Exkursion der E-Phase nach Bonn in den Regierungsbunker

 

Vor den Osterferien gingen die Schülerinnen und Schüler der E-Phase dem kalten Krieg auf die Spur. Morgens machten sie sich gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern mit zwei Reisebussen auf den Weg nach Bonn in den ehemaligen Regierungsbunker im Ahrtal, der seit 2008 seine atombombensicheren Tore als Museum öffnet.

Dokumentationsstätte Regierungsbunker

Der Regierungsbunker war das geheimste Bauwerk in der Geschichte der BRD. Seine Planung, in die Bundeskanzler Konrad Adenauer von Anfang an mit einbezogen war, reicht bis ins Jahr 1950 zurück. 1971 wurde er mit einer Größe von 17,3 km fertiggestellt und umfasste 936 Schlaf- sowie 897 Büroräume. Wäre es zu einer atomaren Katastrophe gekommen, so hätten dort bis zu 3000 Menschen für 30 Tage unterkommen können, darunter wichtige Persönlichkeiten wie u.a. der Bundespräsident. Der Bunker war neben Telefonzellen, Kino, Bundespräsidialamt und Krankenstation ebenfalls mit einem Fernsehstudio ausgestattet, sodass sich der Kanzler im Falle einer Katastrophe an die Öffentlichkeit hätte wenden können.

Nach dem Rückbau (2001 – 2006) sind 203 Meter der ehemaligen Anlage als Dokumentationsstätte erhalten, in die die Schüler durch eine Führung einen umfangreichen Einblick bekommen haben.

„Interessant und erschreckend zugleich“

„Es ist total interessant zu sehen, wie genau überlegt der ganze Bunker strukturiert wurde. Die Arbeit, die in die Planung und Umsetzung gesteckt worden ist, hat sich zwar glücklicherweise nicht ausgezahlt, dafür ist aber ein riesiges Warndenkmal entstanden. Es ist erschreckend, sich vorstellen zu müssen, dass wir so kurz vor einer atomaren Katastrophe standen.“, berichten Laura B. (E01) und Joelle S. (E03) nach der Führung.

Danach gab es Mittagessen in der Bundeswehr-Kaserne in Bonn mit einem anschließenden Vortrag im Verteidigungsministerium, durch den die Schüler über die Aufgaben der Bundeswehr, u.a. im kalten Krieg, aufgeklärt wurden. Gegen 16 Uhr ging es dann wieder zurück nach Wiesbaden.

Laura Büll (E01) und Joelle Sander (E03)

TFS-Lateinschüler leisten Wachdienst in der Porta Nigra

Einige speziell ausgewählte Barbaren aus Aquis Mattiacorum wurden am 24. Februar 2016 an der Porta Nigra in Augusta Treverorum zu römischen Wachposten ausgebildet. Mit erstaunlicher Auffassungsgabe erlernten sie von einem echten Centurio Kommandos wie Sequere! und Sta! und schmetterten den angreifenden Germanen mit lautem Geschrei tonnenschwere Steinquader entgegen.

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Wie bereits in den Vorjahren machten sich 40 Lateinschüler/innen der 8. Klassen zu ihrer traditionellen zweitägigen Fahrt in das „zweite Rom“ nach Trier auf zusammen mit Ihren Lehrern Stephanie Matthees-Hadeler und Philipp Sarumbo.

Diesmal ließen uns aber eisige Temperaturen nachfühlen, wie es für die sonnenverwöhnten Römer gewesen sein muss, ihren Dienst im äußersten Norden des römischen Reiches leisten zu müssen. Die sehr kalten Temperaturen waren aber auch der einzige Wehrmutstropfen der Fahrt.

Der Motivation der Gruppe tat dies jedoch keinen Abbruch: Sie hatte zuvor mit viel Engagement die wichtigsten Stationen des römischen Trier in Gruppenarbeit erarbeitet. Das Faktenwissen wurde sich gegenseitig in Form von Dialogen vor den antiken Sehenswürdigkeiten präsentiert. Anhand von Kreuzworträtseln überprüften die Schüler/innen die kurz zuvor erworbenen Kenntnisse.

Mit dem Besuch der Kaiserthermen, der Palastaula, dem Amphitheater und der Porta Nigra bekamen wir ein anschauliches Bild von einer typisch römischen Stadt.

Doch nun wollen wir die Schüler/innen selbst zu Wort kommen lassen:

„Ich fand die genaue Besichtigung aller römischen Sehenswürdigkeiten am besten, da man sich so vorstellen konnte, wie die Stadt in der Antike aussah.“

„Das Gänge-Labyrinth unter den Thermen war mein persönliches Highlight, weil man es selbst erkunden konnte und es so ein besonderes Erlebnis war.“

„Die Besichtigung des Amphitheaters war toll, da man von oben einen super Ausblick auf die Anlage hatte.“

„Die Dialoge und die Kreuzworträtsel der Mitschüler waren gut und brachten neue und interessante Sachinformationen.“

„Die Vorführung in der Porta Nigra war sehr ansprechend, da es nicht langweilig war und es altersgemäß gehalten wurde. Man wurde selbst in die Erkundung mit einbezogen und konnte aktiv mitmachen. Das Schauspiel war sehr informationsreich und lustig gemacht.“

„Mir hat sehr gut der gemeinsame Kinoabend in unserer Unterkunft gefallen, wo wir zusammen den Film „Der Adler der neunten Legion“ gesehen haben. Es war ein entspannter Abschluss des Tages zusammen mit den Mitschülern.“

Wir möchten uns am Ende bei unseren Lateinschülern bedanken, die mit großem Interesse und vorbildlichem Verhalten die Fahrt mitgetragen haben. Sie haben sie damit zu einem besonderen Erlebnis auch für uns Lehrer gemacht, die wir ebenfalls sehr viel Spaß hatten!

