Alle Beiträge von EsMo

Fliednerschule fährt mit zwei Handballteams zum Regionalentscheid

Jungen- und Mädchenteam der Altersklasse III qualifizieren sich beim Schulamtsentscheid

Am Mittwoch, den 23.11.2022 fanden in der Sporthalle am Schelmengraben die Verbundmeisterschaften der Wiesbadener und der Rheingau/Taunus Schulen im Hallenhandball statt.

Dabei  war die Theodor-Fliedner-Schule in der Altersklasse III (2008-2011) mit einer Jungen- und einer Mädchenmannschaft vertreten.

Bei den Jungen standen insgesamt 6 gemeldete Schulen im Wettbewerb, während bei den Mädchen nur 3 Schulen ein Team gemeldet hatten.

Einziger Vertreter aus dem Rheingau-Taunus war, sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen, die Pestalozzischule aus Idstein.

Die Jungen der Fliednerschule hatten gleich das erste Spiel und mussten gegen das Gymnasium Mosbacher Berg antreten. Hier musste sich das aus mehreren Vereinen zusammen gewürfelte Team noch finden und verlor trotz gutem Einsatzwillen 14:12. Das einmalige vorbereitende Training war hier einfach zu wenig.

Besser machte es hier das Mädchenteam, welches ihr erstes Spiel gegen die Martin-Niemöller-Schule klar mit 14:5 gewinnen konnte, obwohl man ohne Auswechselspielerin spielen musste und Natalia Miller am Morgen mit Erkältungssymptomen aufwachte und nach 10 Minuten nicht mehr in der Lage war durchzuspielen.

Diese Ausgangslage war dann im zweiten Spiel gegen die Pestalozzischule aus Idstein eine zu große Hypothek und man unterlag mit 5 Feldspielerinnen nur knapp mit 8:10.

Die bedeutete jedoch 2. Platz und damit die Teilnahme am Regionalentscheid am 11.Januar 2023. Bis dahin hofft Trainer Helmut Koch auf den Einsatz von 4 weiteren Spielerinnen, die beim Schulamtsentscheid wegen Krankheit gefehlt haben.

Bei den Jungen ging es im zweiten Gruppenspiel gegen die Pestalozzischule um die Qualifikation für das Halbfinale. Nachdem die Pestalozzischule allerdings das Team vom Gymnasium Mosbacher Berg mit 2 Toren geschlagen hatte, war die Hoffnung nicht sehr groß, denn man musste schon mit 3 Toren gewinnen, um noch das Halbfinale zu erreichen.

Doch zur Überraschung aller hatte sich das Team nach einigen Umstellungen in Abwehr und Angriff jetzt gefunden und gewann das Spiel nach deutlicher Leistungssteigerung mit 15:8 Toren.

Damit war man Gruppenerster und stand im Halbfinale gegen den Gruppenzweiten der Gruppe A, die Gerhard Hauptmann-Schule. Damit entging man auch zunächst dem Duell mit dem Gruppenersten, der auf den Turniersieg abonnierten Elly-Heuss-Schule.

Im Spiel gegen die Gerhard-Hauptmann-Schule waren die TFS-Jungs überlegen konnten über 4:0 und 10:3 einen ungefährdeten 15:9 Sieg einfahren. Dieser Sieg bedeutete den Einzug ins Endspiel gegen die Elly-Heuss-Schule und ebenso, wie bereits beim Mädchenteam, die Teilnahme am Regionalentscheid.

Im Duell gegen das Team der Elly-Heuss-Handball-Talentförderschule hielt man bis zum 6:9 nach 12 Minuten gut mit, brach dann aber kräftemäßig ein und musste zudem noch auf Julius Wiest wegen Wadenkrampf verzichten. Das 20:8 Endresultat war letztendlich nicht mehr wichtig, hatte man doch bereits mit dem Erreichen des Endspiels das Ticket für den Regionalentscheid zusammen mit dem Mädchenteam gebucht.

