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Unser Nibelungenausflug – Ein Tag in Worms

Siegfried, der furchtlose Drachentöter.
Siegfried, der kühne Recke.

Am 06. Juni 2014 unternahmen die Klassen 6a und 7c einen Tagesausflug nach Worms und tauchten in die Welt der germanischen Siegfried-Sage aus dem 5. Jahrhundert ein.

Siegfried-Sage in Worms

Kaum hatte die Klasse 6a die Welt der griechischen Sagen mit Theseus, Ariadne und dem Minotauren verlassen, bot sich die Möglichkeit, die Schüler und Schülerinnen mit der Siegfried-Sage in Worms bekannt zu machen. In der höheren Jahrgangsstufe fand sich glücklicherweise eine nibelungenbegeisterte Kollegin, sodass das Projekt mit dem Besuch des Nibelungenmuseums und dem Erleben eines Theaterbesuchs starten konnte.

Mit Audioguide durch das Nibelungenmuseum

Den Nibelungen ganz nah.
Den Nibelungen ganz nah.

Nach einer Zugfahrt am frühen Morgen erwartete uns in Worms ein frühlingshaftes Wetter. Im Museum, das in den Stadtmauern eingebaut ist, erhielten die Schüler und Schülerinnen einen Audio-Guide und gingen in Gruppen eingeteilt die Turmtreppen hoch, wobei sie unterwegs die Texte zu den verschiedenen Stationen der Sage von Siegfried, dem Nibelungenhelden, hören konnten.

Von küener recken strîten

Als hätten sie „selbst in der Geschichte gestanden und alles miterlebt“ (Elisabeth Ohlberger, 7c), erfuhren sie alles über die verschiedenen Etappen der Sage. So wie im Prolog angekündigt, geschieht darin viel Wunderbares: die Begegnung mit einem ruhmreichen Helden, ein harter Streit, glückliche Tage und Feste, Schmerz und Kämpfe:

Uns ist in alten mæren     wunders vil geseit

von helden lobebæren,     von grôzer arebeit,

von fröiden hôchgezîten,     von weinen und von klagen, 

von küener recken strîten     muget ir nu wunder hœren sagen.

(1. Strophe / Teil 1 des Nibelungenliedes)

Schwere Zeiten für Drachen.
Schwere Zeiten für Drachen.

Die Sage in Kürze

Die ganze Sage kann leider nicht im Mittelhochdeutsch wiedergegeben werden, deshalb bietet sich hier eine Zusammenfassung des ersten Teils der Nibelungen im modernen Deutsch an: Siegfried von Xanten ermordet den Drachen und wird nach dem Bad in dessen Blut unbesiegbar – außer an der kleinen Stelle zwischen seinen Schulterblättern, worauf ein Lindenblatt gefallen war. Er versenkt den Schatz, den ihm der Zwerg Alberich, Hüter des Nibelungenhortes, überreicht, heiratet die schöne Kriemhild aus Burgund, gewinnt für seinen Schwager Gunther dank der Tarnkappe den Kampf gegen die schöne Brünhild aus Island, wird nach der Doppelhochzeit verraten und von Gunthers Onkel Hagen ermordet.

Lebendiges Theater 

Ekkehart Voigt führt unsere Schülerinnen und Schüler in eine mystische Zeit.
Ekkehart Voigt führt unsere Schülerinnen und Schüler in eine mystische Zeit.

Im Museumsgebäude erwartete uns der zweite Teil des Tagesausflugs: das Theaterstück „Die Nibelungen – Eine Schatzsuche“, eine Produktion des „Theaters Als Ob“ in der Regie von Astrid Lämmlein. Zur Überraschung der Schülerinnen und Schüler, die eine menschenreiche Inszenierung erwartet hatten, spielte von Anfang an als einziger Schauspieler Ekkehart Voigt, der sich zuerst als reale Figur mit einem fingierten Freund Volker aus der Gegenwart, dessen Rolle er ebenfalls spielte, unterhielt. So erfuhr das junge Publikum dank dieser Rahmenerzählung, wie der Schauspieler in Wirklichkeit zu den Nibelungen gekommen war. Auf der Bühne sorgte der ständige Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit und umgekehrt für Lebendigkeit, sodass die Schüler, weil sie auch immer wieder in das Spiel eingebunden wurden, gespannt blieben.

