Maître Gims – französischer Superstar feiert mit TFS-Schülern in Metz!


Erstmals reisten wir mit der AG „Französische Musikkultur“ nach Metz und erkundeten die Stadt mit ihren zwei Gesichern: Zunächst wanderten wir durch den traditionellen Teil mit seinen Burgen und riesigen Stadtmauern, bevor wir über diverse Flussmündungen in den modernen Teil gelangten, in welchem sich die neuen Einkaufsstraßen befanden. „Es ist etwas anderes als in Deutschland, wenn man durch die französischen Läden und die kleinen, engen Gassen geht. Man fühlt sich direkt wohl“ (Sophie M., 7b).

Die Schülerinnen und Schüler waren einen Großteil des Nachmittags auf sich selbst gestellt und meisterten diese „Prüfung“ mit Bravour: „Die Leute waren sehr nett und konnten uns weiterhelfen, wenn wir mal eine Frage hatten“ (Nike S., 7a). Für die vorweihnachtliche Stimmung sorgten die in der ganzen Stadt verteilten Weihnachtsmärkte: „Das Highlight von dem Nachmittag war das Riesenrad vor der Kathedrale und die Aussicht von oben“ (Joelina L., 8a).

Am Abend erwartete uns dann noch ein ganz anderes Highlight: Das Konzert von Maître Gims. Er ist der Superstar in Frankreich und gehört für viele zu den besten Sängern, obwohl er seine Karriere ursprünglich als Rapper begonnen hatte. „Maître Gims ist ein unfassbar talentierter Sänger mit einer unglaublichen Stimme“ (Jessy K., 9e). Dieses breite Repertoire zeigte er auch in der Konzerthalle von Metz: Von Pop-Liedern wie „Caméléon“ oder „La même“ (in diesem Sommer 9 Wochen auf Platz 1 der französischen Verkaufscharts) über Balladen wie „Changer“ bis hin zu Rap-Klassikern wie „Désolé“.
Die Schülerinnen und Schüler haben dieses Spektakel hautnah erlebt: „Das Konzert hat richtig Spaß gemacht. Wir standen genau vor der Bühne und hatten eine tolle Sicht“ (Ayla S., 9e). „Maître Gims hat mich ganz oft angeschaut. Ich habe aber leider kein Handtuch zugeworfen bekommen“ (Elene K., 8c). Dieses Glück blieb Crisxander (9b) vorbehalten, dem es in inmitten der ca. 5.000 Konzertbesucher gelungen ist, Maître Gims Handtuch zu fangen, der es aber nicht verkaufen möchte „Das ist mir viel zu viel Wert!“.
Am Ende waren die Schülerinnen und Schüler erschöpft, aber durchweg begeistert: „Es war der Hammer: Tolle Stimmung, Konfetti, Feuer… das komplette Programm“ (Linda A., 9e). „Es war unbeschreiblich. Ich glaube, ich habe noch nie so viel getanzt und gesungen.“ (Piet Hein, 8d).

Knapp 50 Französischschüler aus den Jahrgängen 7-9 haben jedes Jahr die Möglichkeit an der AG „Französische Musikkultur teilzunehmen“. Hier beschäftigen wir uns mit den aktuellen französischen Musikcharts und lernen die Stars der Franzosen kennen. Der Höhepunkt ist der Besuch eines Live-Konzerts in Frankreich. Etwas Glück braucht man für eine Teilnahme dennoch, schließlich gehört die AG zu den meistgewählten.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für diesen tollen Ausflug und freuen uns schon auf das nächste Schuljahr!

Mme Beiser
Mme Pohlen
M. Allendörfer

 

