Alle Beiträge von EsMo

Endlich! – Die Spielfeste der Jahrgänge 5 und 6 starten am 21./22. Februar

 

Die Spielfeste der Klassen 5 und 6 sind ein von den Schülerinnen und Schülern dieser beiden Jahrgänge der Theodor-Fliedner-Schule sehnlichst erwarteter Höhepunkt im Schuljahr und der krönende Abschluss eines altersgerechten methodischen Einstiegs in drei verschiedene Sportarten.

Die Lehrerinnen und Lehrer aus dem Fachbereich Sport der TFS haben diese beiden – mittlerweile logistisch ausgefeilten – Sportfeste für diese Jahrgänge für den schuleigenen Sportlehrplan akribisch ausgetüftelt, um einerseits dem enormen Bewegungsdrang und der hohen Motivation zum Sporttreiben der Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufe besonders Rechnung zu tragen und andererseits dem eigentlich dazu im Widerspruch stehenden Bewegungsmangel der heutigen Zeit entgegen zu wirken.

Als Schule mit dem Zertifikat „Bewegte Schule“ ist es für uns daher auch selbstverständlich, dass der Schulsport an der Fliednerschule mit seinen Inhalten und Veranstaltungen hier besondere Akzente setzt.

Bei den Spielfesten stehen Wettbewerbsformen aus folgenden Sportarten auf dem Programm:

Jahrgangsstufe 5: Fußball, Handball und Turnen

Jahrgangsstufe 6: Basketball, Badminton und Turnen

Jede Klasse hat sich dazu in intensiver Vorbereitung im Sportunterricht mit den Sportarten beschäftigt und festgelegt, welche Kinder in welcher der drei Sportarten für die eigene Klasse starten.

Nach der Regelvorgabe stehen dabei in jedem Team sowohl Jungen und Mädchen im Wettkampf und alle Schüler/innen einer Klasse machen mit.

Vor den zeitgleich ablaufenden (in je einem Hallendrittel) drei Turnierwettkämpfen bestreiten alle Klassen einen Vielseitigkeitsparcours, dessen Ergebnis ebenfalls in die Wertung eingeht. Bei allem sportlichen Ehrgeiz und Wettstreit hat der faire Umgang im Sport den höchsten Stellenwert. Daher hat auch jede Klasse ein Basiskonto von 10 Fairness-Punkten, von dem für unfaires Verhalten Punkte abgezogen werden.

Schüler/innen der TFS als Helfer beim Handballspielfest der Wiesbadener Grundschulen in Breckenheim

Am 6. Februar wimmelte es in der Sporthalle Breckenheim nur so von sportbegeisterten Grundschülern.  22 Grundschulen hatten für das Handball-Spielfest der Grundschulen ihre 11 köpfigen Schulmannschaften geschickt und 8 Schüler/innen der Fliednerschule waren als  kompetente Helfer bei der aufwändigen Turnierform mit dabei.

Lara Stamm und Jana Ernst aus der 8c waren in die Ablauforganisation beim „Läufer gegen Werfer“-Turnier eingebunden, während David Meßwarb (Q4), Leon Stamm (Q2), Felix Schellin (E2), Jesco Krag (E2), David Löffler und Luca Bill (beide 9a) als Kampfrichter beim „Läufer gegen Werfer-Spiel“ eingesetzt wurden. Leon Stamm durfte als ausgebildeter Handballschiedsrichter sogar Spiele des Handballturniers leiten.

Das Handballspielfest, bei dem ein Handballturnier mit reduziertem Regelwerk, einem Softball als Spielgerät und einem Prellverbot auf verkleinertem Spielfeld grundschultauglich umgestaltet wurde und parallel dazu das oben erwähnte „Läufer gegen Werfer-Spiel“, ebenfalls in Turnierform durchgeführt wird, erfreut sich bei den Grundschulen seit Jahren allergrößter Beliebtheit.

Die 8 TFS-Schüler/innen waren für diese Aufgabe besonders prädestiniert, da sie als Grundschüler einmal selbst Teilnehmer dieses Sportwettbewerbes für ihre jeweiligen Grundschulen waren. Ihr Sportlehrer Helmut Koch, gleichzeitig Erfinder und Veranstalter dieses Grundschulwettkampfes, hatte sie gezielt dafür ausgewählt.

