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Projekt – NS-Erinnerungskultur in Wiesbaden

„Wie würdet ihr als SchülerInnen des LK-Geschichte Wiesbadener Gedenkorte aus der Zeit des Nationalsozialismus gestalten? Was würdet ihr an ihnen verändern – und was belassen so, wie es ist?“

Mit dieser herausfordernden Frage beschäftigten sich 16 junge Erwachsene des Leistungskurses Geschichte an der TFS, indem sie drei zentrale Erinnerungsorte in den Fokus nahmen: Die KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“, das Deportationsmahnmal Schlachthoframpe und die Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden am Michelsberg.

Nach einer Recherche, was die drei Orte mit der NS-Diktatur verbindet, ging es zunächst darum zu untersuchen, wie diese aktuell dem Besucher präsentiert werden. In einem zweiten Schritt setzten sich die SchülerInnen kritisch damit auseinander und entwickelten eigene Ideen, in denen Jugendliche als Zielgruppe im Mittelpunkt stehen sollten.

Herausgekommen sind innovative, kreative und sorgfältig durchdachte Entwürfe. Sie nehmen vor allem die digitale Lebenswelt junger Menschen in den Blick, um über das NS-Unrecht zu informieren. Dabei versuchen sie aber auch über jüdische Einzelschicksale, dem Besucher einen exemplarischen Einblick zu geben, wie der Nationalsozialismus die Lebensentwürfe der jüdischen MitbürgerInnen systematisch zerstörte.

Befruchtet wurde dieses regionalgeschichtliche Projekt durch Frau Dr. Katherine Lukat vom Wiesbadener Stadtarchiv, die dort das Sachgebiet Gedenkstätten leitet. Sie besuchte den LK-Geschichte im Unterricht und diskutierte mit den SchülerInnen ihre Projektentwürfe. Besonders spannend war es, dass sie dabei die SchülerInnen auch in aktuelle Planungen zur Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“ miteinbezog.

Zusätzlich nahm Frau Dr. Lukat sich Zeit, uns auf unserer Exkursion zu den Wiesbadener NS-Erinnerungsorten kompetent zu begleiten. Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich für Ihr Engagement bedanken!

Stephanie Matthees-Hadeler

Leonardo 2022

Gewinner beim Leonardo-Schulaward 2022

Am 17.07.2022 fand die Gala des Leonardo-Schulawards im hessischen Staatstheater in Wiesbaden statt. Mit großer Spannung erwarteten unsere nominierten Teams der Theodor-Fliedner-Schule die Preisverleihung.

Mit drei Preisen waren wir unter den Spitzenreitern der Schulen Wiesbadens:

2. Platz mit dem Projekt: „Corona kurz und simpel“ in der Kategorie „Der gesunde Mensch“:

Schülerinnen: Sina Oberländer und Julie Canfield, beide E02

Betreuende Lehrerin: Anja Emmes

2. Platz mit dem Projekt: „Die Wahrheit zwischen Lügen“ in der Kategorie „Alles ist Kunst“:

Schülerinnen: Regina Hahn, E01 und Talina Cetinkaya, E04

Betreuende Lehrkräfte: Sven Daschmann und Anja Emmes

3. Platz mit dem Projekt: „Theodor Fliedner macht Mut“ in der Kategorie „Zusammenhalt“:

Schülerinnen und Schüler: Julius Rehbein, Nils Deuringer, Anna Knechtel, Svenja Strömmer, Anton Trexler, Mira Götesson, Piet Hein, Sannip Maharjan und Jason Langer, alle LK Chemie Q2

Betreuender Lehrer: Sven Daschmann 

Weiterhin waren folgende Teams nominiert:

– Grüner Strom für die Schule – Ist das möglich?

– Nachhaltiger Genuss – Regionale und saisonale Gerichte

– Energieparcours

– Lyrisches Wiesbaden – Die Vielfalt dieser Stadt

– Poesie aus Emotionen

– Winzige Wunder

– Perspektivwechsel

Wir gratulieren den Gewinner-Teams und bedanken uns bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie allen betreuenden Lehrerinnen und Lehrern für ihre Unterstützung.

