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Besuch des Bläserquintetts des Wiesbadener Staatstheaters

PeterWolfStaatstheater
Klicken Sie auf das Bild, um zum Artikel im Wiesbadener Kurier zu gelangen.

Am letzten Tag des Aprils erwartete das Bläserquintett des Hessischen Staatsorchesters in der Aula unsere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen.

Nach der Begrüßung der Musiker durch die Musikfachschaftssprecherin, Frau Nathalie Baron, eröffnete unsere Schulleiterin, Frau Karin Petersen, mit einer herzlichen Ansprache die Veranstaltung, welche einen Anfangspunkt in der Kooperation zwischen der Theodor-Fliedner-Schule und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden markieren soll.

Zunächst moderierte der Wiesbadener Bassist Wolfgang Vater die Vorstellung der Instrumente, anschließend nahm die musikalische Geschichte ihren Lauf: „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofiew stand auf dem Programm. Gebannt lauschten die Schülerinnen und Schüler der Musik und der Erzählung. In einer abschließenden Fragerunde konnte das Publikum den Musikern Fragen stellen. Lesen Sie hier den Bericht vom 1.5.2015 im Wiesbadener Kurier.

Wir danken den sympathischen Musikern des Hessischen Staatsorchesters sehr herzlich für Ihr Engagement und freuen uns auf eine weitere musikalische Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen unseres Musikunterrichts.

(J.Seibert)

Le DELF scolaire 2015

Avant les oraux

Am 25.04.2015 und am 04.05.2015 legten zehn mutige Schüler und Schülerinnen der TFS die DELF-Prüfung ab. Zum ersten Mal seit neun Jahren war auch eine Kandidatin für die Niveaustufe B1 dabei.

Zuerst fand an einem Samstagmorgen mit Hörverständnis, Leseverstehen und Schreibproduktion die schriftliche Prüfung statt. Anfang Mai erlebten dann unsere DELF-Kandidaten ihre erste mündliche Prüfung in französischer Sprache. Die Aufregung war groß, nun warten alle Kandidaten gespannt auf die Ergebnisse und freuen sich schon auf ihr erstes Diplom!

Für künftige DELF-Kandidaten schrieben die Schüler ihre Eindrücke auf:

Niveaustufe A1  

Daniel Dietrich: „Ich fand den mündlichen Teil der DELF-Prüfung gut. Es war nicht schwer, aber trotzdem eine Herausforderung. Der mündliche Teil bestand aus drei Teilen: Die erste Aufgabe bestand darin, zu ausgewählten Begriffen wie „Arbeit“ oder „Freunde“ Fragen zu stellen. Im zweiten Teil musste ich dann die Alltagssituation des Einkaufens nachspielen und dabei achten, bestimmte Höflichkeitsformen zu verwenden.“

Thomas Pfuhl: „Am 25.04.2015 nahm ich am schriftlichen Teil der DELF-Prüfung statt. Es gab sechs Teilnehmer. Ich hoffe, jeder besteht. Mit der DELF-Pfrüfung hat man im Berufsleben bessere Chancen!“

Niveaustufe A2

Beyza Nur Bucak: „Dieses Jahr nahm ich an der DELF-Prüfung A2 teil und war sehr aufgeregt. Bei der mündlichen Prüfung im Institut Français de Mayence musste ich zuerst dem Prüfer über mich erzählen. Dann erzählte ich ihm von meiner Familie und unterhielt mich mit ihm über verschiedene Sportarten. Beim letzten Aufgabenfeld musste ich mit dem Prüfer zu zwei verschiedenen Themen ein Rollenspiel erstellen. In der ersten Situation stellte der Prüfer einen neuen Schüler dar, der die neue Schule nicht kennt und dem ich Informationen geben musste. Dann hatte ich mein Handy verloren und musste der Schulsekretärin – dem Prüfer – mein Handy beschreiben. 

