Alle Beiträge von EsMo

Spielfeste der 5. und 6. Klassen 2014 wieder erfolgreich

Die Spielfeste der Klassen 5 und 6 waren auch 2014 wieder gelungene Sportveranstaltungen für die jüngsten TFS-Jahrgänge. Bei den Spielfesten standen Wettbewerbsformen aus folgenden Sportarten auf dem Programm:

  • Jahrgangsstufe 5: Fußball, Handball und Turnen
  • Jahrgangsstufe 6: Volleyball, Badminton und Turnen

Jede Klasse hatte sich dazu in intensiver Vorbereitung im Sportunterricht mit den Sportarten beschäftigt und festgelegt, wer in welcher der drei Sportarten für die eigene Klasse starten würde.

Regeln und Gebot der Fairness

Nach der Regelvorgabe stehen hierbei in jedem Team Jungen und Mädchen im Wettkampf, außerdem sollen und alle Kinder einer Klasse mitmachen. Vor den zeitgleich ablaufenden drei Turnierwettkämpfen bestreiten alle Klassen einen Vielseitigkeitsparcours, dessen Ergebnis ebenfalls in die Wertung einfließt. Bei allem sportlichen Ehrgeiz und Wettstreit hat der faire Umgang im Sport den höchsten Stellenwert. Daher hat auch jede Klasse ein Basiskonto von 10 Fairness-Punkten, von dem bei unfairem Verhalten Punkte abgezogen werden können.

Vielseitigkeitswettbewerb

Am 27. März starteten die Klassen des Jahrganges 5 zu ihrem Spielfest. Die Schüler/innen gingen voller Eifer in den ersten Vergleich – den Vielseitigkeitswettbewerb. Vielseitige, koordinative Anforderungen wurden hier jedem Einzelnen in Staffelform unter Zeitdruck abverlangt. Die Klasse 5c belegte hierbei den ersten Platz, dicht gefolgt von Klasse 5b. Für die weiteren Platzierungen waren nur ganz geringe Zeitunterschiede verantwortlich: 3. Platz: 5d –  4. Platz: 5a – 5. Platz: 5e

Klasse 5b Gesamtsieger

Diese relative Ausgeglichenheit setzte sich danach auch in den drei anderen Wettbewerben fort, denn es konnte keine Klasse in mehr als einem der vier Wettbewerbe den ersten Platz erreichen. So fiel denn auch das Endresultat knapp aus. Gesamtsieger wurde die Klasse 5b mit nur einem Punkt Vorsprung vor der Klasse 5d (23 Punkte). Beim Kampf um den dritten Platz gab es sogar mit je 21 Zählern eine Punktgleichheit zwischen der Klasse 5c und 5a. Hier entschied die bessere Platzierung im Vielseitigkeitsparcours für die Klasse 5c. Die Klasse 5a erreichte mit 19 Punkten den 5. Platz.

Klassen 6 am zweiten Turniertag: Die 6c entscheidet den Wettbewerb für sich

Einen Tag später waren die Klassen 6 am Start. Hier konnte die Klasse 6c ihren Gesamtsieg aus dem Vorjahr mit anderen Wettbewerben wiederholen. Mit ersten Plätzen in der Vielseitigkeitsstaffel und im Badmintonwettbewerb, sowie einem 2. Platz im Volleyballturnier siegte die Klasse 6c mit 27 Punkten souverän. Auf den weiteren 3 Plätzen ging es mit je einem Punkt Unterschied  sehr knapp zu: 2. Platz: 6b (23 Punkte) – 3. Platz: 6e (22 Punkte) –  4. Platz: 6a (21 Punkte). Mit 16 Punkten belegte die Klasse 6d den 5. Platz.

Siegerehrung mit unserer Schulleiterin Frau Petersen

Die Siegerehrungen wurden von unserer Schulleiterin Frau Petersen persönlich durchgeführt, wodurch auch der hohe Stellenwert dieser Spielfeste für die sportpädagogische Arbeit an der Theodor-Fliedner-Schule gewürdigt wurde. Frau Petersen freute sich besonders über den fairen Verlauf beider Spielfeste, der trotz hoher emotionaler Anspannung aller Schülerinnen und Schüler in einer freundschaftlich und rücksichtsvollen Atmosphäre stattfand.

