Austauschfahrt nach Terrason

Ein tolles Video von der diesjährigen Austauschfahrt nach Terrason hat uns die Gruppe mitgebracht!

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Le DELF scolaire 2016

IMG_5666Zum 10. Mal nahmen unsere Schüler an der diesjährigen DELF-Prüfung teil. Auf unsere mutigen Kandidaten können wir alle sehr stolz sein! Damit sich noch mehr Schüler trauen, mitzumachen, teilen Euch einige DELF-Teilnehmer ihre Eindrücke und ihre Motivation mit:

«Cette année, j’ai participé au DELF pour la troisième fois. J’ai déja obtenu les diplômes pour les niveaux  A1 et A2, c’est pourquoi je passe maintenant l’examen du niveau B1. Je pense que le Delf constitue une bonne référence pour montrer ses capacités à parler et à écrire en francais. Bien sûr, on n’apprend pas à parler parfaitement pendant les vingt minutes où il faut répondre aux questions de l’exerminateur mais ce diplôme m‘encourage à améliorer mes compétences. En plus, le diplôme du Delf est reconnu dans toutes les universités du monde et c’est très utile pour présenter les langues qu’on parle dans un curriculum vitae. Tous les élèves qui ont la moyenne en français ont tout à gagner à participer au Delf.»

Sebastian Henn, mai 2016 (E04)

«Pour moi, l’épreuve orale du niveau B1 du DELF a été très difficile. Je m’attendais à tout, c’est pourquoi j’étais nerveuse. Quand nous sommes arrivés à l’Institut Français, on nous a demandé d’attendre dans une grande salle avec des élèves d’un autre lycée. C’était la deuxième fois que je passais le DELF si bien que je m’y étais bien préparée parce que je savais comment sont faits les exercices. Je recommande à tous les élèves qui apprennent le français de passer l’examen du DELF car ça peut les aider quand ils iront dans un pays francophone ou à l’université.»

Beyza Nur Bucak, mai 2016 (E03)

«Le 12 mai 2016 à huit heures, les éleves du lycée TFS se sont retrouvés à la gare pour aller à l’Institut Français de Mayence. L’épreuve orale a duré de 10 à 20 minutes. J’étais très nerveuse, mais après l’oral, j’ai été très heureuse et contente de moi. J’ai passé le DELF scolaire parce que le DELF m’intéresse et parce que j’aime beaucoup la langue française.»

Joelle Sander, mai 2016 (7d)

„Ich nahm an der diesjährigen DELF-Prüfung teil und möchte euch gerne darüber berichten. Als erstes sei zu erwähnen, dass jeder Französisch Lernende die Möglichkeit nutzen sollte, ein Diplom zu bekommen, denn es bringt euch Berufsleben viel. Auch wenn man aufgrund der mündlichen Prüfung verunsichert ist, sollte man wissen, dass sie nur einige Minuten dauert und dass man im Unterricht sehr gut darauf vorbereitet wird. Es wäre viel schlimmer, sich nicht zu trauen und es nach Jahren zu bereuen, nicht an der Prüfung teilgenommen zu haben.“

Aylin Akin, Mai 2016 (9d)

„Um 8:00 Uhr trafen sich die DELF-Teilnehmer am Bahnhof, um die mündliche Prüfung zu absolvieren. Im Institut Français ging es ziemlich schnell, sowohl die Wartezeit als auch die mündliche Prüfung waren nach kurzer Zeit beendet. Die französischen Prüfer waren sehr freundlich und auch die Aufgaben waren trotz Aufregung gut zu meistern. Mit der DELF-Prüfung werde ich mein erstes Diplom bekommen und bin stolz darauf.“

Laura-Marie Büll, Mai 2016 (7d)

Im nächsten Schuljahr wird für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 eine DELF-AG angeboten. Ziel der DELF-AG ist es, sich ausführlich auf die DELF-Prüfung vorzubereiten. In der DELF-AG wird das Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen auf Französisch gefördert. Wenn man die Prüfungen in diesen vier Bereichen besteht, erhält man ein Diplom, das vom französischen Erziehungsministerium vergeben und international anerkannt wird. In der DELF-AG können die Schüler und Schülerinnen ihre erworbenen Sprachkenntnisse z. B. im Unterricht, bei einem Austausch oder im Urlaub anwenden. Außerdem können sie dann mehr Spaß beim Lernen haben und fühlen sich viel sicherer, wenn sie auf Französisch sprechen oder schreiben.

