Erstes Kulturcafé der Q-Phase

Am frühen Abend des 13. Juni 2019 fand unser erstes Kulturcafé statt.

Die Idee dahinter: Jeder Schüler und jede Schülerin belegt in der Oberstufe ein künstlerisch-musisches Fach. Aber was das genau bedeutet, ist bisher nicht unbedingt jedem klar gewesen.

Mit dem Kulturcafé zeigt die Q1/2 nun jährlich einen kleinen Ausschnitt der Ergebnisse aus einem Jahr ihres künstlerisch-musischen Faches.
In diesem Jahr präsentierten zwei unserer DS-Kurse ihre Ergebnisse. Bereits die Titel „Mensch ist Mensch – Den Klischees auf der Spur“ und „Bar der Träume“ zeigen auf, wie vielfältig der Unterricht in Darstellendem Spiel ist. Die Ergebnisse des Kunstkurses wurden in einer Ausstellung gewürdigt: Plakate für die Veranstaltung zum Thema „Traum“, aber auch Fotografien nach Slinkachu und weitere Ergebnisse wie Linolschnitte und Fotomontagen wurden ausgestellt. Der Musikkurs vervollständigte den Abend mit musikalischer Untermalung.
Alle Beteiligten sehen das Pilotprojekt „Kulturcafé“ als sehr gelungen an und freuen sich auf das kommende Jahr, wenn es in die nächste Runde gehen wird.

(Die künstlerisch-musischen Fächer: Darstellendes Spiel, Kunst, Musik)

 

Vorankündigung der Theateraufführung „Klassenfahrt mit Hindernissen“

Auch am Ende dieses Schuljahres führt unsere Theater AG der 5.u.6. Klassen wieder eine Eigenproduktion „Klassenfahrt mit Hindernissen“ im Info der Theodor-Fliedner-Schule auf.

Freuen Sie sich auf eine Aufführung, in der eine fünfte Klasse auf Klassenfahrt nach Hexenfels fährt. Dort verschwindet die Lehrerin der Klasse und die Schüler suchen sie gemeinsam. Damit öffnen sie eine magische Tür zum Zauberwald und müssen sich einigen Aufgaben stellen, bis sie ihre Lehrerin wiederfinden, die von einem Zauberer entführt wurde.

Das Theaterstück, unter der Leitung von Martina Settelmeier, wird am

DONNERSTAG, dem 7. JUNI um 18.00 UHR

im Info der Theodor-Fliedner-Schule aufgeführt.

Der Eintritt ist kostenlos, die Theater AG freut sich über Spenden für Kostüme und Bühnenbild.

 

 

Theater AG der 5. und 6. Klassen

„Das geheimnisvolle Buch“

eine Eigenproduktion der Theater AG der 5. und 6. Klassen.

In diesem Schuljahr haben wir uns für ein erfundenes Theaterstück entschieden, da die Gruppe sehr groß ist und wir viele „phantastische“ Rollenwünsche hatten.

Vier Kinder müssen umziehen und finden auf dem Dachboden des Hauses eine Truhe mit einem geheimnisvollen Buch. Bei dem Versuchen das Buch zu öffnen, betreten sie eine andere Welt. Dort werden sie gebraucht, um das Land von einer bösen Herrscherin zu befreien. Die Kinder sind bereit zu helfen, doch sie geraten in die Gefangenschaft der bösen Herrscherin, die ihre eigenen Pläne mit den Kindern hat….

Unsere Aufführung findet am Donnerstag den 8. Juni  um 19.00 Uhr im INFO statt. Der Eintritt ist frei.

Martina Settelmeier

 

(Vor-) Weihnachtszeit ist Theaterzeit

Wie in jedem Jahr, wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, hatte die Theodor-Fliedner Schule Besuch vom White Horse Thetare.

Mit den Stücken „Silber Jane“, bei dem eine Superheldin die Welt rettet, und „Food for Thought“ bei dem Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen das Thema sind, schaffte es die nur 4 Schauspieler große Truppe erneut, die Schüler in ihren Bann zu ziehen.

Besonders unsere „Kleinen“ waren sehr stolz darauf, fast alles verstanden zu haben.

A. Kraus

 

VORHANG AUF!

 

Die Theatervorstellung am Mittwoch, dem 22.06.2016 in der Theodor-Fliedner-Schule entfällt!

Plakat, Guano, Entwurf Poessnecker 2016

THEATER AG FLIEDNER SCHULE

Guano oder die Odyssee der Vögel

von Heinrich Waegner

Unsere Vorstellung am Dienstag, 7. Juni 2016, Staatstheater Wiesbaden, Kleines Haus  18.00 Uhr.

