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Fotosession mit Jörg Halisch an der Theodor-Fliedner-Schule

Am Morgen des 20. Juni gingen plötzlich die Lichter in der Theodor-Fliedner Schule, Gymnasium der Stadt Wiesbaden, an und die Jalousien hoch. Aber nein, es ist kein Schultag gewesen!

Gründlich geputzt, vorbildlich aufgeräumt und teilweise frisch gestrichen präsentierten sich der Klassenraum der 5e, der Chemieraum, die Mensa und noch weitere Bereiche der Schule den zwei samstäglichen Besuchern. Aber wieso sollten denn an einem Samstagmorgen zwei Besucher in der Schule herumwieseln?

Die Bilder zeigen es: Jörg Halisch, selbständiger Fotograf aus Niedernhausen, hat, in Begleitung von Juliane Seibert, Innenaufnahmen der Theodor-Fliedner-Schule gemacht.

Herr Halisch ist Spezialist für sogenannte 360°-Aufnahmen und hat mit seiner Fish-Eye-Camera unsere Schule fotografisch dokumentiert. Die Einzelaufnahmen wird er in dieser Woche zu einem virtuellen Rundgang zusammenfügen.

Wir sind schon gespannt wie ein Flitzebogen und freuen uns darauf, den virtuellen 360°-Parcours zum Schulfest am 10. Juli 2015 unserem Publikum vorzustellen.

Jörg Halisch ist seit mehreren Jahren als selbstständiger Fotograf aktiv. Zunächst hat der gebürtige Dresdner Motorsportaufnahmen angefertigt, später dann für den Wiesbadener Kurier fotografiert. Schließlich entdeckte er die 360°-Fotografie für sich und hat seitdem viele Betriebe und Unternehmen virtuell dokumentiert, so auch zum Beispiel das Tournesol-Bad in Idstein, den Kletterwald Neroberg und verschiedene KiTas in Niedernhausen.

Die Theodor-Fliedner-Schule ist die erste Schule, die Jörg Halisch als 360°-Parcours aufgenommen hat. Tatsächlich ist unser Gymnasium damit auch in der Schulszene des Rhein-Main-Gebietes ein Vorreiter: So etwas gab es bisher in der Region noch nie!

Ab dem 10. Juli 2015 können Sie sich virtuell durch unser Gymnasium bewegen und einen ersten Eindruck unserer Schule gewinnen. Wir freuen uns allerdings vor allem auf Ihren“physischen“ Besuch unseres großen Jubiläums-Schulfestes und natürlich anschließend über Ihren virtuellen unserer 360°-Präsentation online.

(J. Seibert)

Konzertbesuch des Musikkurses der E-Phase in der Alten Oper Frankfurt 

Bildschirmfoto 2015-06-17 um 09.54.43Am 15. Januar 2015 besuchte der Musikkurs der E-Phase an der Theodor-Fliedner-Schule, Gymnasium der Stadt Wiesbaden, die Alte Oper Frankfurt. Es spielte das hr-Sinfonieorchester, dirigiert vom Gastdirigenten Julian Kuerti. Einen Teil der Werke hatten wir bereits im Vornherein im Musikunterricht bei Frau Baron und Herrn Jung besprochen, so dass wir einige Stücke im Konzert wiedererkennen konnten oder zumindest wussten, worauf wir zu achten hatten.

Das orientalisch wirkende Programm beinhaltete „Ma mere l’oye“ von Maurice Ravel, „Ein Konzert für Streichorchester und Guzheng“ von Tan Dun und „Scheherazede“ von Nikolaj Rimskij. Vor jedem Stück gab es zusätzlich eine kurze hilfreiche Einführung durch eine Konzertpädagogin, die einem Überblick verschafft hat. Dabei forderte sie entweder die Musiker auf, einzelne Passagen zu spielen oder bat den Dirigenten Herrn Kuerti, uns auf Besonderheiten seines Dirigats, des Stücks oder seiner Vorgehensweise aufmerksam zu machen. Dieser tat es auf sehr charmante, gut nachvollziehbare Weise und begeistere damit einzelne Zuhörer bereits.

Mit den sanften Klängen der französischen Märchen begann das Konzert. Die vier verschieden Geschichten „Dornröschen“, „Der kleine Däumling“, „Laideronette“ und „Die Schöne und das Biest“ waren musikalisch so umgesetzt, dass man sich die Figuren und Situationen bildlich vorstellen konnte. Den fünften und letzten Satz von „Ma mere l’oye“ bildete Ravels „Der Feengarten“, welcher einen dramatischen Höhepunkt bot.

