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Doppelter Erfolg der Theodor-Fliedner-Tänzer

Tanz

Unsere Schule, und besonders die Schülerinnen und Schüler der Tanzsport AGs in den Stufen 5 bis 9 bei Frau Harms, freuen sich über die Auszeichnung „Tanzsportbetonte Schule“ und über das Tanzsportabzeichen! Also: Chachacha – und zwar tanzsportbetont!

Beim Deutschen Tanzsportabzeichen am Montag in der Theodor-Fliedner-Schule in Wiesbaden-Bierstadt stellten sich 44 Schülerinnen und Schülern vor die kritischen Augen von Herrn Redlich vom hessischen Tanzsportverband. Es wurden die Tänze Langsamer Walzer, Chachacha, Rumba und Jive gezeigt. Die Schülerinnen und Schüler wurden auf ihr Rhythmusvermögen und die Anzahl der verschiedenen Figuren hin beurteilt. Alle erreichten ihre Ziele bei dem Abzeichen. 13 Schülerinnen und Schüler könnten das Silberne Abzeichen erlangen, 31 das bronzene. Eine tolle Leistung!

70 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 der Theodor Fliedner Schule haben in diesem Schuljahr die Tanzsport AG unter der Leitung von Frau Harms besucht. Das ist ziemlich viel, dieser Meinung ist auch der Deutsche Tanzsportverband, der der Theodor-Fliedner Schule dafür das Prädikat „tanzsportbetonte Schule“ verlieh.

Das ist aber nicht alles: Die Tanz-AG ist mitverantwortlich für das Rahmenprogramm der Einschulungsfeier der 5. Klassen und tritt bei diversen schulischen Veranstaltungen auf. Jedes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Tanz AG die Möglichkeit das Deutsche Tanzsportabzeichen oder das „Tanzsternchen“ in Bronze – und bei besonderem Talent – auch in Silber zu erlangen. Ein Vertreter des Hessischen Tanzsportverbandes kommt hierfür an einem Vormittag in die Schule und begutachtet das Können der jungen Tänzerinnen und Tänzer. Auf die Leistungen können Schüler, Eltern und Schulgemeinschaft sehr stolz sein.

Als Highlight in jedem Schuljahr fährt die Tanz-AG zum Landesentscheid Tanz, um sich dort der „Konkurrenz“ aus anderen Schulen Hessens zu stellen. „Im letzten Jahr konnten wir einen ersten und einen zweiten Platz in der Einzelwertung erlangen – das war spitze!“, schwärmt Kollegin Anette Harms.

Geschichte vor Ort erfahren:

Das Projekt „Nationalsozialistische Spurensuche in Wiesbaden“ im Jahrgang 9

  • Die in der Reichspogromnacht 1938 zerstörte jüdische Synagoge in Bierstadt liegt nur wenige Straßen von der TFS entfernt. An die Synagoge erinnert nur noch eine kleine unscheinbare Gedenktafel.
  • Vier jüdische Stolpersteine berichten über das Leben der jüdischen Familie Levy direkt gegenüber der Bushaltestelle Poststraße, wo die Schüler/innen tagtäglich ein- und aussteigen.
  • Der Schlachthof am Hauptbahnhof ist nicht nur Skatertreff, sondern auch Gedenkort an die letzten Deportationszüge in die Vernichtungslager im Jahr 1943.
  • Ein KZ-Außenlager befand sich mitten in Wiesbaden in der Nähe des Dürerplatzes.
  • Heute gibt es wieder eine jüdische Gemeinde in Wiesbaden mit einer Synagoge, versteckt gelegen in der Friedrichstraße – angesichts des bis heute lebendigen Antisemitismus videoüberwacht und gut gesichert.

Diese und weitere überraschende Erfahrungen machten in den letzten zwei Wochen Schüler/Schülerinnen der TFS:

Im Rahmen des Projekts „NS-Spurensuche“ forschten die Schüler/innen der 9. Klassen lokalgeschichtlich. In Gruppen erarbeiteten sie die Geschichte ausgewählter Orte des nationalsozialistischen Terrors in Wiesbaden und präsentierten sie ihren Mitschülern während eines Stadtrundganges.

Zugleich bekamen sie durch die Führung in der Synagoge der heutigen jüdischen Gemeinde in Wiesbaden eine Ahnung davon, was es heißt, in der Zeit nach dem Holocaust als Jude/Jüdin zu leben.

