Alle Beiträge von cladebeck

MACH WAS!

Es ist so weit: Diese Woche startet unser Projekt „Aufwertung der Obstwiese der TFS“:

Wir wollen unsere Obstwiese für alle Schülerinnen und Schüler erfahrbarer und genießbarer machen und sie mehr ins Bewusstsein der Schulgemeinde holen.

Neben einem Hochbeet mit Sitzgelegenheit im Gemüsegarten wollen wir auch zwei Brut- und Futterhäuser für Vögel sowie ein Insektenhotel auf der Obstwiese errichten. Außerdem wollen wir alle Obstbäume mit Schildchen versehen, die Auskunft über deren Sortennamen, ihren Geschmack, ihre Besonderheiten und ihre Verwendungsmöglichkeiten geben.

„Schülerinnen und Schüler entdecken zeitgenössische Kunst 2024“

Ein Kunstprojekt der TFS im Nassauischen Kunstverein, gefördert durch die SCHUFA Holding AG

Im Rahmen des seit 2010 vom Nassauischen Kunstverein und der SCHUFA Holding AG initiierten Kunstprojektes „Schüler:innen entdecken zeitgenössische Kuns“ erhielten Schülerinnen und Schüler der TFS die Möglichkeit zu einer intensiven und gestalterischen Auseinandersetzung mit einer aktuellen Ausstellung des Kunstvereins.

Während unserer Projekttage begegeneten Schülerinnen und Schüler der Theodor-Fliedner-Schule gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Ladebeck der Multi-Media-Künstlerin Iris Hoppe, setzten sich innerhalb der Ausstellung „Counter Balance“ mit ihrer Arbeit auseinander und nutzten die Anregungen für einen eigenen kreativen Schaffensprozess.

Eines von Iris Hoppe bedeutendsten Themen ist die Frage: „Ist die Gesellschaft aus dem Gleichgewicht geraten?“  Sie greift dabei auf persönliche Erfahrungen zurück und reflektiert gesellschaftliche Veränderungen.

Ausgehend von einer Einführung durch die Künstlerin, in der sie ihre Gedanken, ihre Werke und ihr konzeptionelles Arbeiten erläuterte, haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Begriff der Balance beschäftigt, diesen in Bezug auf ihr eigenes Leben untersucht und auf vielfältige und kreative Weise visualisiert. Die bereitgestellten Spiel- und Sportgeräte regten einige Schülerinnen und Schüler sofort zum performativen Arbeiten an, während der Schaffensprozess der anderen durch Zeichnungen und Collagen geprägt war. Die ersten Performance-Ideen wurden anschließend im Freien, während des Arbeitens im Park, weiterentwickelt und in Form von Fotos dokumentarisch festgehalten. In den Werken zeigt sich eine differenzierte Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit dem Begriff der „Balance“ in Bezug die eigene Lebenswelt. Neben der performativen und visuellen Auseinandersetzung spiegelten sich die Gedanken und Wünsche der Jugendlichen auch in Gesprächen mit der Künstlerin wider.

Der Kontakt mit der Künstlerin und den originalen Kunstwerken faszinierte die Jugendlichen und förderte dabei ein tieferes Verständnis für Kunst und Kultur.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler wurden zum Abschluss des Projektes am 12.09.2024  im Nassauischen Kunstverein präsentiert und mit einer Übergabe von Zertifikaten durch Herrn Dr. Ole Schröder – Vorstandsmitglied der SCHUFA – gewürdigt.

Exkursion ins Gedächtnis unserer Stadt

„Ganz ehrlich, Herr Sandmann, ich hätte nicht gedacht, dass es so spannend wird.“ – Solche Kommentare freuen jede Lehrerseele!

„Wandertag ins Wiesbadener Stadtarchiv“ – das klang für viele SchülerInnen der 10d im Vorfeld nicht gerade nach einem besonders interessanten Tag. Die Vorstellungen von Papierbergen, die in Schränken vermodern oder langweiligen Listen, die von alten Menschen sortiert werden, hat nicht gerade etwas Euphorisierendes.  Umso erstaunter waren unsere Jugendlichen, als selbst ‚Geburtenregister‘ von 1905 mithilfe von Frau Dr. Lukat zum Erzählen gebracht wurden. Mindestens genauso eindrucksvoll wirkte die älteste Quelle des Stadtarchivs: Die originale Urkunde zur Verleihung der Stadtrechte an Sonnenberg von 1351. Niemand von uns hatte dieses so gut erhaltene Dokument auf ein solches Alter geschätzt. Mit ihrer motivierenden Art hat Frau Dr. Lukat uns glücklicherweise gezeigt, wie lebensnah und bedeutend das Gedächtnis Wiesbadens sein kann.

Schließlich konnten die SchülerInnen selbst ausprobieren, wie aus originalen Quellen die Geschichte unserer Stadt geschrieben werden kann. Passend zum Unterrichtsthema wurden Bekanntmachungen, Fotos, Listen, Berichte und Plakate von 1945-1947 analysiert und festgestellt, wie wechsel- und leidvoll die Vergangenheit sein konnte. Diese wurde zugleich zum Anlass genommen, um über unsere heutige Zeit und aktuelle Entwicklungen zu debattieren.