Im Gegensatz zu „Laideronette“ stammt „Ein Konzert für Streichorchester und Guzheng“ wirklich aus China. Tan Duns schwungvolle und orientalische Komposition stellte den Mittelpunkt des Abends dar. Die Streicher begleiteten die begabte Solistin Yuan Li, die die Guzheng  mit Anmut und großem Können spielte.

Die Sinfonische Suite „Scheherazade“ nach den Märchen aus „1001 Nacht“ bildete den Schluss des Konzertes. Die Musik wurde zwischen den dynamischen Klängen der Instrumente waren immer wieder Motive des Sultans und der Scheherazade zu erkennen.

Obwohl sich der Abend zwischenzeitlich leicht in die Länge zog, war er ein voller Erfolg und endete schließlich mit donnerndem Applaus und Begeisterung der verzauberten Zuhörer.

Mir persönlich gefiel „Der Feengarten“ am besten. Die Töne vermittelten das Gefühl inmitten eines wunderschönen Films mit großem Happy End zu stecken. Außerdem fand ich es sehr unterhaltsam und amüsant, dass die Musiker während „Ein Konzert für Streichorchester und Guzheng“ immer wieder aufgestampft oder wild durcheinander gerufen haben.

Ich würde ein solches Konzert allen meinen Freunden weiterempfehlen, die ebenfalls interessiert an Musik und Kultur sind, und mich sehr auf einen weiteren Besuch im hr-Sinfonieorchester freuen.

(Eva Lohn)

Wahlunterricht / Kursfahrt 30. Mai – 6. Juni 2015 Kanu-Outdoor der Theodor-Fliedner-Schule erstmalig mit „Teamer-Konzept“

Kursteilnehmer von links, hinten: Michelle Mittermeier, Elizabeth Wittal, Victoria Wiegmann, Anna Olt, Lukas Lawall, Nicolas Kilian, Daniel Schmidt; Mitte: Markus Jacobi, Sara Nied, Lena Helbig, Janco Brose, Raoul Fürst, Justus Schmidt, Christopher Schienke, Alexander Lipfert, Noah Trabelsi; vorne: Shajan Sepanlou, Volker Stelzer; nicht auf dem Foto: Ingo Krüger
Kursteilnehmer von links, hinten: Michelle Mittermeier, Elizabeth Wittal, Victoria Wiegmann, Anna Olt, Lukas Lawall, Nicolas Kilian, Daniel Schmidt; Mitte: Markus Jacobi, Sara Nied, Lena Helbig, Janco Brose, Raoul Fürst, Justus Schmidt, Christopher Schienke, Alexander Lipfert, Noah Trabelsi; vorne: Shajan Sepanlou, Volker Stelzer; nicht auf dem Foto: Ingo Krüger

Als sich Ende Mai sechs Schülerinnen und 10 Schüler der Theodor-Fliedner-Schule, Gymnasium der Stadt Wiesbaden, auf den Weg zur einwöchigen Kanu-Outdoor-Exkursionsfahrt in die österreichische Steiermark aufmachten, wurden die Neuntklässler in diesem Jahr erstmalig von zwei „Wiederholungstätern“ begleitet. Anna und Christopher, beide erfolgreiche Absolventen des vorjährigen Kanu-Outdoor-Sportkurses, waren vom Organisator und Lehrer der Theodor-Fliedner-Schule, Volker Stelzer, ausgewählt worden, ihre erworbenen Kompetenzen und ihr Wissen nun unterstützend als „Teamer“, als Assistenten, in den Gruppenablauf mit einzubringen.

Ob beim Einrichten des Zeltlagers auf einem idyllischen Hofgelände nahe des kleinen Ortes Wildalpen, ob bei der täglichen Camp- und Ausrüstungs-Organisation, bei Rettungsübungen, beim Befahren des wunderschönen Bergflusses „Salza“ mit den kleinen wendigen Einerkajaks oder bei der Durchführung des Rahmenprogramms in Form von Felsklettern, Felsenspringen, Gebirgswanderungen, Sauna- & Schwimmbad-Entspannung sowie Lagerfeuer-Romantik, überall waren Anna und Christopher helfend und motivierend zur Stelle und übernahmen so manche Aufgabe in Eigenregie.

