Zum vierten Mal fand der Projekttag „Gesunde Schule“ statt. Die Jahrgänge 6-10 nahmen an unterschiedlichen Projekten zum Thema Gesundheit teil. Der 5. Jahrgang hatte bereits an 2 Wandertagen die Themen „Bewegung und gesundes Frühstück“ erarbeitet, so dass sie ihren Wandertag nachholen durften.
Jahrgang 9: Sexualität und Toleranz (SchLAu-Projekt)
Jahrgang 10: Stärkung der Soft Skills (Stressmanagement in der Abiturvorbereitung)
Hier einige Schülerstimmen zu diesem Tag:
„Ich fand den Projekttag gut, weil man viel über Süchte erfahren hat. Am besten fand ich das Thema Rauchen, weil man da gesehen hat, was Rauchen für Folgen haben kann. Auch das Thermobild von der Hand war cool. Das Thema Mediensucht war auch spannend, weil man erfahren hat, wie viel Medien die anderen nutzen und ab wann es zu viel wird. Insgesamt fand ich den Projekttag spannend, cool und interessant.“
„Der Projekttag hat Spaß gemacht. Wir konnten Kosmetika selbst herstellen, haben einen Film gesehen und „gesund“ gefrühstückt. Leider hatten wir insgesamt zu wenig Zeit.“
„Wir fanden gut, dass wir viel über Süchte gelernt haben und dass die Themen unterschiedlich dargestellt wurden.“
„Uns haben die Filme gefallen, die Gruppenarbeit, Rollenspiele und dass wir keinen Zeitdruck hatten.“
Frau Stork, Schulleiterin Frau Karin Petersen, Frau Haberlandt (v.l.)
Vor 7 Jahren machte sich die Theodor-Fliedner Schule auf den Weg, sich als „Gesundheitsfördernde Schule“ zertifizieren zu lassen.
Heute, am Projekttag „Gesundheit“, wurde uns das dritte von insgesamt vier zu erreichenden Teilzertifikaten von Frau Stork und Frau Stoll übergeben. Neben den Bereichen „Bewegung & Wahrnehmung“ und „Ernährung & Verbraucherbildung“ wurden wir nun auch für unser Engagement im Bereich „Sucht- & Gewaltprävention“ ausgezeichnet.
Jedes Jahr findet ein Projekttag „Gesundheit“ statt, an dem die Schüler zu den oben genannten Themen ihr Wissen vertiefen. Zudem ermöglichen wir den Schülern das ganze Jahr über besondere Bewegungsangebote (z.B.: Pausensport, diverse Sportveranstaltungen, Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia, Skifahrt im Jahrgang 7, Spielekisten…), unser Caterer bereitet das Mittagessen nach den Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Ernährung zu und wir arbeiten in vielerlei Hinsicht auf eine gewaltfreie und respektvolle Lernumgebung hin (Wochenchecker, Streitschlichter AG, festgeschriebene Umgangsregeln, Erziehungsvereinbarungen mit den Eltern, Kennenlernfahrt im Jahrgang 5, SchLAu-Projekt, Projekt Schule ohne Rassismus, Zeitzeugengespräche…).
Nun fehlt uns nur noch ein Teilzertifikat zur Gesamtzertifizierung als „Gesundheitsfördernde Schule“.
Unter diesem Motto lief am Samstag ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem SV Wehen Wiesbaden und drei weiteren Wiesbadener Schulen (Schulze-Delitzsch-Schule, Riehl Schule, Kerschensteiner Schule).
Auf sportlichem Wege wollten wir ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Der SVWW sponserte Eintrittskarten für das letzte Heimspiel gegen den MSV Duisburg, welche für eine Spende von 1 EUR/Karte von unseren Schülern erworben werden konnten. Insgesamt haben wir 500 EUR Spenden eingenommen. Das Geld wird verwendet, um Flüchtlingskinder an der Kerschensteiner Schule zu unterstützen.