Für diesen anstrengenden Wettkampftag (von 8:30 – 15:30 Uhr) wurden sie extra vom Unterricht in der TFS freigestellt, um den Ablauf eines solch großen Sportereignisses überhaupt möglich zu machen.

Ihre Aufgabe lösten die 8 Schüler/innen zur vollsten Zufriedenheit und erlebten dabei auch einmal einerseits, welchen unglaublichen sportlich-fairen Einsatz begeisterte Grundschüler abrufen können, aber auch, wie andererseits einzelne, auf Erfolg programmierte Erwachsene (Eltern und angeworbene Betreuer) schon mal den Pfad des pädagogischen Vorbildes verlassen können und gegenüber Schiedsrichtern/Kampfrichtern unangemessene verbale Frustrationsbewältigung betreiben.

Für ihr eigenes Auftreten im Handlungsfeld Sport konnten die acht TFS-ler somit wichtige Erfahrungen sammeln.

Me nihil terret! Ego Latinam di(s)co!“ „Mich versetzt nichts in Schrecken. Ich spreche (lerne) Latein!“

 

Fünfter Lateintag an der TFS am 6. Februar 2019

Dass dies kein leeres Versprechen ist, bekamen Schüler und Schülerinnen der vierten und fünften Klassen in einer lebendigen Lateinstunde von Frau Lahme vermittelt.  Mit Hilfe des Spruches auf ihrem T-Shirt: „Me nihil terret! Ego Latinam dico!“ („Ich habe vor nichts Angst. Ich spreche Latein!“) zeigte sie anschaulich, dass es in der lateinischen Sprache auf Genauigkeit ankommt.

So entdeckten die Schüler, dass auf ausgeteilten Buttons keinesfalls derselbe Spruch wie bei Frau Lahme stand: „Me nihil terret! Ego Latinam disco!“ – Nur dieser eine zusätzliche Buchstabe verändert den Sinn des Satzes komplett: „Ich habe vor nichts Angst. Ich lerne Latein.“ Im Laufe des Unterrichts machte Frau Lahme engagiert deutlich, dass Latein keineswegs eine „tote Sprache“ ist und traf dabei auf großes Interesse der Kinder.

 

Bei einem Rundgang im Ausstellungsraum konnten sich Eltern wie Kinder zusätzlich einen Einblick in die vielfältige Projektarbeit von der Klasse 6 bis zur Q-Phase verschaffen. Die Projekte zeigten auch dieses Jahr, wie lebendig Latein sein kann:

Die 6. Klasse entdeckte in Einkaufsprospekten vielfältige Spuren von Latein in der Werbung. Mit viel Kreativität gestaltete die 9. Klasse Wiesbadener Ansichtskarten mit lateinischen Sentenzen/ Sprichwörtern. Schüler der Einführungsphase schrieben nach der Lektüre von Ciceros „Über die Freundschaft“ ihre eigene Hymne auf die Freundschaft. Ein Schüler verfasste seine Hymne auf Englisch und vertonte sie zusammen mit einer Mitschülerin zu einem beeindruckenden selbstkomponierten Lied. Siebtklässler nahmen in selbstgedrehten Videos den Inhalt eines aktuellen Lesestückes auf und erzählten in Form eines Theaterstückes weiter, wie es zum Ausbruch des trojanischen Krieges kam.

 

Daneben gab es für die jungen Besucher die Möglichkeit, sich auch kreativ auszuprobieren, z. B. ein Papyruslesezeichen oder ein kleines antikes Mosaik herzustellen, was beides großen Zuspruch fand. Besondere Anziehungskraft auf Jung und Alt übte zudem unser Asterix-Dorf aus.

 

Wir möchten allen Lateinschülerinnen und Lateinschülern herzlich danken, die uns bei der Planung und Durchführung des Lateintages unterstützt haben.

 

Stephanie Matthees-Hadeler, Ellen Lahme, Elisabeth Hinderberger, Peter Ludwig, Philipp Sarumbo (Fachschaft Latein)