Archiv für den Monat Juni 2017

Spielfest zum Jahresabschluss

Schlechtes Wetter zwang uns zu einer Umorganisation in die Hallen der TFS.

Das tat dem Spaß am Spiel aber keinen Abbruch!

  • 17 Klassen wurde es ermöglicht, trotz wetterbedingter Spielfestabsage Sportwettkämpfe in der Halle auszutragen
  • Völkerballwettbewerbe in den Jahrgängen 5/6 und Fußballturniere in den Jahrgängen 7/8
  • Die Schüler/innen bedankten sich mit fairen Wettkämpfen und diszipliniertem Verhalten für die Ersatzwettkämpfe die der Fachbereich Sport spontan ermöglichte
  • Spannende Wettbewerbe und gute Leistungen waren das entsprechende Ergebnis
  • Immerhin musste man in zweimal 3 Stunden einmal 9 und einmal 8 Klassen in einer Halle unterbringen und intensiv beschäftigen

Ergebnisse:

Hütchen-Flip-Flop Völkerballturnier Klassen 5

  1. 5d
  2. 5a
  3. 5b + 5c

Super-Flip-Flop Völkerballturnier Klassen 6

  1. 6d
  2. 6a
  3. 6e
  4. 6c
  5. 6b

Jungen Fußball Turnier Klassen 7

  1. 7a + 7c
  2. 7e
  3. 7b

 

Mädchen Fußball Turnier Klassen 7

  1. 7b
  2. 7e
  3. 7a
  4. 7c

Jungen Fußball Turnier Klassen 8

  1. 8d
  2. 8a
  3. 8c
  4. 8e

Mädchen Fußball Turnier Klassen 8

  1. 8d
  2. 8a
  3. 8c
  4. 8e

 

Jahresrückblick des Schulsanitätsdienstes

Aufgrund des Schulumbaus mussten wir leider unseren schönen Sanitätsraum verlassen und vorrübergehend in einen kleineren Raum umziehen. Nicht wirklich schön, aber wir haben uns mit der Situation arrangiert, weiterhin unseren Dienst in den Pausen und auf Sportfesten versehen und viele kleinere aber auch einige größere Verletzungen versorgt. Wie in jedem Jahr, mussten wir auch ein paar Mal den Rettungswagen rufen.
Direkt zu Beginn des Schuljahres haben wir unsere Kenntnisse bei einem 1. Hilfe-Kurs vom DRK aufgefrischt.

Mit viel Spaß haben wir in der AG realitätsnah geübt, wobei auch „Blut“  zum Einsatz kam.

Von unserem durch Waffel- und Smoothie-Verkauf eingenommenem Geld hat Frau Haberlandt eine Reanimationspuppe gekauft. Der arme Bob wurde schon etliche Male durch uns reanimiert…noch lebt er…

Nach einem insgesamt sehr turbulenten Jahr in unserem „neuen“ (vorrübergehenden) Schulsanitätsraum, haben wir zum Jahresabschluss die Ausstellung von „Ärzte ohne Grenzen“ auf dem Schlossplatz in Wiesbaden besucht.
Eindrucksvoll wurde uns bei einer Führung aufgezeigt, unter welch schwierigen Bedingungen die Helfer und Ärzte der Organisation arbeiten und versuchen, anderen Menschen in Krisengebieten oder bei Epidemien medizinisch zu helfen.

Des Weiteren wurde uns bewusstgemacht, unter welch einfachen und beengten Bedingungen die Menschen dort leben. Sie müssen mit 2-5 Liter Wasser pro Person und Tag auskommen (in Deutschland verbraucht ein Mensch im Durchschnitt 120 l/Tag) und mit bis zu 8 Personen in einem kleinen Zelt leben.
Da kommen wir uns in unserem derzeitigen Sanitätsraum ja fast wie im Paradies vor 😉.
Da einige von uns leider die Schule verlassen und viele mittlerweile die Oberstufe besuchen und erst einmal ihren Stundenplan abwarten müssen, wissen wir noch nicht so recht, wie es im nächsten Jahr mit der AG weitergeht. Wir freuen uns über weitere Mitglieder, die Spaß und Freude am Helfen haben, gerne im Team arbeiten, Blut sehen können und sich für medizinische Themen interessieren.

Euer SSD

Gegen die TFS kommt keiner an

Bei der Preisverleihung der Written Art Foundation am Freitag im Festsaal des Wiesbadener Rathauses haben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule am lautesten applaudiert und gejubelt, als die jeweils drei Preisträgerinnen und Preisträger aus den Deutsch-Klassen aufgerufen wurden: Tobias Debler, Yannik Gössl und Nehal Schams aus der der 6b; Viktoria Hug, Annika Krüger-Lorenzen und Lara Stamm aus der 6c.

