Im Lateinunterricht der 6. Klassen drehte sich in den vergangenen Wochen alles um den berühmten Circus Maximus, die größte Wagenrennbahn des antiken Roms. Passend zu den Texten im Schulbuch arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Lateinkurse in Gruppen an einer besonderen Projektaufgabe: Sie entwickelten eigene Spiele rund um das Thema Circus Maximus.
Mit viel Kreativität entstanden dabei unterschiedliche Spielideen – von Quizspielen bis hin zu kleinen Brettspielen. Inhaltlich griffen die Gruppen zentrale Aspekte des Lateinunterrichts auf: Vokabeln wurden spielerisch wiederholt, Grammatikaufgaben eingebaut und auch Wissen über das Leben im antiken Rom und die Wagenrennen im Circus Maximus verarbeitet.
Besonders beeindruckend war, wie engagiert die Schülerinnen und Schüler arbeiteten. Sie planten ihre Spiele und gestalteten liebevoll die Materialien. Am Ende konnten alle Spiele gemeinsam ausprobiert werden.
Vergangene Woche Donnerstag verwandelte sich unsere Schule erneut in einen Ort voller Kultur und Kreativität! Der Bunte Salon 2026 zum Thema „Mit Ecken und Kanten“ lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Schule und zeigte einmal mehr, wie lebendig das kulturelle Schulleben bei uns ist. Alle Beiträge sind im Unterricht und in AGs entstanden und konnten im B-Gebäude den ganzen Abend über entdeckt werden.
Musikalisch begrüßt wurde man durch den Chor der 5. Klassen, bevor Schulleiter Herr Dr. Begert und der ehemalige Schulsprecher Niklas Löhr unser Publikum willkommen hießen und den Bunten Salon offiziell eröffneten.
In der Aula folgte anschließend ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Für viel Begeisterung sorgte unter anderem der Trommelauftritt der 5b unter der Leitung von Frau Wenz, bevor Akrobatik und Theater die Aula einnahmen.
Für tosenden Applaus sorgte auch der Gastauftritt der IGS Jawlensky, deren Schulband im Rahmen des Bunten Salon bei uns auftrat! Besonders dieses schulübergreifende kulturelle Wirken war uns eine große Freude!
Nachdenkliche, aber ebenso eindrucksvolle Momente entstanden dank der Texte aus dem Poetry-Slam-Workshop zum Thema Demokratie, die von den Schülerinnen und Schülern der E.-Phase vorgetragen wurden. Sie gaben ihren Gedanken und Perspektiven eine Stimme und zeigten, wie kreative Demokratiebildung im Schulalltag stattfindet kann.
Neben den Bühnenbeiträgen bot der Bunte Salon zahlreiche Mitmachangebote und Ausstellungen im Schulgebäude. Im Foyer und auf den Fluren konnten Besucherinnen und Besucher Kunstwerke aus dem Unterricht betrachten – von Arbeiten der 5. bis hin zur Oberstufe. Ergänzt wurde die Ausstellung durch verschiedene kreative Stationen und kleinere Performances.
Die Veranstaltung bot eine tolle Gelegenheit, gemeinsam Kunst und Kultur zu erleben. Wann sieht man schon einmal Lehrkräfte, Schülerschaft und Besucherinnen und Besucher gemeinsam in Schulfluren Line Dance tanzen?
Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Helferinnen und Helfern, die mit viel Engagement zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Ebenso danken wir den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und die schöne Atmosphäre. Der Bunte Salon lebt davon, dass viele Menschen gemeinsam Kultur erleben und gestalten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Am Freitag, den 20.02.2026 brachen die musikalischen Ensembles unserer Schule zu einem intensiven und zugleich schönen Probenwochenende im Kloster Jakobsberg bei Ockenheim auf. Hoch über den Weinbergen gelegen, bot das Kloster eine beeindruckende Aussicht, die bei besserem Wetter sicher noch spektakulärer gewesen wäre. Dennoch sorgte allein die besondere Atmosphäre des Ortes für eine motivierende Stimmung.
Nach der Ankunft und dem Beziehen der Zimmer starteten wir direkt mit den ersten Proben – die Gitarren-AG unter der Leitung von Herrn Bauer, die Tanz-AG von Herrn Allgayer, der Schulchor unter der Leitung von Herrn S. Schäfer mit Unterstützung von Frau Wenz als Chorbegleitung sowie die Schulband, geleitet von Herrn M. Schäfer. In intensiven Probenphasen wurde an schwierigen Passagen gefeilt, neue Stücke einstudiert und bereits Bekanntes weiter verbessert. Dabei stand neben der konzentrierten Arbeit vor allem die Freude an der Musik im Mittelpunkt.
Trotz straffem Zeitplan kam auch das Gemeinschaftsgefühl nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Lagerfeuer am Abend. In gemütlicher Runde wurde gesungen, gelacht und der Tag entspannt ausgeklungen. Diese Momente stärkten nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Gruppen, sondern machten das Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Auch wenn die Tage lang und die Nächte eher kurz waren, hat sich die intensive Probenarbeit gelohnt. Müde, aber stolz auf das Erreichte, traten wir am Sonntag, den 22.02.2026 die Heimreise an. Mit vielen musikalischen Fortschritten im Gepäck und großer Vorfreude auf die kommenden Auftritte blicken wir auf ein rundum gelungenes Probenwochenende zurück.