Das „L-Team“:  Stephanie Matthees-Hadeler, Philipp Sarumbo

TFS ante Portam Nigram

DSC_0013Am 16. April 2015 um 8:00 Uhr war es wieder so weit: Die traditionelle Lateinfahrt der 8. und 9. Klassen nach Trier, dem „zweiten Rom“, ging los.

Die wichtigsten Stationen des römischen Trier waren zuvor von den Schülerinnen in Gruppenarbeit erarbeitet worden. Das Faktenwissen wurde dann in Form von Dialogen gegenseitig den Mitschülern vor den antiken Sehenswürdigkeiten präsentiert. Anhand von Kreuzworträtseln überprüften die Schüler/innen die kurz zuvor erworbenen Kenntnisse.

Palastaula der römischen Kaiser

Das imposante Gebäude beeindruckte uns von außen und innen. Wir konnten nachempfinden, wie klein sich ein Bittsteller gefühlt haben musste, wenn er den 40 Meter langen Weg zum Thron des Kaisers Konstantin des Großen durchschritt.

Kaiserthermen

Die Kaiserthermen brachten uns bei strahlendem Sonnenschein Abkühlung ganz ohne Wasser: In den unterirdischen Gängen, in denen früher die Sklaven die Fußbodenheizung der Thermen befeuerten, war es angenehm kühl. Hinter manch einer Ecke versteckte sich eine Überraschung – nicht nur Fledermäuse….

„Im Reich der Schatten“ 

Eine multimediale Führung im Landesmuseum zeigte uns, wie bunt die Grabmäler der Antike wirklich waren. Wir begleiteten den Römer Asper bei der Suche nach seiner verstorbenen Frau Secundia in das Reich der Schatten. Dabei lernten wir viel über Alltag und Mythologie der Römer.

DSC_0056Das antike Stadttor: Porta Nigra

Die von Schauspielern gestaltete Erlebnisführung im „Schwarzen Tor“ war sicherlich ein Höhepunkt unserer Exkursion. Ein „echter“ Centurio formte uns Barbaren zu römischen Wachposten der Porta Nigra: Schnell erlernten wir die Kommandos Sequere! Sta! und schmetterten den angreifenden Germanen tonnenschwere Steinquader entgegen.

Amphitheater

In der Arena des Amphitheaters wurde zum Abschluss kein Gladiator zum Sieger gekürt, sondern die Gewinner unseres Rätselwettbewerbs.

Zusätzliche Spannung brachte am Abend der „Adler der 9. Legion“: Der Kinofilm sorgte in unserer Unterkunft für Nervenkitzel. Nach den vielen positiven Rückmeldungen der Schüler/innen wird es die Trierfahrt auch im nächsten Jahr wieder geben.

Ein ganz herzlicher Dank gilt unseren Schülern/innen, die mit viel Motivation und Engagement die Fahrt vorbereitet und gestaltet haben:

Docendo discimus. – „Durch Lehren lernen wir.“

Das „L-Team“: Ellen Lahme, Stephanie Matthees-Hadeler, Philipp Sarumbo

Infoabend zur Wintersportwoche der Klassen 7

Am MONTAG, 23. Februar 2015 findet um 19.00 Uhr der Infoabend zur Schulskikursfahrt nach Neukirchen am Großvenediger in diesem Schuljahr statt.

Treffpunkt ist das Info der TFS.Über den Wolken

Es gibt an diesem Abend viele Informationen rund um die Fahrt, den Aufenthaltsort, was mitzunehmen ist und was durchaus zu Hause bleiben darf!

Viele Grüße

Sven Moraw

Fahrtenleiter Ski – TFS

Englandfahrt der Klassen 8b und d nach Whitstable/Herne Bay im Juli 2014

Tschüss Wiesbaden, hello England!

Sa 29.06. bis Sa 05.07.2014

On early Sunday morning 44 students and three teachers met on the parking place of the Theodor-Fliedner-School for their journey from Wiesbaden to England. After they had put their luggage into the bus, they had said goodbye to their parents and everyone had found the right seat in the bus the exciting journey to the unknown country began.

We proudly present: Our pupils from Theodor-Fliedner-School/Wiesbaden in England

Before the group arrived at Calais in France to take the ferry to Dover late in the afternoon they had passed Belgium and the Netherlands. The passport control at the British border was very thrilling for the students, because no the! most of them were not used to this procedure. The North Sea was very polite to us; therefore the trip through the channel was nice. At half past six in the afternoon we reached our destination: Whitstable.  The host families already waited there for us and so the children were distributed among the families quickly.

In the next few days the group visited many lovely and famous places like Hastings, Rye, Canterbury, Broadstairs and London. They did a nice trip on the river Thames, an exciting workshop at the Globe Theatre and some different guided tours. The students had a wonderful, sunny and hot afternoon at the beach. The most awesome event was eating the oysters at the harbour of Whitstable.

The time flew and the group had to start for home. After a long journey in the bus the students and teachers arrived at Wiesbaden on Saturday morning, tired but happy.