Von den 50 Gewinnern des Schreibwettbewerbs zum Thema „Da steckt Musik drin“ durften vier Kinder ihre Texte vorlesen. Auch hier: die TFS ist ganz vorn. Tobias Debler aus der 6b war dazu auserkoren, nicht nur vorzulesen, sondern dies auch noch als Erster. In seinem beeindruckenden Text hat er die Musik personifiziert und sie auf eine Reise ins Weltall geschickt, zur Raumstation ISS, weil es dort oben so still ist. Der Festsaal war begeistert.

Beide Schulklassen waren mit ihren Klassenlehrerinnen Anette Harms (6b), Christiane Michlik (6c) und ihrer Deutschlehrerin Lia Venn (6c) angereist. Auch viele Eltern ließen sich die stolzen Stunden im Festsaal nicht entgehen.

Die TFS – eine Gewinner-Schule.

„Delirant isti Romani!“

„Die spinnen, die Römer!“

Fast jeder kennt den viel zitierten Satz der Gallier Asterix und Obelix in ihrem Kampf gegen die feindliche Übermacht der Römer. Am 13. Juni brachen die 6. Lateinklassen bei wunderbarem Wetter auf, sich ihr eigenes Bild zu machen über das Leben römischer Soldaten an der Grenze zu Germanien.

Das erst 2011 rekonstruierte Limeskastell in dem kleinen Ort Pohl bietet beste Voraussetzungen dafür. Zwei engagierte und erfahrene Museumspädagogen brachten den Schülern das Alltagsleben römischer Soldaten näher:

Dabei blieb es nicht nur bei theoretischen Ausführungen, sondern die Schüler konnten mit Pfeil und Bogen ein erstes militärisches Training absolvieren. Zwei Schüler durften am eigenen Leib erfahren, wie sich die schwere Ausrüstung inklusive Gepäck anfühlte, mit der man bis zu 50 km pro Tag marschieren musste. Die Zuschauer erlebten dabei, wie sich ihr Mitschüler Schritt für Schritt in einen Römer verwandelte und erfuhren viel Neues. Sehr geschickt stellten sich unsere Schüler auch beim Funkenschlagen mit einem Feuerstein an – war doch jeder römischer Soldat sein eigener Koch.

Beim Rundgang durch das Kastell lernten wir die Enge einer Soldatenstube kennen und bestiegen den Limesturm, von wo aus die Römer das feindliche Umland kontrollierten.

Nach vier Stunden traten wir mit vielen neuen Erfahrungen den Heimweg an. Ein Lob an unsere Lateinschüler/innen, die durchgängig aufmerksam und neugierig bei der Sache waren.

Wer mehr über das Limeskastell in Pohl wissen will, dem sei die Homepage empfohlen, auf der man nicht nur viele Informationen, sondern auch zahlreiche Bilder des Kastells findet: www.limeskastell-pohl.de.

 Stephanie Matthees-Hadeler (Fachschaft Latein)

Kira Urban erhält den Karl-von-Frisch-Preis 2017

Kira

Am 10. Junivbio 2017 fand im Großen Hörsaal der Pharmazeutischen Chemie der Philipps-Universität in Marburg die festliche Verleihung des diesjährigen Karl-von-Frisch-Preises statt. Dieser Preis wird vom Verband Biologie, Biowissenschaften, Biomedizin (VBIO) nur an die besten hessischen Abiturientinnen und Abiturienten im Fach Biologie verliehen, die über die gesamte Oberstufe hinweg überragende Leistungen in diesem Fach gezeigt haben. Neben den 62 nominierten Schülerinnen und Schülern, waren auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer angereist, um bei dem spannenden Moment dabei zu sein, wenn die Gewinner verkündet werden. Mit großer Freude und Stolz durften Kiras Mutter und Schwester, sowie ihr Biologie-Lehrer (Dr. Martin Gehres) miterleben, wie Kira als einzige Abiturientin der Wiesbadener Gymnasien aufgerufen wurde, um den Karl-von-Frisch-Preis entgegen zu nehmen, weil sie nicht nur in der kompletten Qualifikationsphase im Fach Biologie sondern auch im schriftlichen Biologie-Abitur herausragende Leistungen erzielt hatte.

Félicitations aux canditats du DELF scolaire 2017 !

