Archiv der Kategorie: Allgemein

Schule wie vor 100 Jahren – Die 5. Klassen im Hessenpark

Passend zum Thema der Projektwoche „Schule früher“ begaben sich die 5. Klassen heute in den Hessenpark. Aber nicht nur 50 Jahre ging es zurück. Nein gleich bis in das Jahr 110.

Eine der Projektgruppen erlebte so den Schulalltag von Kindern aus der Kaiserzeit.

Alle waren sich einig: Sehr interessant, aber heute ist es echt besser als bei „Fräulein Krieger“, der Lehrerin für diesen Vormittag.

Aaron Cawley besucht Projektchor unseres Gymnasiums

IMG_6878Der Projekt-Mittwoch war ein ganz besonderer Tag für unseren Projektchor, denn heute bekamen wir Besuch von dem irischen Tenor Aaron Cawley, der unseren jungen Nachwuchstalenten nicht nur Atemübungen und Warmups beibrachte, sondern auch eine Kostprobe seines sängerischen Talents gab.

Als Begrüßung sangen unsere „Goldkehlchen“ einen mehrstimmigen südafrikanischen Song, „Masithi Amen“. Gemeinsam mit Aaron Cawley sangen wir außerdem „We are the world“ von Lionel Richie und Michael Jackson.

Nachdem Aaron Cawley über seinen künstlerischen Werdegang berichtet hatte, waren alle gespannt wie ein Flitzebogen!

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„Can you sing something for us?“ – „Yes, of course!“

Gebannt lauschten unsere Schülerinnen und Schüler des Projektchores der Theodor-Fliedner-Schule der wunderschönen und sehr traurigen Arie des Caravadossi „E lucevan le stelle“ aus Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ in der fulminanten Interpretation von Aaron Cawley. Standing Ovations in unserem Raum und eine Autogrammrunde folgten.

It was great to have you with us, Aaron!!!

 

 

 

Einwahl Ganztag 2018/2019

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ihr könnt euch hier für das kommende Schuljahr in den Ganztag einwählen: Einwahl ist beendet.

Sollte die Einwahl nicht gleich öffnen, bitte habt etwas Geduld oder versucht es zu einem späteren Zeitpunkt. Wichtig ist, dass ihr euch einwählt ;o)!
Das Kennwort steht auf dem Einwahlbogen, welches man über den Klassenlehrer/lehrerin erhält. Lest die Einwahlregeln nach der Anmeldung genau durch.

Ihr solltet euch über die Angebote näher hier informieren: Angebote

Liebe zukünftige Fünftklässler,
du bekommst alle Informationen und das Kennwort per Post geschickt. Du kannst dich aber schon mit deinen Eltern über unser Angebot informieren. Bis bald!

Herzlichen Dank

Kai Hertrich
Stellvertretender Schulleiter

Einladung zum großen Jubiläums-Schulfest

Die Theodor-Fliedner-Schule wird 50 Jahre alt.

Diesen besonderen Anlass wollen wir alle gemeinsam in unserem Gymnasium mit einem großen Schulfest feiern.

Wir möchten Sie und euch alle am Freitag, den 10. Juli 2015, in unserem Hause zu einer unvergesslichen Geburtstagsfeier begrüßen:

Ab 17 Uhr Projektpräsentationen unserer Schülerinnen und Schüler.

Ab 19 Uhr Schulfest mit einem bunten Bühnenprogramm.

Wir freuen uns auf einen wundervollen Tag!

P.S. Unser junges Gymnasium der Stadt Wiesbaden hat übrigens einen Geburtstagswunsch. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung bei diesem Projekt. Mehr Informationen hierzu unter http://bit.ly/1egvoGf

Klicken Sie auf das Bild, um die ganze Story zu öffnen.
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Wahlunterricht / Kursfahrt 30. Mai – 6. Juni 2015 Kanu-Outdoor der Theodor-Fliedner-Schule erstmalig mit „Teamer-Konzept“

Kursteilnehmer von links, hinten: Michelle Mittermeier, Elizabeth Wittal, Victoria Wiegmann, Anna Olt, Lukas Lawall, Nicolas Kilian, Daniel Schmidt; Mitte: Markus Jacobi, Sara Nied, Lena Helbig, Janco Brose, Raoul Fürst, Justus Schmidt, Christopher Schienke, Alexander Lipfert, Noah Trabelsi; vorne: Shajan Sepanlou, Volker Stelzer; nicht auf dem Foto: Ingo Krüger
Kursteilnehmer von links, hinten: Michelle Mittermeier, Elizabeth Wittal, Victoria Wiegmann, Anna Olt, Lukas Lawall, Nicolas Kilian, Daniel Schmidt; Mitte: Markus Jacobi, Sara Nied, Lena Helbig, Janco Brose, Raoul Fürst, Justus Schmidt, Christopher Schienke, Alexander Lipfert, Noah Trabelsi; vorne: Shajan Sepanlou, Volker Stelzer; nicht auf dem Foto: Ingo Krüger

