Advent, Advent – alles zu St. Birgid rennt

Von drauß‘ von Weitem hörte man sie schon: Stimmen und Stimmchen aller fünften Klassen, samt Lehrerinnen und Lehrern, Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Schwestern, Brüder. Inbrünstig  tönten sie in der Kirche St. Birgid, man möge doch die Tür hoch, die Tor weit machen.  Für feierlichen Trompetenhall sorgten Anton Trexler (7a) und Jonathan Held (7c), an der Orgel Lehrerin Nora Ulama. Beim Adventskonzert der Theodor-Fliedner-Schule glitzerten am Donnerstagabend beinah so viele Augen wie Sterne am Bierstadter Himmel.

Beeindruckend souverän moderierten Elena Kreis und Annika Krüger-Lorenzen (beide 7c) den Abend; lässig und routiniert – als hätten sie schon ein Moderatorinnen-Abitur in der Tasche, Note 1,0. Professionell gab auch die junge Pianistin Lavinia Vogel (8e) alsbald den ersten Satz der Sonata No. 8 Op. 13, „Pathetique“, zu Gehör. Etwas weniger getragen, dennoch genauso wirkungsvoll boten ein paar Weihnachtslieder später Konstantin Kaiser, Mia Bleker (beide 5a), Emilie Bauer und Alisea Hoffmann (beide 5e) den „Weihnachtswünsche-Rap“ dar. Stimmungsvoll wiederum las den bestens gelaunten Gästen im Verlauf des Abends Melisa Akin (6c) Astrid Lindgrens Weihnachtsgeschichte „Pelle zieht aus“ vor und tosenden Applaus bekamen Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7a und 9d für „Last Christmas“ von George Michael, ohne das Weihnachten inzwischen auch kaum mehr denkbar ist.

Kein Wunder – trotz Weihnachten –, dass am Ende des Programms unter der Leitung der Lehrkräfte Nora Ulama, John Dunn und Daniel Bach all die Stimmen und Stimmchen der Schulgemeinde ein überzeugendes „O du Fröhliche“ schmetterten. Schulleiterin Karin Petersen, ebenso gerührt wie stolz, dankte in ihrer Rede zum Ausklang des Konzerts dem Schulelternbeirat, dem Förderverein und der Pfarrgemeinde St. Birgid für die tolle Unterstützung. War’s das? Noch nicht…

…man konnte sich kaum trennen und so servierte das Q1-Abiball-Team noch Lebkuchen, Glühwein und Kinderpunsch.

Alle Jahre wieder? Unbedingt: Adventskonzert mit den Menschen der Theodor-Fliedner-Schule.

 

Junges Konzert – Leben, überleben für die Musik

Ein grandioser Konzertabend mit Schülern der Wiesbadener Theodor-Fliedner-Schule und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks begeistert Zuschauer in der Alten Oper Frankfurt.

Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. Und oft im Ohr des Zuhörers. Was das Publikum am Mittwochabend in der Alten Oper zu hören bekommt, galt Josef Stalin und seinen Getreuen vor 80 Jahren als Kniefall des Komponisten: die 5. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Aber denen, die verstehen, gilt das pompöse Finale als „Triumph für Idioten“. Fest steht: Wie drei junge Leute aus der Wiesbadener Theodor-Fliedner-Schule auf der Bühne durch das berühmte Werk führen – das ist ganz große Klasse.

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„Sagt mal: Wer von euch ist eigentlich freiwillig hier?“, fragt Fabian Lieberum am Anfang frei heraus. Das Publikum im ordentlich gefüllten Großen Saal reckt die Arme – aber unter Gelächter. Manche werden wohl schon unter sachtem Druck der Lehrer hergekommen sein, drückt Fabians ironischer Blick aus, und genauso gucken Luisa Sagliano und Shajan Sepanlou.

Die drei gehören zum Musikkurs des Fliedner-Gymnasiums, in dieser Saison „Spielzeitschule“ des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks (HR), gemeinsam mit der Frankfurter Musterschule. Das heißt: Die Schüler erarbeiten sich ein Musikstück, und zwar durch Zuhören, durch Gespräche und im historischen Kontext. Ein halbes Jahr lang haben sie schon mit ihren Lehrerinnen Nathalie Baron (Musik) und Bettina Pohlen (Geschichte) daran gearbeitet. Eine Dokumentation wird ab Mai auf den HR-Internetseiten zu sehen sein.

