Grandioser Auftritt von Anton Trexler und Luka Maric (beide 8a) im Staatstheater in Wiesbaden auf der Bühne der Leonardo Gala mit ihrem Theater-Projekt „Die verrückten Professoren“, einer Zauber-Show.
Herzlichen Glückwunsch für Platz 3!
Anja Emmes
Der über 90 jährige Herr ist zur Zeit aus seiner Wahlheimat Kalifornien in Wiesbaden zu Besuch. Mit Wiesbaden verbindet ihn seine Kindheit und Jugend bis zum 14. Lebensjahr. Er verbrachte seine ersten Lebensjahre in einer Wohnung in der Weißenburgstraße, auch der Besuch eines Gymnasiums war ihm mit einem jüdischen Freund bis zum Tag nach der Reichspogromnacht 1938 möglich. Er erinnert sich noch heute an das Klirren des Glases, als er mit seiner Mutter tagelang das zerstörte Ladengeschäft aufräumte, der Vater war zu dieser Zeit zum ersten Mal im KZ. Der Weitsicht und der Entschlossenheit seiner Eltern hatte er es zu verdanken, dass er schon im Winter 1940 mit einem humanitären Kindertransport nach Schweden in Sicherheit gelangte und überlebte. Beide Eltern und die Großmutter wurden jedoch in den KZs Theresienstadt und Auschwitz ermordet. Auch seine Schwester konnte zu Verwandten in die USA entkommen, hier fand auch er 1948 seine neue Heimat.
Im Interview konnten die Schülerinnen und Schüler auch persönliche und aktuelle Fragen stellen, z.B. warum er seinen ursprünglichen Namen änderte (unaussprechlich für Schweden und Amerikaner). Sehr bewegend war auch sein Appell an die heutige Jugend, jederzeit für Menschenrechte und Toleranz einzustehen. Auch für die begleitenden Lehrkräfte Frau Eifert, Frau Pohlen und Frau Venn war es ein beeindruckendes Gespräch.
Abschließend die Meinung einer Schülerin:
„Ich war sehr bewegt von Paul Kester und seiner Geschichte. Es ist einzigartig, durch persönliche Erzählungen lebender Personen über die Zeit im 2. Weltkrieg neue Eindrücke zu gewinnen, und trotzdem ist es traurig zu hören, wie er seine Eltern seinerzeit in Auschwitz verlor und Deutschland erst zur Nachkriegszeit in Trümmern wiedersah.
Er verdient großen Respekt, für seine Kraft, sein selbstständiges Leben ohne Eltern, für die damals herrschende Ungerechtigkeit, die er ertragen musste, wie Millionen andere auch, für seine Erinnerungen, schlichtweg für sein Leben in dieser Zeit. Und gerade für seinen Appell an uns, nicht zu hassen, zu tolerieren und unsere Freiheit und unseren Frieden zu schätzen und immer zu bewahren.
Auch aufgrund dessen behauptet er von sich als immigrierter Amerikaner, lebend in Kalifornien, Demokrat und Gegner Trumps zu sein, als ich ihn nach seiner Meinung zu seinem Präsidenten fragte.
Es ist eine Ehre und besondere Möglichkeit, einem Zeitzeugen zu begegnen und ihm zuzuhören. Er hatte viel Glück und ein sicheres Leben in seinem Zufluchtsland Schweden, auch wenn ihm seine Familie und eine richtige, glückliche, behütete Kindheit genommen und verwehrt worden waren. Es sind die Geschichten dieser Personen, die uns alle daran erinnern sollten, dass Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz jeglicher Art falsch sind und wir gut aufpassen müssen, was wir während der Zeit, in der wir die Politik mitbestimmen, tun.“
(Maja Neumann, Klasse E 01; Frau Eifert, Fachsprecherin Geschichte)
…Efekan Ata, Dimitar Georgiev und Sinan Karatay.
Ihr habt den SSD und damit die gesamte Schulgemeinschaft jahrelang durch euren unermüdlichen, ehrenamtlichen und qualifizierten Einsatz als Schulsanitäter und Gesundheitsbotschafter unterstützt und geprägt. Nun habt Ihr das Abitur mit Bravour bestanden und es beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Dafür wünschen wir Euch alles Gute und bedanken uns für die schöne gemeinsame Zeit.
Ihr seid zwar unersetzlich, aber ich kann trotzdem beruhigt mitteilen, dass schon sehr guter Nachwuchs bereitsteht, um in eure Fußstapfen zu treten. Wie kann es auch anders sein, sie wurden ja unter anderem durch euch geschult.
Wiebke Haberlandt
Leiterin Schulsanitätsdienst

Am 24. Juni 2019 war die Gala des diesjährigen Leonardo-Awards. Mit großer Spannung erwarteten die sechs nominierten Teams der Theodor-Fliedner-Schule die Preisverleihung.