Neue Wettbewerbselemente ab 2015

Die Spielfeste wurden zum letzten Mal in dieser Form ausgetragen. Ab 2015 wird der Wettbewerbsteil „Turnen“ in beiden Jahrgängen ersetzt: Im 5. Jahrgang tritt das Sportspiel „Unihockey“ an seine Stelle, während im Jahrgang 6 Basketball als Erstz eingeführt wird. Diese Änderung wurde vorgenommen, um eine bessere Anpassung an den schulinternen Lehrplan zu gewährleisten und den Bereich Turnen nicht mit dem Sportspielbereich zu vermischen.

Anpassungen

„Turnen“ wird so in einem besonderen Unterrichtsblock besser gewichtet. Auch der Vielseitigkeitsparcours wird in beiden Jahrgängen neu gestaltet. Eine weiterhin große koordinative Anforderungsvielfalt wird hier mit einem weniger zeitintensiven Geräteaufwand verknüpft.

RES NOVAE: Dies primus linguae Latinae in schola Theodoris Fliedneris!

Erster Lateintag an der Theodor-Flieder-Schule

Alle Eltern der Lateinschüler/innen der Jahrgangstufen 6-9 sowie das Kollegium waren am Mittwoch, den 26. Februar von 16:30-18:00 Uhr eingeladen, an einer Premiere teilzunehmen: Im großen Gruppenraum der 5. Klassen fand der erste „Lateintag“ der Theodor-Fliedner-Schule statt.

dsc_0458
Gestalten wie ein antiker Künstler: Mosaiken entwerfen.

Antike Spiele und Gestaltung

Für die Lateinschüler/innen und ihre Geschwister gab es gleich drei Mitmachaktionen. Sie konnten auf den Spuren der Römer künstlerisch aktiv werden, indem sie antike Mosaiken nachbildeten, Lesezeichen aus Papyrus beschrifteten oder auch römische Münzen gestalteten. Was römische Kinder gern gespielt haben, konnte man mit unserem Delta-Spiel praktisch ausprobieren. Daneben standen im Zentrum des Lateintages die Ergebnisse von besonderen Unterrichtsprojekten in unseren Jahrgängen sowie auch einige Beiträge der „AG-Zeitreise: Die Welt der Griechen und Römer“ (Jahrgänge 5 und 6).

Antike Mythen neu inszeniert

dsc_0453
Ödipus in einer Neuinszenierung unserer Schüler.

Ein besonderer Höhepunkt waren dabei sicherlich die zwei selbstgedrehten Videos, die in unserer „Whiteboard-Lounge“ präsentiert wurden. Eine Schülergruppe aus dem Jahrgang 7 (Jonah Hiegl und Lukas Haupenthal) hatte es sich im Rahmen des Themas „Mythos“ zum Ziel gesetzt, die Sage von „Apollo und Daphne“ szenisch umzusetzen. Dieses Video fand dabei genauso viel Beifall wie die beeindruckende Nacherzählung der Ödipus-Sage durch zwei Schülerinnen des Jahrganges 9 (Emily Grund und Lisa Häusele). Die Ödipus-Sage war aber auch auf andere Weise von Schüler/innen kreativ umgesetzt worden (als Bildzeitungsartikel, Skript für ein Theaterstück, Comic oder Gedicht).

Mit Reisebüro „Roma-Reisen“ in die Antike

Die Jahrgänge 7 und 8 hatten sich mit antiken Redewendungen in unserer heutigen Sprache beschäftigt und diese dann auch kreativ – in Verbindung mit einem Besuch im Mainzer Landesmuseum – auf Regipspplatten gestaltet. Die 6. Klassen stellten sich nicht nur mit lateinischen Steckbriefen vor, sondern waren auch als Werbetexter mit Broschüren für das antike „Reisebüro Roma-Reisen“ aktiv.

Gratias ago!

Über das rege Interesse der Elternschaft und die guten Gespräche hat sich die Fachschaft Latein besonders gefreut. Wir möchten auf diesem Wege auch noch einmal allen Lateinschülern/innen danken, die uns an diesen wirklich gelungenen Nachmittag unterstützt haben – sowohl ganz praktisch, aber auch mit ihren z. T. herausragenden Unterrichtsbeiträgen.