Viele Nibelungenfiguren und ein mitreißender Darsteller

Um in die Rollen der fünf Nibelungenfiguren – Siegfried, Kriemhild, Gunther, Brünhild und Hagen – reinzuschlüpfen, bediente sich Ekkehart Voigt einer typischen und daher leicht erkennbaren Gestik und Mimik für jede einzelne Figur, während ein paar Requisiten – das Schwert, die Tarnpappe und die Schatztruhe – zur weiteren Charakterisierung der Figuren beitrugen. So konnten wir nicht nur den lebensmutigen Siegfried, den verliebten, aber ängstlichen Gunther, die kampfeslustige Brünhild und den grimmigen Hagen sofort erkennen, sondern auch die einfallsreiche Inszenierung sowie das schauspielerische, pädagogische Können Ekkerhart Voigts genießen, der die Schüler immer wieder ansprach und sie an dem Bühnengeschehen teilnehmen ließ.

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Fragerunde nach dem Theaterstück

Nach dem Theaterstück konnten sich schließlich die Schüler und Schülerinnen mit ihm unterhalten, zum Inhalt der Sage und zur Entstehung des von ihm geschriebenen Textes Fragen stellen. So lehrreich, lebendig und nah hätten alle wohl nicht gedacht, die Nibelungensage zu erleben!

Vielen Dank für den wunderschönen Tag

Wir bedanken uns bei Frau Koevel und Herrn Berger, die uns freundlicherweise begleitet haben, und bei allen Schülern und Schülerinnen für den wunderschönen Tag, den wir zusammen in der Nibelungenstadt Worms verbracht haben.

(Frau Attali-Staaden, Frau Utecht)

Schüleraustausch mit Terrasson 2014

Les élèves allemands du lycée Theodor Fliedner.
Les élèves allemands du lycée Theodor Fliedner.

Schüleraustausch des Theodor-Fliedner-Gymnasiums nach Terrasson (Frankreich) vom 10. bis 17. Mai 2014

Tous les hommes deviennent frères quand la joie unit les coeurs … (Beethoven)*

Samstagmorgen in Bierstadt, es ist noch nicht einmal 6 Uhr früh, alles schläft, doch da ist aus vielen Richtungen ein Kofferrollen zu vernehmen: 24 Schülerinnen und Schüler des Theodor-Fliedner-Gymnasiums und zwei Französischlehrerinnen brechen auf nach Frankreich mit dem Ziel Terrasson im Département Dordogne.

Destination Collège Jules Ferry

13 Stunden und 45 Minuten später warten 25 französische Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien vor dem Collège Jules Ferry auf ihre deutschen corres, die sie bereits im Dezember vergangenen Jahres in Bierstadt kennengelernt haben.

La Dordogne
La Dordogne

Vor allen liegen 7 gemeinsame Tage angefüllt mit vielen deutsch-französischen Erlebnissen:

  • einem petit déjeuner en famille (Welches meistens gering und schnell ausfällt.),
  • einem Moment de bienvenue im Rathaus samt Keksen und Cola,
  • einiger Unterrichtsstunden auf Französisch ohne jede Schwätzerei (Ja, das sind die Franzosen echt streng!),
  • dem Mittagessen à la cantine von poulet et riz bis boeuf et courgettes (Hier geht’s eher locker zu!),
  • einem Ausflug im Regen zum jardin de l`imaginaire (Oh, was hat die Dame so viel erzählt von classisisme und romantisme und alles auf Französisch!), 
  • einem prähistorischen Exkurs in die Grotte St. Christophe (Kaum zu glauben, wie die Menschen seit 55 000 Jahren ihre zahlreichen Spuren hinterlassen haben!), 
  • einem Besuch des schönen Städtchens Sarlat mit Stadtquiz (Vous vous souvenez du nom de la statue en bronze assise sur le mur?) und
  • einer Preisverleihung durch die nette Deutschlehrerin des Collège,
  • einem piquenique unter heftigen Regenschauern -aber mit Regenschirm und dem besten Käse überhaupt!-,
  • einer Journée de l`Europe inklusive der Teilnahme am deutsch-französischen Schülerchor unter Darbietung der Ode an die Freudeund dem Flug echter Tauben,