Aber wo wir gerade beim Druck auf die Schüler waren: Noch viel stärker unter Druck, sagt Conferencier Fabian, dürfte sich Schostakowitsch gefühlt haben, damals, 1937, als er neben Stalin saß und ihm seine Sinfonie vorführte. Für den Komponisten ging es um Leben und Tod, das vermitteln die drei gemeinsam mit dem Orchester. Bald lässt sich in der Musik mitfühlen, wie der Russe auf ganz schmalem Grat wandelt, zwischen Gefälligkeit für den Despoten und Anspruch an die eigene Kunst.

Immer wieder Szenenapplaus

Shajan Sepanlou hört aus dem 3. Satz der Sinfonie heraus, wie Schostakowitschs Jugendliebe in einer Kutsche vorüberfährt. Luisa Sagliano lässt das Orchester eine weitere Stelle anspielen, unsagbar sanft, und dann trägt die Schülerin selbst einen großen Moment zum Konzert bei: völlige Stille, dann der Seufzer ins Mikrofon – „haach …“

Szenenapplaus untermalt den Abend immer wieder. Es ist ein wundervoller Abend, mit einem fabelhaften Musikstück, einem grandiosen Orchester, drei pfiffigen und sympathischen Moderatoren. Sie interviewen den Schlagzeuger Andreas Hepp („wir sind hier das Salz in der Suppe“) und Ricarda Bard-Bäumer am Tasteninstrument Celesta, die „die letzten drei Atemzüge“ spielt, laut Partitur „sterbend“.

Anschließend erklärt Dirigent David Afkham in einer kleinen Gesprächsrunde, wie die Musiker sich in eine solche Sinfonie einfühlen – und warum das wichtig ist: „Ich glaube an die Kraft der Musik, sie hilft uns, zu wachsen und Sensibilität zu entwickeln. Die Noten sind schwarze Tinte auf Papier. Aber was bedeuten sie heute?“ Für Pejman Jamilpanah bedeuten sie so viel: Er flüchtete ihnen zuliebe aus dem Iran, wo seine Musik zensiert wurde. „Als Kind habe ich mir selbst eine Gitarre mit drei Saiten gebaut“, erzählt er. Jetzt ist Jamilpanah Mitglied des interkulturellen Projekts „Bridges“ und baut zum Abschluss des Abends eine Brücke aus dem Jahr 1937 ins Hier und Jetzt: Überleben für die Musik.

Man müsse schon „ein kompletter Trottel sein“, um den Zwang aus seiner 5. Sinfonie nicht herauszuhören, steht in den Memoiren Schostakowitschs. So gesehen, werden die Fliedner-Schüler und ihr Publikum nie wieder Trottel sein.

Eine ausführliche Besprechung des Konzerts (zu hören auch im Video-Livestream unter hr-sinfonieorchester.de am Freitag) folgt im FR-Feuilleton nach einer weiteren Aufführung.

Erscheinungsort und -datum: Frankfurter Rundschau vom 3.02.2017

Autor

Thomas Stillbauer

Redakteur, Frankfurt/Rhein-Main

 

„Zeig was Du kannst“ – Schülerinnen und Schüler der TFS zeigen ihre Stärken…

Am heutigen Freitagabend, den 4.03.2016 präsentieren unsere Schülerinnen und Schüler ab 19.00 Uhr im Info der Theodor-Fliedner-Schule ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Einlass zu der Veranstaltung ist ab 18.40 Uhr.

Lassen Sie sich von dem Programm inspirieren, freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend und besuchen Sie unsere Veranstaltung.