Es spielten:

Jungenteam: Julian Amthor (Tor), Julius Wiest (10 Tore), Hannes Helmig (9), Marius Lupp (16), Lennox Fuss (3), Max Ziermann (8), Florian Trexler, Ben Hoppe, Julius Brockert, Maximilian Franz, Leif Martin (1)

Mädchenteam: Finja Fröhlich (Tor), Mathilde Renker (6), Emely Engel (3), Sarah Iserloh (3), Sinja Quade (9), Luisa Morgenstern (1), Natalia Miller

Bildunterschrift: Das Jungenteam der TFS

Philipp Meyer gewinnt den Sonderpreis des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) für die Theodor-Fliedner-Schule!

Anfang Januar dieses Jahres (2022) ging die Einführungsphase (E03) der Theodor-Fliedner-Schule unter Leitung von ihrem Chemielehrer Herrn Philipp Meyer in einem Projekttag der Frage nach, wie schnell Ammoniak in Luft diffundiert. Ausgangspunkt der Überlegungen war die Fragestellung, wie lange Ammoniak, ein bei der Düngung freiwerdendes Gas, benötigt, bis es sich im Schulgebäude verteilt hat. Zu dieser Idee inspiriert wurde Herr Meyer von den in Schulnähe gelegenen Ackerfeldern. In Kleingruppen ließ er die E-Phasen-Schülerinnen und -Schüler die Diffusion von Ammoniak in der Luft in einem von ihm entwickelten Experiment untersuchen, für das er im letzten Jahr beim Wettbewerb für innovative MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) -Unterrichtsideen bundesweit den 1. Platz unter allen eingereichten Beiträgen in Berlin erhalten hatte. Die Schülerinnen und Schüler werteten das Diffusionsexperiment im Anschluss an die Durchführung im Computerraum der Schule unter seiner Anleitung mittels eines Tabellenkalkulationsprogramms aus.

Für die Umsetzung des Projekts konnte Herr Meyer bereits im Februar dieses Jahres 500 Euro vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) durch die erfolgreiche Teilnahme an der ersten Runde des Wettbewerbs „DigiChem – Digitalisierung im Chemieunterricht in der Sekundarstufe II“ gewinnen. Für die Teilnahme an der zweiten Runde, in der er eine ausführliche Dokumentation des Projekttags einreichte, wurde er nun mit einem Sonderpreis des FCI in der Höhe von 1.000 Euro ausgezeichnet. Das Geld erhält die Schule zusammen mit einer Urkunde. Auf die Preisverleihung freut sich Herr Meyer sehr und bedankt sich herzlich bei Herrn Sven Daschmann, der ihn auf diesen Wettbewerb aufmerksam gemacht hat.

Herrn Meyer, der Anfang des Jahres sein Referendariat erfolgreich an der Theodor-Fliedner-Schule abgeschlossen hat, hat es direkt im Anschluss nach Potsdam/Berlin verschlagen, wo er mittlerweile auf dem Gebiet der Supramolekularen Chemie promoviert.

Die Schulgemeinde der Theodor-Fliedner-Schule bedankt sich herzlich bei Herrn Meyer für sein Wirken an seiner Ausbildungsschule und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg bei seinem Dissertationsvorhaben in Berlin.

Die Schulgemeine

3. Platz beim Stadtentscheid Volleyball der Mädchen WKII

Das Mädchen-Team der TFS belegte den dritten Platz beim Stadtentscheid Volleyball.

Der zweite Platz wäre möglich gewesen, aber gegen die später zweitplatzierte Pestalozzischule fand unser Team im ersten Spiel noch nicht so richtig zusammen. Es fehlte einfach gemeinsame Trainingszeit.

Gegen die überragende Talentauswahl der Elly-Heuss Schule hatte keine der anderen Mannschaften eine Chance. Trotzdem erkämpfte unser Team im ersten Satz immerhin 8 Punkte gegen die Talentgruppe und im zweiten Satz nochmal 6 Punkte. Damit hat sie von allen Mannschaften am besten gegen die übermächtige Elly-Heuss Schule abgeschnitten.