An sich war es eine schöne Erfahrung und der ganze Aufwand hat sich gelohnt!“

Après les oraux
Après les oraux

Victoria Wiegmann: „Heute fuhren alle DELF-Kandidaten mit Frau Attali nach Mainz ins Institut Français. Nachdem mein Name im Wartezimmer aufgerufen wurde, wurden mir zwei Zettel ausgeteilt, auf denen jeweils zwei Aufgaben mit Alltagssituationen standen, von welchen ich mir eine aussuchen und schriftlich vorbereiten durfte. Es ging zuerst um eine Diskussion über die Schuluniform. Dabei musste ich Argumente gegen die Schuluniform finden und meinen Standpunkt gegen den Prüfer verteidigen, der für die Schuluniform war. Bei der zweiten Situation musste ich einem Freund bei der Vorbereitung auf eine Prüfung helfen

Als ich vor dem Prüfungsraum stand, war ich ein wenig aufgeregt, aber als ich herein kam, merkte ich, dass die Prüferin sehr freundlich war. Zuerst musste ich etwas über mich erzählen, dann kamen die Rollenspiele mit den Alltagsstituationen. Am Ende sagte die Prüferin zu mir: „C’était bien, Victoria!“ Ich war erleichtert und stellte fest, dass die Aufregung umsonst gewesen war.“

Maria Biegler: „Bei der dritten Aufgabe, auf die ich mich in einem Vorbereitungszimmer eingestellt hatte, ging es um Lesen: Ich sollte erzählen, ob ich lese, wie viele Bücher, welche Art von Büchern, wann und wo ich lese.“

Nadia Lagraa, candidate au DELF B1: «Le jour de l’examen oral du DELF était très intéressant car c’était la première fois que je passais cet examen. À dire vrai, je n’étais pas très nerveuse parce que je sais que la nervosité me fait perdre tous mes moyens. Au début, on a attendu dans une grand salle de l’Institut Français de Mayence. Pour moi, ce défi était un peu une question de prestige car j’étais la seule de mon âge et aussi la seule de notre établissement scolaire à passer le niveau B1. Mais comme je m’y étais bien préparée, il n’y avait aucune raison d’être nerveuse. Quand on m’a appelée, je suis descendue et j’ai tiré deux textes parmi lesquels j’ai dû en choisir un et on m’a donné dix minutes de préparation. Ensuite, je suis allée dans la pièce où m’attendait mon examinatrice. Pendant le premier exercice, elle m’a demandé de me présenter et de parler de ma vie et de mes amis. Cela m’a beaucoup plu. Pour le deuxième exercice, je devais à nouveau choisir entre deux situations: je devais donc déconseiller à ma copine de dépenser tout son argent pour des vêtements de marque. C’était vraiment amusant parce que c’était l’examinatrice qui jouait le rôle de ma copine! Dans la troisième partie de l’examen, je devais expliquer le texte évoqué au début et trouver des avantages et des inconvénients sur le permis d’accès à Internet pour les enfants afin qu’ils ne visitent pas des sites qui ne sont pas de leur âge. 

En tout, c’était une très bonne expérience et je suis impatiente de connaître les résultats!»

Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist es immer wieder eine Freude, mitzuerleben, wie Schüler und Schülerinnen diese Herausforderung auf sich nehmen, den Mut und die Kraft aufbringen, um diese Sprachprüfung abzulegen, zumal sie immer bestanden. Ich bin stolz auf sie alle und bedanke mich herzlich bei ihnen!

(Madame Attali, DELF-Beauftragte der TFS)

Treffen mit Herrn Oberbürgermeister Sven Gerich

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Zur Krönung des einwöchigen Besuchs unserer irischen Austauschschüler in Wiesbaden war sogar Oberbürgermeister Sven Gerich bereit, sich mit der gesamten Gruppe fotografieren zu lassen. Eine tolle und erlebnisreiche Woche fand so ihren würdigen Abschluss. Viele der irischen und deutschen Schüler werden privat weiterhin in Kontakt bleiben, ein Wiedersehen in den Sommerferien ist in einigen Familien bereits geplant.

