Archiv der Kategorie: Allgemein

Astrophysik AGs besuchen Planetarium und Technikmuseum in Mannheim

Am 14.06.19 unternahmen die Astrophysik AGs (Jahrgänge 5 bis 7) einen Tagesausflug nach Mannheim und besichtigten das Planetarium und das benachbarte Technoseum.

Nach der knapp zweistündigen Anfahrt mit dem Zug begann die dreidimensionale Vorführung Expedition ins Sonnensystem im Planetarium, welche die wichtigsten Inhalte des Schuljahres anschaulich zusammenfasst und zusätzlich viel Spannendes kundgibt – vom Erdmond, über ferngesteuerte Raumsonden und Planeten des Sonnensystems bis zum Pluto und besondere Naturwunder im Sonnensystem. Besonders interessant: Die Zukunft der Raumfahrt und die Suche nach Leben im All.

Nach einer kurzen Pause ging es zum Technikmuseum, europäisches Museum des Jahres 1992. Verschiedene Ausstellungseinheiten illustrierten den technischen und sozialen Wandel vom 18. Jahrhundert bis heute – von physikalischen Experimenten, über Städtebau und -planung, Weberei bis hin zur Porsche-Produktion und Oldtimerausstellung. Stöbern Sie gerne in unserer kleinen Bildergalerie.

Dimitar Georgiev (Leitung Astrophysik AGs)

AVGVSTA TREVERORVM MMXIX – Die Exkursion der beiden Lateinkurse in der Jg. 8 nach Trier –

Die zweitägige Exkursion nach Trier, eine Stadt, die auch das „zweite Rom“ genannt wird, startete im April an einem regnerischen Mittwochmorgen. Wir fuhren mit dem Bus morgens in Wiesbaden an der Schule ab und erreichten Trier gegen Mittag. Eigentlich war es nicht ein so geeignetes Wetter, um einen Stadtrundgang mit Schülern zu absolvieren. Aber als wir uns Trier näherten, strahlte die Sonne wieder. Unsere Lateinschüler konnten ihre Referate dann doch vor den antiken Kulturdenkmälern halten. An der Porta Nigra, in der wir einer Erlebnisführung mit einem „echten“ römischen Centurio beiwohnen durften, starteten wir.

Danach folgten ein Besuch im Rheinischen Landesmuseum, in dem wir in das „Reich der Schatten“ entführt wurden, und der Palastaula, die auch Konstantinsbasilika genannt wird. Am Abschlusstag besuchten wir noch die Kaiserthermen und das Amphitheater. Daneben blieb auch noch Zeit für andere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die Schüler hatten noch die Möglichkeit, die Stadt in eigener Regie zu erkunden.

Bei unserer Abfahrt sagten wir gerne: „Vale! – Lebe wohl! – Bis bald, Augusta Treverorum, wir werden bestimmt wiederkommen! “.

(Die Lateinkurse der Jg. 8 mit ihren Lehrern Frau Hinderberger und Herrn Ludwig)

 

Überlebender der Shoah (Holocaust) zu Besuch an der TFS am Montag, den 24.06.2019

In der dritten und vierten Stunde wird im Info im A- Gebäude ein Zeitzeugen- Gespräch mit Paul Kester (geboren 1925 in Wiesbaden) dank der Vermittlung der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden stattfinden.

Da die Zahl der Überlebenden des Zweiten Weltkriegs von Jahr zu Jahr sinkt, freuen wir uns, allen SuS der E-Phasen diese vermutlich einmalige Gelegenheit im Fach Geschichte bieten zu können.

Wegen des hohen Alters unseres Gastes können wir dies nicht weiteren Schülern anbieten und bitten dafür um Verständnis.