Der Fachbereich Französisch ist stolz auf die 22 mutigen Schüler und Schülerinnen der TFS für die im März 2017 ablegte und nun bestandene DELF-Prüfung!
Sie schrieben für künftige DELF-Kandidaten ihre Eindrücke auf:

Stella Conigliaro (7c): «Ich habe mich für die DELF-Prüfung A1 entschieden, weil mir die französische Sprache sehr gefällt. Am Tag der mündlichen Prüfung warteten wir erstmal in einem großen Saal und waren alle sehr aufgeregt. Nach einer Weile wurden wir aufgerufen und bekamen Aufgabenblätter und wurden in ein Zimmer geführt, in dem wir fünf Minuten Zeit hatten, um uns Fragen für die Prüfer zu überlegen. In einem anderen Raum erwarteten mich die Prüfer. Ich stellte mich auf Französisch vor und erzählte über mich. Danach stellte ich die Fragen, die ich mir überlegt hatte. Zum Schluss spielten der Prüfer und ich einen Einkaufsdialog durch. insgesamt war die Prüfung nicht schwer. »

Max Hug (7b): «Vor beiden Prüfungen – der schriftlichen und der mündlichen – war ich sehr aufgeregt. Doch als ich den schriftlichen Teil und danach den mündlichen Teil der Prüfung hinter mir hatte, merkte ich, dass die DELF-Prüfung, wenn man sich gut vorbereitet hat (z. B. in der DELF-AG), nicht schwer war. Das Besondere an der DELF-Prüfung ist, dass man dabei automatisch viel mehr Französisch lernt und so einem der Unterricht viel leichter fällt. »

Sofia B. Martz (7a): «L’épreuve des écrits A1 n’a pas été un problème pour moi : j’ai compris toutes les questions et pour la compréhension de l’oral, j’ai entendu toutes les informations. Pendant l’épreuve orale, j’ai j’ai beaucoup participé pour me présenter et les dames qui m’ont interrogée ont été très gentilles avec moi. Je pense qu’elles ont trouvé la présentation intéressante. J’ai toujours essayé de continuer quand des mots m’ont manqué et j’ai adoré parler avec des Françaises. Vous voulez savoir pourquoi j’ai voulu participer au DELF ? La réponse est que j’aime le français et que c’est ma matière préférée au collège. Je pense que tous les élèves qui apprennent le français au collège doivent participer au DELF parce que ça fait plaisir d’apprendre beaucoup de choses en français et, après, d’avoir un diplôme pour toute la vie.»

Seyma Tekin (8a): «Am 25. März fand die schriftliche Prüfung der Niveaustufe A2 an der TFS statt. Der 12-seitige Test war für mich recht einfach, weil der Stoff des letzten Schuljahres teilweise vorkam. Für die mündliche Prüfung fuhren wir mit Madame Attali zum Institut Français in Mainz. Dort angekommen, mussten wir uns erst in einem „Warteraum“ aufhalten, bis wir aufgerufen wurden. Danach durften wir uns zehn Minuten vorbereiten. Nach der Vorbereitung ging es endlich los ! Wir wurden in die Räume aufgeteilt, in welchen die Prüfer auf uns warteten. Zunächst musste man sich vorstellen und dann ein Rollenspiel aussuchen, das man dann mit dem Prüfer spielte. Trotz meiner großen Nervosität war das eine tolle Erfahrung für mich, eine „wahre“ Prüfungssituation zu erleben. »

Sabriye Fortuna (9d): «Für mich war die schriftliche Prüfung nicht so schwer, wie ich dachte. Aber die mündliche Prüfung etwas schwieriger als die schriftliche Prüfung. Ich habe die Niveaustufe B1 gemacht und konnte den Unterschied zwischen A2 und B1 deutlich spüren: so durfte ich mich z. B. auf das Rollenspiel nicht vorbereiten, es sollte spontan sein. Dazu bekam ich 20 Karten vorgelegt, von welchen ich zwei rausziehen durfte, um mich dann für eine Situation zu entscheiden : Ich hatte als Studentin meine Hausarbeit nicht erledigt und musste das Problem lösen. Die Prüferinnen waren sehr freundlich und halfen mir, wenn ich nicht weiterkam oder ein Wort nicht wusste. Die DELF-Prüfung ist nichts Schweres. Ich bin seit der Niveaustufe 1 dabei und war jedes Mal stolz auf mich und glücklich, wenn ich die Prüfung bestanden habe. Außerdem macht es richtig Spaß.»

Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist es immer wieder eine Freude, mitzuerleben, wie Schüler und Schülerinnen diese Herausforderung auf sich nehmen, den Mut und die Kraft aufbringen, um diese Sprachprüfung abzulegen. Ich bin stolz auf sie alle und bedanke mich herzlich bei ihnen!

Mme Attali