Als sich Ende Mai sechs Schülerinnen und 10 Schüler der Theodor-Fliedner-Schule, Gymnasium der Stadt Wiesbaden, auf den Weg zur einwöchigen Kanu-Outdoor-Exkursionsfahrt in die österreichische Steiermark aufmachten, wurden die Neuntklässler in diesem Jahr erstmalig von zwei „Wiederholungstätern“ begleitet. Anna und Christopher, beide erfolgreiche Absolventen des vorjährigen Kanu-Outdoor-Sportkurses, waren vom Organisator und Lehrer der Theodor-Fliedner-Schule, Volker Stelzer, ausgewählt worden, ihre erworbenen Kompetenzen und ihr Wissen nun unterstützend als „Teamer“, als Assistenten, in den Gruppenablauf mit einzubringen.

Ob beim Einrichten des Zeltlagers auf einem idyllischen Hofgelände nahe des kleinen Ortes Wildalpen, ob bei der täglichen Camp- und Ausrüstungs-Organisation, bei Rettungsübungen, beim Befahren des wunderschönen Bergflusses „Salza“ mit den kleinen wendigen Einerkajaks oder bei der Durchführung des Rahmenprogramms in Form von Felsklettern, Felsenspringen, Gebirgswanderungen, Sauna- & Schwimmbad-Entspannung sowie Lagerfeuer-Romantik, überall waren Anna und Christopher helfend und motivierend zur Stelle und übernahmen so manche Aufgabe in Eigenregie.

Eingebettet in das „Fit-und-Gesund“-Konzept der Theodor-Fliedner-Schule stellt diese Kursfahrt nach Österreich – nun schon zum neunten Mal – den krönenden Höhepunkt eines eigens dafür konzipierten und logistisch recht aufwändigen Sportkurses dar. Den Auftakt bildet stets zu Schuljahresbeginn ein Anfänger-Kajak-Training im ruhigen Wasser des Schiersteiner Hafenbeckens. Es folgen Schwimmeinheiten im Hallenbad, eine Einführung in das Klettern, Übungen mit Karte und Kompass, ein Info-Abend für die Eltern und schließlich ein weiterführendes Kajak-Training ebenfalls in Schierstein. Mit dem fließenden Wasser, mit Strömungen, Kehrwässern und Wellen, kommen die Schülerinnen und Schüler erstmals während der einwöchigen Exkursionsfahrt in Kontakt.

Dank der nach wie vor sehr guten Verbindungen Volker Stelzers zur Universität Göttingen, standen auch in diesem Jahr für die Kursfahrt wieder perfektes Material, gute Fahrzeuge und ein tolles Übungsleiterteam zur Verfügung: Markus Jacobi und – schon zum achten Mal mit dabei – Ingo Krüger. Aber auch die sonstigen Bedingungen waren absolut stimmig: perfektes Wetter, ein guter Wasserstand, eine wie immer herzliche Unterkunft, aber vor allem: eine hoch motivierte und sehr engagierte Schülergruppe! Kein Tag ohne Programm, von früh morgens bis spät abends, gepaart mit viel guter Laune, Unternehmungslust und Teamgeist und immer bereit für Herausforderungen, Abenteuer und Anstrenung, aber auch für Genuss, Muße und Zufriedenheit. Mit stets großer Begeisterung und Konzentration waren die Schülerinnen und Schüler in alle Bereiche dieser Outdoorwoche eingetaucht. „Es war eine sehr intensive Woche,“ bestätigte Ingo Krüger, „und jeden Schweißtropfen wert.“

Und was sagen Anna und Christopher? – Die sind sich einig: Neben der neuen und verantwortungsreichen Aufgabe, als „Teamer“ agieren zu dürfen, war es für beide ein herausragendes Erlebnis, das Kajakfahren auf der Salza in den für sie ja bereits bekannten Flussabschnitten erneut zu erleben. Als ob sie nie weggewesen wären: Mit ihrem Können knüpften sie genau dort an, wo sie vergangenes Jahr aufgehört hatten. „Was für eine positive und motivierende Erfahrung für die Jugendlichen!“ erfreut sich Volker Stelzer und möchte dieses „Teamer-Konzept“, also die Einbindung von Schülerinnen und Schülern in Organisationsprozesse durch die Übertragung von Verantwortlichkeiten (was an der Theodor-Fliedner-Schule bereits durch „Mensa-Scouts“ und mit dem „Schüler-Sanitäts-Dienst“ umgesetzt wird), gerne auch im Sportbereich der Schule weiter ausbauen.

