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Handschriftlicher Sieg der Liebe

Liebesbriefe bringen die einen zum Kichern, die anderen zum Schwärmen, je nach Klassenstufe. Manche machen sie zu Siegerinnen: Victoria Hug und Emily Wlochowitz (beide 8c) haben beim hessischen Wettbewerb zum „Tag der Handschrift“ mit dem Thema „Liebesbriefe“ gewonnen. Ja, mit einem per Hand geschriebenen Brief! Obwohl einer der häufigsten Sätze in unseren Klassenzimmern lautet: „Müssen wir das schriftlich machen?“

Die Stiftung Handschrift hatte zu dem Wettbewerb aufgerufen, um die Bedeutung der Handschrift  für uns – doch meist tippende Menschen – ins Bewusstsein zu rufen. Diesem Ruf war die Klasse 8c im Deutschunterricht (Fr. Venn) gefolgt und 28 junge Menschen haben während einer Schulstunde wunderbare Liebesbriefe verfasst – manche kichernd, manche schwärmend; und unsere beiden Siegerinnen auch mit liebevollem Ernst. „Eigentlich denkt man viel zu wenig nach, wie besonders Du bist“, schreibt Victoria etwa in ihrem Liebesbrief an die Welt, die sie „so vielfältig und einfach unbeschreiblich“ findet, obwohl die 13-Jährige diese Welt in ihrem Brief ganz wunderbar beschreiben kann. „Dieser Brief ist an Dich“, schreibt Emily, und wendet sich eine ganze handgeschriebene Seite lang an dieses „Dich“, stellvertretend für ihre Mitmenschen generell, die sie in ihrem Liebesbrief ermutigt, sie selbst zu sein und die Freude der Gemeinsamkeit zu empfinden.

Die Gemeinschaft der Theodor-Fliedner-Schule jedenfalls freut sich sehr für die beiden Autorinnen, ist stolz auf sie und beeindruckt: Handschriftlich! Liebesbriefe!

Herzlichen! Glückwunsch!

 

Cicero (nicht nur) für Angeber!

Ein Projekt der E-Phase Latein zu berühmten Aussprüchen Ciceros

Amicus certus in re incerta cernitur. – Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Situation.

Ubi bene, ibi patria est. – Wo es einem gut geht, das ist dein Vaterland.

Mit diesen und ähnlichen Sentenzen haben sich die Lateinschüler der E-Phase im Rahmen der Cicero-Lektüre auseinandergesetzt. Je nach Interesse durfte sich jeder Schüler seine persönliche Sentenz aussuchen.

Sie galt es zunächst in Ciceros Lebensumstände/ Werk einzuordnen und stilistisch zu analysieren.

In einem dritten Schritt wurden die Schüler kreativ und aktualisierten die Bedeutung ihrer Sentenz für heute in Form von Comics, Zeichnungen, Collagen, Werbeplakaten und einer Fotostory.

In diesem Sinne in medias res ….

 

Lateinlehrerin Stephanie Matthees-Hadeler, E01-04

Hessischer Tag der Schulverpflegung 2018

htsv

Liebe Schüler_innen, liebe Eltern, liebe Lehrer_innen,

Am 19. September findet dieses Jahr der landesweite Tag der Schulverpflegung statt. Dafür bitten wir die Schulgemeinschaft am Wandertag besonders auf die Auswahl der Verpflegung zu achten und im besonderen
⦁ gesunde,
⦁ wenig verarbeitete, also nicht „convenience“,
⦁ wenig verpackte,
⦁ faire,
⦁ und Bio-Produkte zu verzehren.
Falls Zeit für ein gemeinsames Frühstück oder die gemeinsame Zubereitung ist, macht es sicherlich noch mehr Spaß.

Falls die Klasse einen Ausflug in eine Stadt plant, könnt ihr auch versuchen diese Kriterien einzuhalten. Eine Reflexion, ob dies leicht umzusetzen war, macht auch Sinn:
Wie schwer ist es in der Stadt, wenn

⦁ man Hunger hat, schnell an leckeres, gesundes Essen zu kommen?
⦁ Warum habe ich manchmal Fast-Food-Hunger?
⦁ Wie schnell siegt der Fast-Food-Hunger?
⦁ Wie kann ich meine eigene Reflexionsfähigkeit schulen?