Programm

  • Tom Luca Nippert 5c (Klavier) „Lieblingsmensch“ (Namika)
  • Emma Keller und Freundinnen auf Gitarren Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ (bisher auf Landesebene) „Der König von Dantz“ (Michael Praetorius), „Tourdion“ (Pierre Attaignant), „Andante“ (Leonardo de Call)            „Let´s go on“ (Pieter Van der Staak)
  • Chloe Cloud 6b (Klavier) „Looking-Glass-River“ & „Night of Tarantella“ (Nancy & Randell Faber)
  • Stella Conigliaro & Emilia Bozicz 6d (Gesang) „Flashlights“ (Jessy J)
  • Nehal Schams 5b (Klavier) „Pirates of the Caribbean“
  • Isabelle Schneider, Melisa Kunkel & Eine selbst erarbeitete Aysenur Cagmakli (allesamt aus Klasse 5a) Bodenturn- Choreografie
  • Aysenur Sagir 6c (Gesang) „Love yourself“ (J. Bieber, Ed Sheeran) mit Frau Baron am Klavier
  • Imane Mekadmi 6e (Klavier) „Hello“ (Adele)
  • Mustafa Örüm &„Wesley“ Osaigbovo 5a (Gesang) „Astronaut“ (Sido, Andreas Bourani)
  • Elena Kreis 5c (Klavier) „Let her go“ (Passenger)
  • Shayan Rahwariyan 6a (Gesang) „Stay with me“ (Sam Smith)
  • Frau Baron stellt die besten Geschichten zum Thema „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky zur „Promenade“ vor: 5a: Sophie Poulet, Luka Maric, Emily Rübsam 5b: Lina Hellerbach liest für Nina Mauloni, Sebastian Scherer 5d: Sophie Fabian 6e: Maite Blüm
  • McKenzie Snyder (Gesang), Louis „Hey, there Delilah“ (Eric Clapton) Meser (Gitarre) & Jule Jöst (Violine) allesamt aus Klasse 6b
  • Maite Blüm 6e (Klavier) „Spanish Caballero“ (Nancy &Randall Faber)
  • Alissa Carvalho & Nadja Haust 5c (Tanz) ein selbst choreografierter mod. Tanz
  • Simon Heß 9d (Klavier) „Fairy Tale“ (Yasaharu Takanashi)
  • Nia Weiland 5d (Violoncello)  & Sophie Fabian 5d (Querflöte) „Tanz“ (Michael Praetorius)
  • Marei Bär 5a (Tanz) eine selbst erarbeitete Ballettchoreografie zu „Der goldene Schlüssel“
  • Frau Baron stellt die besten Bilder zum Thema „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky zum „Bydlo“ vor. Danach liest Angelina Wiedemann aus der Klasse 6e eine selbst verfasste Geschichte vor.
  • Dr. Martin Gehres und Nathalie Baron „Rondo“ aus der Sonate in C-Dur für Klavier zu vier Händen (KV 19d) von W.A. Mozart
  • Frau Christiane Michlik (Querflöte) zwei Sätze aus der Sonata in E-Dur von und Frau Baron am Klavier J.S.Bach: Adagio ma non tanto und Allegro
  • Adam Frankfurter 8b (Klavier) Impromptu (Franz Schubert)Ges-Dur op.90 no.3 D899
  • Melina Blüm (Ehemalige/ Gesang) „Defying Gravity“ (Stephen Schwartz) und mit Herrn Dr. Gehres im Duett „All of me“ (John Legend)

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Exkursion nach Straßburg mit Live-Konzertbesuch

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Pünktlich zur Weihnachtszeit reiste die „AG Französische Musikkultur“ am 16.12.2015 in die französische Stadt Straßburg, um einen der schönsten Weihnachtsmärkte Europas zu besuchen und anschließend das Konzert des französischen Superstars „Maître Gims“ zu sehen.

Mittlerweile haben französische Konzertbesuche der TFS Kult-Status erreicht. Jedes Jahr besucht die AG als Highlight das Konzert eines aktuellen französischen Musikstars, dieses Mal war es „Maître Gims“. Er ist ursprünglich Rapper, unterscheidet sich aber von vielen anderen seines Genres durch seinen exzellenten Gesang. Mit seinem Spagat zwischen Hip-Hop und Pop ist er in Frankreich äußerst erfolgreich und mit seinem aktuellen Album „Mon coeur avait raison“ mittlerweile 20 Wochen in den Top 10 der französischen Verkaufscharts. Zu seinen größten Hits zählen bisher „Désolé“ (mit der Gruppe Sexion d’Assaut), „Je me tire“ oder „Game over“ (mit der Sängerin Vitaa).