    La Journée de l`Europe
    La Journée de l`Europe
  • einer Visite guidée durch Terrasson mit Blick von oben auf den vieux pont und Blick von unten in die unterirdischen Stadthöhlen,
  • einem Besuch des Cap Blanc, bei dem es nicht nur Spinnen (!), sondern auch ein Skelett und Höhlenpferde zu sehen gab,
  • und vielen weiteren Erinnerungen…

Samstagmorgen in Terrasson, es ist noch nicht einmal 7 Uhr früh, alles schläft (manche sogar länger…!), das Rollen der Koffer ist wieder zu hören, da sagen 49 Schülerinnen und Schüler Au revoir …. , à la prochaine en Périgord und Auf Wiedersehen…., vielleicht bis bald in Bierstadt!

Englischer Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

Nach dem Erfolg des englischen Vorlesewettbewerbs, der im letzten Jahr erstmalig von Herrn Kohler initiiert wurde, war klar, dass es im Jahr 2014 eine Fortsetzung geben muss. Die Planung, Organisation und Umsetzung übernahm wiederum Herr Kohler.

Lust am Lesen 

Mit viel Freude und Engagement wurden die ausnahmslos auf Englisch verfassten Bücher ausgesucht und gelesen. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, den Inhalt kurz vorzustellen und eine besonders interessante oder spannende Stelle vorzulesen. Ziel hierbei sollte auch sein, die Lust am Lesen englischsprachiger Bücher zu wecken.

Begrüßung der Finalistinnen in der Bücherei

Am 7. Mai 2014 fand die Endausscheidung statt. Die Finalistinnen wurden in diesem Jahr erstmalig in der Bücherei begrüßt, auch dank der Unterstützung der Bibliothekarin Frau Huber. Die Texte wurden hervorragend vorgelesen und die Schülerinnen warteten im Anschluss gespannt auf das Verkünden der Entscheidung.

Hochwertiger Unterricht als Voraussetzung

Frau Petersen betonte in ihrer Abschlussrede vor den Schülerinnen, dem Lehrerkomitee und den geladenen Gästen zum einen die herausragenden Leistungen der Schülerinnen und zum anderen die hohe Qualität des Englischunterrichts, denn dieser qualitativ hochwertige Unterricht sei die Voraussetzung für die Gestaltung eines solchen Wettbewerbs.

Die Siegerinnen

Die 3 Schülerinnen haben alle annähernd gleich gute Leistungen erbracht: Melissa Hörler (7a) belegte den ersten Platz und Hannah Jänchen (7c) und Aylin Akin (7d) den zweiten.

Ein Hoch auf unsere Schülerinnen!

(Herr Kohler)

En route pour Montmartre!

Bildschirmfoto 2014-11-23 um 22.06.17

 

Im Rahmen des Französischunterrichts  besuchte die Lerngruppe 9bd am 11. April 2014 die Ausstellung “Esprit Montmartre. Die Bohème in Paris um 1900” in der Frankfurter SCHIRN-Kunsthalle.

"Le Chat Noir" war von 1881 bis 1897 ein beliebtes Pariser Kabarett in Montmartre, das von Rodolphe Salis gegründet wurde.
„Le Chat Noir“ war von 1881 bis 1897 ein beliebtes Pariser Kabarett in Montmartre, das von Rodolphe Salis gegründet wurde.

