Am Dienstag, 12.6.18 besuchte der 86 – Jährige Georg Schneidereit die TFS und berichtete Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe von seinen Erlebnissen aus der Zeit des NS- Regimes. Einen Artikel aus dem Wiesbadener Kurier zu diesem Gespräch finden sie hier.
Alle Beiträge von EsMo
Und wieder lockt Österreich!
Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs stellten sich den Herausforderungen der Österreichischen Bergwelt.
Kanufahren, Klettern, Alpines Wandern sowie in Zelten übernachten, baden im Wildbach und Lagerfeuer stellten den Jahrgang vor neue Herausforderungen.
Die alljährliche Outdoor-Kursfahrt hat wieder unglaublich viel Spass gemacht. Dank eines kompetenten Betreuungsteam konnten Herr Stelzer und Frau Ulama mit den SchülerInnen eine schöne Woche in der steirischen Bergwelt verbringen.
Doppelter Erfolg der Theodor-Fliedner-Tänzer

Unsere Schule, und besonders die Schülerinnen und Schüler der Tanzsport AGs in den Stufen 5 bis 9 bei Frau Harms, freuen sich über die Auszeichnung „Tanzsportbetonte Schule“ und über das Tanzsportabzeichen! Also: Chachacha – und zwar tanzsportbetont!
Beim Deutschen Tanzsportabzeichen am Montag in der Theodor-Fliedner-Schule in Wiesbaden-Bierstadt stellten sich 44 Schülerinnen und Schülern vor die kritischen Augen von Herrn Redlich vom hessischen Tanzsportverband. Es wurden die Tänze Langsamer Walzer, Chachacha, Rumba und Jive gezeigt. Die Schülerinnen und Schüler wurden auf ihr Rhythmusvermögen und die Anzahl der verschiedenen Figuren hin beurteilt. Alle erreichten ihre Ziele bei dem Abzeichen. 13 Schülerinnen und Schüler könnten das Silberne Abzeichen erlangen, 31 das bronzene. Eine tolle Leistung!
70 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 der Theodor Fliedner Schule haben in diesem Schuljahr die Tanzsport AG unter der Leitung von Frau Harms besucht. Das ist ziemlich viel, dieser Meinung ist auch der Deutsche Tanzsportverband, der der Theodor-Fliedner Schule dafür das Prädikat „tanzsportbetonte Schule“ verlieh.
Das ist aber nicht alles: Die Tanz-AG ist mitverantwortlich für das Rahmenprogramm der Einschulungsfeier der 5. Klassen und tritt bei diversen schulischen Veranstaltungen auf. Jedes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Tanz AG die Möglichkeit das Deutsche Tanzsportabzeichen oder das „Tanzsternchen“ in Bronze – und bei besonderem Talent – auch in Silber zu erlangen. Ein Vertreter des Hessischen Tanzsportverbandes kommt hierfür an einem Vormittag in die Schule und begutachtet das Können der jungen Tänzerinnen und Tänzer. Auf die Leistungen können Schüler, Eltern und Schulgemeinschaft sehr stolz sein.
Als Highlight in jedem Schuljahr fährt die Tanz-AG zum Landesentscheid Tanz, um sich dort der „Konkurrenz“ aus anderen Schulen Hessens zu stellen. „Im letzten Jahr konnten wir einen ersten und einen zweiten Platz in der Einzelwertung erlangen – das war spitze!“, schwärmt Kollegin Anette Harms.
Geschichte vor Ort erfahren:
Das Projekt „Nationalsozialistische Spurensuche in Wiesbaden“ im Jahrgang 9
- Die in der Reichspogromnacht 1938 zerstörte jüdische Synagoge in Bierstadt liegt nur wenige Straßen von der TFS entfernt. An die Synagoge erinnert nur noch eine kleine unscheinbare Gedenktafel.
- Vier jüdische Stolpersteine berichten über das Leben der jüdischen Familie Levy direkt gegenüber der Bushaltestelle Poststraße, wo die Schüler/innen tagtäglich ein- und aussteigen.
- Der Schlachthof am Hauptbahnhof ist nicht nur Skatertreff, sondern auch Gedenkort an die letzten Deportationszüge in die Vernichtungslager im Jahr 1943.
- Ein KZ-Außenlager befand sich mitten in Wiesbaden in der Nähe des Dürerplatzes.
- Heute gibt es wieder eine jüdische Gemeinde in Wiesbaden mit einer Synagoge, versteckt gelegen in der Friedrichstraße – angesichts des bis heute lebendigen Antisemitismus videoüberwacht und gut gesichert.
Diese und weitere überraschende Erfahrungen machten in den letzten zwei Wochen Schüler/Schülerinnen der TFS:
Im Rahmen des Projekts „NS-Spurensuche“ forschten die Schüler/innen der 9. Klassen lokalgeschichtlich. In Gruppen erarbeiteten sie die Geschichte ausgewählter Orte des nationalsozialistischen Terrors in Wiesbaden und präsentierten sie ihren Mitschülern während eines Stadtrundganges.