 

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Natürlich mussten sich die Schülerinnen und Schüler eine solche Konzertteilnahme erst verdienen, indem sie im Rahmen einer mehrwöchigen Projektarbeit Informationen zum Künstler und seinen Liedern sammelten und hierzu Präsentationen abhielten. Durch diesen persönlichen Bezug war es umso schöner, mit den 40 Teilnehmern aus mittlerweile zwei AGs in den vordersten Reihen direkt vor der Bühne eine große Party zu feiern und einige der Lieder mitzusingen. Für Gänsehautstimmung sorgte am Ende des Konzertes die neueste Single „Tu vas me manquer“ (dt. „Du wirst mir fehlen“), welches Maître Gims den Opfern der Terroranschläge widmete. Diese waren auch im Rahmen der AG ein sensibles Thema. Den AG-Teilnehmern bzw. deren Eltern wurde es freigestellt, ob sie aufgrund der aktuellen politischen Lage immer noch an der Fahrt teilnehmen möchten. Über 90% ließen sich nicht davon abbringen, sodass wir erneut mit einem vollen Reisebus, gemeinsam mit Frau Nicolai und Frau Pohlen, zur Erkundungstour nach Straßburg fahren konnten, denn eine Stadtbesichtigung gehört ebenso zu einer jeden Konzertreise.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern für ihr Engagement und ihr großes Vertrauen, welches sie bei der Unterstützung einer solchen Konzertreise unserer Schule entgegenbringen – ein solches Event bleibt sicherlich unvergesslich!

 

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Die „AG Französische Musikkultur“ kann von Französischschülern ab der Jahrgangsstufe 7 gewählt werden und befasst sich mit aktuellen Musiktrends in Frankreich… und natürlich wird es auch dann wieder eine tolle Konzertreise nach Frankreich oder in ein anderes französischsprachiges Land geben. Wir freuen uns auf euch!

M. Allendörfer

Abschluss des 50. Jubiläumsjahres mit einer akademischen Feier

Schön war es, das Jubiläumsjahr mit seinen zahlreichen Aktivitäten, dem Schulfest im Sommer und der gelungenen Akademischen Feier mit Gästen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Theodor Fliedner-Schule. Wir als Eltern, Elternbeiräte und Schulelternbeiräte haben dieses Jubiläumsjahr genutzt, um auf die Leistungen und Arbeit der Schule aufmerksam zu machen.

