Gewinnerteam der „Zukunfts-Challenge“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt kommt von der Theodor-Fliedner-Schule

Wie soll eine – nachhaltige – Welt in 20 Jahren aussehen? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt eines deutschlandweiten Kreativ-Wettbewerbs der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Umwelt Bundesamtes (UBA). Die „Zukunfts-Challenge“ rief junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren auf, per Videoclip ihre Träume, Wünsche und Visionen zu einem gesunden Lebensstil der Zukunft zu zeigen. In den Altersklassen 14 bis 16 sowie 16 bis 20 Jahren wurden je zwei Gewinnerteams gesucht.

vl. Fr. Petersen (Schulleiterin), Julius Rehbein, Johanna Simon, Florentina Jahn, Anna Knechtel, Lea Knechtel, Mira Götesson, Sven Daschmann (Betr. Lehrkraft)

Wir, das sind Anna Knechtel, Lea Knechtel und Mira Götesson, alle 16 Jahre alt, besuchen zurzeit die E-Phase der Theodor-Fliedner-Schule. Im Orientierungskurs Chemie macht Herr Daschmann mit uns nicht nur klassischen Unterricht, sondern er gestaltet den Unterricht abwechslungsreich und mit Alltagsbezug. Und so kam er mit dem Vorschlag zu uns, an dem o.g. Wettbewerb teilzunehmen. Dieser wurde in verschiedenen Kategorien ausgetragen. Wir entschieden uns für das Thema „Green City Mobility – Alles rund um Lärm, Abgase und Klimawandel“ entschieden. Die andere Teilnehmer*innengruppe unserer Schule bestand aus Florentina Jahn, Johanna Simon und Julius Rehbein, welche sich für das Thema „Ecodesign“ entschieden. Beide Gruppen nahmen in der Kategorie der 16 bis 20-Jährigen teil, auch wenn es vielleicht einfacher gewesen wäre, die Kategorie 14 bis 16 zu wählen.

Um das Konzept des Werbespots zu entwickeln, hatten wir nur eine Woche Zeit. Gemeinsam entwickelten wir einige Ideen. Zum Beispiel Seifenblasen als Fortbewegungsmittel, damit die Straßen leerer werden. Dann kam Anna der Einfall, die überfüllten Straßen positiv zu nutzen. So entstand das Konzept von D&RwE (Druck und Reibung wird Energie):

Auf den Straßen ist eine spezielle Beschichtung. Diese liegt wie eine Art Folie über der Straße. Fährt man mit seinem CO2-neutralen Auto auf der Straße, entsteht durch den ausgeübten Druck der Autoreifen auf den Asphalt Reibung (Energie). Diese Energie wird von der speziellen Beschichtung aufgenommen und zum Stromnetz weitergeleitet.

Durch die vielen Autos, die täglich auf Deutschlands Straßen fahren, würde sehr viel Energie entstehen. Dadurch würde man nicht-erneuerbare Energien abschaffen können und somit die Umwelt positiv verbessern. Darüber hinaus ist die Folie auch schallabsorbierend und reduziert so den Lärm.

Die Fachjury des DBU Zentrums für Umweltkommunikation prämierte unsere Idee und unseren Videoclip in der Kategorie „Green CityMobility – Alles rund um Lärm, Abgase und Klimawandel“ mit einem Preisgeld in Höhe von 200 Euro. Wir sind somit eines von vier Gewinnerteams der „Zukunfts-Challenge“ 2020.

Abschließend möchten wir jedem raten, wenn ihr die Chance bekommt, bei einem solchen Wettbewerb mitzumachen, macht es einfach! Uns hat es jede Menge Spaß gemacht – es war eine tolle Erfahrung – und gelernt haben wir auch noch was.   

Anna Knechtel, Lea Knechtel und Mira Götesson (E-Phase 20/21)

Die Schulgemeinde der TFS gratuliert dem Gewinnerteam ganz herzlich.

Leonardosieger in der Chemischen Fabrik Kreussler & Co. GmbH in Wiesbaden

Im Rahmen unseres 1.Platzes beim Wiesbadener Wettbewerb „Leonardo“ in der Kategorie „Naturwissenschaften“ wurde unserer Projektgruppe mit Dimitar Georgiev (Qualifikationsphase) und Elisabeth Ohlberger neben einem hohen Preisgeld auch eine Einladung zu einer Führung in der Chemischen Fabrik Kreussler & Co. GmbH in Wiesbaden angeboten. Dieses Angebot haben wir natürlich wahrgenommen und konnten einen sehr guten Einblick in das Arbeitsleben in einem Chemiekonzern bekommen. Die Führung hat der Chef der Firma selbst durchgeführt, sich sehr viel Zeit für uns genommen und all unsere Fragen beantwortet. Wir möchten uns auch nochmal auf diesem Wege ganz herzlich für diesen tollen und interessanten Nachmittag bedanken.