Eingebettet in das „Fit-und-Gesund“-Konzept der Theodor-Fliedner-Schule stellt diese Kursfahrt nach Österreich – nun schon zum neunten Mal – den krönenden Höhepunkt eines eigens dafür konzipierten und logistisch recht aufwändigen Sportkurses dar. Den Auftakt bildet stets zu Schuljahresbeginn ein Anfänger-Kajak-Training im ruhigen Wasser des Schiersteiner Hafenbeckens. Es folgen Schwimmeinheiten im Hallenbad, eine Einführung in das Klettern, Übungen mit Karte und Kompass, ein Info-Abend für die Eltern und schließlich ein weiterführendes Kajak-Training ebenfalls in Schierstein. Mit dem fließenden Wasser, mit Strömungen, Kehrwässern und Wellen, kommen die Schülerinnen und Schüler erstmals während der einwöchigen Exkursionsfahrt in Kontakt.

Dank der nach wie vor sehr guten Verbindungen Volker Stelzers zur Universität Göttingen, standen auch in diesem Jahr für die Kursfahrt wieder perfektes Material, gute Fahrzeuge und ein tolles Übungsleiterteam zur Verfügung: Markus Jacobi und – schon zum achten Mal mit dabei – Ingo Krüger. Aber auch die sonstigen Bedingungen waren absolut stimmig: perfektes Wetter, ein guter Wasserstand, eine wie immer herzliche Unterkunft, aber vor allem: eine hoch motivierte und sehr engagierte Schülergruppe! Kein Tag ohne Programm, von früh morgens bis spät abends, gepaart mit viel guter Laune, Unternehmungslust und Teamgeist und immer bereit für Herausforderungen, Abenteuer und Anstrenung, aber auch für Genuss, Muße und Zufriedenheit. Mit stets großer Begeisterung und Konzentration waren die Schülerinnen und Schüler in alle Bereiche dieser Outdoorwoche eingetaucht. „Es war eine sehr intensive Woche,“ bestätigte Ingo Krüger, „und jeden Schweißtropfen wert.“

Und was sagen Anna und Christopher? – Die sind sich einig: Neben der neuen und verantwortungsreichen Aufgabe, als „Teamer“ agieren zu dürfen, war es für beide ein herausragendes Erlebnis, das Kajakfahren auf der Salza in den für sie ja bereits bekannten Flussabschnitten erneut zu erleben. Als ob sie nie weggewesen wären: Mit ihrem Können knüpften sie genau dort an, wo sie vergangenes Jahr aufgehört hatten. „Was für eine positive und motivierende Erfahrung für die Jugendlichen!“ erfreut sich Volker Stelzer und möchte dieses „Teamer-Konzept“, also die Einbindung von Schülerinnen und Schülern in Organisationsprozesse durch die Übertragung von Verantwortlichkeiten (was an der Theodor-Fliedner-Schule bereits durch „Mensa-Scouts“ und mit dem „Schüler-Sanitäts-Dienst“ umgesetzt wird), gerne auch im Sportbereich der Schule weiter ausbauen.

Große Bühne und Theaterspiel hautnah

IMG_2863Ausflug der Klasse 6e zur Oper nach Frankfurt

Am Dienstag den 19. Mai unternahm unsere Klasse 6e mit unserer Musiklehrerin Frau Baron und unserem Klassenlehrer Herrn Hener einen Ausflug in die Oper nach Frankfurt, um vor Ort die Funktionsweise und den Arbeitsalltag an einem großen Theater kennen zu lernen.

Wir fuhren zunächst mit Bus und Bahn zur Oper nach Frankfurt, wo wir von der pädagogischen Mitarbeiterin des Opernhauses, Frau Anett Seidel, Schauspielunterricht erhielten, bei dem professionelles Sprechen und Bewegen eingeübt wurden. Wir sollten uns in verschiedene Hauptfiguren der Oper „La Cenerentola“ (Aschenbrödel) hineinversetzen und einzelne Szenen der Oper nachspielen.

Alle mussten sich in einer langen Reihe aufstellen und vor allen anderen der Reihe nach die Szene mit dem demütigen Diener und dem herrschsüchtigen König nachspielen. Anschließend mussten alle den jeweils spielenden Mitschülern Tipps geben, wie sie noch überzeugender spielen könnten. War eine Szene gelungen vorgespielt, durften die Schüler in der Gruppe der „Profischauspieler“ Platz nehmen, war die Szene hingegen zu wenig überzeugend gespielt und/oder hatte ein Schüler zu undeutlich gesprochen, musste er sich noch einmal in der Schlange anstellen und die gleiche Szene später noch einmal spielen. Am Anfang hat diese Form von Schauspielunterricht echt viel Überwindung gekostet, dann war es aber sehr lustig und spannend, weil man seine Angst vor dem lauten Sprechen und vor eventuellen Fehlern verloren hatte.