Als die das Projekt begleitende Geschichtslehrerin durfte ich erleben, dass die Schüler/innen durch die Lokalgeschichte noch einmal einen neuen, intensiveren Bezug zu dem Thema erhielten – angesichts fremdenfeindlicher und antisemitischer Tendenzen in unserer Gesellschaft eine wichtige Erfahrung.

Stephanie Matthees-Hadeler

Geschichtslehrerin der Klassen 9 c und 9 e

Der Wandertag zu Pauls Bauernhof

5cbauernhofAm Dienstag, den 15. Mai 2018 sind wir mit der Klasse 5c und unseren Klassenlehrern Herrn Ortseifen und Herrn Ludwig mit dem Bus zu Pauls Bauernhof nach Hofheim-Wallau gefahren.

Als wir dort ankamen, sind wir noch ein kleines Stück zum Erdbeerfeld gewandert. Dort hat uns Frau Hartleib freundlich empfangen.

Sie hat uns erklärt und gezeigt, wie man die Pflanzen anbaut und erntet. Neben den Erdbeeren werden noch folgende Pflanzen auf Pauls Bauernhof angebaut: Himbeeren, Heidelbeeren, Kürbisse, Kartoffeln und Zuckerrüben.

Zum Anbau werden hauptsächlich Traktoren genutzt. Die Pflanzen werden etwa ein Jahr vor der ersten Ernte gepflanzt. Die meisten davon werden mit Hilfe einer Tropfschlauchbewässerung bewässert.

Die Produkte werden im eigenen Hofladen, an diversen Verkaufsständen im Umland und in Rewe Supermärkten zum Kauf angeboten.

Nach unserer Befragung durfte sich jeder noch selbst eine Schale Erdbeeren pflücken und mit nach Hause nehmen.

Das war ein sehr schöner und leckerer Wandertag!!!

 

Felix, Titus, Leander und Jakub

(Klasse 5c)

Angenehme Alliterationen

Deutschstunde in der 7c an einem regnerischen Morgen.
Schülerinnen und Schüler – und Lehrerin – träumen von besserem Wetter, Sonne, Eis, frischen Früchten…stattdessen geht es um Alliterationen. Die Lehrerin erinnert sich an einen Sketch von Heinz Erhardt, bei dem alle Worte mit „g“ gesprochen werden:  „Getränk gefällig? Genialer Gedanke – gerade Gewürzgurke gegessen“, herrlich (hier der lohnende Link: https://youtu.be/CNgXH605b-s). Warum sollen Schülerinnen und Schüler nicht von Heinz Erhardt lernen, wenn auch in schwarz-weiß? Also zeigt die Lehrerin den Sketch von 1968, über den 2018 selbst die Digital Natives lachen können. Und diese schreiben dann selbst  „Alliterations-Sketche“ und führen sie auf, trotz abwesender Sonne mit strahlenden Gesichtern. Dies sind beispielhaft zwei Ergebnisse aus Erhardts Unterrichtsstunde:

Buchstabe „e“ (von Jana Ernst, Viktoria Hug, Lea Knechtel)

 

„Eiscafé Elfe“   (Buchstabe „e“ , von Jana Ernst, Viktoria Hug, Lea Knechtel)

 

Emma (Viktoria): Ein einfaches Erdbeereis.

Emilia (Jana): Emma, ekelhaft!

Lea (Lea): Eintreten, Eiscafé Elfe…

Emma: Emilia, eintreten!

Lea: Einen erfrischenden, eiskalten Erdbeershake?

Emma und Emilia: Eleganter Einfall!

Emma: Ebenfalls Erdbeereis?

Lea und Emilia: Ekelerregend!

Emma (kleinlaut): Entschuldigung.

Lea: Einmal ein Erdbeershake, ebenso ein Erdbeereis.

Emma (zeigt aus dem Fenster): Ein entlaufener Elefant!

Lea: Empörend!

Emilia: Einfangen!

(alle drei rennen hinterher)

Alle: Ei, ei, ei, ei.

Ende

 

Buchstabe „m“ (von Elena Kreis, Annika Krüger-Lorenzen, Katharina Lüttgen)

 

„Mittagsmahl“

Mala: Moin! Morgen machen mer Möhrchen mit Mangomilch.

Marc: Mmmmmh, mächtig!

Mia: Mala mag mehr Maultaschen!

Mala: Mag Marc Maultaschen?

Mia: Man munkelt.