Stephanie Matthees-Hadeler, Ellen Lahme, Elisabeth Hinderberger (Fachschaft Latein)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Adventskonzert der Theodor-Fliedner-Schule 2013

Bildschirmfoto 2014-11-15 um 19.39.54Alle Jahre wieder

Beim alljährlichen Adventskonzert der Theodor-Fliedner-Schule stellten Klein und Groß, Schüler wie Lehrer, die Resultate ihrer Probenarbeit voll Freude dem Publikum in der evangelischen Kirche Bierstadt unter Beweis. Am Donnerstag, dem 12.12.2013, wurden in der vollbesetzten Kirche ab 19 Uhr musiziert und gesungen und sowohl rhythmisch-moderne Lieder wie “Sound of the city” und “Musik ist eine Brücke” als auch weihnachtliche Lieder wie “Weihnacht ist auch für mich” oder “Weihnacht ist mehr als nur ein Tag” und das altbekannte “Alle Jahre wieder” zu Gehör gebracht. Dabei traten die Instrumental-AG unter der Leitung Frau N. Barons mit Glockenspielen, Violinen, Blockflöte und Rhythmusinstrumenten ebenso auf wie die Klassen 5e und 5a unter der Leitung Herrn J. Dunns.

Talentierte Solisten

Als Solistinnen und Solisten des Abends taten sich vor allem Justine Schauerer und Yannis Grunwald aus Klasse 9b und Jasmin Frey aus Klasse 6d mit ihren jeweiligen Gesangsdarbietungen hervor, weiterhin glänzte Adam Frankfurter am Klavier mit dem einfühlsam gespielten ersten Satz der “Mondscheinsonate” von L.v.Beethoven. Erwähnenswert sind auch die Darbietungen der Musiklehrerin und Neu-Cellistin Frau S.Weidner, die ihre Querflöte spielende Schülerin Charlotte Breitlinger begleitete, die hervorragende Leistung von Sabriye Furtuna aus Klasse 6d auf ihrer Saz, einem typisch türkischen gitarrenähnlichen Instrument, und einem musikalischen Großprojekt unter Beteiligung der Klassen 5c, 5d, dem Instrumentalensemble und vereinzelten Schülerinnen und Schülern der Klassen 6a, 6d, 5a, 5b und 5e unter Leitung Frau N.Barons.

Traditioneller Schüler-Lehrer-Chor

Der Schüler-Lehrer-Chor, welcher sich in nur wenigen Einzelstunden formiert hatte, sang mit Begeisterung und Ausdrucksstärke unter anderem den Spiritual “I’ve got peace like a river” und “Fields of gold” von Sting unter dem Dirigat J.Dunns. Dieses Projekt lag allen Beteiligten sehr am Herzen und diese Freude übertrug sich auch auf die Zuschauer. Eingeleitet wurde das zweistündige Konzert von den beiden Trompetern Yannis Grunwald aus Klasse 9b und Leopold von Sponek aus Klasse 5a mit “Macht hoch die Tür” mit Frau N.Baron an der Orgel und fand mit “Tochter Zion” einen würdigen Abschluss.

(Nathalie Baron)

Maurice Ravel entdecken – Besuch einer Generalprobe im Friedrich-von-Thiersch-Saal

IMG_1610Am 05.11.2013 führte Frau Baron die Klassen 5a und die 6a, in denen sie Musik unterrichtet, gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen, Frau Attali und Frau Utecht, zu der Generalprobe des Hessischen Staatsorchesters in den Friedrich-von-Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurshauses, um die Schülerinnen und Schüler erleben zu lassen, wie intensiv der Dirigent Heinz Holliger und sein Orchester für das tags darauf im Kurhaus stattfindende Konzert „Profane et sacré“ von Maurice Ravel miteinander arbeiten.

Von der Leidenschaft für die Musik

Zuerst stellte Frau Tobschall, Orchestergeigerin mit pädagogischer Kompetenz, ihr Instrument vor. Sie informierte die Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Bestandteile des Geigenbogens und die Bauetappen einer Geige, sondern sie erzählte ihnen auch in aller Aufrichtigkeit von ihrer Leidenschaft für das Musikspielen, von den täglichen Übungsstunden seit ihrem 10. Lebensjahr sowie von der Aufregung vor jedem Konzert. Im Anschluss durften die Schülerinnen und Schüler noch einer Harfenistin beim Spiel ihres Instruments zuhören und ebenfalls Fragen an sie stellen.

