Archiv für den Monat Juni 2018

Julia Brechtel, Ramanjeet Minhas und Nicolas Kilian erhalten den Karl-von-Frisch-Preis 2018

Am 9. Juni 2018 fand im Großen Hörsaal des Fachbereichs Biologie der Philipps-Universität in Marburg die festliche Verleihung des diesjährigen Karl-von-Frisch-Preises statt. Dieser Preis wird vom Verband Biologie, Biowissenschaften, Biomedizin (VBIO) nur an die besten hessischen Abiturientinnen und Abiturienten im Fach Biologie verliehen, die über die gesamte Oberstufe hinweg überragende Leistungen in diesem Fach gezeigt haben. Neben den 105 nominierten Schülerinnen und Schülern, waren auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer angereist, um bei dem spannenden Moment dabei zu sein, wenn die Gewinner verkündet werden. Mit großer Freude und Stolz durften Julias Mutter und Bruder, die Eltern von Nicolas Kilian sowie ihr Biologielehrer (Dr. Martin Gehres) miterleben, wie die beiden den Karl-von-Frisch-Preis erhielten. Ramanjeet war an diesem Tag leider verhindert, sodass ihre Biologielehrerin Frau Silvia Muth für sie den Preis entgegennahm.

vbio

Und wieder lockt Österreich!

Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs stellten sich den Herausforderungen der Österreichischen Bergwelt.

Kanufahren, Klettern, Alpines Wandern sowie in Zelten übernachten,  baden im Wildbach und Lagerfeuer stellten den Jahrgang vor neue Herausforderungen.

Die alljährliche Outdoor-Kursfahrt hat wieder unglaublich viel Spass gemacht. Dank eines kompetenten Betreuungsteam konnten Herr Stelzer und Frau Ulama mit den SchülerInnen eine schöne Woche in der steirischen Bergwelt verbringen.

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Doppelter Erfolg der Theodor-Fliedner-Tänzer

Tanz

Unsere Schule, und besonders die Schülerinnen und Schüler der Tanzsport AGs in den Stufen 5 bis 9 bei Frau Harms, freuen sich über die Auszeichnung „Tanzsportbetonte Schule“ und über das Tanzsportabzeichen! Also: Chachacha – und zwar tanzsportbetont!

Beim Deutschen Tanzsportabzeichen am Montag in der Theodor-Fliedner-Schule in Wiesbaden-Bierstadt stellten sich 44 Schülerinnen und Schülern vor die kritischen Augen von Herrn Redlich vom hessischen Tanzsportverband. Es wurden die Tänze Langsamer Walzer, Chachacha, Rumba und Jive gezeigt. Die Schülerinnen und Schüler wurden auf ihr Rhythmusvermögen und die Anzahl der verschiedenen Figuren hin beurteilt. Alle erreichten ihre Ziele bei dem Abzeichen. 13 Schülerinnen und Schüler könnten das Silberne Abzeichen erlangen, 31 das bronzene. Eine tolle Leistung!

70 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 der Theodor Fliedner Schule haben in diesem Schuljahr die Tanzsport AG unter der Leitung von Frau Harms besucht. Das ist ziemlich viel, dieser Meinung ist auch der Deutsche Tanzsportverband, der der Theodor-Fliedner Schule dafür das Prädikat „tanzsportbetonte Schule“ verlieh.

Das ist aber nicht alles: Die Tanz-AG ist mitverantwortlich für das Rahmenprogramm der Einschulungsfeier der 5. Klassen und tritt bei diversen schulischen Veranstaltungen auf. Jedes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Tanz AG die Möglichkeit das Deutsche Tanzsportabzeichen oder das „Tanzsternchen“ in Bronze – und bei besonderem Talent – auch in Silber zu erlangen. Ein Vertreter des Hessischen Tanzsportverbandes kommt hierfür an einem Vormittag in die Schule und begutachtet das Können der jungen Tänzerinnen und Tänzer. Auf die Leistungen können Schüler, Eltern und Schulgemeinschaft sehr stolz sein.

Als Highlight in jedem Schuljahr fährt die Tanz-AG zum Landesentscheid Tanz, um sich dort der „Konkurrenz“ aus anderen Schulen Hessens zu stellen. „Im letzten Jahr konnten wir einen ersten und einen zweiten Platz in der Einzelwertung erlangen – das war spitze!“, schwärmt Kollegin Anette Harms.

Geschichte vor Ort erfahren:

Das Projekt „Nationalsozialistische Spurensuche in Wiesbaden“ im Jahrgang 9

  • Die in der Reichspogromnacht 1938 zerstörte jüdische Synagoge in Bierstadt liegt nur wenige Straßen von der TFS entfernt. An die Synagoge erinnert nur noch eine kleine unscheinbare Gedenktafel.
  • Vier jüdische Stolpersteine berichten über das Leben der jüdischen Familie Levy direkt gegenüber der Bushaltestelle Poststraße, wo die Schüler/innen tagtäglich ein- und aussteigen.
  • Der Schlachthof am Hauptbahnhof ist nicht nur Skatertreff, sondern auch Gedenkort an die letzten Deportationszüge in die Vernichtungslager im Jahr 1943.
  • Ein KZ-Außenlager befand sich mitten in Wiesbaden in der Nähe des Dürerplatzes.
  • Heute gibt es wieder eine jüdische Gemeinde in Wiesbaden mit einer Synagoge, versteckt gelegen in der Friedrichstraße – angesichts des bis heute lebendigen Antisemitismus videoüberwacht und gut gesichert.

Diese und weitere überraschende Erfahrungen machten in den letzten zwei Wochen Schüler/Schülerinnen der TFS:

Im Rahmen des Projekts „NS-Spurensuche“ forschten die Schüler/innen der 9. Klassen lokalgeschichtlich. In Gruppen erarbeiteten sie die Geschichte ausgewählter Orte des nationalsozialistischen Terrors in Wiesbaden und präsentierten sie ihren Mitschülern während eines Stadtrundganges.

Zugleich bekamen sie durch die Führung in der Synagoge der heutigen jüdischen Gemeinde in Wiesbaden eine Ahnung davon, was es heißt, in der Zeit nach dem Holocaust als Jude/Jüdin zu leben.

Als die das Projekt begleitende Geschichtslehrerin durfte ich erleben, dass die Schüler/innen durch die Lokalgeschichte noch einmal einen neuen, intensiveren Bezug zu dem Thema erhielten – angesichts fremdenfeindlicher und antisemitischer Tendenzen in unserer Gesellschaft eine wichtige Erfahrung.

Stephanie Matthees-Hadeler

Geschichtslehrerin der Klassen 9 c und 9 e