Im Anschluss haben wir dann im Kreis passend zu einzelnen Musikabschnitten der Oper getanzt und dann in Kleingruppen eine vorgegebene Szene der Oper erst eingeübt und dann vorgespielt, was sehr interessant war, weil man sehen konnte, wie viele unterschiedliche Ideen man zur gleichen Szenenvorgabe entwickeln kann und wie unterschiedlich die einzelnen Schauspieler die einzelnen Figuren ausgefüllten.

Nach dem Schauspielunterricht erhielten wir dann eine eineinhalbstündige Führung durch das Opernhaus, wobei wir die mit 37 Metern Durchmesser größte Drehbühne Deutschlands sehen konnten, die wirklich gigantisch wirkte und auf der auch tatsächlich gerade Tonproben für den „Rosenkavalier“ stattfanden. Lustig war hierbei, dass unsere Opernführerin von einem Regisseur zurechtgewiesen wurde, bei der Führung doch bitte leiser zu sprechen. Leise muss es also nicht nur in der Schule zugehen… Hinter der Bühne erzählte uns noch der Inspizient kurz von seinem stressigen Arbeitsalltag.

Dann besichtigten wir den Orchestergraben, der auf mich sehr eng, muffig und bedrückend wirkte. Abschließend fuhren wir mit einem unglaublich großen Lastenaufzug zu den Bühnenbildnern, die in einer riesigen Halle bei Tageslicht sehr große Bühnenteile für eine andere Oper bemalten. Zwei Stockwerke tiefer konnten wir anschließend einer Bühnenplastikerin zuschauen, wie sie eine antike Statue für eine Oper aus einem Styroporblock herausarbeitete und dabei nur ein Foto als Hilfe hatte. Alle waren begeistert von den verrückten Dingen, die die Bühnenplastiker hergestellt hatten (eine Riesenspinne als Tisch, Spiderman in Lebensgröße und viele antike Helden als Statue…) und fragten auch noch, welchen Schulabschluss die auszubildende Bühnenplastikerin hatte: Abitur.

Anschließend war die Führung durch die Oper zu Ende. Ich fand toll, dass sich alle Personen der Oper so viel Mühe mit uns gemacht haben und uns wie junge Erwachsene behandelt haben. Jetzt kann ich mir recht gut vorstellen, wie viel Arbeit hinter der Aufführung einer Oper steckt und warum die Eintrittskarten mehr Geld kosten als ein Kinobesuch.

Um 13.00 Uhr ging es dann zu Fuß zum Hauptbahnhof und dann mit dem Zug zurück nach Wiesbaden. Manche von uns hatten sich vorher schon Opernkarten gekauft und sich dann zwei Tage später an Pfingstsamstag die Oper „La Cenerentola“ live in der Oper angesehen, die ihnen auch sehr gut gefallen hat.

Einen Tag später fand übrigens der gleiche Workshop nochmals mit Frau Seidel und den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c mit Herrn Kohler und Frau Baron statt. Wie viel Spaß es vor allem dem Klassenlehrer der 6c gemacht hat, zeigt das nachfolgende Bild.

(Aljoscha, 6e)

Großer Jubel bei der Siegerehrung zu den Bundesjugendspielen 2015

Eine fantastische Stimmung gab es heute morgen in der großen Halle der TFS, als sich die gesamte Schüler- und Lehrerschaft der Theodor – Flieder – Schule, Gymnasium der Stadt Wiesbaden, zusammen fand, um die Sieger der diesjährigen Bundesjugendspiele zu feiern.

Geehrt wurden sowohl die Jahrgangsbesten, die Schulsieger als auch die Sieger bei den Mitmachständen.

Die Auflistung der Sieger folgt…

Träume verleihen Flügel

Die Theodor-Fliedner-Schule, Gymnasium der Stadt Wiesbaden, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag und wünscht sich einen Flügel für die Aula.

Wir nehmen an der Aktion der NASPA teil und freuen uns über Ihre tägliche Abstimmung für unser Projekt.

Bildschirmfoto 2015-06-15 um 14.50.55

Auch über Ihre direkten Spenden freuen wir uns, nur so kommen wir unserem Traum ein wenig näher.
Bitte richten Sie Ihre Spenden an den Förderverein der Theodor-Fliedner-Schule :

Freunde und Förderer der Theodor-Fliedner-Schule e.V.    

IBAN: DE69 5109 0000 0004 2530 00
BIC:   WIBADE5W
Stichwort „Fluegel“
Wir danken Ihnen und euch von Herzen!
Träume verleihen Flügel Fotostory Wettbewerb

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