Unser überwiegend noch recht junges Team hat Potential und wird im nächsten Jahr nochmal angreifen, um eine bessere Platzierung zu erkämpfen.

Pauls Bauernhof

Die Wandertage an der TFS sind sehr spannend und interessant. Zum Beispiel Pauls Bauernhof im Mai. Wir mussten eigentlich wie immer um 8 Uhr an der TFS am Aufstellplatz stehen. Dann wurden wir ein kleines Stück weiter vom Bus abgeholt und sind schon bald bei Pauls Bauernhof angekommen.

Es war echt cool, wir mussten am Anfang eine kleine Aufgabe erledigen und dann wurden uns die Erdbeerfelder gezeigt. Wir durften eine kleine Kiste mit Erdbeeren pflücken und mitnehmen und am Ende kleine Souvenirs kaufen… und die Erdbeeren waren echt lecker 😊 

Hummeln helfen! Rhein-Main

„Hummeln sind wichtig für unser Ökosystem, da sie Pflanzen bestäuben und somit für unser Obst und Gemüse sorgen. Aber leider sind Hummeln … vom Aussterben bedroht.“ (Hannah und Annie, 6d)

„Die Theodor-Fliedner-Schule hat im Jahr 2022 beim Projekt Hummeln helfen Rhein-Main von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ (Angelina und Jarita, 6d) mit vier sechsten Klassen teilgenommen und sich für die Belange von Hummeln und Wildbienen engagiert. 

„Beim Hummelprojekt … lernen die Schüler/innen den Aufbau von dem Körper der Hummel kennen. Sie lernen, wie man mit Hummeln umgehen muss und wie sie leben. (Nehir, 6a)

„Das Coole an dem Projekt ist, dass man immer draußen ist und sich nach diesem Thema auch besser mit Hummeln auskennt.“ (Finn, 6a)

„Das Highlight des Projektes war der Hummelprojekttag, an dem zwei Menschen aus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ kamen. (Mika und Lauren, 6d) 

Die zwei Studentinnen „haben uns etwas über Hummeln erklärt, wie z.B. wir Hummeln und Bienen auseinander halten können. Dann haben wir Hummeln markiert, wir haben sie mit einer Röhre gefangen. Das Projekt war dafür da, zu schauen, wie viele Hummeln wir auf unserem Schulgelände haben.“ (Fay, 6a)

„Der gesamte Tag hat uns sehr viel Spaß bereitet. Wir danken unserer Biolehrerin, dass sie das möglich gemacht hat.“ (Elisa und Naomi, 6d)

Dies hier sind nur einige der vielen positiven Eindrücke unserer Schülerinnen und Schülern zum Kooperationsprojekt mit der JGU Mainz. Unterstützt wurden die vier sechsten Klassen von ihren Lehrerinnen und Lehrern Anja Emmes, Dr. Birgit Schlemper, Henrik Korsch und Sven Daschmann.

Im Projekt Hummeln helfen Rhein-Main führen Schulklassen auf dem Schulgelände eigene Beobachtungen und Messungen durch, werten Daten aus und erhalten dadurch einen Einblick in die aktuelle Forschung rund um das Thema Insektenschutz. Dabei gestalten die Schülerinnen und Schüler dieses aufbauend auf ihren Ergebnissen hummel- und insektenfreundlich um. Sie werden zu eigenem Handeln ermutigt und zu Hummelhelfern ausgebildet.

Ein Beitrag über das Monitoring an der Theodor-Fliedner-Schule ist auf der Homepage des Hummelprojektes veröffentlicht (www.hummeln-helfen.de).

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie allen betreuenden Lehrerinnen und Lehrern für ihre Unterstützung, insbesondere bei Herrn Daschmann für die Initiierung des Projektes.

Anja Emmes