  • Seine Schwester Helene und er konnten 1938 und 1939 kurz nacheinander Deutschland verlassen. Helene emigrierte zu Verwandten in die USA, Paul gelangte mit einem Kindertransport nach Schweden.
  • Im Gegensatz dazu scheiterten die Ausreiseversuche der Eltern und der Großmutter: Der Vater und die Mutter wurden im September 1942 zunächst nach Theresienstadt (heutiges Tschechien) deportiert, dann nach Auschwitz (Polen) gebracht und dort im Januar 1943 ermordet. Die wurde ebenfalls am 1. September 1942 nach Theresienstadt verschleppt und starb dort vermutlich durch Selbstmord, um dem geplanten Weitertransport nach Auschwitz zu entgehen.
  • Paul Kleinstrass emigrierte später in die USA, nach New York und Los Angeles, wo er, verheiratet mit der 1924 in Berlin geborenen Susanne Jeanette Luft, unter dem Namen Paul L. Kester lebt. Seine Schwester lebte bis zu ihrem Tod 1999 in der Nähe ihres Bruders in Los Angeles.

Begriffserklärung Shoah/ Holocaust => Der Begriff Holocaust ist heute weltweit die gebräuchlichste Bezeichnung für den Genozid der Nationalsozialisten an den europäischen Juden. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Brandopfer“. Kritiker wenden sich gegen die Bezeichnung Holocaust, weil damit das historisch einzigartige Verbrechen der Nationalsozialisten an den Juden verharmlost werde. In Israel wird seit der Staatsgründung 1948 stattdessen die Bezeichnung „Ha-Shoah“ verwendet. Auf Hebräisch bedeutet das „Zerstörung“, „Katastrophe“. In Europa wurde der Begriff 1985 durch den Dokumentarfilm „Shoah“ von Claude Lanzmann bekannt.

 

Projekte der Theodor-Fliedner-Schule nominiert für den Leonardo 2019

Leonardo2019

Am 28. Mai 2019 verkündete die Jury des Leonardo 2019 die Nominierungen zum diesjährigen Award. Nur die besten sechs Projekte werden zur Gala am 23. Juni eingeladen.

Folgende Projekte der Theodor-Fliedner-Schule haben die Chance einen der 12 Leonardos zu gewinnen:

 

  • Die verrückten Professoren

Kategorie Theater

Anton Trexler und Luca Maric

 

Betreuende Lehrerin: Anja Emmes

  • Sei fit – IssMit!

Kategorie Sport & Ernährung

Sven Föhst, Emily Seel, Kevin Karys, Laura Sanetra, Saskia Zeidler

 

Betreuende Lehrerin:  Anja Emmes

  • Helfen, nicht gaffen!

Gesundheit und Soziales

Alicia Apel, Alina Horn, Dimitar Georgiev, Dunja Mernberger, Edward Seidel, Efekan Ata, Ela Kör, Marlon Balzer, Rayan Lemkaddem, Sinan Karatay

 

Betreuender Lehrer: Wiebke Haberlandt

 

  • Wir bauen einen multimedialen Lehrpfad

Kategorie Naturwissenschaften

Benjamin Kaiser, Benjamin Kaiser, Görkem Parlar, John Reith, Leonard Förster, Niklas Helmig

Betreuender Lehrer: Felix Klein

 

  • Es war einmal… ein chemisches Märchen

Kategorie Naturwissenschaften

Sofia Bahamonde Martz, Ayla Hadji Sharifi, Cosima Faltas, Janine Racky, Katharina Horn, Lavinia Vogel

Betreuender Lehrer: Dr. Martin Gehres

 

  • NesCap Upcycling

Kategorie Design & Gestaltung

Emanuel Hura, Justus Winkelmann

Betreuender Lehrer: Frank Cimander

Julia Schiefele gewinnt den Karin-Elisabeth-Loos-Preis

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Als erste Schülerin der TFS gewinnt Julia Schiefe den Karin-Elisabeth-Loss-Preis, ein Preis für Schülerinnen und Schüler „mit dem Ziel, das Interesse an den Naturwissenschaften zu steigern und die Ausbildung auf diesem Gebiet zu fördern“.

Julia hat über Jahre herausragende Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern erbracht, die nun mit dem Preis belohnt werden.

Liebe Julia, die NaWi-Fachschaften der TFS sind sehr stolz auf Dich und drücken die Daumen für das mündliche Abitur.