Mme Attali (DELF-Beauftragte)

FranceMobil à la Theodor-Fliedner-Schule

IMG_4289FranceMobil, das kleine französische Kulturmobil auf vier Rädern, besuchte am 20. April 2015 die Theodor-Fliedner-Schule und konnte die Schüler und Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 5 für die französische Sprache und Kultur begeistern, während  der von der Renault Deutschland AG zur Verfügung gestellte Renault Kangoos im Schulhof verweilte.

Ein wichtiger Baustein der deutsch-französischen Zusammenarbeit

Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die zwölf FranceMobil-Lektoren besuchen seitdem jedes Jahr Kindergärten, Grund-, Real-, und Berufsschulen sowie Gymnasien. Sie vermitteln den Lernenden ein zeitgemäßes Frankreichbild und verhelfen den Schülern bei der Fremdsprachenwahl. Die Programme FranceMobil in Deutschland und ihr Pendant in Frankreich wurden für ihr Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

Französisch spielerisch kennen lernen

Hélène Bari, die diesjährige Lektorin, stellte zunächst in französischer Sprache und mit sehr verständlicher Gestik sowie mithilfe von Lautmalereien (voiture – vroum vroum) ihre Arbeit als FranceMobli-Lektorin vor. Sie erklärte dann den Schülern, die im Halbkreis vor ihr saßen, dass sie die ganze Stunde mit ihr Französisch sprechen würden: „Nous allons parler, parler – bla bla – français„. Dann lud sie die Schüler mit der Frage „Comment je m’appelle?“ dazu ein, mithilfe des Galgenmännchen-Spiels ihren Vornamen zu erraten, sodass die französischen Buchstaben entdeckt werden konnten. Dann stellte sie sich mit „Moi, je m’appelle Hélène“ vor. Mit der Frage „Et toi, comment tu t’appelles?“ wurden die Schüler aufgefordert, ihren eigenen Namen zu nennen. Danach gab Hélène Bari mit „Moi, je viens de France, mais j’habite à Francfort“ ihre Herkunft und ihren Wohnsitz kund. Anschließend gab sie den Schülern mit „Moi, j’aime le chocolat“ die Möglichkeit, eine Vorliebe auszudrücken (Moi, j’aime le foot, le sport, l’équitation, le chocolat etc…). Nach einem mehrmaligen Frage-Antwort-Wechsel konnten sich so die Schüler in Kürze selber vorstellen.

Später ging ein Würfel aus Stoff, der als Sprachauslöser dienen sollte, von Hand zu Hand, solange die vom Hélène Baris ipod eingeschaltete französische Musik spielte. Derjenige Schüler, der beim Stoppen der Musik den Würfel in der Hand hielt, musste würfeln und je nach der gezogenen Nummer, die er benennen musste, einen der drei wiederholten Sätze sprechen. Wurde eine Sechs gezogen, so mussten alle drei Sätze gesagt werden!

Mithilfe von Schildern mit Bildern wurden dann transparente Wörter aktiviert (la banane, la salade, le chocolat, la rose, le taxi, le kangougou, le cactus, la mer, le problème, la musique). Drei nach französischen Wörtern getaufte Gruppen, die den Schülern eingefallen waren (la voitureAu revoir und Veux-tu), wurden anschließend gebildet. Es galt diesmal, eins der abgebildeten Bilder im abgespielten Lied zu erkennen und die dazu passende, auf dem Boden liegende Karte aufzuheben und vorzuzeigen. Unter anderem wurde Le taxi in Vanessa Paradis‘ Lied „Joe le Taxi“ erkannt, aber auch la rose in Moss‘ Lied „Au nom de la rose“ sowie le cactus in Jacques Dutroncs berühmtem Lied „Les cactus“ . Zum Schluss wurden die erreichten Punkte der Gewinner auf Französisch gezählt.

Nach weiteren, verschiedene Obstsorten darstellenden Karten (la banane, le citron, l’orange, la fraise) wurden die noch auf ihrem Platz sitzenden Schüler aufgeteilt. Nachdem ein Schüler aufgestanden war, wurde ihm sein Stuhl weggenommen, sodass das Spiel die Reise nach Jerusalem anfangen konnte. Beim Benennen einer der vier Obstsorten standen die Schüler dieser Gruppe auf und suchten nach einem verbliebenen Platz. Der übrig gebliebene Schüler nannte dann eine weitere Obstsorte usw… Als zum Schluss la salade de fruits als weitere Option hinzugefügt wurde, duften alle aufstehen und nach einem Platz suchen!