Anja Emmes und Dr. Martin Gehres

(Die Leonardo-Beauftragten der Theodor- Fliedner-Schule)

English Reading Competition 2022

Nervosität lag in Luft als nach einer langen Corona Pause endlich wieder der englische Vorlesewettbewerb stattfinden konnte. Die Klassengewinner/-innen aus den 7. Klassen traten am 7. Juli in der Aula gegeneinander an. Knapp 150 Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer lauschten gespannt als Lucy, Sana, Lukas, Amina, Lukas, Magdalena und Thilo Auszüge aus ihren selbst gewählten englischsprachigen Büchern vorlasen. Das Publikum hörte von Mord, Teenagern mit Lungenkrankheiten, einer sozial engagierten Frau, von Gregs Abenteuern, einem Jungen, der „viel Ärger macht“ und der Christmas Carol. Auch in der zweiten Runde, als die Gewinner/-innen einen ihnen unbekannten Text lasen, konnte sich das Publikum an den außergewöhnlich guten Leistungen der Vortragenden erfreuen. Der Jury viel es entsprechend schwer den Schulsieger zu bestimmen. Magdalena ging als Schulsiegerin hervor. Herr Kohler betonte in seiner Rede, dass jeder, der freiwillig ein Buch in die Hand nimmt und liest ein Gewinner ist. Frau Müller-Ribaric gratulierte als Schulleitungsmitglied den Gewinnern.

Herr Kohler

Kulturcafé der Q-Phase

Am 5. Juli 2022 war es so weit: Ab 18 Uhr wurden die Ergebnisse langwieriger Vorbereitungen im Rahmen des Kultur-Cafés endlich präsentiert. Kunst, Musik und Darstellendes Spiel – alle Fachbereiche waren vereint, präsentierten voller Vorfreude ihre Arbeiten und gestalteten durch ihre Beiträge gemeinsam einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend.

Während der DS-Kurs von Herrn Klotz spielerisch spannend einen komplizierten Mord auflöste, so beleuchtete der Kurs von Frau Schmidt das Thema Liebe und Beziehungen mit allem, was dazu gehört: Liebe auf den ersten Blick, Nähe, Eifersucht, Sex und Untreue. Mit diversen spielerischen Mitteln und von Kunst und Musik unterstützt, stellten beide Kurse ihre Arbeit voller Enthusiasmus vor. Die Themengebiete der Inszenierungen der Q2 – ein Mord und die Liebe – hätten gegensätzlicher nicht sein können und dennoch gelang es beiden Kursen abwechslungsreich zu unterhalten und zu beeindrucken. Von Elena Kreis und Anton Trexler charmant und mit Witz anmoderiert, trafen auch die an die Themen der DS-Kurse angelehnten musikalischen Acts zwischen den beiden Stücken auf Begeisterung. Denn auch der Musik Kurs von Frau Rogge hatte sich mit dem Thema der Emotionen intensiv auseinandergesetzt und zeigte sein Können gleich bei mehreren Auftritten auf der Bühne. Von Tanz bis Gesang war alles dabei, was maßgeblich zu der lockeren Stimmung des Abends beitrug. Des Weiteren konnten in der 20-minütigen Pause die abstrakten und fotografischen Arbeiten der Kunst bewundert werden. Angelehnt an das Thema der Emotionen wurde sich in den Kursen von Frau Reichert und Frau Krippner mit Kontrasten und Portraits auseinandergesetzt, was in zahlreichen ausdrucksstarken Arbeiten zur Geltung kam. Trotz stark verschiedener und schwer vergleichbarer Konzepte war die Resonanz der Gäste auf alle Beiträge überaus positiv und die Schüler:innen am Ende des Abends mit ihrer Leistung sichtbar zufrieden. Die Arbeit hat sich gelohnt. Eine Erkenntnis bleibt nach so einer gelungenen Veranstaltung besonders zurück: So etwas sollten wir an der TFS öfter machen.

Annika Krüger-Lorenzen

Emilie Ruhrmann & Mira Götesson

Erster Kulturtag an der TFS

Kulturtag zur Vorbereitung des Kulturcafés – Gemeinsam Neues kreieren

In den letzten Jahren sind die kulturellen Fachbereiche unseres Gymnasiums immer stärker geworden. Deshalb fand am 5. April dieses Jahres erstmalig im Jahrgang der Q2 der Kulturtag an der Theodor-Fliedner-Schule statt. Die Idee: Die drei künstlerischen und musischen Angebote des Darstellenden Spiels, der Musik und der Kunst vereinen und vor allem: Gemeinsam Neues kreieren.