Unsere Rektorin, Karin Petersen hatte eingeladen und alle kamen gerne, um die vergangenen 50 Jahre der TFS zu feiern und auf die spannende Zukunft anzustoßen. Die kommenden Jahre bringen nämlich große Veränderungen. Im Sommer 2016 werden voraussichtlich die Bauarbeiten für den neuen Schultrakt beginnen und 2017 wird der erste eigene Abiturjahrgang die TFS – hoffentlich erfolgreich -verlassen.
Der hessische Kultusminister Dr. Alexander Lorz wurde sehr persönlich als er in seinem Grußwort ein kleines Geheimnis lüftete: Er und die TFS sind der gleiche Jahrgang. In seiner Rede ging er auf die wechselreiche Geschichte der Schule ein. Als erste Schule in Wiesbaden und eine der ersten in Hessen, wurde 1966 hier die Förderstufe eingeführt. 1970 wurde sie offiziell zur schulformbezogenen (kooperative) Gesamtschule erweitert. 2009 erfolgte der Wandel in ein G8 Gymnasium und 2012/13 änderte sich der Status in „Ganztagschule der offenen Form“. Gut gelaunt und sehr persönlich betonte er die Rolle der TFS als erfolgreiche Vorreiterin für die sich wandelnde Schullandschaft in Hessen.
Die Wiesbadener Stadträtin Rose-Lore Scholz schloss sich den Worten des Ministers an. Sie hob hervor, dass man das Ansehen der TFS an den zahlreich anwesenden Schulleitern messen könne und auch Rektorin Petersen betonte die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit den anderen Wiesbadener Schulen und den zuständigen Behörden.
Überhaupt waren die Reden an diesem Abend von einem sehr persönlichen und vertrauten Ton geprägt, der deutlich machte, dass alle Gäste gerne gekommen waren, um die Arbeit an der Theodor Fliedner-Schule zu würdigen.
Als G8 Gymnasium hat die Theodor Fliedner-Schule keinen einfachen Stand in Wiesbaden. Mehrheitlich sind die Eltern in der Stadt der Meinung, dass G9 das Abitur erleichtert und für ihre Kinder besser geeignet sei. An der Theodor Fliedner-Schule herrscht bei Eltern, Schülern, Lehrern und Schulleitung Einigkeit, dass eine Rückkehr zu G9 frühestens nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Abiturjahrgangs wieder auf der Themenliste stehen wird. Die tägliche Arbeit bestätigt die Entscheider in ihrem Entschluss, so gibt es bei den Schülern, die in der 5. Klasse per Zuweisung (die Schule stand nicht auf der „Wahlliste des Kindes) an die TSF kommen, keine späteren Wechsel an eine der Wunschschulen. Ein Grund dafür ist sicher, dass die TFS, als offene Ganztagsschule mit zahlreichen Förderkursen, etwaige Defizite der Schüler frühzeitig auffangen kann.
Folgt man den Medien ist Schule für Kinder heutzutage eine einzige Qual. An diesem Abend bekamen die Gäste einen völlig anderen Eindruck. Der kleine Schulchor empfing die Gäste gut gelaunt mit einem musikalischen Gruß. Wer da noch dachte, dass so etwas zum Standard einer Schule gehört, wurde im Laufe des Abends überrascht. Adam Frankfurter am Klavier beeindruckte mit einer Komposition von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow und als dann zwei Mädchen und ein Junge der Klasse 5 „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder Herrn Mathieu“ sangen, hielt Schuldezernentin Waltraud Hofmann nichts mehr auf ihrem Stuhl. „Für solche Momente liebe ich meinen Beruf“, sagte die ehemalige Lehrerin und bedankte sich persönlich bei den kleinen Künstlern. Überhaupt packten an diesem Abend wieder viele mit an. Bienenfleißig wurden Gäste von Schülerinnen und Müttern in den schönen TFS-Gastroschürzen, die wir schon vom Schulfest kennen, mit Getränken bewirtet. Und unsere Mensabetreiberin hatte mit ihren Mitarbeitern wunderbares Fingerfood zubereitet. So wurden auch mal die die Lehrer verwöhnt, die ja sonst immer für das Wohl ihrer Schüler zuständig sind.
Die Oberstufenschüler Kira Urban und Till Döring betonten in ihren Reden, dass sie sich für die Aufgaben in der Oberstufe gut vorbereitet fühlen und dankten ihren Lehrern, die mit ihrem Engagement für die Schülerinnen und Schüler mehr seien als reine Wissensvermittler. An der TFS begegnet man sich auf Augenhöhe und verfolgt so das gemeinsame Ziel „Abitur“.
Zum Abschluss zeigten die Lehrer (unter anderem John Dunn von „Johnny and the Jonettes“) noch, von wem die Kinder die Freude am Singen haben. Ein wunderschöner Abend ging zu Ende. Er machte allen Mut und Lust, auch zukünftigen Generationen an der Theodor Fliedner-Schule eine – trotz Leistungsanforderungen – schöne und erinnernswerte Schulzeit zu bereiten.

Nach dem offiziellen Teil ging es übrigens in die „Lehrerdisco“, bei der Musiklehrer John Dunn mit gewohnt lockerer Moderation die Wünsche der Kollegen spielte.

Petra Schumann (Schulelternbeirätin)

Konzertbesuch des Musikkurses der E-Phase in der Alten Oper Frankfurt 

Bildschirmfoto 2015-06-17 um 09.54.43Am 15. Januar 2015 besuchte der Musikkurs der E-Phase an der Theodor-Fliedner-Schule, Gymnasium der Stadt Wiesbaden, die Alte Oper Frankfurt. Es spielte das hr-Sinfonieorchester, dirigiert vom Gastdirigenten Julian Kuerti. Einen Teil der Werke hatten wir bereits im Vornherein im Musikunterricht bei Frau Baron und Herrn Jung besprochen, so dass wir einige Stücke im Konzert wiedererkennen konnten oder zumindest wussten, worauf wir zu achten hatten.

Das orientalisch wirkende Programm beinhaltete „Ma mere l’oye“ von Maurice Ravel, „Ein Konzert für Streichorchester und Guzheng“ von Tan Dun und „Scheherazede“ von Nikolaj Rimskij. Vor jedem Stück gab es zusätzlich eine kurze hilfreiche Einführung durch eine Konzertpädagogin, die einem Überblick verschafft hat. Dabei forderte sie entweder die Musiker auf, einzelne Passagen zu spielen oder bat den Dirigenten Herrn Kuerti, uns auf Besonderheiten seines Dirigats, des Stücks oder seiner Vorgehensweise aufmerksam zu machen. Dieser tat es auf sehr charmante, gut nachvollziehbare Weise und begeistere damit einzelne Zuhörer bereits.