Leonardo

Projektgruppe von A.Emmes

Chemiekurse an derJohannes – Gutenberg Uni in Mainz

In diesem Jahr hatten zwei Chemie-Kurse in unserer Oberstufe die Möglichkeit wahrgenommen, gemeinsam mit Chemiestudentinnen und -studenten in deren Laboren an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz tolle und spannende Experimente durchzuführen und dabei auch Einiges neu zu lernen. Dazu sind wir jeweils an einem Tag zur Universität gefahren. Unsere Themen dort waren (für die Einführungs- und Qualifikationsphase) die Protolyse und organische Chemie. Dabei ging es unter anderem darum, mit verschiedenen Versuchen die fiktive Todesursache eines Studenten herauszufinden und selbst zu prüfen, welche Menge eines Lebensmittels für uns schädlich ist.

 

Bericht über die 130. Versammlung der Gesellschaft für Naturforscher und Ärzte

Die GDNÄ ist eine Gemeinschaft, die dem Wissens- und Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Ärzten verschiedener Fachbereiche dient. Dieses Jahr fand die 130. Versammlung unter dem Vorsitz von Professor Wolfgang Wahlster vom Freitag, den 14. September bis Montag, den 17. September 2018 in der Universität von Saarbrücken statt.
Das Programm stand unter dem Thema „Digitalisierung in den Wissenschaften –von Strukturen und Prozessen“. Zu diesem Thema hielten renommierte Forscher Vorträge aus den Fachbereichen der Informatik, der Physik, der Medizin, der Biologie und der Chemie. Neben den Vorträgen gab es auch verschiedene Angebote wie Laborbesuche und eine Studienberatung, die speziell auf uns Schüler zugeschnitten war.
Alle Vorträge waren sehr spannend und informativ, wobei mein Interesse besonders der Medizin galt. Viele Grundlagen aus meinem Biologie LK begegneten mir hier, wodurch ich die komplexen Inhalte leichter nachvollziehen konnte. Besonders gut gefielen mir auch die Informatik-Vorträge zum Thema Künstliche Intelligenz. Es ist erstaunlich, was Computer heute schon alles alleine machen können.
Mein persönliches Highlight war der Nobelvortrag von Prof. Dr. Klaus von Klitzing, der über die neue Definition des Kilogramms referierte
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die GDNÄ für mich ein informatives und schönes Erlebnis war, das ich anderen Schüler nur empfehlen kann.

Von Julia Schiefele

 

Grundschüler zu Besuch im Schülerlabor der TFS

Im vergangenen Halbjahr sind unterschiedliche Grundschulen mit dem von Leonardo prämierten Projekt “Grundschüler experimentieren mit der E- Phase” an die TFS gekommen und konnten in unserem Schülerlabor kleine und große Geheimnisse der Physik bei Herrn Cimander und Chemie bei Frau Emmes und Frau Häcker kennenlernen. Dafür haben die Oberstufenschüler der Orientierungskurse Biologie/Chemie und Physik selbständig unterschiedliche Experimente erarbeitet und für die Grundschüler optimiert.

Die prämierte Idee zweier Schüler (Dimitar Georgiev und Elisabeth Ohlberger) von Frau Emmes war, dass die Oberstufenschüler die Anleitungen für die Versuche in Sprache und Zeichnung auf unterschiedlichen Kärtchen so genau optimieren, dass die Grundschüler mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung selbständig arbeiten können. Die betreuenden Oberstufenschüler haben sich dann nur noch durch die Erklärung der Grundschüler vergewissern müssen, dass die Durchführung des Versuchs verstanden wurde und sicher abläuft. Die OK-Schüler und auch die Grundschüler waren vor der Durchführung gleichermaßen aufgeregt. Der Spaß, das Staunen und die Ehrfurcht der Grundschüler hat Lehrer und E- Phasenschüler der TFS sehr gerührt. Auch das lobende Feedback der Grundschullehrer konnte bestätigen, dass es ein gewinnbringendes Projekt für alle Beteiligten war und hoffentlich in Zukunft fortgeführt wird.

Häcker

Geschichten aus der Chemie

Chemie-Show am Tag der offenen Tür

In die Vorbereitung der Chemie-Show haben wir viel Zeit investiert. Es war schon anstrengend und stressig, hat uns aber auch sehr viel Spaß gemacht. Am Tag der offenen Tür hatten wir dann zwei Vorführungen. Wir waren alle sehr aufgeregt, als wir sahen, wie viele Leute uns zuschauen wollten. Wegen der Aufregung hat bei der ersten Show nicht alles so gut geklappt, wie bei der zweiten. Aber viel Zeit uns darüber zu ärgern hatten wir nach der ersten Vorführung nicht, da wir sofort die Experimente für den nächsten Teil vorbereiten mussten. Am besten hat uns die Schaumexplosion gefallen, aber auch die Wachsfontäne war beeindruckend. Insgesamt hat uns der Tag sehr gut gefallen.

Viktoria, Ayla, Katharina, Precious und Cosima (alle aus der 7e)

 

wachsfontane

Das passiert, wenn siedendes Wachs mit eiskaltem Wasser in Berührung kommt.

Einen kurzen Film zu der der Chemieshow aus dem vergangenen Jahr finden Sie hier.

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