Ab 8 Uhr sind die Türen der Fachräume geöffnet, die Schüler:innen sind versammelt. Gespannt wird der Ablaufplan des Tages besprochen. Eine solche Gelegenheit zur intensiven Auseinandersetzung mit den Künsten hatte es schließlich zuvor noch nicht gegeben. Lehrer:innen und Schüler:innen besprechen ihren aktuellen Stand und formulieren die Ziele für den Tag – die bevorstehenden sieben Stunden sollen zielführend und aktiv gestaltet werden. Danach geht es an die Arbeit. In den Bereichen der Kunst und Musik bilden sich kleine Gruppen, die arbeitsteilig die Inszenierungen des Darstellenden Spiels unterstützen sollen. Konzepte werden erarbeitet und verschiedene Optionen durchgespielt. Immer wieder kehren die Schüler:innen an ihre Stationen zurück und entwickeln ihre Ideen weiter, welche dann im Austausch mit den anderen Künstler:innen ausgeklügelt und verfeinert werden. So entstehen Bühnenbilder, Soundtracks und Effekte sowie neue Szenen, welche schlussendlich in der Symbiose eine Inszenierung schaffen, welche am sogenannten „Kulturcafé“ vorgestellt wird.

Um 15 Uhr endet der Tag. Die Schüler:innen sind erschöpft, doch allesamt zufrieden mit ihrer Leistung, denn der Tag wurde effizient genutzt. Es entsteht der Eindruck, gemeinsam etwas Tolles geschaffen zu haben – ein wahrer Mehrwert. Auch wenn die kulturellen Angebote unserer Schule vereinzelt bereits sehr stark sind, so wurde an diesem Tag erneut deutlich, dass vor allem die Verbindung und Zusammenarbeit innerhalb der Künste die wahre Stärke unseres Angebots ausmacht. Eins steht fest: Die Türen werden auch in Zukunft geöffnet bleiben.

Annika Krüger-Lorenzen

Anton Trexler

„Aus dem Meer geschöpft“

„Aus dem Meer geschöpft“ wurden die Exponate der flotten Ausstellung in der Biegerstraße 16, die die Schüler:innen der E02 zur Schau stellen. 

Sie hatten im auslaufenden Halbjahr zur Aufgabe, dreidimensionale Objekte zu erstellen, die irgendwie mit dem Themenkomplex „Ozean“ verbunden sind.

Dabei galt es eigenständig Konzepte zu entwickeln und diese in selbstgewählten Formen, Farben und Materialien zu verwirklichen. Diese Freiheit wurde bereits zu Beginn des Projekts zu einer Verantwortung, die nicht nur wie üblich durch eine Note spürbar werden sollte, sondern auch durch das Vorhaben, die entstandenen Objekte in eine Ausstellung zu münden. 

Dank der Offenheit Sandra Henningers, die ihren Wintergarten regelmäßig zum Schaufenster macht, können Passant:innen vom 06. bis zum 20. Juli, die fertige Ausstellung auf ihrem Schulweg in der Biegerstraße 16 bewundern. 

Beim Betrachten wird schnell deutlich, wie unterschiedlich die Ausstellenden mit dem Thema umgegangen sind. So waren die einen fasziniert von den Geschöpfen des Meeres und deren Geheimnissen, während andere sich mit der Verschmutzung der Ozeane beschäftigt haben, also dem, was immer häufiger und in dramatischem Ausmaß tatsächlich aus dem Meer geschöpft wird.

Wofür sind die Sticker im Schulgebäude?

Ihr fragt euch vielleicht, warum so viele Sticker mit irgendwelchen Sprüchen wie: „Bitte denkt daran, das Licht auszuschalten“ im Schulgebäude hängen.

Das machen wir (Energiesprecher), weil häufig vor dem Verlassen des Raumes nicht darauf geachtet wird, ob das Licht aus ist, ob das Fenster richtig geschlossen ist, ob das Smartboard aus ist oder ob bei der Lüftungsanlage der Stecker gezogen wurde.

Ihr findet diese Sticker z.B.:

– über dem Lichtschalter

– am Kasten hinterm Smartboard

– am Fenster

– an der Lüftungsanlage

– am Waschbecken

! Bitte achtet darauf, und ignoriert die Sticker nicht.  Das heißt, wenn es draußen hell ist, bitte nicht den Rollladen runtermachen und das Licht anmachen, sondern den Rolladen vielleicht nur zur Hälfte runtermachen und das Licht auslassen…

DANKE!!!

Eure Energiesprecher