Beschäftigung mit unserer eigenen Geschichte, ganz wie sie sein soll. So konnte auch ich am Ende den SchülerInnen zustimmen: „Ich hätte nicht gedacht, dass es so spannend wird.“

Matthias Sandmann
Klassenlehrer 10d

Weihnachtsaktion!

Weihnachtsaktion!

Unsere Kinder der Intensivklasse (10-15J.) möchten Spenden sammeln für Kinder, die ihre Heimat wegen Krieg verlassen mussten: Ukraine, Israel, Gaza.

Ihr Motto:

Freundschaft lässt uns leben

Die Kinder können nichts für den Krieg der Erwachsenen. Unicef hilft Kindern weltweit, eine glücklichere Kindheit zu gestalten. Daher sammeln wir für Unicef.

Stichwort:

Ukraine/Israel/Gaza.

Bank für Sozialwirtschaft Köln

IBAN: DE57 3702 0500 0000 3000 00                         

Frierend mit Pfeil und Bogen gegen die Germanen

Besuch der 6. Lateinklassen im Limeskastell in Pohl

Am 5. Juli machten wir uns gemeinsam mit zwei weiteren Lateinkursen auf den Weg zum Limeskastell in Pohl. Trotz des kalten Wetters hatten wir viel Spaß und einen informativen Tag.

Zu Beginn versammelten wir uns in einem großen Raum, in welchem wir einer ungefähr einstündigen PowerPoint-Präsentation über das römische Leben in Germanien folgten. Diese war sehr lehrreich und man konnte einen genauen Überblick über die damalige Zeit gewinnen.  Außerdem wurde einer von uns wie ein römischer Soldat eingekleidet.

Anschließend ist jeder Lateinkurs einer spannenden Aktivität gefolgt:

Wir begannen mit einer Tour, die uns über einen römischen Wachturm am Limes informierte. 

Anschließend durften wir mit Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe zielen. Viele schafften es, die gelbe Mitte der Scheibe zu treffen! 

Nach dem Bogenschießen konnten wir uns in einem nachgebauten contubernium (Hausgemeinschafts-Stube) einen genauen Eindruck vom Alltag der römischen Soldaten machen. Wir konnten viele antike Römergegenstände in einem Museum betrachten und auch praktisch ausprobieren. 

Insgesamt war der Tag in Pohl ein sehr lehrreicher und informativer Tag und es hat uns sehr gut gefallen.

Von Chiara Breider (6d) & Rebekka Weinkauf (6d)

Trierfahrt der 10. Lateinklassen: „humanitas“ in der Praxis

Dass Latein ganz viel mit kultureller Bildung zu tun habt, durften die Lateinschüler/-innen der 10. Klassen auf der zweitägigen Fahrt nach Trier erfahren:

Durch unterhaltsame szenische Dialoge präsentierten sie ihren Mitschülern/-innen in der Rolle antiker Besucher die zahlreichen Hinterlassenschaften der Römer im heutigen Trier: die Kaiserthermen, das Amphitheater, das Stadttor Porta Nigra und die Konstantinbasilika als ehemaligen Kaiserpalast.

In der interaktiven Erlebnisführung „Das Geheimnis der Porta Nigra“ schlüpften sie in das Leben der dortigen Wachsoldaten: So mussten z. B. schwere Steine und kochendes Öl zur Verteidigung gegen die „barbari“ weitergereicht werden – eine Übungsstunde im Darstellenden Spiel.

Lernen mit allen Sinnen durch experimentelle Archäologie stand im Amphitheater auf dem Programm: Beim „Mythos Gladiator“ erfuhren die Jugendlichen am eigenen Leib, wie hart das Leben in der Arena war. Ein Mitglied der Gladiatorenschule Trier führte sie ein in Ausrüstung, Kampftechniken und Lebensumstände der antiken Kämpfer. Wie fühlt sich ein Stoß mit einem Schild gegen die Schulter an? Wie werfe ich als Netzkämpfer mein Netz geschickt auf den gegnerischen Gladiator?

Gleichzeitig konfrontierte die Lebenswelt von vor über 2000 Jahren uns aber auch mit hochaktuellen Fragen: Ist unsere jetzige Welt tatsächlich der römischen Antike überlegen? Herrscht nicht auch heute noch der römische Kriegsgott Mars? Hätten wir uns vielleicht ebenfalls den jubelnden Massen im Amphitheater angeschlossen, die sich am Tod anderer berauscht haben?

Mit einer Ostereiersuche in den unterirdischen Katakomben der Thermen gingen zwei wunderschöne Tage zu Ende: Die Stimmung innerhalb der Gruppe war toll! Wir haben viel gemeinsam erlebt und erfahren!

Stephanie Matthees-Hadeler & Ellen Lahme