Erstes Kulturcafé der Q-Phase

Am frühen Abend des 13. Juni 2019 fand unser erstes Kulturcafé statt.

Die Idee dahinter: Jeder Schüler und jede Schülerin belegt in der Oberstufe ein künstlerisch-musisches Fach. Aber was das genau bedeutet, ist bisher nicht unbedingt jedem klar gewesen.

Mit dem Kulturcafé zeigt die Q1/2 nun jährlich einen kleinen Ausschnitt der Ergebnisse aus einem Jahr ihres künstlerisch-musischen Faches.
In diesem Jahr präsentierten zwei unserer DS-Kurse ihre Ergebnisse. Bereits die Titel „Mensch ist Mensch – Den Klischees auf der Spur“ und „Bar der Träume“ zeigen auf, wie vielfältig der Unterricht in Darstellendem Spiel ist. Die Ergebnisse des Kunstkurses wurden in einer Ausstellung gewürdigt: Plakate für die Veranstaltung zum Thema „Traum“, aber auch Fotografien nach Slinkachu und weitere Ergebnisse wie Linolschnitte und Fotomontagen wurden ausgestellt. Der Musikkurs vervollständigte den Abend mit musikalischer Untermalung.
Alle Beteiligten sehen das Pilotprojekt „Kulturcafé“ als sehr gelungen an und freuen sich auf das kommende Jahr, wenn es in die nächste Runde gehen wird.

(Die künstlerisch-musischen Fächer: Darstellendes Spiel, Kunst, Musik)

 

Ab in die Wildalpen: Abschlussfahrt des WU Kanu

Unsere diesjährige Abschlussfahrt fasst all das zusammen, was wir in den letzten zwei Jahren im WU Kanu bei Herrn Stelzer geleistet haben. Viel Spaß mit unseren Videoclips:

„Fit und Gesund“ in den Alpen

Dass die Umsetzung des „Fit & Gesund“-Konzepts mit u.a. dem Schwerpunkt des „bewegten Unterrichts“ einmal derart angewandt erfolgen würde, damit hatte im Jahre 2006, als sich die Theodor-Fliedner-Schule in Wiesbaden-Bierstadt für die Verfolgung dieses Konzepts entschieden hatte, sicherlich noch niemand gerechnet.

Komplexes Unterrichtsangebot

Auch der Lehrer Volker Stelzer, Kursleiter und Initiator des nun schon zum siebten Mal durchgeführten Wahl-Unterrichts „KANU-OUTDOOR“, ist erstaunt und zugleich begeistert, mit welch hohem Engagement sich die Schülerinnen und Schüler hier mittlerweile einbringen. Dank eigener Fortbildungen und einer durchdachten Stundenplan-Gestaltung der Schule, konnten die Inhalte dieses ungewöhnlichen Unterrichtsangebots, welche allesamt durch Volker Stelzer angeleitet werden, zudem immer komplexer werden.

Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden und erweitern

Mit 17 Jugendlichen der neunten Gymnasialklassen ging es ab dem 14. Juni 2014 für eine Woche in den kleinen Ort Wildalpen in der österreichischen Steiermark. Inmitten der Natur kamen hier nicht nur sämtliche der während des Schuljahres erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten zur Anwendung, sie wurden sogar noch erweitert:

Training in Wiesbaden

Aus der Einführung in das Kajakfahren im Schiersteiner Hafenbecken wurden tägliche Wildwasser-Kajakfahrten auf der Steirischen Salza; aus dem Schwimmtraining mit Schwerpunkt des Retten und Bergens im Freizeitbad Mainzer Straße wurden „echte“ Rettungsaktionen mit Sicherheitsausrüstung in den Strömungen, Wellen und Wasserwirbeln des kalten Alpenflusses; aus dem Bierstadter Orientierungslauf mit Karte und Kompass wurden lange Gebirgstouren, Routenerkundungen und Höhlenwanderungen; aus der – in diesem Jahr erstmalig angebotenen – Einführung in das Sportklettern in der Wiesbadener Kletterhalle wurden Kletter- und Sicherungseinheiten am Naturfelsen. Unterrichtsinhalte der Biologie und Geographie konnten „hautnah“ entdeckt und erlebt werden, imposante Einblicke in die Geologie gab es während der Höhlenerkundung mit Stirnlampe und Seil. Die Unterbringung der Gruppe war ebenso naturverbunden: als Selbstversorger in Zelten sowie im Bettenlager einer großen, zum Versammlungs- und Küchenraum umgebauten Scheune direkt am Wildfluss Steirische Salza. So manch eine/r erlebte im Verlauf dieser Woche Dinge und Situationen, die ihr/ihm bis dahin unbekannt waren. Persönliche Grenzen wurden erkannt, erreicht – und überwunden, Euphorie und Anstrengungen im Wechselspiel.

Teamorientierung

Neben der Bewegung im Freien stehen für Herrn Stelzer bei diesem Kursangebot vor allem die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund, die bei all diesen Aktivitäten unabdingbar sind. Ohne Eigenschaften wie z.B. Teamfähigkeit und Umsichtigkeit, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen, Kreativität, Engagement und Motivation könnten solche teamorientierten Aktivitäten nicht durchgeführt werden.

Leistungsbereitschaft und Durchhaltewillen

Als besonders bemerkenswert empfand Volker Stelzer in diesem Jahr die enorme Leistungsbereitschaft und den Durchhaltewillen der gesamten Gruppe. Durch diese optimale Mitarbeit konnten die Tage mit einem sehr abwechslungsreichen und umfangreichen Exkursions-Programm gefüllt werden, bis hin zum gemeinsamen Ausklang am abendlichen Lagerfeuer.

Positive Erlebnisse rechtfertigen hohen Organisationsaufwand

Die positiven Erlebnisse sind es, die Volker Stelzer schließlich jedes Jahr wieder aufs Neue überzeugen, den immensen organisatorischen Aufwand für die Durchführung dieses Kurses auf sich zu nehmen. Dazu zählen nicht nur die Kurseinheiten während des Schuljahres an verschiedenen Orten in Wiesbaden, sondern vor allem auch die preiswerte Materialbeschaffung in Kooperation mit der Universität Göttingen (Fahrzeuge, Anhänger, u.a. je ein Wildwasser-Kajak plus der kompletten Schutz- und Sicherheitsausrüstung pro Teilnehmer) und die Rekrutierung kompetenter Übungsleiter für die Kursfahrt. Mit Ingo Krüger, der nun schon zum sechsten Mal mit dabei war, und Tim Schmidt hatte Herr Stelzer in diesem Jahr wieder ein optimales Team zusammengestellt. Perfekt abgerundet wurde die Betreuung der Jugendlichen durch Frau Müller-Ribariç, ebenfalls Lehrerin der Theodor-Fliedner-Schule und auch bereits zum sechsten Mal mit dabei