Paris sera toujours Paris

Im Laufe der letzten Lernjahre lernte die Gruppe verschiedene Pariser Viertel kennen: Zuerst entdeckten die Schüler und Schülerinnen das Bastille-Viertel mit der neuen Oper (Découvertes 1), dann erweiterten sie ihren Einblick mit Referaten zu weiteren Pariser Sehenswürdigkeiten wie la tour Eiffel, l’Avenue des Champs Élysées et l’Arc de Triomphe, Montmartre et le Sacré Cœur, le Quartier Latin et la Sorbonne etc… (Découvertes 2). Nun bot ihnen die Ausstellung “Esprit Montmartre. Die Bohème in Paris um 1900 die Möglichkeit, durch die Malerei der Moderne ihre Kenntnisse über Paris weiter zu vertiefen. Selbstverständlich konnte ich mir als gebürtige Pariserin diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und schlug meiner Lerngruppe vor, sich der Thematik mit Hilfe von Referaten anzunähern.

Ramon Casas: El Bohemio (Le bohémien), 1891. Das Portrait zeigt Eric Satie (1866-1925), dem berühmten Komponisten der französischen Avantgarde, vor der Kulisse Montmartres.
Ramon Casas: El Bohemio (Le bohémien), 1891. Das Portrait zeigt Eric Satie (1866-1925), dem berühmten Komponisten der französischen Avantgarde, vor der Kulisse Montmartres.

Montmartre et ses bohémiens

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs galt Paris als die Metropole der Belle Époque. Das 18. Arrondissement von Paris entwickelte sich hingegen zu einem Künstler-Viertel, das eine Gegenwelt zum mondänen Metropolenleben darstellte. So konnte der Montmartre-Hügel am Stadtrand eine große Anziehungskraft für zahlreiche Künstler ausüben, die sich vom Bürgertum abgrenzten und ein ärmliches Leben als Bohémiens wählten.

Toulouse Lautrec: Jane Avril (1892)
Toulouse Lautrec: Jane Avril (1892). Sie gilt als eine der großen Cancan-Tänzerinnen ihrer Epoche.

Einblicke in ein facettenreiches Arrondissement

Dank des Besuchs der Ausstellung konnten die Schülerinnen und Schüler der 9bd historische Fotographien von der zum Teil noch ländlichen Butte Montmartre, zahlreiche, beeindruckende Plakate und Grafiken von Henri de Toulouse-Lautrec sowie Gemälde von Pablo Picasso (Blaue Periode), Pierre Bonnard, Ramon Casas, Vincent van Gogh, Kees van Dongen, Edgar Degas und Suzanne Valadon bewundern, die sonst in Paris, London, Amsterdam und New York zu sehen sind. Somit verstanden sie die andere Seite der Belle Époque, nämlich den Cancan der frivolen Moulin Rouge-Tänzerinnen, Kaffeehausszenen mit Künstlern, die dem Alkohol – dem Absinth, auch „grüne Fee“ genannt – verfallen sind, sowie Szenen aus dem Alltagsleben von Prostituierten und Momentaufnahmen aus der Zirkuswelt.

Ich möchte mich bei den Schülern und Schülerinnen der 9bd sowohl für ihr großes Interesse und als auch für die hohe Qualität der Referate herzlich bedanken.

 Fr. Attali-Staaden

Spielfeste der 5. und 6. Klassen 2014 wieder erfolgreich

Die Spielfeste der Klassen 5 und 6 waren auch 2014 wieder gelungene Sportveranstaltungen für die jüngsten TFS-Jahrgänge. Bei den Spielfesten standen Wettbewerbsformen aus folgenden Sportarten auf dem Programm:

  • Jahrgangsstufe 5: Fußball, Handball und Turnen
  • Jahrgangsstufe 6: Volleyball, Badminton und Turnen

Jede Klasse hatte sich dazu in intensiver Vorbereitung im Sportunterricht mit den Sportarten beschäftigt und festgelegt, wer in welcher der drei Sportarten für die eigene Klasse starten würde.