Das Titelblatt von Astrapi, einer der zahlreichen Kinder- und Jugendzeitschriften aus Frankreich, gab den Schülern zuerst den Anlass, die andere Schreibweise des Wortes Mammut im Französischen (le mammouth) wahrzunehmen. Nachdem jeder Schüler eine Ausgabe der Astrapi-Zeitschrift erhalten hatte, gab Hélène Bari den Schülern die Aufgabe, nach einem Wort zu suchen, das sie verstehen, um es dann an die Tafel zu schreiben. Diesmal tauchten nicht nur transparente Wörter auf! Gemeinsam wurde dann mit Hélène Bari nach der Bedeutung einiger Wörter gesucht.

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Zum Schluss fragte Hélène Bari wiederholend nach der Bedeutung der drei in den verschiedenen Spielen verwendeten Ausdrücke Je m’appelleJ’habite à und J’aime und wollte wissen, ob die Schüler verstanden hätten, wo genau in Frankreich sie herkomme. Wer es noch tatsächlich wusste, zeigte die Stadt Lyon auf der Frankreichkarte. Hélène Bari erzählte außerdem den Schülern, sie habe in Montpellier studiert und zeigte die Stadt ebenfalls auf der Karte. Danach beantwortete sie die Fragen der Schüler und verabschiedete sich mit Au revoir!

Merci!

FranceMobil besucht nicht zum ersten Mal die TFS: 2007, 2010 und 2011 erfreuten sich die Schüler des fahrenden Kulturinstituts und der engagierten und motivierenden Lektoren. Für den Einfallsreichtum der Aktivitäten sowie für ihren Humor und ihre Professionalität bedanke ich mich bei Hélène Bari herzlichst. Meinen Kolleginnen Frau Müller-Ribaric, Frau Bänsch, Frau Kazzer und Frau Ladebeck und Frau Franze möchte ich meinen Dank ausdrücken für ihre Bereitschaft, den Besuch von FranceMobil ermöglicht zu haben.

(Frau Attali) 

Schüler berichten:

Emilia Bozic, 5 d: „Am Montag hat uns FranceMobil besucht. Hélène hat uns die französische Sprache erklärt. Sie hat mit uns Spiele gemacht und uns Sätze beigebracht. Jetzt kann ich sagen, wie ich heiße, wo ich wohne und was ich gerne mag. Wir haben viel Spaß gehabt und auch viel gelacht. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und ich hätte Lust, die französische Sprache weiter kennen zu lernen…!“

Julia Stromeyer, 5 d: „Zum Schluss haben wir noch eine französische Zeitschrift bekommen. Wir haben Wörter gesucht, die wir kannten und sie dann an die Tafel geschrieben. Französisch ist einfach eine tolle Sprache, mit der man viel anfangen kann.“

Elisa Tietz, 5 a : „Wir fanden es schön, als wir zusammen Spiele gespielt und dabei noch gelernt haben. Wir hatten alle sehr viel Spaß! Glücklich waren wir, als wir am Ende der Stunde französische Wörter konnten. Danke, dass Sie uns einen Einblick in diese Fremdsprache gegeben haben!“

Louis Kessler, 5 d: „Mit Hélène haben wir französische Redewendungen gelernt. Das Spiel mit den Zeitschriften hat mir dann auch sehr viel Spaß gemacht. Ich will Französisch lernen, weil das Land interessant ist und die Sprache sich toll anhört!“

Ostermarkt 2015 – Produktvielfalt aus Schüler – und Lehrerhand –

Besuchen Sie den Verkaufstand der Theodor-Fliedner-Schule

auf dem 13. Internationalen Ostermarkt in Bierstadt am Samstag, dem 14.03.2015 und Sonntag, dem 15.03.2015!

Zum 50-jährigen Schuljubiläum präsentiert die Theodor-Fliedner-Schule ein reichhaltiges und buntes Sortiment an kulinarischen und handgefertigten Produkten. Auf der Suche nach einem schönen Geschenk, können Sie an unserem Stand auf dem Ostermarkt auch einen frisch gebackenen Crêpe genießen.