Am 7. Juni 2016 um 18.00 Uhr findet die Premiere des Stücks unserer Theater AG im Kleinen Haus des Staatstheaters Wiesbaden statt. Noch sind Eintrittskarten zum Einheitspreis von EUR 4,00 an den Theaterkassen, der Abendkasse und an einigen Vorverkaufsstellen in Wiesbaden zu erwerben. Die Theaterkasse des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden ist telefonisch über die Nummer 0611.132 325 erreichbar.

„Guano oder die Odyssee der Vögel“ erzählt von einem außergewöhnlichen Vogelzug ans Ende unserer Welt. Getragen von großem Verlangen suchen die Vögel nach dem Ort, der für sie zur Heimat werden könnte. So kämpfen sie sich Tag für Tag durch eine feindliche Welt. Gewitzt, manchmal klug, manchmal aber auch wie kleine Kinder.

Die Theater AG der Fliedner Schule spielt mit einer eigenen Mischung aus Spaß und Ernst. Einmal in der Woche trifft man sich für zwei Schulstunden um zu proben, zu lachen und beieinanderzu sein. Die Mädchen und Jungs kommen ausschließlich aus der sechsten und siebten Klasse unserer Schule und haben in diesem Jahr gerade erst mit dem Theaterspielen angefangen. Auch deshalb also eine Premiere.

 

Probe Probe Poessnecker 2016

 

Die Spieler / -Innen sind:  Julia Roczen, Aysenur Sagir, Desirée Marciante, Max Donatus Wilhelm Roy, Felix Döring, Sophie Nha-Han Nguyen, Hardeep Kaur Gahunia, Theodor Freitag, Tuana Büsra Berk, Jasmin Michel, Nicola Weraksa, Hanna Marie Simon, Laia Mounirji, Saskia Aparecida Menke, Ilayda Kurtoglu, Helena Billaudelle- Kellermann, Thorben Feilbach, Jasper Mühling, Sinem Üste, Mackenzie Lynn Snyder, Ibtisam Fakih.

Die Leitung liegt bei Ulrich Poessnecker.

„Durch diese hohle Gasse muss er kommen“ – Die etwas andere Annäherung an „Wilhelm Tell“

Am 04.03.2016 erlebten die Schüler des 8. Jahrgangs der Theodor-Fliedner-Schule das Theaterstück „Wilhelm Tell“, welches von Friedrich Schiller im Jahr 1804 fertiggestellt worden war, im Info der Schule auf eine ganz besondere Art. Der Schauspieler Ekkehart Voigt brachte ihnen die Handlung als Einzelakteur näher und bezog sie auch in die Handlung mit ein.

Der Inhalt des Dramas in Kürze

Die Schüler der 8. Klassen lesen derzeit im Deutschunterricht das Schauspiel „Wilhelm Tell“ des Schriftstellers Friedrich Schiller, der dem legendären Schweizer Nationalhelden und dem Freiheitskampf der Schweizer in seinem Drama ein literarisches Denkmal setzte.

Die Handlung spielt im 14. Jahrhundert in der von den Habsburgern regierten Schweiz rund um den Vierwaldstätter See. Hier tyrannisiert der Reichsvogt Geßler die Schweizer Bevölkerung der Kantone Uri, Unterwalden und Schwyz. Im Mittelpunkt steht die Figur des Wilhelm Tell, der sich gegen den Reichsvogt zur Wehr setzt und dadurch die Ketten der Tyrannei sprengt. Auslöser ist der sogenannte „Apfelschuss“, bei welchem Tell von Geßler gezwungen wird, seinem Sohn mittels einer Armbrust einen Apfel vom Kopf zu schießen. Dieses Aufbegehren des eher unfreiwilligen Helden und der eidgenössische Bund der Schweizer zur Vertreibung der habsburgischen Besatzer führen schließlich zur Befreiung der Schweiz.

Das etwas andere Theaterstück

Innerhalb von 2 Schulstunden konnten die Schüler miterleben, wie die Schweizer ihre Freiheit erlangten. Die Handlung wurde durch Herrn Voigt in einen Rahmen eingebettet, welcher den Schülern einen leichteren Zugang in die Thematik bot. Als reale Figur „kleiner Hans“ erzählte der Schauspieler, wie er von dem Theaterstück und dessen Schriftsteller erfahren und sich die Handlung immer vorgestellt hatte. Die Geschichte des Freiheitskampfes wurde aus der Sicht von Walter Tell erzählt, welcher als Sohn des Freiheitskämpfers an den wichtigsten Stationen mit dabei gewesen war. Auf der Bühne sorgte der Wechsel der Perspektive von Walter Tell und der nachgespielten Szenen aus dem Werk für Lebendigkeit.

