Treffen mit Herrn Oberbürgermeister Sven Gerich

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Zur Krönung des einwöchigen Besuchs unserer irischen Austauschschüler in Wiesbaden war sogar Oberbürgermeister Sven Gerich bereit, sich mit der gesamten Gruppe fotografieren zu lassen. Eine tolle und erlebnisreiche Woche fand so ihren würdigen Abschluss. Viele der irischen und deutschen Schüler werden privat weiterhin in Kontakt bleiben, ein Wiedersehen in den Sommerferien ist in einigen Familien bereits geplant.

(Frau Schmidt)

Impressionen unseres Besuchs in Athy, Ireland

Irlandaustausch Premiere vom 6. – 12. März 2015

Zum ersten Mal flog eine Gruppe von 25 Schülerinnen und Schülern aus unserer E-Phase zum Austausch nach Athy im County Kildare. Ein paar Monate zuvor hatten die deutschen und irischen Partner bereits begonnen, sich über E-Mail auszutauschen und sich ein wenig näher kennen zu lernen. So war man sich bei der ersten Begegnung nicht völlig fremd, im Gegenteil, einige Paare machten den Eindruck sich schon ewig zu kennen. Wir waren alle sehr beeindruckt von der unglaublichen Gastfreundlichkeit der Iren, wodurch wir alle den einwöchigen Aufenthalt in Athy außerordentlich genossen. Stellvertretend für die Gruppe hat Karla Pfuhl aus der E01 einen Bericht über den Irlandbesuch verfasst, der sicherlich den meisten Teilnehmern aus dem Herzen spricht. Die Fotos sollen einen Eindruck von der Schönheit des Landes vermitteln und vom Spaß, den 50 Schülerinnen und Schüler in einer Woche miteinander hatten: Enjoy!

„Als wir am 06.03.2015 unsere Reise nach Athy in Irland antraten, war ich sehr aufgeregt.

Ich fragte mich, wie meine Gastfamilie wohl sein würde. Würden sie nett sein? Und welche Sitten und Gebräuche würden sie wohl haben?

Letztendlich stellten sich meine Sorgen als überflüssig heraus. Die Gastfamilie erwies sich als absolut perfekt und ich war nicht die Einzige, die das über ihre Familie dachte. Seit ich in Irland war, bin ich ein absoluter Fan von Tee mit Milch. Außerdem habe ich herausgefunden, dass die Iren sehr viel essen und spät ins Bett gehen. Ich denke, dass die meisten, die einmal bei einer irischen Familie zu Besuch waren, dies bestätigen können.

Was das Programm angeht, so muss man sagen, dass wir für nur eine Woche Aufenthalt in Irland unglaublich viel von der Gegend und der Bevölkerung gesehen und gelernt haben.

Am Tag nach unserer Ankunft besichtigten wir zunächst das nahegelegene Dublin. Wir unternahmen zuerst eine Skyline Tour auf dem riesigen Dubliner Croke Park Stadion, von wo aus man eine wirklich unglaubliche Sicht hat, und hatten schließlich noch einige freie Zeit, in welcher wir das, was wir von oben gesehen hatten, selbst entdecken konnten.

Damit man auch etwas Zeit mit der Familie verbringen konnte, war der nächste Tag ein Familientag. Meine Familie und ich besuchten zuerst ein großes Einkaufszentrum und schauten uns dann ein „Gaelic Football“-Spiel an, an dem auch einige Austauschschüler teilnahmen. 

Der vierte Tag war besonders interessant. Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern durften wir einen irischen Schultag miterleben. Außerdem bekamen alle deutschen Schüler eine Extrastunde Gälisch (Irisch). Es war wirklich ein einzigartiges Erlebnis, vor allem, weil in Irland Fächer wie Business und Landwirtschaft angeboten werden. Was mir auch besonders gut gefallen hat, war die „Irish Dancing“-Stunde am Nachmittag, an der alle Schüler des Austausches teilgenommen haben.

Am fünften Tag haben wir die unglaubliche Schönheit der irischen Natur kennengelernt. Wir unternahmen eine Wanderung in Glendalough in den Wicklow Mountains, wo uns wirklich unglaubliche Blicke geboten wurden.

Den letzten vollen Tag in Irland genossen wir in Kilkenny. Dort besichtigten wir Kilkenny Castle und hatten am Ende noch ein wenig Zeit, die Stadt selbst zu erkunden.

Am Abend vor dem Rückflug trafen sich alle Austauschschüler noch einmal, um sich voneinander zu verabschieden. Es war wirklich schön.

Es war kaum zu glauben, dass die Zeit so schnell vergangen war, denn wie aus dem Nichts kam der letzte Tag. Alle versammelten sich noch einmal in der Schule, wo wir verabschiedet wurden. Als dann die Zeit gekommen war um aufzubrechen, wäre man am liebsten einfach da geblieben. Ich vermisse die Schüler und Familien sehr, die ich dort kennen gelernt habe und wenn ich könnte, würde ich sofort wieder zurückgehen. Ich glaube, das täten alle gern, die an dem Austausch teilgenommen haben.“