Besuch des Bläserquintetts des Wiesbadener Staatstheaters

PeterWolfStaatstheater
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Am letzten Tag des Aprils erwartete das Bläserquintett des Hessischen Staatsorchesters in der Aula unsere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen.

Nach der Begrüßung der Musiker durch die Musikfachschaftssprecherin, Frau Nathalie Baron, eröffnete unsere Schulleiterin, Frau Karin Petersen, mit einer herzlichen Ansprache die Veranstaltung, welche einen Anfangspunkt in der Kooperation zwischen der Theodor-Fliedner-Schule und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden markieren soll.

Zunächst moderierte der Wiesbadener Bassist Wolfgang Vater die Vorstellung der Instrumente, anschließend nahm die musikalische Geschichte ihren Lauf: „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofiew stand auf dem Programm. Gebannt lauschten die Schülerinnen und Schüler der Musik und der Erzählung. In einer abschließenden Fragerunde konnte das Publikum den Musikern Fragen stellen. Lesen Sie hier den Bericht vom 1.5.2015 im Wiesbadener Kurier.

Wir danken den sympathischen Musikern des Hessischen Staatsorchesters sehr herzlich für Ihr Engagement und freuen uns auf eine weitere musikalische Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen unseres Musikunterrichts.

(J.Seibert)

Maurice Ravel entdecken – Besuch einer Generalprobe im Friedrich-von-Thiersch-Saal

IMG_1610Am 05.11.2013 führte Frau Baron die Klassen 5a und die 6a, in denen sie Musik unterrichtet, gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen, Frau Attali und Frau Utecht, zu der Generalprobe des Hessischen Staatsorchesters in den Friedrich-von-Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurshauses, um die Schülerinnen und Schüler erleben zu lassen, wie intensiv der Dirigent Heinz Holliger und sein Orchester für das tags darauf im Kurhaus stattfindende Konzert „Profane et sacré“ von Maurice Ravel miteinander arbeiten.

Von der Leidenschaft für die Musik

Zuerst stellte Frau Tobschall, Orchestergeigerin mit pädagogischer Kompetenz, ihr Instrument vor. Sie informierte die Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Bestandteile des Geigenbogens und die Bauetappen einer Geige, sondern sie erzählte ihnen auch in aller Aufrichtigkeit von ihrer Leidenschaft für das Musikspielen, von den täglichen Übungsstunden seit ihrem 10. Lebensjahr sowie von der Aufregung vor jedem Konzert. Im Anschluss durften die Schülerinnen und Schüler noch einer Harfenistin beim Spiel ihres Instruments zuhören und ebenfalls Fragen an sie stellen.

Von Märchen und MusikIMG_1615

Heinz Holliger, Dirigent, Oboist und Komponist, der zu diesem Anlass in Wiesbaden Gastdirigent war, führte im wunderschönen Rahmen des mit Jugendstil dekorierten Thiersch-Saals die Schülerinnen und Schüler, die sich in der Jahrgangsstufe 5 mit den Grimm’schen Märchen beschäftigt hatten, in die Welt von Maurice Ravel ein, der in dem Symphoniekonzert fünf Märchen aus der Sammlung von Charles Perrault vertonte:

Dornröschen, Der kleine Däumling, Die Kaiserin der Pagoden, Die Schöne und das Biest und Der Zaubergarten.

Von Nussschalen in der Musik und Ravels Haustieren

Immer wieder unterbrach er die Probe, um sich der Gruppe direkt zuzuwenden und ihr den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Handlungsmomenten mit der Musik zu erklären. Die Schülerinnen und Schüler folgten dem Geschehen mit wachen Augen, ließen sich von der Musik treiben und begeistern und berichteten im Anschluss von ihren persönlichen Höhepunkten, so zum Beispiel von der witzigen und kindgerechten Erklärung des Dirigenten bezüglich der im Märchen erwähnten Nussschalen und wie diese zu klingen hätten. Aus Maurice Ravels Leben erfuhren die Schüler und Schülerinnen außerdem, wie sehr er die zahlreichen Katzen, die seine Pariser Wohnung mit ihm bewohnten, liebte, und wie faszinierend sie für ihn waren.

IMG_1628Dankeschön

Für die Schüler und Schülerinnen ist die Begegnung mit Ravels Musik sicherlich ein einprägsame Erlebnis gewesen. Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle sowohl bei Frau Baron, die dieses Erlebnis ermöglichte, bei allen Orchestermusikern, die bei der Generalprobe unsere Gegenwart so freundlich begrüßten, als auch bei Herrn Holliger für seine Großzügigkeit und seine Geduld herzlich bedanken.

(Frau Attali-Staaden)