Und wieder einmal war die Theodor-Fliedner-Schule ganz oben mit dabei und konnte fünf Preise gewinnen:
In der Kategorie Sport & Ernährung
Sven Föhst, Emily Seel, Kevin Karys, Laura Sanetra, Saskia Zeidler
Betreuende Lehrerin: Anja Emmes
In der Kategorie Naturwissenschaften
Alicia Apel, Alina Horn, Dimitar Georgiev, Dunja Mernberger, Edward Seidel, Efekan Ata, Ela Kör, Marlon Balzer, Rayan Lemkaddem, Sinan Karatay
Betreuender Lehrer: Wiebke Haberlandt
In der Kategorie Naturwissenschaften
Sofia Bahamonde Martz, Ayla Hadji Sharifi, Cosima Faltas, Janine Racky, Katharina Horn, Lavinia Vogel
Betreuender Lehrer: Dr. Martin Gehres
In der Kategorie Design & Gestaltung
Emanuel Hura, Justus Winkelmann
Betreuender Lehrer: Frank Cimander
In der Kategorie Theater
Anton Trexler und Luca Maric
Betreuende Lehrerin: Anja Emmes
Wir gratulieren den Teams und bedanken uns bei den betreuenden Lehrern für ihre Unterstützung.
Anja Emmes und Dr. Martin Gehres
(Die Leonardo-Beauftragten der Theodor-Fliedner-Schule)
Schon seit Wochen wurde ich, Sportlehrer der Theodor-Fliedner-Schule Wiesbaden, von den Teilnehmern der Basketball-AG mit der gleichen Frage konfrontiert: Wann kommen nochmal die Skyliners?
Die Fraport Skyliners sind ein 1. Bundesliga Basketball-Team aus Frankfurt, das im Rahmen des so genannten „School Clinic“-Programms für Schulen ein Training mit einem Jugendtrainer und einem Profi-Spieler anbietet. Vor über zwei Jahren hatte ich unsere Schule zu diesem stark angefragten Event angemeldet und am Freitag, 14.6. war es dann endlich so weit.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erhielt jeder Schüler zunächst ein Skyliners-T-Shirt als Begrüßungsgeschenk. Gemeinsam mit den zuvor angebrachten Skyliners-Bannern kam so schnell „Profi-Atmosphäre“ auf.
Es folgten verschiedene Trainingsphasen: Beim „Ballhandling“ führten die Jugendlichen vorwiegend Dribbling-Übungen auf ansteigenden Niveaustufen aus.
Anschließend absolvierten die Jungen und Mädchen Pass-Stafetten mit unterschiedlichen Laufwegen und anschließendem Korbleger. Dass Basketball den Athleten nicht nur körperlich, sondern auch kognitiv einiges abverlangt, wurde spätestens deutlich, als bei dieser Übung ein zweiter Ball ins Spiel kam und die ohnehin komplexen Abläufe noch einmal wesentlich intensiviert wurden.
Nach weiteren Übungen zum Dribbling, Pass, Wurf und Korbleger kam es dann zum eigentlichen Höhepunkt:
Welcher Basketballer träumt nicht einmal davon, gegen einen echten Profi antreten zu dürfen.
Hierzu gab es nun die Gelegenheit. Vorrang erhielt derjenige, der als erstes eine kleine Rechenaufgabe oder ähnliches beantwortete. Daraufhin traten die Schüler im 1 gegen 1 oder 2 gegen 1 auf einen Korb gegen den Profi an.
Und tatsächlich gelang es Herausforderern hin und wieder einen Korb gegen den Berufssportler zu erzielen, was von den Mitschülern dann natürlich mit tosendem Applaus gewürdigt wurde.
Am Ende waren sich alle einig: An dieses besondere Training wird man sich noch lange erinnern!
(Felix Klein)
Moguntiacum ist der lateinische Name unserer Nachbarstadt Mainz auf der anderen Rheinseite. Das römische Moguntiacum hatte seinen Ursprung in dem etwa 13-12 v. Chr. von Drusus erbauten Legionslager. Dieses Lager befand sich strategisch günstig auf einer leichten Anhöhe am Rhein gegenüber der Mainmündung. Später entstanden kleine zivile Siedlungen unterhalb des Lagers, die zu einer größeren städtischen Siedlung zusammenwuchsen. Im heutigen Mainz sind einige bedeutende Überreste von Moguntiacum erhalten geblieben, beispielsweise das römische Theater, der Drususstein und das Römertor. Diese Überreste des römischen Mainz erkundeten die Schülerinnen und Schüler der beiden Lateinkurse der Jg. 7 von Frau Hinderberger und Herrn Ludwig. Spaß und römische Spiele durften da natürlich auch nicht fehlen.
(Die Lateinkurse der Jg. 7 mit ihren Lehrern Frau Hinderberger und Herrn Ludwig)
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