Ein fantastischer Tag an der Wiesbaden Middle School

Am 23. April liefen wir, eine Gruppe von 39 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 7 und zwei Lehrkräfte, gemeinsam zur Wiesbaden Middle School. Die Aufregung und Freude war groß, denn wir alle waren gespannt darauf, eine echte amerikanische Schule kennenzulernen. Außerdem hatten wir unsere Austauschpartner seit ihrem Besuch in der Theodor-Fliedner-Schule nicht mehr gesehen. Als wir uns in der Eingangshalle trafen und uns auf dem großen Schulgelände umsahen, stellten wir fest, dass es einige Unterschiede zwischen unserer Schule und der Wiesbaden Middle School gibt. So haben die Schülerinnen und Schüler dort keinen festen Klassenraum, sondern gehen nach jeder Stunde in das Klassenzimmer der jeweiligen Lehrkraft, welche dort auch ihr Büro hat. Als wir unsere Austauschpartner in den Unterricht begleiteten, merkten wir, dass auch dieser für uns sehr ungewöhnlich war.
Nach den vielen neuen Eindrücken waren wir alle hungrig und machten uns auf den Weg zum Food Court, wo wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern extrem leckeres Essen kaufen konnten. Dabei war es für einige Schüler/innen von uns besonders spannend, auf Englisch und mit Dollarscheinen in einem echten amerikanischen Restaurants zu bestellen.
Mit gefülltem Magen ging es zur Bowling Alley, wo wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern spielten und uns unterhalten konnten. Anschließend mussten wir uns nach einem schönen und spannenden Tag verabschieden und freuen uns schon sehr darauf, unsere Partner bald wiederzusehen.

Precious und Moritz (7b)

 

Mehr als nur ein Ausstellungsbesuch…

Die Klasse 8e wandelt durch den „Garten der Avantgarde“ und beweist dabei, dass sich pubertierende Jugendliche auch heutzutage noch mit 100 Jahre alten Bildern beeindrucken lassen.
„Bei der Führung ist man in einen Teil von Kirchhoffs Leben eingetaucht!“ (Hannah A.)
„Die kleinen Einblicke in sein Familienleben waren interessant und man konnte es sich sehr genau vorstellen.“ (Janine R.)
Draußen stürmt und regnet es, während wir im Museum empfangen werden. Die Wände im Eröffnungsraum der Ausstellung sind mit einer Fototapete von Kirchhoffs Garten bekleidet und versetzen uns unvermittelt in Kirchhoffs Leidenschaften: Kunst und Natur! Dieser ließ sich zur Jahreswende 1908/09 in der Kurstadt Wiesbaden nieder, mit dem Wunsch, sich dort seinen Leidenschaften zu widmen. Nachdem der Kunstsammler seine bedeutende Sammlung vor genau 100 Jahren erstmals im Museum Wiesbaden gezeigt hatte, kommen wir heute durch eine Führung in den Genuss, die beeindruckenden Originale namhafter Künstler zu entdecken und zu erforschen. Kandinskys „Im Zentrum“ widmen wir dabei besondere Aufmerksamkeit, da wir uns mit diesem Werk schon im Kunstunterricht befasst hatten, aber
„… die Bilder im Original zu sehen, war beeindruckend. Ich würde gerne wieder ins Museum gehen.“ (Lavinia V.)
„Ich fand es erstaunlich, dass die Bilder vor so langer Zeit gemalt worden sind. Die Bilder inspirieren einen durch ihre Präzision.“ (Paul G.)
Nach der Führung wird es dann richtig spannend, wir werden in Kleingruppen mit kreativen Schreibaufgaben in die Ausstellungsräume losgelassen und können uns ein Bild auswählen, zu dem wir einen kleinen Text verfassen. Diesen tragen wir später vor den Bildern vor und beeindrucken damit unsere Lehrerin Frau Ladebeck, die Museumspädagogin Frau Müller und sogar ältere Ausstellungsbesucher, die unseren Texten aufmerksam lauschen und uns ihre Anerkennung aussprechen.
„Das kreative Schreiben hat mir auch sehr gut gefallen, da man so auf ausgewählte Bilder eingegangen ist und somit auch viel gelernt hat.“ (Linda A.)
„Die Aufgaben, die wir gemacht haben, haben mir viel Spaß gemacht, weil man da erkennen konnte, das jeder wirklich jedes Bild anders sieht und es kein Richtig oder Falsch gibt.“ (Kamila M.)
Am Ende des Vormittags können sich die meisten unserer Klasse dem Fazit einer Mitschülerin anschließen:
„Meiner Meinung nach war der Museumsbesuch unerwartet interessant und aufregend. Alles war schön: die Bilder, die Führung und die Aufgaben.“