Marc: Morgen machen mer Melonen-Maultaschen, mit Möhrchen-Mangomilch.

(Mittagessen)

Mala:  Mein Magen macht mächtig merkwürdiges Miauen.

Mia: Meiner macht mit.

Marc: Mensch! Melonen-Maultaschen mit Möhrchen-Mangomilch mag man!

Mala und Mia: Mmmmm, manchmal.

Marc: Möhrchenmangomilch macht müüüüde.

Mala: Meinerseits mit.

Marc und Mala: Mhmhm…

Mia: Mist, muss mal meditieren.

Ende

Julia Brechtel, Ramanjeet Minhas und Nicolas Kilian für den Karl-von-Frisch-Preis 2018 nominiert

CvF_Preis

Heute erfuhren Julia Brechtel, Ramanjeet Minhas und Nicolas Kilian – Abiturienten der Theodor-Fliedner-Schule – von ihrer Nominierung für den Karl-von-Frisch-Preis 2018. Ihre Biologielehrer Dr. Martin Gehres und Silvia Muth hatten sie dafür vorgeschlagen. Dieser Preis wird vom Verband Biologie, Biowissenschaften, Biomedizin (VBIO) nur an die besten hessischen Abiturientinnen und Abiturienten im Fach Biologie verliehen, die über die gesamte Oberstufe hinweg überragende Leistungen in diesem Fach gezeigt haben. Am Samstag, den 9. Juni 2018, findet die Preisverleihung im Fachbereich Biologie der Philipps-Universität statt. Die drei sind sehr glücklich über die Nominierung und freuen sich darauf, zusammen mit ihrer Familie und ihren Lehrern daran teilzunehmen.

Fliednerschule läuft neuen Marathon Weltrekord

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Dieses Video existiert nicht

Für die diesjährigen Bundesjugendspiele am letzten Freitag hatte sich der Fachbereich Sport etwas Besonderes einfallen lassen:

Ein Weltrekordversuch im Marathon

Die Wette hierfür lautete: Wir schlagen mit 211 Läuferinnen und Läufern aus allen Klassen der TFS die Marathonweltrekordzeit der Männer von 2:02:57 Stunden.

 

 

 

Das hierbei jeder der 211 Teilnehmer/innen nur eine Runde auf der eigens auf dem Kunstrasenplatz im Helmut-Schön-Park abgemessenen 200m-Rundbahn zurücklegt und nur der Staffelstab, der an den jeweils nächsten Läufer übergeben wurde, die 42,195 km lange Marathon Distanz zurücklegte machte die Zielsetzung Weltrekord überhaupt erst realistisch, aber keineswegs einfach.

So gelang es den jüngeren Jahrgangsstufen, die am Anfang starteten, noch nicht auch nur annähernd die erforderliche Rundenzeit von 35 Sekunden zu schaffen. Doch mit den älteren SuS wurden die Rundenzeiten auch schneller und durch den Einsatz von etwa 20 Eliteläufern, darunter auch einige Sportlehrer gelang es tatsächlich den Weltrekord in einem starken Schlussfinish

in der neuen Weltrekordzeit von 2:00:26 Stunden

zu unterbieten.

Eingebettet war dieses von Herrn Dunn fachlich hervorragend kommentierte Spektakel in den normalen Ablauf der Bundesjugendspiele. In einem logistischen Meisterwerk gelang es jede Klasse die 3 Wettkampfstationen für die Bundesjugendspiele und die Marathon-Teilnahme absolvieren zu lassen, so dass zum großen Marathon-Finish gegen 11:10 Uhr alle anderen Wettbewerbe abgeschlossen waren und die ganze Schule die letzten Läufer anfeuern konnte.

Bei herrlichem Wetter waren auch die Ergebnisse in den drei leichtathletischen Disziplinen im Durchschnitt sehr gut und am darauffolgenden Montag konnten alle guten Leistungen vor der Kulisse der ganzen Schülerschaft würdig geehrt werden.

Stellvertretend für alle tollen individuellen Leistungen jedes Einzelnen seien hier noch die diesjährigen 3 Schulsiegerinnen und Schulsieger aufgeführt:

Schulsieger:

Jungen:

1. Lawrence Schäfer         9c

2. Daniel Dietrich       11E23

3. Jan Walbert                9c

Mädchen:

1. Soumaya Kühne            6d

2. Anna Sophie Heberling            7b

3. Nina Mauloni                  7b