen Kolleginnen Frau Müller-Ribaric, Frau Bänsch, Frau Kazzer und Frau Ladebeck und Frau Franze möchte ich meinen Dank ausdrücken für ihre Bereitschaft, den Besuch von FranceMobil ermöglicht zu haben.

(Frau Attali) 

Schüler berichten:

Emilia Bozic, 5 d: „Am Montag hat uns FranceMobil besucht. Hélène hat uns die französische Sprache erklärt. Sie hat mit uns Spiele gemacht und uns Sätze beigebracht. Jetzt kann ich sagen, wie ich heiße, wo ich wohne und was ich gerne mag. Wir haben viel Spaß gehabt und auch viel gelacht. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und ich hätte Lust, die französische Sprache weiter kennen zu lernen…!“

Julia Stromeyer, 5 d: „Zum Schluss haben wir noch eine französische Zeitschrift bekommen. Wir haben Wörter gesucht, die wir kannten und sie dann an die Tafel geschrieben. Französisch ist einfach eine tolle Sprache, mit der man viel anfangen kann.“

Elisa Tietz, 5 a : „Wir fanden es schön, als wir zusammen Spiele gespielt und dabei noch gelernt haben. Wir hatten alle sehr viel Spaß! Glücklich waren wir, als wir am Ende der Stunde französische Wörter konnten. Danke, dass Sie uns einen Einblick in diese Fremdsprache gegeben haben!“

Louis Kessler, 5 d: „Mit Hélène haben wir französische Redewendungen gelernt. Das Spiel mit den Zeitschriften hat mir dann auch sehr viel Spaß gemacht. Ich will Französisch lernen, weil das Land interessant ist und die Sprache sich toll anhört!“

Ostermarkt 2015 – Produktvielfalt aus Schüler – und Lehrerhand –

Besuchen Sie den Verkaufstand der Theodor-Fliedner-Schule

auf dem 13. Internationalen Ostermarkt in Bierstadt am Samstag, dem 14.03.2015 und Sonntag, dem 15.03.2015!

Zum 50-jährigen Schuljubiläum präsentiert die Theodor-Fliedner-Schule ein reichhaltiges und buntes Sortiment an kulinarischen und handgefertigten Produkten. Auf der Suche nach einem schönen Geschenk, können Sie an unserem Stand auf dem Ostermarkt auch einen frisch gebackenen Crêpe genießen.

Sehen Sie hier eine Auswahl unserer Produkte…