Am Donnerstag, den 05.03.2026, öffnen wir von 17:30 bis ca. 20:30 Uhr die Türen zum Bunten Salon. Unter dem diesjährigen Motto „Mit Ecken und Kanten“ präsentieren unsere Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Arbeiten, die in Unterricht und AGs entstanden sind. Das vielfältige Angebot wird im B‑Gebäude unserer Schule zu entdecken sein.
Der Abend lädt mit seinem offenen Festivalcharakter wieder dazu ein, das eigene Programm zusammenzustellen: Bühnenbeiträge, musikalische Räume, Ausstellungen, Mitmach‑Aktionen und kulinarische Angebote sollen eine lebendige Atmosphäre schaffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Kunst in all ihren Facetten erleben zu können.
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend, der von der Schulgemeinschaft für die Schulgemeinschaft gestaltet wird.
Im vergangenen Schuljahr war bei uns an der Schule ein besonderes Projekt Teil des Unterrichts, über das nun auch im Sensor Wiesbaden berichtet wurde. Gemeinsam mit dem Stadtmuseum am Markt in Wiesbaden entstand ein Audioguide für sehbehinderte Menschen, der den Museumsbesuch barriereärmer und inklusiver macht.
Ausgangspunkt des Projekts war eine Anfrage des Kulturamts Wiesbaden, mit dessen Förderung das Projekt in Kooperation mit der Leibnizschule umgesetzt werden konnte.
Auf Seiten der TFS beteiligte sich eine E-Phase an dem Vorhaben. Unter der Begleitung der Lehrkräfte entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein fächerverbindendes Projekt, in dem Deutsch, Geschichte und Darstellendes Spiel zusammenkamen. Sie setzten sich intensiv mit einzelnen Museumsobjekten auseinander und nahmen schließlich Audiobeiträge auf, die sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern helfen, die Ausstellung auf neue Weise zu erleben.
Das Ergebnis zeigt sehr deutlich, wie kulturelle Bildung, Mitgestaltung und Wertevermittlung ineinandergreifen können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten kreativ und verantwortungsvoll und erlebten, dass ihr Tun eine echte Wirkung über die Schule hinaus hat.
Wir blicken dankbar auf das Projekt zurück und freuen uns, Teil einer Zusammenarbeit gewesen zu sein, die kulturelle Bildung erlebbar macht.
Vom 16. bis zum 30. Januar war es wieder so weit: Unser Projekt Hand.Werk.Kultur. – Wir gestalten Schule ging in die dritte Runde. Dieses Jahr bauten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur Brücken zwischen den Projektschwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung, beruflicher Orientierung und kultureller Bildung. Sie nutzten ihre Talente auch, um eine Brücke zu anderen Bildungseinrichtungen in Wiesbaden zu schlagen.
Auf vielfältige Art und Weise waren unsere Schülerinnen und Schüler herausgefordert, selbst tätig zu werden, Neues auszuprobieren, an die eigenen Grenzen zu gehen und sich selbst als wirksam zu erleben. In der aktuellen Runde bauten Sie kleine Fussballtore und das Outdoorspiel Cornhole an der Handwerkskammer Wiesbaden. Außerdem nahmen sie an einem professionelles Bewerbungstraining teil, machten erste Schritte in der Berufsorientierung, nahmen einen Einblick in die Berufe am Staatsheater, bauten Gaderobenstangen und gestalteten die Outdoorspiele in der Holzwerkstatt der TFS, lernten sich selbst ais Schauspieler*innen kennen, verwirklichten sich als Graffitikünstler und dokumentierten ihre Projekwochen als Fotograf*innen.
Das Ganze kam an: „Die zwei Wochen waren das Highlight meiner Schullaufbahn“ „Richtig, richtig cool, komplett anders als Schule und trotzdem habe ich mega viel gelernt und ich habe entdeckt, dass ich Spaß an Schauspiel habe.“ „Super, dass unsere Schule sowas anbietet.“ „Sehr, sehr cool, hat sich angefühlt wie Ferien, obwohl man was gelernt hat, so sollte Unterricht immer sein, interaktiv und so.“ „Einzigartig! So viele Einblicke in so viel verschiedene Bereiche, das Nähen in der Handwerkskammer beim Theater der Blick hinter die Bühne, einfach mega.“ „Richtig cool, vorher hatte ich null Idee, wo ich beruflich mal hin will, jetzt schon.“
Ein ganz besonderer Moment war die Übergabe von selbstgefertigten Spielen an die beiden städtischen KiTas aus Bierstadt und die Brückenschule Wiesbaden, die mit einigen Kindern zur Abschlusspräsentation angereist waren. Die Freude war riesig und die Spielfreude auch.
Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ohne Unterstützung von außen nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt daher der Handwerkskammer Wiesbaden, der Johannes-Alexander-Schroth-Stiftung sowie der Stiftung ProRegion und der NASPA Stiftung deren Förderung und Engagement dieses Projekt ermöglicht haben.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.