Damit das junge Publikum die unterschiedlichen Rollen gut auseinanderhalten konnte, nutzte Herr Voigt die unterschiedlichsten Requisiten, Gesten oder Gesichtsausdrücke. Sie war WilhelmTell stets an seiner Armbrust und der aufrechten Körperhaltung zu erkennen. Als sein Kontrahent Geßler blickte Herr Voigt recht herrisch und mit einer edel wirkenden Kappe bekleidet auf das Publikum herab.

Spannung und Spaß erzeugte bei den Schüler allerdings nicht nur das Theaterspiel, sondern auch die Einbindung des Publikums in die Handlung. Wenn sich die Schüler als Bewohner der drei Kantone durch Klatschen, Rufen oder Aufspringen für „ihren“ Landsmann Tell einsetzten, dann konnte jeder nachvollziehen, wie es war, für Freiheit gemeinsam einzustehen.

Fragerunde nach dem Theaterstück

Im Anschluss an das Theaterstück stellte sich Herr Voigt zuerst den Fragen der Schüler, die vor allem wissen wollten, wie sich eine Person so viel Text merken kann. Doch auch die Achtklässler waren noch einmal gefordert, denn Herr Voigt ließ sie entscheiden, wie sie gehandelt hätten. Würden sie Tell auf Geßler schießen lassen und damit der Tyrannei ein Ende setzen? Oder würde sie den Schuss verhindern und andere Lösungen favorisieren? Die sich daraus anschließende Diskussion war sehr interessant, da es auch unter den Schülern viele verschiedene Ansichten über die Rechtmäßigkeit der Handlungen von Wilhelm Tell gab.

Mit dem Theaterstück haben die Schüler somit einen anderen, interessanten Zugang zum Text erhalten und konnten miterleben, wie spannend klassische Lektüre umgesetzt werden kann. Für den kurzweiligen Vormittag bedanken wir uns recht herzlich bei Herrn Voigt.

(Andrea Franze)

Besuch des White Horse Theatre an der Theodor Fliedner Schule

We love the White Horse Theatre!

Am 2.12.2014 war es wieder soweit: Wie in jeder Vorweihnachtszeit gastierte das White Horse Theatre an der Theodor Fliedner Schule.

Gruseliges und Nachdenkliches

Wie in den Vorjahren präsentierte das vierköpfige Ensemble zwei englischsprachige Stücke. Während sich die Jahrgänge 5 und 6 bei dem Stück „Fear in the Forest“ wohlig gruseln konnten, regte das Stück „Drinking for Dummies“, das für die Jahrgänge 7 und 8 gespielt wurde, zum Nachdenken an.

Erster englischer Theaterbesuch

Bei den Schülern kamen die kurzweiligen Stücke sehr gut an. Vor allem die „Kleinen“ waren beeindruckt von ihrem ersten englischen Theaterbesuch.

(Alexander Kraus)

Have a look at our today’s photos showing the fantastic performances of the White Horse Theatre.

 

Unser Nibelungenausflug – Ein Tag in Worms

Siegfried, der furchtlose Drachentöter.
Siegfried, der kühne Recke.

Am 06. Juni 2014 unternahmen die Klassen 6a und 7c einen Tagesausflug nach Worms und tauchten in die Welt der germanischen Siegfried-Sage aus dem 5. Jahrhundert ein.

Siegfried-Sage in Worms

Kaum hatte die Klasse 6a die Welt der griechischen Sagen mit Theseus, Ariadne und dem Minotauren verlassen, bot sich die Möglichkeit, die Schüler und Schülerinnen mit der Siegfried-Sage in Worms bekannt zu machen. In der höheren Jahrgangsstufe fand sich glücklicherweise eine nibelungenbegeisterte Kollegin, sodass das Projekt mit dem Besuch des Nibelungenmuseums und dem Erleben eines Theaterbesuchs starten konnte.

Mit Audioguide durch das Nibelungenmuseum

Den Nibelungen ganz nah.
Den Nibelungen ganz nah.

Nach einer Zugfahrt am frühen Morgen erwartete uns in Worms ein frühlingshaftes Wetter. Im Museum, das in den Stadtmauern eingebaut ist, erhielten die Schüler und Schülerinnen einen Audio-Guide und gingen in Gruppen eingeteilt die Turmtreppen hoch, wobei sie unterwegs die Texte zu den verschiedenen Stationen der Sage von Siegfried, dem Nibelungenhelden, hören konnten.