(Frau Schmidt)

FranceMobil à la Theodor-Fliedner-Schule

IMG_4289FranceMobil, das kleine französische Kulturmobil auf vier Rädern, besuchte am 20. April 2015 die Theodor-Fliedner-Schule und konnte die Schüler und Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 5 für die französische Sprache und Kultur begeistern, während  der von der Renault Deutschland AG zur Verfügung gestellte Renault Kangoos im Schulhof verweilte.

Ein wichtiger Baustein der deutsch-französischen Zusammenarbeit

Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die zwölf FranceMobil-Lektoren besuchen seitdem jedes Jahr Kindergärten, Grund-, Real-, und Berufsschulen sowie Gymnasien. Sie vermitteln den Lernenden ein zeitgemäßes Frankreichbild und verhelfen den Schülern bei der Fremdsprachenwahl. Die Programme FranceMobil in Deutschland und ihr Pendant in Frankreich wurden für ihr Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

Französisch spielerisch kennen lernen

Hélène Bari, die diesjährige Lektorin, stellte zunächst in französischer Sprache und mit sehr verständlicher Gestik sowie mithilfe von Lautmalereien (voiture – vroum vroum) ihre Arbeit als FranceMobli-Lektorin vor. Sie erklärte dann den Schülern, die im Halbkreis vor ihr saßen, dass sie die ganze Stunde mit ihr Französisch sprechen würden: „Nous allons parler, parler – bla bla – français„. Dann lud sie die Schüler mit der Frage „Comment je m’appelle?“ dazu ein, mithilfe des Galgenmännchen-Spiels ihren Vornamen zu erraten, sodass die französischen Buchstaben entdeckt werden konnten. Dann stellte sie sich mit „Moi, je m’appelle Hélène“ vor. Mit der Frage „Et toi, comment tu t’appelles?“ wurden die Schüler aufgefordert, ihren eigenen Namen zu nennen. Danach gab Hélène Bari mit „Moi, je viens de France, mais j’habite à Francfort“ ihre Herkunft und ihren Wohnsitz kund. Anschließend gab sie den Schülern mit „Moi, j’aime le chocolat“ die Möglichkeit, eine Vorliebe auszudrücken (Moi, j’aime le foot, le sport, l’équitation, le chocolat etc…). Nach einem mehrmaligen Frage-Antwort-Wechsel konnten sich so die Schüler in Kürze selber vorstellen.

Später ging ein Würfel aus Stoff, der als Sprachauslöser dienen sollte, von Hand zu Hand, solange die vom Hélène Baris ipod eingeschaltete französische Musik spielte. Derjenige Schüler, der beim Stoppen der Musik den Würfel in der Hand hielt, musste würfeln und je nach der gezogenen Nummer, die er benennen musste, einen der drei wiederholten Sätze sprechen. Wurde eine Sechs gezogen, so mussten alle drei Sätze gesagt werden!

Mithilfe von Schildern mit Bildern wurden dann transparente Wörter aktiviert (la banane, la salade, le chocolat, la rose, le taxi, le kangougou, le cactus, la mer, le problème, la musique). Drei nach französischen Wörtern getaufte Gruppen, die den Schülern eingefallen waren (la voitureAu revoir und Veux-tu), wurden anschließend gebildet. Es galt diesmal, eins der abgebildeten Bilder im abgespielten Lied zu erkennen und die dazu passende, auf dem Boden liegende Karte aufzuheben und vorzuzeigen. Unter anderem wurde Le taxi in Vanessa Paradis‘ Lied „Joe le Taxi“ erkannt, aber auch la rose in Moss‘ Lied „Au nom de la rose“ sowie le cactus in Jacques Dutroncs berühmtem Lied „Les cactus“ . Zum Schluss wurden die erreichten Punkte der Gewinner auf Französisch gezählt.