Sehen Sie hier eine Auswahl unserer Produkte…

Des macarons pour l’amitié franco-allemande!

6-Klässler backen zum deutsch-französischen Tag 2015  

Mit selbstgebackenen macarons – den kleinen, runden, bunten, ja unwiderstehlichen Baiserkeksen aus Mandelmehl, deren zwei Hälften durch Marmelade, Schokolade oder Buttercreme zusammen gehalten werden, feierte die Jahrgangsstufe 6 am 22. Januar 2015 den Élysée-Vertrag, der dank des historischen Gespürs von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer kaum 18 Jahre nach Kriegsende Frankreich mit Deutschland zusammenführte.

In der ersten großen Pause verkauften die Französisch lernenden 6-Klässler mit Begeisterung die mit bunten maracons gefüllten Tütchen.

 

Französisch – Sprache der Gourmets

Die Idee entstand im Unterricht zu Beginn des Schuljahres, als die Nasalen on, en und, in mit neuen Wörtern geübt wurden. Die spontane Frage an die Schüler und Schülerinnen der Lerngruppe 6cd, ob sie bereit wären, am Wochenende zu Hause macarons zu backen, wurde in die Tat umgesetzt. Um anlässlich des deutsch-französischen Tags die Gaumen aller Mitschüler zu verwöhnen, bot sich die „Backfähigkeit“ der Schüler (und deren Eltern!) erneut an. Kopierte Rezepte aus Aurélie Bastians Kochbuch Macarons für Anfänger wurden an die Schüler und Schülerinnen ausgeteilt und in jeder Lerngruppe fanden sich zahlreiche freiwillige pâtissiers.

Die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft

Um den Schülern der Jahrgangsstufe 6 die Bedeutung des Freundschaftsvertrags verständlich zu machen, waren die Texte und Arbeitsblätter von Frau Pohlen, die Französisch und Geschichte unterrichtet und somit eine interdisziplinäre Brücke bauen konnte, sehr hilfreich. Nicht nur die Biographie der historischen Staatsmänner Charles de Gaulles und Konrad Adenauer sind den Schülern dank der im Unterricht gelesenen Dokumente ein Begriff, sondern auch das großartige Werk der deutsch-französischen Freundschaft in Form von Stadtpartnerschaften (darunter Bierstadt mit Terrasson im Périgord), Schüleraustauschsprogrammen, von wirtschaftlicher und kultureller Zusammenarbeit – man denke an das deutsch-französische Fernsehprogramm ARTE. Außerdem erstellten Schüler und Schülerinnen in jeder Lerngruppe Plakate zum Traité de l’Élysée, die der kulinarischen Freundschaftsgeste einen historischen Hintergrund verleihen konnten.

Le macaron – hier et aujourd’hui

Schon im Mittelalter soll es in Frankreich macarons gegeben, aber eine  regelrechte Wiedergeburt erlebten sie in den 1990er Jahren durch die Kunstfertigkeit des französischen Starkonditors Pierre Hermé. Nach seiner Tätigkeit in der Feinbäckerei Ladurée eröffnete er seine Pariser pâtisserie-Boutique. Mit seinen gewagten, ja extravaganten créations – das macaron Ispahan mit Himbeeren und Rosenextrakt oder auch das macaron mit Schoko und Gänsepastete – trug er zur allgemeinen Schwärmerei für das Trendgebäck bei, sodass die Macarons zum unentbehrlichen Bestandteil des Sortiments aller französichen pâtisseries wurden.

Un grand merci à tous!

Wir bedanken uns bei den kunstfertigen pâtissiers und pâtissières der Jahrgangsstufe 6, denn sie haben ihre Mitschüler mit ihren Schoko-, Nutella- Vanillen und Himbeermacarons regelrecht verwöhnt:  Geschmeckt haben sie köstlich. Innerhalb von wenigen Minuten waren alle Tütchen ausverkauft!

Unsere jungen Historiker und Historikerinnen, die sich freiwillig mit der Recherche von Dokumenten und der Zusammenstellung von Plakaten zur deutsch-französischen Freundschaft beschäftigt haben, verdienen auch un grand merci!

Ohne die Unterstützung meiner Kollegen, Frau Pohlen, Frau Mehner und Herr Jung hätte das Projekt nicht zustande kommen können. Dafür bedanke ich mich herzlich!

Frau Attali