20 Schüler aller teilnehmenden Schulen verteilten Motivkarten zum Thema „Wir zeigen dem Rassismus die bunte Karte“ an die Fußballfans. Symbolisch sollten vor dem Anpfiff alle Zuschauer ihre Karten hochhalten, um damit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Mit diesem Projekt macht sich die Theodor-Fliedner Schule auf den Weg, sich als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auszuzeichnen. Wir unterstreichen damit unser Engagement im Bereich Gewaltprävention, aufgrund dessen wir, neben vielen anderen Projekten, am 26.05.15 vom Schulamt mit dem Teilzertifikat „Sucht-& Gewaltprävention“ geehrt wurden.
Was war das ein toller Morgen für die Schüler und Lehrer der 5. Klassen!
Die 5. Klassen der Theodor-Fliedner-Schule liefen in weniger als 1 Stunde und 20 Minuten zusammen 250 km um die Theodor-Fliedner-Schule.
Als der Lauf nach den 50 km pro Klasse beendet wurde, gratulierte Schulleiterin Karin Petersen zum hervorragenden sportlichen Ergebnis. Nach Ende des sportlichen Ereignisses ließen die Schüler ihre Runden zählen, und die Kampfrichter addierten die erlaufenen Summen der Sponsorengelder:
Unglaubliche 2.300 € haben unsere fünf Klassen für die Anschaffung neuer Trikots für Wettkämpfe erlaufen!
Vielen Dank an alle Sponsoren und herzlichen Glückwunsch an unsere tollen Fünftklässler!!!
Am Dienstag, dem 12. Mai 2015, fuhren wir, die Lerngruppe 7ac, im Rahmen des Französischunterrichts zusammen mit Frau Attali, unserer Französischlehrerin, und Frau Stephan, der Kunstlehrerin der Klasse 7c, nach Frankfurt, wo wir im Städel Museum die Monet-Ausstellung besuchten.
Wir trafen uns um 07.50 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof und fuhren zusammen mit der S-Bahn nach Frankfurt, wo wir am Main entlang zum Städel Museum liefen. Dort erzählte uns Frau Stephan, der Städel sei ein ziemlich altes Gebäude, das 1815 errichtet worden sei.
Nachdem wir unsere Taschen und Jacken abgelegt hatten, warteten wir in dem großen Raum mit Tischbeins Gemälde von Goethe auf unsere Museumsführerin, die uns Kopfhörer gab, damit wir sie besser hören konnten.
Claude Monet, Die Straße von Chailly durch den Wald von Fontainebleau (1865)
Wir sahen uns zuerst Bilder von Jean-François Millet und Gustave Courbet, den Vorläufern des Impressionismus, an, die auch gern im Freien malten, ihre Bilder aber im Atelier fertig stellten. Dann verriet uns die Museumsführerin, was das Besondere an Monets Gemälde Die Straße von Chailly durch den Wald von Fontainebleau (1865) ist, nämlich das Spiel mit dem Licht und den Schatten.
Édouard Manet, Die Weltausstellung in Paris (1867)
Dann kamen wir zu dem übergroßen Bild von Édouard Manet „Die Weltausstellung in Paris von 1867“. Das Bild zeigt Gruppen von Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, die nicht miteinander reden, während man im Hintergrund die Stadt Paris sieht, die nur verschwommen ist. Man vermutet den Rauch der Industrie und der Bahnhöfe. Manet malte das Bild in seinem eigenen Stil, das heißt man sieht die schwarzen Umrisse, die er in der japanischen Kunst gesehen hatte.
Claude Monet, Das Mittagessen (1873)
Monets Gemälde „Das Mittagessen“, das 1873 gemalt wurde, beeindruckte uns, weil es so groß ist wie die Bilder, die eigentlich Könige, Götter oder biblische Geschichten darstellen. Monet provozierte aber seine Zeitgenossen, weil er seine Lebensgefährte Camille und den gemeinsamen Sohn Jean am schön gedeckten Mittagstisch malte. Das Bild ist eine Momentaufnahme in Monets Alltagsleben.