Regeln und Gebot der Fairness

Nach der Regelvorgabe stehen hierbei in jedem Team Jungen und Mädchen im Wettkampf, außerdem sollen und alle Kinder einer Klasse mitmachen. Vor den zeitgleich ablaufenden drei Turnierwettkämpfen bestreiten alle Klassen einen Vielseitigkeitsparcours, dessen Ergebnis ebenfalls in die Wertung einfließt. Bei allem sportlichen Ehrgeiz und Wettstreit hat der faire Umgang im Sport den höchsten Stellenwert. Daher hat auch jede Klasse ein Basiskonto von 10 Fairness-Punkten, von dem bei unfairem Verhalten Punkte abgezogen werden können.

Vielseitigkeitswettbewerb

Am 27. März starteten die Klassen des Jahrganges 5 zu ihrem Spielfest. Die Schüler/innen gingen voller Eifer in den ersten Vergleich – den Vielseitigkeitswettbewerb. Vielseitige, koordinative Anforderungen wurden hier jedem Einzelnen in Staffelform unter Zeitdruck abverlangt. Die Klasse 5c belegte hierbei den ersten Platz, dicht gefolgt von Klasse 5b. Für die weiteren Platzierungen waren nur ganz geringe Zeitunterschiede verantwortlich: 3. Platz: 5d –  4. Platz: 5a – 5. Platz: 5e

Klasse 5b Gesamtsieger

Diese relative Ausgeglichenheit setzte sich danach auch in den drei anderen Wettbewerben fort, denn es konnte keine Klasse in mehr als einem der vier Wettbewerbe den ersten Platz erreichen. So fiel denn auch das Endresultat knapp aus. Gesamtsieger wurde die Klasse 5b mit nur einem Punkt Vorsprung vor der Klasse 5d (23 Punkte). Beim Kampf um den dritten Platz gab es sogar mit je 21 Zählern eine Punktgleichheit zwischen der Klasse 5c und 5a. Hier entschied die bessere Platzierung im Vielseitigkeitsparcours für die Klasse 5c. Die Klasse 5a erreichte mit 19 Punkten den 5. Platz.

Klassen 6 am zweiten Turniertag: Die 6c entscheidet den Wettbewerb für sich

Einen Tag später waren die Klassen 6 am Start. Hier konnte die Klasse 6c ihren Gesamtsieg aus dem Vorjahr mit anderen Wettbewerben wiederholen. Mit ersten Plätzen in der Vielseitigkeitsstaffel und im Badmintonwettbewerb, sowie einem 2. Platz im Volleyballturnier siegte die Klasse 6c mit 27 Punkten souverän. Auf den weiteren 3 Plätzen ging es mit je einem Punkt Unterschied  sehr knapp zu: 2. Platz: 6b (23 Punkte) – 3. Platz: 6e (22 Punkte) –  4. Platz: 6a (21 Punkte). Mit 16 Punkten belegte die Klasse 6d den 5. Platz.

Siegerehrung mit unserer Schulleiterin Frau Petersen

Die Siegerehrungen wurden von unserer Schulleiterin Frau Petersen persönlich durchgeführt, wodurch auch der hohe Stellenwert dieser Spielfeste für die sportpädagogische Arbeit an der Theodor-Fliedner-Schule gewürdigt wurde. Frau Petersen freute sich besonders über den fairen Verlauf beider Spielfeste, der trotz hoher emotionaler Anspannung aller Schülerinnen und Schüler in einer freundschaftlich und rücksichtsvollen Atmosphäre stattfand.

Neue Wettbewerbselemente ab 2015

Die Spielfeste wurden zum letzten Mal in dieser Form ausgetragen. Ab 2015 wird der Wettbewerbsteil „Turnen“ in beiden Jahrgängen ersetzt: Im 5. Jahrgang tritt das Sportspiel „Unihockey“ an seine Stelle, während im Jahrgang 6 Basketball als Erstz eingeführt wird. Diese Änderung wurde vorgenommen, um eine bessere Anpassung an den schulinternen Lehrplan zu gewährleisten und den Bereich Turnen nicht mit dem Sportspielbereich zu vermischen.