Mit den sanften Klängen der französischen Märchen begann das Konzert. Die vier verschieden Geschichten „Dornröschen“, „Der kleine Däumling“, „Laideronette“ und „Die Schöne und das Biest“ waren musikalisch so umgesetzt, dass man sich die Figuren und Situationen bildlich vorstellen konnte. Den fünften und letzten Satz von „Ma mere l’oye“ bildete Ravels „Der Feengarten“, welcher einen dramatischen Höhepunkt bot.

Im Gegensatz zu „Laideronette“ stammt „Ein Konzert für Streichorchester und Guzheng“ wirklich aus China. Tan Duns schwungvolle und orientalische Komposition stellte den Mittelpunkt des Abends dar. Die Streicher begleiteten die begabte Solistin Yuan Li, die die Guzheng  mit Anmut und großem Können spielte.

Die Sinfonische Suite „Scheherazade“ nach den Märchen aus „1001 Nacht“ bildete den Schluss des Konzertes. Die Musik wurde zwischen den dynamischen Klängen der Instrumente waren immer wieder Motive des Sultans und der Scheherazade zu erkennen.

Obwohl sich der Abend zwischenzeitlich leicht in die Länge zog, war er ein voller Erfolg und endete schließlich mit donnerndem Applaus und Begeisterung der verzauberten Zuhörer.

Mir persönlich gefiel „Der Feengarten“ am besten. Die Töne vermittelten das Gefühl inmitten eines wunderschönen Films mit großem Happy End zu stecken. Außerdem fand ich es sehr unterhaltsam und amüsant, dass die Musiker während „Ein Konzert für Streichorchester und Guzheng“ immer wieder aufgestampft oder wild durcheinander gerufen haben.

Ich würde ein solches Konzert allen meinen Freunden weiterempfehlen, die ebenfalls interessiert an Musik und Kultur sind, und mich sehr auf einen weiteren Besuch im hr-Sinfonieorchester freuen.

(Eva Lohn)

Besuch des Bläserquintetts des Wiesbadener Staatstheaters

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Klicken Sie auf das Bild, um zum Artikel im Wiesbadener Kurier zu gelangen.

Am letzten Tag des Aprils erwartete das Bläserquintett des Hessischen Staatsorchesters in der Aula unsere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen.

Nach der Begrüßung der Musiker durch die Musikfachschaftssprecherin, Frau Nathalie Baron, eröffnete unsere Schulleiterin, Frau Karin Petersen, mit einer herzlichen Ansprache die Veranstaltung, welche einen Anfangspunkt in der Kooperation zwischen der Theodor-Fliedner-Schule und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden markieren soll.

Zunächst moderierte der Wiesbadener Bassist Wolfgang Vater die Vorstellung der Instrumente, anschließend nahm die musikalische Geschichte ihren Lauf: „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofiew stand auf dem Programm. Gebannt lauschten die Schülerinnen und Schüler der Musik und der Erzählung. In einer abschließenden Fragerunde konnte das Publikum den Musikern Fragen stellen. Lesen Sie hier den Bericht vom 1.5.2015 im Wiesbadener Kurier.

Wir danken den sympathischen Musikern des Hessischen Staatsorchesters sehr herzlich für Ihr Engagement und freuen uns auf eine weitere musikalische Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen unseres Musikunterrichts.

(J.Seibert)

Ostermarkt 2015 – Produktvielfalt aus Schüler – und Lehrerhand –

Besuchen Sie den Verkaufstand der Theodor-Fliedner-Schule

auf dem 13. Internationalen Ostermarkt in Bierstadt am Samstag, dem 14.03.2015 und Sonntag, dem 15.03.2015!

Zum 50-jährigen Schuljubiläum präsentiert die Theodor-Fliedner-Schule ein reichhaltiges und buntes Sortiment an kulinarischen und handgefertigten Produkten. Auf der Suche nach einem schönen Geschenk, können Sie an unserem Stand auf dem Ostermarkt auch einen frisch gebackenen Crêpe genießen.

Sehen Sie hier eine Auswahl unserer Produkte…