Zugleich bekamen sie durch die Führung in der Synagoge der heutigen jüdischen Gemeinde in Wiesbaden eine Ahnung davon, was es heißt, in der Zeit nach dem Holocaust als Jude/Jüdin zu leben.
Als die das Projekt begleitende Geschichtslehrerin durfte ich erleben, dass die Schüler/innen durch die Lokalgeschichte noch einmal einen neuen, intensiveren Bezug zu dem Thema erhielten – angesichts fremdenfeindlicher und antisemitischer Tendenzen in unserer Gesellschaft eine wichtige Erfahrung.
Stephanie Matthees-Hadeler
Geschichtslehrerin der Klassen 9 c und 9 e
Der Wandertag zu Pauls Bauernhof
Am Dienstag, den 15. Mai 2018 sind wir mit der Klasse 5c und unseren Klassenlehrern Herrn Ortseifen und Herrn Ludwig mit dem Bus zu Pauls Bauernhof nach Hofheim-Wallau gefahren.
Als wir dort ankamen, sind wir noch ein kleines Stück zum Erdbeerfeld gewandert. Dort hat uns Frau Hartleib freundlich empfangen.
Sie hat uns erklärt und gezeigt, wie man die Pflanzen anbaut und erntet. Neben den Erdbeeren werden noch folgende Pflanzen auf Pauls Bauernhof angebaut: Himbeeren, Heidelbeeren, Kürbisse, Kartoffeln und Zuckerrüben.
Zum Anbau werden hauptsächlich Traktoren genutzt. Die Pflanzen werden etwa ein Jahr vor der ersten Ernte gepflanzt. Die meisten davon werden mit Hilfe einer Tropfschlauchbewässerung bewässert.
Die Produkte werden im eigenen Hofladen, an diversen Verkaufsständen im Umland und in Rewe Supermärkten zum Kauf angeboten.
Nach unserer Befragung durfte sich jeder noch selbst eine Schale Erdbeeren pflücken und mit nach Hause nehmen.
Das war ein sehr schöner und leckerer Wandertag!!!
Felix, Titus, Leander und Jakub
(Klasse 5c)
Angenehme Alliterationen
Deutschstunde in der 7c an einem regnerischen Morgen.
Schülerinnen und Schüler – und Lehrerin – träumen von besserem Wetter, Sonne, Eis, frischen Früchten…stattdessen geht es um Alliterationen. Die Lehrerin erinnert sich an einen Sketch von Heinz Erhardt, bei dem alle Worte mit „g“ gesprochen werden: „Getränk gefällig? Genialer Gedanke – gerade Gewürzgurke gegessen“, herrlich (hier der lohnende Link: https://youtu.be/CNgXH605b-s). Warum sollen Schülerinnen und Schüler nicht von Heinz Erhardt lernen, wenn auch in schwarz-weiß? Also zeigt die Lehrerin den Sketch von 1968, über den 2018 selbst die Digital Natives lachen können. Und diese schreiben dann selbst „Alliterations-Sketche“ und führen sie auf, trotz abwesender Sonne mit strahlenden Gesichtern. Dies sind beispielhaft zwei Ergebnisse aus Erhardts Unterrichtsstunde:
Buchstabe „e“ (von Jana Ernst, Viktoria Hug, Lea Knechtel)
„Eiscafé Elfe“ (Buchstabe „e“ , von Jana Ernst, Viktoria Hug, Lea Knechtel)
Emma (Viktoria): Ein einfaches Erdbeereis.
Emilia (Jana): Emma, ekelhaft!
Lea (Lea): Eintreten, Eiscafé Elfe…
Emma: Emilia, eintreten!
Lea: Einen erfrischenden, eiskalten Erdbeershake?
Emma und Emilia: Eleganter Einfall!
Emma: Ebenfalls Erdbeereis?
Lea und Emilia: Ekelerregend!
Emma (kleinlaut): Entschuldigung.
Lea: Einmal ein Erdbeershake, ebenso ein Erdbeereis.
Emma (zeigt aus dem Fenster): Ein entlaufener Elefant!
Lea: Empörend!
Emilia: Einfangen!
(alle drei rennen hinterher)
Alle: Ei, ei, ei, ei.
Ende
Buchstabe „m“ (von Elena Kreis, Annika Krüger-Lorenzen, Katharina Lüttgen)
„Mittagsmahl“
Mala: Moin! Morgen machen mer Möhrchen mit Mangomilch.
Marc: Mmmmmh, mächtig!
Mia: Mala mag mehr Maultaschen!
Mala: Mag Marc Maultaschen?
Mia: Man munkelt.
Marc: Morgen machen mer Melonen-Maultaschen, mit Möhrchen-Mangomilch.
(Mittagessen)
Mala: Mein Magen macht mächtig merkwürdiges Miauen.
Mia: Meiner macht mit.
Marc: Mensch! Melonen-Maultaschen mit Möhrchen-Mangomilch mag man!
Mala und Mia: Mmmmm, manchmal.
Marc: Möhrchenmangomilch macht müüüüde.
Mala: Meinerseits mit.
Marc und Mala: Mhmhm…
Mia: Mist, muss mal meditieren.
Ende
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.