Anpassungen

„Turnen“ wird so in einem besonderen Unterrichtsblock besser gewichtet. Auch der Vielseitigkeitsparcours wird in beiden Jahrgängen neu gestaltet. Eine weiterhin große koordinative Anforderungsvielfalt wird hier mit einem weniger zeitintensiven Geräteaufwand verknüpft.

RES NOVAE: Dies primus linguae Latinae in schola Theodoris Fliedneris!

Erster Lateintag an der Theodor-Flieder-Schule

Alle Eltern der Lateinschüler/innen der Jahrgangstufen 6-9 sowie das Kollegium waren am Mittwoch, den 26. Februar von 16:30-18:00 Uhr eingeladen, an einer Premiere teilzunehmen: Im großen Gruppenraum der 5. Klassen fand der erste „Lateintag“ der Theodor-Fliedner-Schule statt.

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Gestalten wie ein antiker Künstler: Mosaiken entwerfen.

Antike Spiele und Gestaltung

Für die Lateinschüler/innen und ihre Geschwister gab es gleich drei Mitmachaktionen. Sie konnten auf den Spuren der Römer künstlerisch aktiv werden, indem sie antike Mosaiken nachbildeten, Lesezeichen aus Papyrus beschrifteten oder auch römische Münzen gestalteten. Was römische Kinder gern gespielt haben, konnte man mit unserem Delta-Spiel praktisch ausprobieren. Daneben standen im Zentrum des Lateintages die Ergebnisse von besonderen Unterrichtsprojekten in unseren Jahrgängen sowie auch einige Beiträge der „AG-Zeitreise: Die Welt der Griechen und Römer“ (Jahrgänge 5 und 6).

Antike Mythen neu inszeniert

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Ödipus in einer Neuinszenierung unserer Schüler.

Ein besonderer Höhepunkt waren dabei sicherlich die zwei selbstgedrehten Videos, die in unserer „Whiteboard-Lounge“ präsentiert wurden. Eine Schülergruppe aus dem Jahrgang 7 (Jonah Hiegl und Lukas Haupenthal) hatte es sich im Rahmen des Themas „Mythos“ zum Ziel gesetzt, die Sage von „Apollo und Daphne“ szenisch umzusetzen. Dieses Video fand dabei genauso viel Beifall wie die beeindruckende Nacherzählung der Ödipus-Sage durch zwei Schülerinnen des Jahrganges 9 (Emily Grund und Lisa Häusele). Die Ödipus-Sage war aber auch auf andere Weise von Schüler/innen kreativ umgesetzt worden (als Bildzeitungsartikel, Skript für ein Theaterstück, Comic oder Gedicht).

Mit Reisebüro „Roma-Reisen“ in die Antike

Die Jahrgänge 7 und 8 hatten sich mit antiken Redewendungen in unserer heutigen Sprache beschäftigt und diese dann auch kreativ – in Verbindung mit einem Besuch im Mainzer Landesmuseum – auf Regipspplatten gestaltet. Die 6. Klassen stellten sich nicht nur mit lateinischen Steckbriefen vor, sondern waren auch als Werbetexter mit Broschüren für das antike „Reisebüro Roma-Reisen“ aktiv.

Gratias ago!

Über das rege Interesse der Elternschaft und die guten Gespräche hat sich die Fachschaft Latein besonders gefreut. Wir möchten auf diesem Wege auch noch einmal allen Lateinschülern/innen danken, die uns an diesen wirklich gelungenen Nachmittag unterstützt haben – sowohl ganz praktisch, aber auch mit ihren z. T. herausragenden Unterrichtsbeiträgen.

Stephanie Matthees-Hadeler, Ellen Lahme, Elisabeth Hinderberger (Fachschaft Latein)

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