Am 18. September werden in der Mensa wie gewohnt zwei Gerichte gekocht. Diese „Überrschungsessen“ werden als vegetarische und als Fleischvariante angekündigt und im System mit „Tag der Schulverpflegung“ betitelt. Ihr als Schüler und die Lehrer werden für diesen Tag wie gewohnt ein Essen vorbestellen können, das sie dann probieren dürfen.
Die Schüler dürfen raten, welche Zutaten (auch Gewürze) sich im Essen befinden. Die geratenen Ideen schreibt ihr auf einen Zettel. Bitte Namen und Klasse nicht vergessen. Es wird eine Box in der Mensa aufgestellt, dort können die Zettel eingeworfen werden. Schließlich wird das Mensateam sie dann mit den Mensascouts auswerten. Der/die Sieger des Wettbewerbs erhält/erhalten einen kleinen Preis.

Viel Spaß und viel Erfolg!
Herzliche Grüße
Euer Mensateam
Frau Häcker und Frau Reichert

Crêpes, ein lustiges Theaterstück und mehr rund um das französische Leben!

In der AG „Club Tour Eiffel“ beschäftigten wir uns mit der französischen Kultur, hörten typisch französische Lieder, backten Crêpes – die köstlich schmecken – , bastelten einen Adventskalender für die Eltern und spielten ein französisches Theaterstück in der Aula vor.

„Au Café Daguerre“:

Das Theaterstück handelte von einer deutschen und einer französischen Familie, wie auch einem Papagei und einem Kellner, die sich in einem Pariser Straßencafé kennenlernen. Die französische Familie Noblet betritt das Café und die Kinder stoßen auf den Papagei, mit dem sie sich auf Französisch verständigen. Der Papagei heißt Arthur und spielt im Stück eine wichtige Rolle, denn er kann sich mit Menschen unterhalten. Als die Familie nach langem Warten des Kellners etwas bestellt, trifft auch die deutsche Familie Meier ein. Diese möchten ebenfalls bestellen, worauf deren Kinder die französische Tochter Natalie am Nachbartisch auf Französisch um die Karte fragen. Am Tisch der Deutschen streiten sich die Kinder Sven und Sonja darum, wem Svens Kappe besser steht. Dabei achten sie nicht einmal mehr auf den Kellner, gegen den sie mit einem vollen Tablett in der Hand, wie auch mit Eis, stoßen und dieser den französischen Vater aus Versehen schmutzig macht. Die Eltern der Beiden sind peinlich berührt. Deshalb gehen sie zusammen zur Familie Noblet, die sich inzwischen wieder beruhigt hat. Der deutsche Vater lädt die französische Familie (mithilfe eines Wörterbuches) zu einem Champagner ein. Aber nach dem Durcheinander freuen sie sich, dass sie sich kennengelernt haben und stoßen miteinander an.

Das Theaterstück haben wir den sechsten Klassen, als auch einer fünften Klasse, vorgetragen, da diese die Klasse unserer Leiterin Frau Beiser ist. Danke nochmal an die Technik-AG, die uns ermöglicht hat mit Mikrofonen zu sprechen. Die AG und vor allem die Proben haben uns allen sehr viel Spaß gemacht!!

Luisa Ullrich, 8

 

Wettbewerbsbeitrag erfolgreich in Szene gesetzt…

Julia Krämer E02

Bei dem Fotowettbewerb ,,Zoom! … uns deinen Weg!“ mit dem Thema Wege in und rum um Wiesbaden haben mehrere Schüler der Theodor-Fliedner-Schule mitgemacht.

Einige der eingereichten Bilder wurden nominiert und bei der Preisverleihung am 17.Juni 2018 habe ich den 2.Preis in der Alterskategorie 16-19 Jahre gewonnen.

Auf meinem Foto: ,,Die unbekannte Seite Wiesbadens“ sieht man ein Graffiti im Stadtteil Mainz-Kastel unter der Theodor-Heuss-Brücke. Dabei spiegelt das Foto die fröhlichen und die dunklen Seiten des Lebens wider. Die Treppe, welche die zwei Seiten trennt, wirkt auf den ersten Blick wie gemalt, obwohl diese echt ist. Durch den gewählten Winkel sieht man die Treppenstufen nicht, welcher diesen Effekt verstärkt. Die unten/linke Seite zeigt die fröhliche, genussvolle Seite des Lebens, mit den Süßigkeiten und den bunten, starken Farben. Die obere/rechte Seite zeigt ein dunkles, mexikanisches Bild mit schwarzem Hintergrund.

Julia Krämer, E02