Große Bühne und Theaterspiel hautnah

IMG_2863Ausflug der Klasse 6e zur Oper nach Frankfurt

Am Dienstag den 19. Mai unternahm unsere Klasse 6e mit unserer Musiklehrerin Frau Baron und unserem Klassenlehrer Herrn Hener einen Ausflug in die Oper nach Frankfurt, um vor Ort die Funktionsweise und den Arbeitsalltag an einem großen Theater kennen zu lernen.

Wir fuhren zunächst mit Bus und Bahn zur Oper nach Frankfurt, wo wir von der pädagogischen Mitarbeiterin des Opernhauses, Frau Anett Seidel, Schauspielunterricht erhielten, bei dem professionelles Sprechen und Bewegen eingeübt wurden. Wir sollten uns in verschiedene Hauptfiguren der Oper „La Cenerentola“ (Aschenbrödel) hineinversetzen und einzelne Szenen der Oper nachspielen.

Alle mussten sich in einer langen Reihe aufstellen und vor allen anderen der Reihe nach die Szene mit dem demütigen Diener und dem herrschsüchtigen König nachspielen. Anschließend mussten alle den jeweils spielenden Mitschülern Tipps geben, wie sie noch überzeugender spielen könnten. War eine Szene gelungen vorgespielt, durften die Schüler in der Gruppe der „Profischauspieler“ Platz nehmen, war die Szene hingegen zu wenig überzeugend gespielt und/oder hatte ein Schüler zu undeutlich gesprochen, musste er sich noch einmal in der Schlange anstellen und die gleiche Szene später noch einmal spielen. Am Anfang hat diese Form von Schauspielunterricht echt viel Überwindung gekostet, dann war es aber sehr lustig und spannend, weil man seine Angst vor dem lauten Sprechen und vor eventuellen Fehlern verloren hatte.

Im Anschluss haben wir dann im Kreis passend zu einzelnen Musikabschnitten der Oper getanzt und dann in Kleingruppen eine vorgegebene Szene der Oper erst eingeübt und dann vorgespielt, was sehr interessant war, weil man sehen konnte, wie viele unterschiedliche Ideen man zur gleichen Szenenvorgabe entwickeln kann und wie unterschiedlich die einzelnen Schauspieler die einzelnen Figuren ausgefüllten.

Nach dem Schauspielunterricht erhielten wir dann eine eineinhalbstündige Führung durch das Opernhaus, wobei wir die mit 37 Metern Durchmesser größte Drehbühne Deutschlands sehen konnten, die wirklich gigantisch wirkte und auf der auch tatsächlich gerade Tonproben für den „Rosenkavalier“ stattfanden. Lustig war hierbei, dass unsere Opernführerin von einem Regisseur zurechtgewiesen wurde, bei der Führung doch bitte leiser zu sprechen. Leise muss es also nicht nur in der Schule zugehen… Hinter der Bühne erzählte uns noch der Inspizient kurz von seinem stressigen Arbeitsalltag.

Dann besichtigten wir den Orchestergraben, der auf mich sehr eng, muffig und bedrückend wirkte. Abschließend fuhren wir mit einem unglaublich großen Lastenaufzug zu den Bühnenbildnern, die in einer riesigen Halle bei Tageslicht sehr große Bühnenteile für eine andere Oper bemalten. Zwei Stockwerke tiefer konnten wir anschließend einer Bühnenplastikerin zuschauen, wie sie eine antike Statue für eine Oper aus einem Styroporblock herausarbeitete und dabei nur ein Foto als Hilfe hatte. Alle waren begeistert von den verrückten Dingen, die die Bühnenplastiker hergestellt hatten (eine Riesenspinne als Tisch, Spiderman in Lebensgröße und viele antike Helden als Statue…) und fragten auch noch, welchen Schulabschluss die auszubildende Bühnenplastikerin hatte: Abitur.

Anschließend war die Führung durch die Oper zu Ende. Ich fand toll, dass sich alle Personen der Oper so viel Mühe mit uns gemacht haben und uns wie junge Erwachsene behandelt haben. Jetzt kann ich mir recht gut vorstellen, wie viel Arbeit hinter der Aufführung einer Oper steckt und warum die Eintrittskarten mehr Geld kosten als ein Kinobesuch.

Um 13.00 Uhr ging es dann zu Fuß zum Hauptbahnhof und dann mit dem Zug zurück nach Wiesbaden. Manche von uns hatten sich vorher schon Opernkarten gekauft und sich dann zwei Tage später an Pfingstsamstag die Oper „La Cenerentola“ live in der Oper angesehen, die ihnen auch sehr gut gefallen hat.

Einen Tag später fand übrigens der gleiche Workshop nochmals mit Frau Seidel und den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c mit Herrn Kohler und Frau Baron statt. Wie viel Spaß es vor allem dem Klassenlehrer der 6c gemacht hat, zeigt das nachfolgende Bild.

(Aljoscha, 6e)