Nach weiteren, verschiedene Obstsorten darstellenden Karten (la banane, le citron, l’orange, la fraise) wurden die noch auf ihrem Platz sitzenden Schüler aufgeteilt. Nachdem ein Schüler aufgestanden war, wurde ihm sein Stuhl weggenommen, sodass das Spiel die Reise nach Jerusalem anfangen konnte. Beim Benennen einer der vier Obstsorten standen die Schüler dieser Gruppe auf und suchten nach einem verbliebenen Platz. Der übrig gebliebene Schüler nannte dann eine weitere Obstsorte usw… Als zum Schluss la salade de fruits als weitere Option hinzugefügt wurde, duften alle aufstehen und nach einem Platz suchen!

Das Titelblatt von Astrapi, einer der zahlreichen Kinder- und Jugendzeitschriften aus Frankreich, gab den Schülern zuerst den Anlass, die andere Schreibweise des Wortes Mammut im Französischen (le mammouth) wahrzunehmen. Nachdem jeder Schüler eine Ausgabe der Astrapi-Zeitschrift erhalten hatte, gab Hélène Bari den Schülern die Aufgabe, nach einem Wort zu suchen, das sie verstehen, um es dann an die Tafel zu schreiben. Diesmal tauchten nicht nur transparente Wörter auf! Gemeinsam wurde dann mit Hélène Bari nach der Bedeutung einiger Wörter gesucht.

Fehler
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Zum Schluss fragte Hélène Bari wiederholend nach der Bedeutung der drei in den verschiedenen Spielen verwendeten Ausdrücke Je m’appelleJ’habite à und J’aime und wollte wissen, ob die Schüler verstanden hätten, wo genau in Frankreich sie herkomme. Wer es noch tatsächlich wusste, zeigte die Stadt Lyon auf der Frankreichkarte. Hélène Bari erzählte außerdem den Schülern, sie habe in Montpellier studiert und zeigte die Stadt ebenfalls auf der Karte. Danach beantwortete sie die Fragen der Schüler und verabschiedete sich mit Au revoir!

Merci!

FranceMobil besucht nicht zum ersten Mal die TFS: 2007, 2010 und 2011 erfreuten sich die Schüler des fahrenden Kulturinstituts und der engagierten und motivierenden Lektoren. Für den Einfallsreichtum der Aktivitäten sowie für ihren Humor und ihre Professionalität bedanke ich mich bei Hélène Bari herzlichst. Meinen Kolleginnen Frau Müller-Ribaric, Frau Bänsch, Frau Kazzer und Frau Ladebeck und Frau Franze möchte ich meinen Dank ausdrücken für ihre Bereitschaft, den Besuch von FranceMobil ermöglicht zu haben.

(Frau Attali) 

Schüler berichten:

Emilia Bozic, 5 d: „Am Montag hat uns FranceMobil besucht. Hélène hat uns die französische Sprache erklärt. Sie hat mit uns Spiele gemacht und uns Sätze beigebracht. Jetzt kann ich sagen, wie ich heiße, wo ich wohne und was ich gerne mag. Wir haben viel Spaß gehabt und auch viel gelacht. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und ich hätte Lust, die französische Sprache weiter kennen zu lernen…!“

Julia Stromeyer, 5 d: „Zum Schluss haben wir noch eine französische Zeitschrift bekommen. Wir haben Wörter gesucht, die wir kannten und sie dann an die Tafel geschrieben. Französisch ist einfach eine tolle Sprache, mit der man viel anfangen kann.“

Elisa Tietz, 5 a : „Wir fanden es schön, als wir zusammen Spiele gespielt und dabei noch gelernt haben. Wir hatten alle sehr viel Spaß! Glücklich waren wir, als wir am Ende der Stunde französische Wörter konnten. Danke, dass Sie uns einen Einblick in diese Fremdsprache gegeben haben!“

Louis Kessler, 5 d: „Mit Hélène haben wir französische Redewendungen gelernt. Das Spiel mit den Zeitschriften hat mir dann auch sehr viel Spaß gemacht. Ich will Französisch lernen, weil das Land interessant ist und die Sprache sich toll anhört!“