Wir gingen dann weiter zum Bild „Der Teich von Montgeron“ von 1878. In diesem Bild geht es nur um Spiegelungen im Wasser, die Menschen sind kaum sichtbar. An dem Bild konnten wir feststellen, das Monets Stil sich entwickelt hatte. Wir sahen noch das Bild „Die Ballettprobe“ von Edgar Degas, welches ca. 1880 entstand. Degas Hauptmotiv waren Balletttänzerinnen. Das Bild zeigt die Tänzerinnen während der Pause. Sie lassen sich gehen und halten sich nicht mehr gerade. das galt damals als Provokation.
Als letztes kamen wir in einen Raum, der voll mit Bildern von der Kathedrale von Rouen war, die Monet über 30 mal malte, um die Lichteffekte zu studieren. Wir schauten uns „Die Kathedrale von Rouen: das Portal, Morgenstimmung“ aus dem Jahre 1893/94 an. Auf diesem Bild waren fast nur Umrisse und Schatten zu erkennen.
Nachdem wir die Kopfhörer zurückgegeben und uns von der Museumsführerin verabschiedet hatten, gab und Frau Attali noch zwanzig Minuten Zeit, um uns in den Ausstellungsräumen frei zu bewegen und alles noch mal anzuschauen. Während Frau Stephan etwas später in der Schirn Kunsthalle etwas erledigte, warteten wir auf dem Römerplatz und durften uns ein Eis holen. Mit der S-Bahn fuhren wir dann nach Wiesbaden zurück. Mit etwas Verspätung kamen wir an der Schule an, aber es hatte sich gelohnt, diese wunderschöne Bilder in echt zu sehen.
(Aileen Emmel, 7a)
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Eindrücke der Schüler:
Marc Kaltenborn (7c): „Ich habe einiges über Claude Monet und den Impressionismus gelernt und fand es sehr spannend, die jeweiligen Bilder zu betrachten und zu verstehen.“
Marius Maul (7a): „Dies war meine erste Kunstausstellung. Der Impressionismus hat mich sehr beeindruckt. Das Gemälde von Monet ‚Die Straße von Chailly durch den Wald von Fontainebleau‘ hat mir am besten gefallen, weil der Künstler mit viel Licht und Schatten gemalt hat.“
Isabelle Ney (7c): „Durch die Museumsführerin konnte ich viel über den Impressionismus lernen. Sie hat uns mehrere Bilder erklärt.“
Isabel Knorr (7c): „Von den Gemälden hat mir am besten Manets Mittagessen und Montes Kathedrale von Rouen gefallen. Außerdem konnten wir auf viele Fragen antworten geben, weil wird durch die Referate gut informiert waren. Mir gefallen die die Farben, die Monet und Degas verwenden.“
Charlize Schäfer (7c): „Mir hat der Tag in Frankfurt sehr gut gefallen. Der Besuch der Ausstellung im Städel Museum war toll und die Museumsführerin war sehr freundlich. Unser Referat über Edgar Degas hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil meine Gruppe sich getraut hat, im Französischen vorzutragen.“
Julia Schienke (7c): „Persönlich hat mir ‚Die Kathedrale von Rouen‘ am besten gefallen, weil Monet sein Motiv an verschiedenen Tagesmomenten und in verschiedenen Jahreszeiten gemalt hat, um so viele Lichteffekte zu erzeugen.“
Aileen Emmel (7a): „Mit hat das Bild ‚Das Mittagessen‘ von Manet besonders gut gefallen, weil er seine eigene Familie in einer alltäglichen Situation gemalt hat. Die Führung war auch sehr gut, da wir viel erklärt bekommen haben und auch weil das Museum sehr schön gestaltet war. Durch die Referate davor konnte ich viele Informationen über den Impressionismus bekommen. So etwas würde ich sehr gerne wieder erleben.“
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