FRANCE § SENS – Frankreich mit den fünf Sinnen entdecken

Am 25. Januar 2018 sind wir mit unserer Französisch-Gruppe nach Mainz zum Institut Français gefahren, um dort den Élysée-Vertrag, also den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zu feiern, der am 22. Januar 1963 unterzeichnet wurde.
In vier Gruppen eingeteilt (Croissants, Crêpes, Baguettes und Tartes), entdeckten wir Frankreich mit den fünf Sinnen. Im Atelier des Riechens (l’odorat) mussten wir an verschiedenen Tüten riechen und sie dann zu Bildern ordnen. Es gab unter anderem den Geruch des camembert oder den tollen Duft des Parfums Chloé. Im Atelier des Hörens (l’ouï) hörten wir uns Lieder an und mussten eine der auf dem Boden liegenden Karten schnell in die Hand nehmen, wenn wir das Wort heraus gehört hatten, das darauf aufgebildet war. Ganz toll war es im Atelier des Schmeckens (le goût), wo uns die Augen gebunden wurden und wir dann verschiedene französische Gerichte schmeckten und erraten mussten. Typische Gegenstände oder Monumente, die wir in einem Film sahen, mussten wir dann im Atelier des Sehens (la vue) zu den Städten auf die Karte Frankreichs zuordnen, für die sie typisch sind. Im Atelier des Fühlens (le toucher) hatte der Referent einen Koffer auf dem Tisch, aus dem er Gegenstände heraus holte (wie z. B. la tour Eiffel), die wir mit gebundenen Augen erraten mussten. Danach besprachen wir die Eigenschaften der Gegenstände. Am Ende gab es einen Quiz über bestimmte Informationen, die wir bei den Stationen gelernt hatten. Belohnungen gab es auch! So macht es richtig Spaß, Frankreich zu entdecken!
Désirée Marchiante, Celina Hochwald, Paul Herzam und Finn Höhler (8a)

TFS-Lateinschüler leisten Wachdienst in der Porta Nigra

Einige speziell ausgewählte Barbaren aus Aquis Mattiacorum wurden am 24. Februar 2016 an der Porta Nigra in Augusta Treverorum zu römischen Wachposten ausgebildet. Mit erstaunlicher Auffassungsgabe erlernten sie von einem echten Centurio Kommandos wie Sequere! und Sta! und schmetterten den angreifenden Germanen mit lautem Geschrei tonnenschwere Steinquader entgegen.

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Wie bereits in den Vorjahren machten sich 40 Lateinschüler/innen der 8. Klassen zu ihrer traditionellen zweitägigen Fahrt in das „zweite Rom“ nach Trier auf zusammen mit Ihren Lehrern Stephanie Matthees-Hadeler und Philipp Sarumbo.

Diesmal ließen uns aber eisige Temperaturen nachfühlen, wie es für die sonnenverwöhnten Römer gewesen sein muss, ihren Dienst im äußersten Norden des römischen Reiches leisten zu müssen. Die sehr kalten Temperaturen waren aber auch der einzige Wehrmutstropfen der Fahrt.

Der Motivation der Gruppe tat dies jedoch keinen Abbruch: Sie hatte zuvor mit viel Engagement die wichtigsten Stationen des römischen Trier in Gruppenarbeit erarbeitet. Das Faktenwissen wurde sich gegenseitig in Form von Dialogen vor den antiken Sehenswürdigkeiten präsentiert. Anhand von Kreuzworträtseln überprüften die Schüler/innen die kurz zuvor erworbenen Kenntnisse.

Mit dem Besuch der Kaiserthermen, der Palastaula, dem Amphitheater und der Porta Nigra bekamen wir ein anschauliches Bild von einer typisch römischen Stadt.