Von küener recken strîten

Als hätten sie „selbst in der Geschichte gestanden und alles miterlebt“ (Elisabeth Ohlberger, 7c), erfuhren sie alles über die verschiedenen Etappen der Sage. So wie im Prolog angekündigt, geschieht darin viel Wunderbares: die Begegnung mit einem ruhmreichen Helden, ein harter Streit, glückliche Tage und Feste, Schmerz und Kämpfe:

Uns ist in alten mæren     wunders vil geseit

von helden lobebæren,     von grôzer arebeit,

von fröiden hôchgezîten,     von weinen und von klagen, 

von küener recken strîten     muget ir nu wunder hœren sagen.

(1. Strophe / Teil 1 des Nibelungenliedes)

Schwere Zeiten für Drachen.
Schwere Zeiten für Drachen.

Die Sage in Kürze

Die ganze Sage kann leider nicht im Mittelhochdeutsch wiedergegeben werden, deshalb bietet sich hier eine Zusammenfassung des ersten Teils der Nibelungen im modernen Deutsch an: Siegfried von Xanten ermordet den Drachen und wird nach dem Bad in dessen Blut unbesiegbar – außer an der kleinen Stelle zwischen seinen Schulterblättern, worauf ein Lindenblatt gefallen war. Er versenkt den Schatz, den ihm der Zwerg Alberich, Hüter des Nibelungenhortes, überreicht, heiratet die schöne Kriemhild aus Burgund, gewinnt für seinen Schwager Gunther dank der Tarnkappe den Kampf gegen die schöne Brünhild aus Island, wird nach der Doppelhochzeit verraten und von Gunthers Onkel Hagen ermordet.

Lebendiges Theater 

Ekkehart Voigt führt unsere Schülerinnen und Schüler in eine mystische Zeit.
Ekkehart Voigt führt unsere Schülerinnen und Schüler in eine mystische Zeit.

Im Museumsgebäude erwartete uns der zweite Teil des Tagesausflugs: das Theaterstück „Die Nibelungen – Eine Schatzsuche“, eine Produktion des „Theaters Als Ob“ in der Regie von Astrid Lämmlein. Zur Überraschung der Schülerinnen und Schüler, die eine menschenreiche Inszenierung erwartet hatten, spielte von Anfang an als einziger Schauspieler Ekkehart Voigt, der sich zuerst als reale Figur mit einem fingierten Freund Volker aus der Gegenwart, dessen Rolle er ebenfalls spielte, unterhielt. So erfuhr das junge Publikum dank dieser Rahmenerzählung, wie der Schauspieler in Wirklichkeit zu den Nibelungen gekommen war. Auf der Bühne sorgte der ständige Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit und umgekehrt für Lebendigkeit, sodass die Schüler, weil sie auch immer wieder in das Spiel eingebunden wurden, gespannt blieben.

Viele Nibelungenfiguren und ein mitreißender Darsteller

Um in die Rollen der fünf Nibelungenfiguren – Siegfried, Kriemhild, Gunther, Brünhild und Hagen – reinzuschlüpfen, bediente sich Ekkehart Voigt einer typischen und daher leicht erkennbaren Gestik und Mimik für jede einzelne Figur, während ein paar Requisiten – das Schwert, die Tarnpappe und die Schatztruhe – zur weiteren Charakterisierung der Figuren beitrugen. So konnten wir nicht nur den lebensmutigen Siegfried, den verliebten, aber ängstlichen Gunther, die kampfeslustige Brünhild und den grimmigen Hagen sofort erkennen, sondern auch die einfallsreiche Inszenierung sowie das schauspielerische, pädagogische Können Ekkerhart Voigts genießen, der die Schüler immer wieder ansprach und sie an dem Bühnengeschehen teilnehmen ließ.

Fragerunde nach dem Theaterstück

Nach dem Theaterstück konnten sich schließlich die Schüler und Schülerinnen mit ihm unterhalten, zum Inhalt der Sage und zur Entstehung des von ihm geschriebenen Textes Fragen stellen. So lehrreich, lebendig und nah hätten alle wohl nicht gedacht, die Nibelungensage zu erleben!

Vielen Dank für den wunderschönen Tag

Wir bedanken uns bei Frau Koevel und Herrn Berger, die uns freundlicherweise begleitet haben, und bei allen Schülern und Schülerinnen für den wunderschönen Tag, den wir zusammen in der Nibelungenstadt Worms verbracht haben.

(Frau Attali-Staaden, Frau Utecht)