Von Märchen und MusikIMG_1615

Heinz Holliger, Dirigent, Oboist und Komponist, der zu diesem Anlass in Wiesbaden Gastdirigent war, führte im wunderschönen Rahmen des mit Jugendstil dekorierten Thiersch-Saals die Schülerinnen und Schüler, die sich in der Jahrgangsstufe 5 mit den Grimm’schen Märchen beschäftigt hatten, in die Welt von Maurice Ravel ein, der in dem Symphoniekonzert fünf Märchen aus der Sammlung von Charles Perrault vertonte:

Dornröschen, Der kleine Däumling, Die Kaiserin der Pagoden, Die Schöne und das Biest und Der Zaubergarten.

Von Nussschalen in der Musik und Ravels Haustieren

Immer wieder unterbrach er die Probe, um sich der Gruppe direkt zuzuwenden und ihr den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Handlungsmomenten mit der Musik zu erklären. Die Schülerinnen und Schüler folgten dem Geschehen mit wachen Augen, ließen sich von der Musik treiben und begeistern und berichteten im Anschluss von ihren persönlichen Höhepunkten, so zum Beispiel von der witzigen und kindgerechten Erklärung des Dirigenten bezüglich der im Märchen erwähnten Nussschalen und wie diese zu klingen hätten. Aus Maurice Ravels Leben erfuhren die Schüler und Schülerinnen außerdem, wie sehr er die zahlreichen Katzen, die seine Pariser Wohnung mit ihm bewohnten, liebte, und wie faszinierend sie für ihn waren.

IMG_1628Dankeschön

Für die Schüler und Schülerinnen ist die Begegnung mit Ravels Musik sicherlich ein einprägsame Erlebnis gewesen. Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle sowohl bei Frau Baron, die dieses Erlebnis ermöglichte, bei allen Orchestermusikern, die bei der Generalprobe unsere Gegenwart so freundlich begrüßten, als auch bei Herrn Holliger für seine Großzügigkeit und seine Geduld herzlich bedanken.

(Frau Attali-Staaden)

Zeig, was Du kannst!

Bunte Vielfalt an der Theodor-Fliedner-Schule

So lautete das Motto des bunten Bühnenprogramms, das die Musikfachschaft der Theodor-Fliedner-Schule für die diversen Darbietungen ihrer Schülerinnen und Schüler gewählt haben. Die Spanne reichte von Tanzen über Klavier- oder Gesangsoli hin zu witzig-akrobatischen oder klassischen Darbietungen, eigens umgetextetem Rap oder einer Uraufführung auf dem Klavier. Dass die Schülerinnen und Schüler dabei auf solch vielfältige Weise ihr Können zeigen würden, hätte im Vornherein niemand gedacht.

Uraufführung einer Komposition

Besonders stark schienen die künstlerischen Fähigkeiten in Jahrgang 5 ausgeprägt zu sein – schließlich traten allein 16 Kinder aus diesem Jahrgang von insgesamt 22 darbietenden Schülerinnen und Schülern auf. Insbesondere seien aus der Vielzahl der hervorragenden Leistungen die der jungen Pianistin Leonie Weber aus Klasse 5c erwähnt, die bei ihrem eigens komponierten Klavierstück das Publikum um dessen Namensgebung bat. Auch Amelie Hausts, Vlora Ademis, Lea Bäuerles und Joelle Sanders’ witzige Becher-mit-Gesang- Darbietung namens “Cup-Song” begeisterten auf der Bühne in der Info der Theodor-Fliedner-Schule.

Blumenwalzer und großartige Stimmen

Eindrucksvolle Leistungen von Sarah Werum (5e/Gesang), Adam Frankfurter (6b/Klavier),  Louisa Scheit (6e/Violine) und vor allem den souverän musizierenden Carlos Foyle (6b/ Klavier), der den “Blumenwalzer” von P.I. Tschaikowski zelebrierte, bereiteten den “Großen” den Weg zu ihrem eindrucksvollen Finale. Justine Schauerer aus Klasse 9b und Melina Blüm aus Klasse 10R1 begleiteten sich selbst am Klavier, während ihre großartigen Stimmen hingebungsvoll die Info erfüllten.

Neuauflage im nächsten Schuljahr

Als Dankeschön erhielten die teilnehmenden Musikerinnen und Musiker eine Urkunde und Schreibutensilien aus den Händen ihrer stolzen Musiklehrer. Natürlich wird eine solche Art Konzert nun in jedem Jahr seinen verdienten Platz im Kalender der TFS haben- darin waren sich alle Beteiligten, Zuhörer und Ausrichtenden einig!

(Nathalie Baron)