Doch nun wollen wir die Schüler/innen selbst zu Wort kommen lassen:

„Ich fand die genaue Besichtigung aller römischen Sehenswürdigkeiten am besten, da man sich so vorstellen konnte, wie die Stadt in der Antike aussah.“

„Das Gänge-Labyrinth unter den Thermen war mein persönliches Highlight, weil man es selbst erkunden konnte und es so ein besonderes Erlebnis war.“

„Die Besichtigung des Amphitheaters war toll, da man von oben einen super Ausblick auf die Anlage hatte.“

„Die Dialoge und die Kreuzworträtsel der Mitschüler waren gut und brachten neue und interessante Sachinformationen.“

„Die Vorführung in der Porta Nigra war sehr ansprechend, da es nicht langweilig war und es altersgemäß gehalten wurde. Man wurde selbst in die Erkundung mit einbezogen und konnte aktiv mitmachen. Das Schauspiel war sehr informationsreich und lustig gemacht.“

„Mir hat sehr gut der gemeinsame Kinoabend in unserer Unterkunft gefallen, wo wir zusammen den Film „Der Adler der neunten Legion“ gesehen haben. Es war ein entspannter Abschluss des Tages zusammen mit den Mitschülern.“

Wir möchten uns am Ende bei unseren Lateinschülern bedanken, die mit großem Interesse und vorbildlichem Verhalten die Fahrt mitgetragen haben. Sie haben sie damit zu einem besonderen Erlebnis auch für uns Lehrer gemacht, die wir ebenfalls sehr viel Spaß hatten!

Das „L-Team“:  Stephanie Matthees-Hadeler, Philipp Sarumbo

Exkursion nach Straßburg mit Live-Konzertbesuch

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Pünktlich zur Weihnachtszeit reiste die „AG Französische Musikkultur“ am 16.12.2015 in die französische Stadt Straßburg, um einen der schönsten Weihnachtsmärkte Europas zu besuchen und anschließend das Konzert des französischen Superstars „Maître Gims“ zu sehen.

Mittlerweile haben französische Konzertbesuche der TFS Kult-Status erreicht. Jedes Jahr besucht die AG als Highlight das Konzert eines aktuellen französischen Musikstars, dieses Mal war es „Maître Gims“. Er ist ursprünglich Rapper, unterscheidet sich aber von vielen anderen seines Genres durch seinen exzellenten Gesang. Mit seinem Spagat zwischen Hip-Hop und Pop ist er in Frankreich äußerst erfolgreich und mit seinem aktuellen Album „Mon coeur avait raison“ mittlerweile 20 Wochen in den Top 10 der französischen Verkaufscharts. Zu seinen größten Hits zählen bisher „Désolé“ (mit der Gruppe Sexion d’Assaut), „Je me tire“ oder „Game over“ (mit der Sängerin Vitaa).

 

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Natürlich mussten sich die Schülerinnen und Schüler eine solche Konzertteilnahme erst verdienen, indem sie im Rahmen einer mehrwöchigen Projektarbeit Informationen zum Künstler und seinen Liedern sammelten und hierzu Präsentationen abhielten. Durch diesen persönlichen Bezug war es umso schöner, mit den 40 Teilnehmern aus mittlerweile zwei AGs in den vordersten Reihen direkt vor der Bühne eine große Party zu feiern und einige der Lieder mitzusingen. Für Gänsehautstimmung sorgte am Ende des Konzertes die neueste Single „Tu vas me manquer“ (dt. „Du wirst mir fehlen“), welches Maître Gims den Opfern der Terroranschläge widmete. Diese waren auch im Rahmen der AG ein sensibles Thema. Den AG-Teilnehmern bzw. deren Eltern wurde es freigestellt, ob sie aufgrund der aktuellen politischen Lage immer noch an der Fahrt teilnehmen möchten. Über 90% ließen sich nicht davon abbringen, sodass wir erneut mit einem vollen Reisebus, gemeinsam mit Frau Nicolai und Frau Pohlen, zur Erkundungstour nach Straßburg fahren konnten, denn eine Stadtbesichtigung gehört ebenso zu einer jeden Konzertreise.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern für ihr Engagement und ihr großes Vertrauen, welches sie bei der Unterstützung einer solchen Konzertreise unserer Schule entgegenbringen – ein solches Event bleibt sicherlich unvergesslich!

 

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Die „AG Französische Musikkultur“ kann von Französischschülern ab der Jahrgangsstufe 7 gewählt werden und befasst sich mit aktuellen Musiktrends in Frankreich… und natürlich wird es auch dann wieder eine tolle Konzertreise nach Frankreich oder in ein anderes französischsprachiges Land geben. Wir freuen uns auf euch!

M. Allendörfer